Das Bundesliga-Relegationsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC wird nicht wiederholt. Das teilte das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) soeben mit. Die Kammer wies die Berufung der Berliner gegen das Urteil des DFB-Sportgerichts vom vergangenen Montag zurück.
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Nach dem Winterchaos bei der Bahn haben die Verkehrsminister den Bund aufgefordert, Bahngewinne in den laufenden Betrieb zu stecken. Berlin besteht jedoch auf Zahlung der Dividende von jährlich 500 Millionen Euro. Dabei gäbe es bei der Bahn einige Schwachstellen zu beseitigen.
Hartmut Mehdorn beugt sich dem Druck: Mehr als zwei Wochen nachdem der stern den Datenskandal bei der Bahn aufgedeckt hat, hat sich der Konzernchef für den Massenabgleich von Mitarbeiterdaten bei den Beschäftigten entschuldigt. Die Gewerkschaften akzeptierten, bestehen aber weiter auf eine lückenlose Aufklärung der Affäre.
Die Drohung von Bahn-Chef Helmut Mehdorn, der neue GDL-Tarifvertrag führe zu Entlasssungen, stößt auf Unverständnis. Vor allem Bundesverkehrsminister Tiefensee verteidigt den neuen Tarifvertrag und erinnert Mehdorn in aller Deutlichkeit an die Autorität des Bundes.
Die Einigung mit den Lokführern schmeckt ihm überhaupt nicht. Deshalb hat Bahnchef Hartmut Mehdorn seinem Ärger jetzt Luft gemacht: Er droht mit Stellabbau und teureren Tickets. Zusätzlich nimmt Mehdorn vor allem einen aufs Korn: Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee.
In der Stahlbranche leiden vor allem die Schrott verarbeitenden Betriebe in Ostdeutschland unter dem Bahnstreik. Den Transport von der Schiene auf Lkw umzustellen, ist angesichts des großen Volumens kaum möglich.
Die Lokführer haben ihren für Montag geplanten Streik verschoben. Man wolle die Wochenendpendler nicht über Gebühr belasten, hieß es. Dienstag und Mittwoch will die GdL den Nahverkehr allerdings zeitweise lahmlegen. Der Konflikt mit der Bahn steuert auch auf einen juristischen Showdown zu.
Der Streik der Lokführer kostet Bundesbürger bares Geld. Deswegen sind jetzt etliche Betroffene in die Offensive gegangen und haben Strafanzeige gegen Bahn-Chef Hartmut Mehdorn gestellt. Die Anzeigen liegen der Staatsanwaltschaft in Berlin vor. Bahnkunden müssen sich auf weitere Streiks einstellen.
Die erst vor einem Jahr überarbeitete Finanzplanung des Bahnkonzerns ist schon wieder Makulatur: Konjunkturflaute, Flutfolgen und Steuerbelastungen müssen neu eingearbeitet werden.
Im Fahrplan von Bahn-Chef Hartmut Mehdorn hat es zuletzt nur einen wirklich wichtigen Termin gegeben, den Börsengang 2006 der nach eigenen Worten "besten Bahn, wenn nicht gar der Welt". Dieser Zug ist nun erst einmal abgefahren.
Willy Brandt zog gar nicht erst ein, Helmut Schmidt ließ eine Sauna einbauen und Helmut Kohl wohnte am längsten dort: der Kanzlerbungalow in Bonn, den Ludwig Erhard hatte bauen lassen, war nicht jedermanns Sache.
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Das Bundesliga-Relegationsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC wird nicht wiederholt. Das teilte das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) soeben mit. Die Kammer wies die Berufung der Berliner gegen das Urteil des DFB-Sportgerichts vom vergangenen Montag zurück.