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Wozu ein Würstchen bei minus 20 Grad gut sein kann, warum Berlin gern Wiesel trägt und weshalb Hundekot uns nichts mehr anhaben kann - mein Tag im Tiefkühlfach.
Das Kabinett beschließt ein Gesetz, und flugs werden Diesel und Benzin billiger. An diese Träumereien glaubt niemand. Der Vorstoß der Union soll nur die Nerven der Autofahrer beruhigen.
Carbazol ? der Name hört sich an wie ein Desinfektionsmittel, aber der Stoff kann das Autofahren revolutionieren. Carbazol bändigt nämlich den gefährlichen Wasserstoff und könnte der Brennstoffzelle zum Durchbruch verhelfen.
Zum Jahreswechsel haben die Autofahrer in Deutschland erneut hohe Spritpreise an den Tankstellen zahlen müssen.
Im Moment ist es wirklich verrückt. Es vergeht kaum ein Tag an dem ich nicht auf spannende Menschen und deren interessante Geschichten treffe. In der vergangenen Woche erhielt ich eine Mail von meiner lieben Freundin ?Simin?, die in London lebt und arbeitet. Sie berichtete mir, dass ihr Arbeitskollege ?Alex? Teilnehmer einer Motorrad Rally sei, die die Teilnehmer von London nach Bahrain führen werde! Da die Truppe auch Halt in Istanbul mache würde, sei ich vielleicht daran interessiert die Jungs zu treffen und in meinem Blog darüber zu berichten. Ich hatte es schon fast vergessen, als mich dann am Montag Abend ein Anruf von ?Alex? erreichte, der mir mitteilte man habe die türkische Grenze überschritten und werde in ca. 5 Stunden in Istanbul sein. Für den Abend habe man ein Essen organisiert und ob ich mich nicht dazu gesellen wolle? Da ich selber ein alter Biker bin und ich die Story als solche cool fand sagte ich spontan zu. So traf ich mich dann am Abend im" Zuma Restaurant" mit den "Jungs". Wie es sich für eine echte Rally gehört waren bereits der ein und andere Fahrer verlustigt gegangen, denn mittlelschwere Unfälle im Kosovo, falsches Betanken mit Dieselkraftstoff in Serbien und diverse einzelne Pannen hatten die Truppe auseinandergerissen, sodass mich nur zwei Personen erwarten sollten:-) Ein Teilnehmer war wohl gerade 4 Stunden von Istanbul entfernt, der Andere noch im Kosovo und dergleichen mehr. In Istanbul wolle man sich nunmehr wieder sammeln, um die Weiterfahrt gemeinsam anzutreten. Neben ?Alex? stellte sich der zweite Fahrer mir als ?Paddy? vor. Ein sehr sympathischer Typ, meine Statur, ausgestattet mit feinstem englischen Humor und recht trinkfreudig, denn er trank den Sake wie andere Leute Wasser:-) Aber das Reiten auf den Motorrädern über staubige Pisten hinterlässt nunmal trockene Kehlen, insofern konnte ich seinen gesteigerten ?Durst? gut nachvollziehen:-) Sie erzählten mir, dass sie am 22.September in London gestartet waren, die meisten auf BMW Enduros fahrend, und am 14.Oktober ihr Ziel in Bahrain erreichen wollen. Ihr weiter Weg solle sie zuerst nach Georgien führen, dann wieder zurück in die Türkei, von dort über Syrien, Jordanien und Saudi Arabien nach Bahrain. Nebenbei erfuhr ich, dass die Reise vom Staatsfernsehen aus Bahrain begleitet wird. www.london2tbilisi.com/ Neben der Abenteuerlust der Teilnehmer steht auch ein karitativer Zweck dahinter, will man doch soziale Einrichtungen in Bahrain unterstützen. Bei viel Sake sprudelten die Geschichten der ersten Woche nur so aus ihnen heraus. Vom Treffen mit anderen Motorrad Kollegen auf ihrem Weg, über das Beschreiben grandioser Landschaften, schönster und gewöhnungsbedürftiger Unterkünfte, befahrbarer und unbefahrbarer Strassen, Stürzen, beinahe Unfällen, Geschwindigkeitsräuschen etc. es war alles dabei, sodass ich am liebsten sofort mit gereist wäre:-) Und dann kamen wir durch Zufall auf geschäftliche Gespräche und es stellte sich heraus, dass ?Paddy? ein nicht unerfolgreicher Geschäftsmann ist, der als CEO des Board of Directors in der grössten russchischen Öl Drilling Firma ebenso tätig ist, wie in gleicher Funktion beim grössten russischen Gold Produzenten, Inhaber einer der angesehensten englischen PR und Marketing Firmen ist und dergleichen Überraschungen mehr:-) Als sich dann herausstellte, dass wir viele gemeinsame Überschneidungen und potentielle Ansätze für gemeinsame Aktivitäten haben, bat ich ihn darum mir seine Daten zu mailen. Als diese dann bei mir ankamen war ich schon wieder überrascht: Paddy ist ?The Earl of Clanwilliam? oder auch als ?Lord Gillmore? bekannt! Da war ich dann wirklich perplex, denn ich hatte in meinem Leben noch keinen echten Lord oder Earl getroffen und vorallem nicht gedacht, dass ein Lord so cool sein kann:-) Wie es sich für echte Biker gehört, führte uns der Weg nach dem Essen noch in diverse weitere Bars und Clubs, aber darüber berichte ich dann vielleicht ein anderes mal:-) Den Beiden und auch den anderen Teilnehmern wünsche eine weiterhin spannende, aber vorallem sichere Fahrt! Mit echten Biker Grüssen aus Istanbul Mario
Gegner beschimpfen sie als Monster-Trucks, Spediteure sprechen von Gigalinern oder EuroCombis. Auf der Nutzfahrzeugmesse IAA können die Kolosse aus nächster Nähe bestaunt werden. Anfang 2011 sollen die 60-Tonnen-Lastzüge trotz massiver Kritik in einer neuen Testphase die deutschen Straßen erobern.
