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Gregory Engels, 35, wusste nicht, was mit seinem Foto geschehen würde - nun ist es 1,2 Millionen Mal gedruckt. Als "Spiegel"-Titel. Eine Nachfrage.
Die Kanzlerin hat ihren Bundesumweltminister nicht entlassen, sie hat das Fallbeil benutzt. Am Montag hatte sie Röttgen noch gestützt. Woher der Sinneswandel?
Oder: Warum es sich schwer machen, wenn es lustig geht, oder was? Worum es heute geht: Kleine Entschuldigung, große Gefühle, Jim-Knopf-Ich-Weiß-Nicht-Die-Wievielte, Geschwister-Komik, glühende Wangen, Papi-Blödsinn (zu wenig), Papi-Ernst (zu viel) und Zero 7. Tja, nun hab' ich viel zu voreilig auf der neuen Facebook-Seite "Der getrennte Papi" vor einigen Tagen angekündigt, der nächste Papi-Streich folge sogleich, tja, das ist auf dem Fuße die Rache der modernen Medien, die nix verzeihen - steht's erstmal irgendwo und im Netz ganz besonders, dann steht's da eben, selbst, wenn ich's gelöscht hätte, dann hätte es da eben mal gestanden und..., tja, so simpel ist das heutzutage mit den "Meedchen". Und dann kam noch das Malheur hinzu, dass ich aus Versehen die erste Version von "Einfache Sachen" tatsächlich gelöscht habe, wie doof. Immerhin, jetzt also die 24. Lieferung des getrennten Papi, das mag der Einen oder anderen Leserin oder dem einen oder anderen Leser kaum einer Rede Wert sein. Für den getrennten Papi war's bislang ein langer Weg, wenn auch in vergleichsweise kurzer Zeit (die erste Lieferung erfolgte Ende Juni). Merkwürdig, diese Zeit ist so rasch verstrichen und doch scheint es mir, als würde ich den Blog schon viel länger schreiben als ein gutes Quartal. Woran das liegen mag? Es ist Vieles passiert (was sich der getrennte Papi vielleicht nicht gewünscht hätte) und es ist Vieles nicht passiert (was sich der getrennte Papi gewünscht hätte) und vice versa, dass Herz und Kopf randvoll, fast zum Platzen gefüllt sind, mit geordneten und ungeordneten Einflechtungen, Entflechtungen, Verflechtungen. Unterm Strich bleiben erst einmal einfach große Gefühle, von denen der getrennte Papi manches Mal zu viele empfindet, kenne Sie diesen Überdruck auch? Man ist derartig überwältigt, dass es schwerfällt, die emotionale Balance zu halten. Bisweilen verliert sie der getrennte Papi, dann kann es passieren, dass ein Geduldsfaden zu früh reißt und Alexander oder Marie oder auch mal beide Kinder werden zu Recht, aber voll überflüssiger Ungeduld, mal angefahren. Natürlich ist dann ihnen gegenüber ebenfalls eine Entschuldigung fällig. Erschwerend hinzu kommt, dass dem getrennten Papi und seinen Kindern an einem völlig verregneten Nachmittag, den völlig verregnet zu nennen, eine maßlos verregnete Untertreibung ist, einfach nix mehr einfallen wollte, was wir zu Dritt hätten spielen könnten. Dabei war's doch erst früher Nachmittag. Dann schauen sich die Kinder an, es zündet etwas unausgesprochen zwischen ihnen und ich ahne, was nun kommt und ich ahne, dass ich ausgeliefert, hilflos, inkonsequent sein werde. Es ist dieser "Wir-Wissen-Es-Ist-Noch-Zu-Früh-Um-Eine-DVD-Einzulegen"-Blick, verbunden mit den zweiten Blick "Aber-Wir-Wollen-Zu-Gerne-Zum-Keine-Ahnung-Wievielten-Mal-Jim-Knopf-Und-Lukas-Der Lokomotivführer" sehen. Und natürlich wissen Marie und Alexander, dass der getrennte Papi in Wahrheit schon öfter als die Kinder "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer", inklusive des legendären Lummerland Liedes (bitte unbedingt auf YouTube hören), geguckt und gehört hat. Weil Frau Waas so herzensgut, Herr Ärmel sehr liebenswert, König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte total schusselig, der Halbdrache Nepomuk (dessen Mutter war bekannter Weise ein Nilpferd) wenig furchteinflössend oder der Scheinriese Tur Tur einfach nur scheinriesig ist. Kurzum: Jim und Lukas rangieren ganz oben auf der Top-Ten-Filmliste des getrennten Papi. Also: ein Berg Kissen auf den Boden geworfen (kuschelig), eine Schale Schokobons (jede Menge) und eine Alibi-Schale Apfelscheiben (weniger jede Menge) in Reichweite aufgestellt und der Regen, der gegen die Scheiben prasselt, ist sofort vergessen und sofort entführen uns die Zippel-Zappel-Marionetten der