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Die Formel 1 steckt in einer tiefen finanziellen Krise. Brancheninsidern zufolge sei der unerwartete Ausstieg von Honda nur der Anfang einer möglichen Welle an Rückzügen der Hersteller. Jetzt kommen die ersten Vorschläge, wie man der Krise begegnen kann. Vor allem Mercedes tut sich dabei hervor.
Der Anfang war ganz harmlos: Vor 25 Jahren schrieb ein Doktorand in Los Angeles ein Computer-Programm, das sich fortpflanzen konnte - die Geburtsstunde des Computervirus. Heute ist aus der Erfindung eine weltweite Gefahr geworden. Die Web-Mafia nutzt Viren, Würmer und Trojaner für Geldwäsche, Konten-Plünderung und Password-Klau.
In Frankreich regiert das Grauen der deutschen Autobauer. Der Staat fördert Fahrzeuge mit geringer Klimabelastung. Wer hier bestehen will, muss umweltfreundliche Kleinwagen anbieten. Die französischen Hersteller haben sich mit der CO2-Steuer schon gut arrangiert.
Während der Autoabsatz stagniert, explodieren die Verkäufe bei den Nutzfahrzeugen. Selbst ein kleiner Konjunkturknick kann das nur kurzfristig ändern: Immer mehr in Osteuropa produzierte Waren werden auf Lastern importiert.
Die Autoindustrie hat sich verspekuliert: Die rückläufigen Verkäufe in Westeuropa, den USA und Japan sollten durch die neuen Wachstumsmärkte ausgeglichen werden. Aber auch in China und Indien hinterlassen der Ölpreis und die US-Immobilienkrise ihre Spuren. Es fehlen die sparsamen Autos für weniger kaufkräftige Autofahrer.
Willkommene Abwechslung zur Absatzflaute in Europa: Die Moskauer Automesse steht vor der Tür und ausländische Hersteller sind bei Wachstumssteigerungen von über 40 Prozent bei bester Laune. Die Verkaufsschlager sind günstige Kompaktautos und noble Luxuskarossen.
Golf, Evolutionsstufe Nummer VI: Wieder gibt es nur Feinschliff im Design ohne Gestaltungs-Gags oder besonderen Pfiff. Das wäre kein Problem, wenn unter der Haube die Spritspar-Zukunft beginnen würde. Das tut sie aber nicht. Reicht das, um den Erfolg dauerhaft fortzusetzen?
Der Trend zum Selbstzünder ist gebrochen. Auf TDI folgt TSI, sagt das Center Automotive Research (CAR). stern.de nennt die sieben Gründe, warum der Diesel langsam, aber sicher zurückfällt. Und warum der Benziner auf der Überholspur ist.
Die Pläne für die Reform der Kfz-Steuer werden konkret: Auf alle Autos kommen Erhöhungen von durchschnittlich 21 Euro (Benziner) beziehungsweise 26 Euro (Diesel) pro Jahr zu. Für Neuwagen gilt die CO2-Steuer, die der Automobilclub von Deutschland schlicht für überflüssig hält.
Mit welchen Kraftstoffen und Antrieben werden wir 2020 Auto fahren? Drei wissenschaftliche Institute wollen diese Frage für das Bundesforschungsministerium beantworten. stern.de-Leser machen mit beim Klick in die automobile Zukunft.
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