Diesel ist, wenn es qualmt und stinkt! Diese Zeiten sind längst vorbei. Wie fit sind Sie in Sachen Selbstztünder?
Kaum ein Kraftstoffhersteller investiert so viel in den Motorsport wie Shell. Das gesammelte Know-how fließt in das Premiumbenzin "V Power". Der Mehrwert für die Kunden bleibt indes fraglich.
Ein Schulsekretär lässt sich von seiner Geliebten ausnehmen und macht auch vor dem Konto seines Arbeitgebers nicht halt. Vor Gericht trifft er auf einen erfahrenen, humorvollen Richter, der dem Jammernden zur Selbsterkenntnis verhilft.
Heute habe ich zum ersten Mal 'oben mit' getragen! Nur um Mißverständnisse auszuschließen: Ich bin auch bisher immer korrekt gekleidet durch Hong Kongs Straßen spaziert, denn ein freier Oberkörper wäre, im Unterschied zu Berlin oder New York, einfach zu gewagt für diese Stadt. Zudem würde ein hemdloser Auftritt im Menschengedränge von Wan Chai oder Kowloon Blicke auf sich ziehen ? und in meinem Fall nicht unbedingt bewundernde, wie meine Frau feststellen zu müssen glaubte. Nein, was ich damit sagen wollte ist dies: Ich habe mir zum ersten Mal seit meiner Ankunft vor knapp drei Monaten eine dieser Grippeschutz-Masken aufgesetzt, die man hier in jeder Drogerie kaufen kann. Das Gute vorweg: Man fällt in Hong Kong mit einer Schutzmaske überhaupt nicht auf, weil viele, die eine Erkältung haben, sich und andere mit solch einer Maske vor Ansteckung schützen. Der Anblick von Vermummten ist also ein vertrautes Bild für die Hongkonger und wird, wieder im Gegensatz zu Europa, nicht mit Demo und Randale assoziiert, sondern mit vorbildlichem Verhalten. Seit der Vogelgrippe und besonders in der schlimmen Zeit, als die gefährliche und hochansteckende Krankheit SARS die Stadt lähmte, sind Schutzmasken keinerlei exotisches Accessoire mehr, sondern gehören zur Standartausrüstung eines jeden Bürgers. Ich allerdings trug die Maske weniger aus Angst vor der Schweinegrippe, sondern vielmehr wegen der extremen Luftverschmutzung, die hier eigentlich immer ziemlich schlimm, seit einigen Wochen aber besonders übel ist. Fast täglich werden irgendwelche 'Höchstwerte' überschritten. Wer einmal die Rush Hour in den Bezirken Causeway Bay oder North Point miterlebt hat, der wüßte sicher, wovon ich spreche. Der Chief -Executive Donald Tsang und das Abgeordnetenhaus LEGCO sprechen zwar schon seit längerem davon, dass sich etwas ändern müsse, aber bis auf eine Energiesparlampen-Kampagne (von der die Verwandten des Chief Executive in besonderer Weise profitieren, da sie in großem Maß genau diese Energiesparlampen vertreiben) ist bisher wenig passiert. Die Luft wird eher schlechter als besser. Die enge Bebauung und die künstliche Landgewinnung tragen dazu bei, dass die Luft immer weniger zirkulieren kann und sich die Abgase in den Straßen stauen. Daher fordern Umweltschützer, bei Neubebauungen endlich den 'Lüftungsfaktor' mitzubedenken. Auch könnte man die öffentlichen Verkehrsmittel relativ leicht auf Erdgas umrüsten und besseren Dieselkraftstoff vorschreiben, der weniger umweltschädlich ist. Aber diese Maßnahmen würden in den Profit der Unternehmen schneiden, und in Hongkong regiert nun einmal traditionell und in besonderer Weise das Geld. So bleibt es vorläufig also nur bei Gerede und einigen symbolischen Aktionen. Wenn die Regierenden in Hongkong so weiter machen, brauchen sie sich nicht zu wundern, wenn die gut ausgebildeten Fachkräfte die Stadt verlassen, sowie sich ihnen die Chance dazu bietet. Dieser ?brain drain? macht sich schon heute in vielen Bereichen bemerkbar. Auch überlegen sich internationale Konzerne inzwischen zweimal, ob sie nach Hong Kong kommen oder lieber nach Singapur oder ein anderes asiatisches Land ausweichen. Die Mehrzahl der Hongkonger sieht in der Verkehr und die Umweltverschmutzung ein großes Problem, das von der Regierung nicht ernsthaft angepackt wird, und eine nicht gerade kleine Minderheit würde aus diesem Grund emigrieren, wenn sie die Möglichkeit hätte. Das war vor 10, 15 Jahren noch anders. Da war man stolz auf seine Stadt und lebte gern hier. Bleibt zu hoffen, dass Donald Tsang und die Seinen diese Unzufriedenheit endlich dazu nutzen, in der Umweltpolitik die überfälligen Reformen in Angriff zu nehmen.
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