Augsburger Puppenkiste nach Lummerland und anderswohin. Zwischendurch spielen die Kinder in ihrer eigenen Komik einzelne Szenen nach und lachen sich dabei kaputt bis ihre Wangen so glühen als hätte es Hochsommer und nicht Herbst. Und wenn der getrennte Papi noch mitmacht bei dem herrlichen Blödsinn, dann lieben das die Beiden im Quadrathochdreimalvier, ganz einfach. Der getrennte Papi merkt natürlich, dass er zu oft zu ernst ist und zu oft zu wenig Blödsinn mit seinen Kindern veranstaltet. Dabei wäre das doch eine der wirklich einfachen Sachen, wenn da nicht die eine oder andere Sorge auf der Seele des getrennten Papi lastete, die ihn ein ums andere Mal zu sehr einholt. Aber das kennen Sie bestimmt auch, Grübelei essen Seele auf und damit eine gewisse Langmütigkeit, die hilft, den ganz normalen Wahnsinn im Alltag zu meistern. But who's perfect anyway? Der getrennte Papi ist's jedenfalls auf keinen Fall und er wird's auf keinen Fall werden, schade an sich. Aber, gar nicht schlecht, an diesem Nachmittag gab es Blödsinn en masse der Dreier-Bande zwischen all' den Abenteuern von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer. Inkonsequenz hin oder Inkonsequenz her: Das war einfach herrlich und herrlich einfach. Und zum heutigen Schluss der zweiten Version von "Einfache Sachen" verrate ich noch wie ich auf die Headline gestossen bin. Es gibt da eine CD aus dem Jahr 2001, über die bin ich erst kürzlich gestolpert: Zero 7 haben sie ":simple things" genannt und darauf finden sich so schöne Electronic-Pieces wie "destiny"/"give it away"/"distractions" oder "in the waiting line". Und im Klappentext wird in feiner britischer Ironie festgehalten: "the copyright in this sound recording is owned by Ultimate Dilemma Records". Aber dazu alsbald mehr vom getrennten Papi...
Na, so was: Turnstar Fabian Hambüchen hat mit 22 Jahren seine Autobiografie geschrieben. In einem Vorabdruck sind amouröse Details bekannt geworden ? und dass er Angst hatte, wegen Passiv-Kiffens gesperrt zu werden. Seine Teamkollegen finden es "lächerlich".
Oder: Wie man im Leben manchmal Bauklötze staunen kann Worum es diesmal geht: Gequengel, alltägliche Luftlinien, Vereinzelung, so genannte Stehcafés, heldische Hauptrollen, Normalzustände, keine Normalzustände, getrennte Realitäten, schöne blonde Prinzessinnen und Ritterburgen. In der fünften Folge war der getrennte Papi ohne Kinder eingeschlafen. Die Frage blieb: wie wacht er ohne Kinder auf? Sie meinen, einen müssige Frage? Schließlich wacht er doch durch die Trennung jetzt ziemlich oft ohne seine Kinder auf. Keine müssige Frage, denn so wie sich früher das Aufwachen mit den Kindern voneinander unterschied, so ist das Aufwachen ohne Kinder mal so oder so oder so. So: ich vermisse sie sehr, sogar das bisweilige morgendliche Gequengel und die bereits bekannte Frage des Sohnes ("Muss ich heute in den Kindergarten?"), dies und das erfordert umgehend totale Aufmerksamkeit und Geduld, dass ich gleich hellwach bin. So: ich vermisse sie sehr, war aber in der Nacht schon in Gedanken bei einem wichtigen Termin, dass ich das Gequengel, ehrlich gesagt, nicht vermisse und erst auf dem Weg zum Wagen bemerke, dass ich die Kinder nicht in die Schule und den Kindergarten bringe, das jetzt aber sehr gern machen würde. So: ich fühle mich wie in Studienzeiten und es ist ungefähr tausend Jahre her, dass ich allein aufwache, einen Kaffee bei "Starbucks" trinke (okay, vor tausend Jahren gab's noch kein "Starbucks", aber doch immerhin das so genante Stehcafé von "Tchibo") und alleine den Tag vor mich hindenke. Der getrennte Papi vergisst, logo, seine Kinder nicht - allein: das Leben vor, während und nach einer Trennung unterscheidet sich fundamental voneinander. Die Nähe zum früheren Partner verändert sich in eine Distanz, die zwangsläufig breiter wird. Der Versuch, bei sich zu bleiben, gelingt bei dieser alltäglichen Luftlinie keineswegs immer. Verletzungen,  Verletzungsschein und Verletztsein schwingen durch die 24 Stunden eines Tages, an dem einen intensiver, am nächsten haben sie sich mal verabschiedet, how nice, my friend. Die Vereinzelung gerät für einige Zeit mutmaßlich zu einem Normalzustand, von