Der Gebrauchtwagenmarkt ist riesig. Doch welche Autos bieten Qualität zu kleinen Preisen? Wir haben Tüv- und Dekra-Report durchforstet und zeigen elf Modelle, die auch im Alter wenig Ärger machen. Von Gernot Kramper
Damit der Gebrauchtwagenkauf Freude macht, muss der Wagen zuverlässlig sein. Die aktuelle Tüv-Plakette ist eine Selbstverständlichkeit, die kritische Frage lautet aber: Wie sieht es in zwei, vier oder sechs Jahren aus? Wer sein Auto beim Händler kauft, bekommt eine Garantie von einem Jahr. Sie schützt vor den schlimmsten Überraschungen, sagt aber nichts über die Steherqualität des Modells aus.
Nachdem wir bereits Gebrauchtwagen vorgestellt haben, die ihren Besitzern das Fürchten lehren, folgen nun Modelle, die viel Qualität für ein begrenztes Budget liefern. Darunter sind Cityhopser, variable Kleinwagen und Minivans, die vor allem bei Familien beliebt sind. Japanische und deutsche Fahrzeuge dominieren das Feld, französische und italienische Wagen enttäuschen – zumindest im statistischen Mittel – durchweg, sobald sie älter werden.
Zu jedem Fahrzeug haben wie jeweils ein Beispielangebot mit Preisen von 6000 bis 10.000 Euro aufgeführt. Die ausgewählten Typen überzeugen aber auch bei älteren Modellen, die entsprechend billiger sind.
Mehr Informationen gibt es im Tüv-Report (erscheint in Zusammenarbeit mit der "Autobild") und im Dekra-Report (erscheint in Zusammenarbeit mit "Auto, Motor und Sport"). Beide Untersuchungen basieren auf den Ergebnissen der Hauptuntersuchung, zu der jedes Auto muss. Auf der Seite des Dekra Gebrauchtwagenreportskann man die Mängel aller Autotypen detailliert abfragen und Fahrzeuge miteinander vergleichen.
Die Fotos zeigen jeweils ein Fahrzeug aus einer Generation der Baureihe. Im Gebrauchtwagenmarkt werden Modelle aller Generationen angeboten. Liegt der letzte Modellwechsel noch nicht lange zurück, gibt es keine Daten der Hauptuntersuchung. Auch treten bei den jungen Modellen die typischen Alterserscheinungen noch nicht auf.