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Dieses coole Mini-Segway-Brett kommt nach Deutschland

Promis in den USA lieben sie: Cool wie ein Skater und schnell wie ein Fahrrad. Die E-Boards wollen Deutschland erobern. Das Oxboard aus Holland kommt im September auf die deutschen Straßen.

  Das Brett soll vollkommen alltagstauglich sein, verspricht der Hersteller.

Das Brett soll vollkommen alltagstauglich sein, verspricht der Hersteller.

 Ein echtes Hoverboard ist das Oxboard nicht, aber fast genauso cool. Das kleine Brett fährt mit nur zwei Reifen und hält selbst die Balance. Neu ist das nicht: Die Mobile von Segway arbeiten mit dem gleichen Prinzip. Als sie erfunden wurden, glaubte man, sie würden den City-Verkehr revolutionieren, doch durchgesetzt haben sie sich nicht. Das Oxboard vermeidet zwei Kardinalfehler des Segway: Es ist nicht so teuer wie ein Kleinwagen und es ist klein und handlich.

Preislich attraktiv

 Und es ist wesentlich cooler als der große Technikvetter, der immer wie die High-Tech-Variante einer Gehhilfe aussieht. Das Oxboard erinnert eher an ein Skateboard und verzichtet auf eine Stange zum Festhalten. Der Fahrer muss aufrecht stehen und sollte ein gutes Gleichgewichtsgefühl besitzen. Rumhampeln darf man auf dem Oxboard nicht, die Gewichtsverlagerung steuert das Brett. Die Balance wird - wie beim Segway - durch vier Gyroskopen ermittelt.


 Die maximale Geschwindigkeit soll 15 km/h betragen, als Reichweite gibt der Hersteller aus Eindhoven immerhin 20 Kilometer an. Vorgestellt wird das Wunderbrett auf der IFA in Berlin, zeitgleich soll man das Brett für 800 Euro in Deutschland bestellen können. Ganz neu ist der Fahrzeugtyp nicht. In den USA lieben Promis diese Boards, die von mehreren Herstellern angeboten werden. In Deutschland kann man Importe aus Fernost bestellen. Das Oxboard wird auch in Asien hergestellt, Oxboard verspricht allerdings eine hohe Fertigungsqualität. Der Hersteller ist kein Neuling auf dem Gebiet smarter Mobilität und bietet schon einen selbstbalancierenden Mini-Roller an.  Neben dem Einsatz als reines Funsportgerät, sehen die Niederländer auch Einsatzmöglichkeiten im Alltag. Etwa um Fußmärsche auf einer Messe zu ersetzen oder für Pendler, die sonst zur Bahn gehen müssten. Das Board lässt sich bei Bedarf einfach unter den Arm nehmen, einen Segway kann man nur in einem Lieferwagen mit Rampe transportieren.

Für den Alltag gerüstet

Praktischerweise ist das kleine Brett mit LED-Lampen ausgerüstet, die den Weg ausleuchten.

Offen ist noch, was die Polizei zu dem Vehikel sagt. Da aber auch kleine E-Scooter in Deutschland eine offizielle Straßenzulassung bekommen können, sollte ein legaler Einsatz möglich sein. Fragt sich nur, welche Spielregeln dann für das Oxboard gelten. Für einen ebenfalls 15 km/h schnellen Segway benötigt man laut Verkehrswacht zumindest einen Mofa-Führerschein und eine Versicherung.

Auf dem Flughafen von Los Angeles ist der Rapper Wiz Khalifa unlängst vor der Polizei unsanft zu Boden geworfen und anschließend verhaftet worden, weil er sich weigerte von seinem zweirädrigen E-Board abzusteigen. Er ist ein großer Fan des PhunkeeDuck-Boards.


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