dem sich der getrennte Papi doch irgendwann verabschiedet geglaubt hatte. Sonst hätte er nicht geheiratet,er hätte keine Familie gegründet, er hätte dadurch keinen neuen Sinn im Leben entdecken können, der sich nun Stück für Stück in eine getrennte Realität auseinander entwickelt. Die will erst einmal immer wieder eingefangen werden. Die Vereinzelung darf uns schließlich nicht in selbstmitleidiges Getue verführen und wir haben unsere Kinder, die alles Mögliche brauchen, allerdings nur überhaupt und keine Vereinzelung. Ich weiss noch sehr genau, dass ich als kleines Kind sehr gerne allein gespielt habe, ich konnte sehr gut mit mir sein und etwa mit Legosteinen abenteuerliche Welten aufbauen, in denen Prinz Eisenherz in schöner Regelmäßigkeit die heldische Hauptrolle gab, die selbstverständlich ich einnahm. Prinzessinnen kamen vor, freilich eher geschlechtsneutral und unbestimmt, jedoch gehörten sie irgendwie dazu, wie die schöne, blonde Aleta von Prinz Eisenherz, eben. Den Film mit Robert Wagner habe ich bestimmt schon mehr als zwei Dutzendmale gesehen; er hat eine Romantik, die den getrennten Papi weiterhin berührt, außerdem hat es einfach mehr Spaß gemacht, den Bösewicht Sir Brak auf dem offenen Feld zur Strecke zu bringen als sich an manchen Tagen durch den heutigen Medien-Dschungel zu schlagen.In dem gibt es leider keine blauen Legosteine hat, die sich zum Bau einer wehrhaften Ritterburg-Mauer eignen würden. Ich fand die Lego-Blaus immer so schön, hell und dunkel. Vor Monaten habe ich die Lego-Blaus wiederentdeckt: der überragende Graphiker/Illustrator Christoph Niemann hat unter der genialen Headline "I Lego N.Y." (niemann.blogs.nytimes.com) New York City mit Lego-Steinen symbolisch nachgebildet, höchst intelligent, unterhaltsam, verspielt. Was das jetzt mit meinen Kindern zu tun hat, fragen Sie, vielleicht ungeduldig? Nun, sie sind in dieser Woche doch (siehe Folge fünf: Sentimentales Solo ) im Urlaub ohne den getrennten Papi, unter anderem steht ein bestimmt aufregender Besuch in einem Lego-Land auf dem Programm. Da werden die Kinkies Bauklötze staunen und bald dem getrennten Papi viel zu berichten haben und der wird aufmerksam und neugierig und vergangenheitsbewältigend zuhören und an die hell- und dunkelblauen Lego-Steine seiner Jugend zurückdenken, weiß der Teufel, wo sie geblieben sind und sich fragen, ob sein Sohn denn Prinz Eisenherz einmal genauso doll empfinden wird wie sein Vater und ob er sich dann im Teenie-Sein heimlich in Aleta verliebt (bestimmt), ohne dies irgendjemandem gegenüber zu offenbaren und Sie finden jetzt sowieso, dass der getrennte Papi heute etwas emotional und rational unstrukturiert ist? Kann gut sein. Diese schöne Hitze macht das Leben südländisch langsamer und eine Trennung zerlegt ein Leben erstmal in viele blaue Lego-Steine, die ich nach und nach wieder neu zusammenfügen muss, mit meinen Kindern und um mich herum. Die finden übrigens Schleich-Tiere noch besser als Lego-Steine. Dazu bald mehr vom getrennten Papi...
Saufabende mit dem Rat Pack, Beziehungsdramen mit Frau und Geliebten, fliegende Champagnerflaschen - Frank Sinatra genoss die Höhepunkte seiner Karriere mit exzessiven Partys in seiner Villa "Twin Palms" in Palm Springs. Eine Spurensuche zum 10. Todestag der Legende.
Zum Jahrtausendwechsel galt er als "Kotzbrocken" und "Ferkel" der TV-Nation, flog schließlich aus dem Programm, und es wurde still um Ex-Viva-Moderator Niels Ruf. Nun wird er wieder laut und das auch noch in der Königsdisziplin Late-Night-Show. stern.de hat sich den mittlerweile 34-Jährigen im Interview vorgenommen.
Windows bringt bereits von Haus aus einige Schriften mit. Viele weitere werden mit der Zeit installiert, um bei Gestaltungsvorhaben aller Art für etwas mehr Salz in der Font-Suppe zu sorgen. "FontViewOK" hilft dabei, die vorhandenen Schriften zu sichten.
Einst waren sie ein glückliches Ehepaar, zwei niedliche Söhne krönten ihr Familienglück. Jetzt sind Britney Spears und Kevin Federline geschieden. Die Samthandschuhe haben sie längst abgelegt. Es geht um das Sorgerecht für die Kinder. Und um sehr viel Geld.
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