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18. September 2009, 21:57 Uhr

Hausaufgaben für die Autobosse

In Frankfurt feiert sich die Autobranche dieses Jahr mit halber Kraft und gespielter Begeisterung. Tatsächlich gibt es auch mehr anzupacken. stern.de nennt die wichtigsten Zukunftsaufgaben. Von Gernot Kramper

IAA 2009

So weit wie mit dem L1 war Volkswagen schon vor sieben Jahren© Ralph Orlowski/Reuters

Arbeit statt Party sollte das Motto der IAA heißen. 2009 ist kein Jahr, um sich selbstverliebt auf die Schulter zu klopfen. Dabei gibt es auch gute Nachrichten: Individuelle Mobilität ist kein Auslaufmodell, der Automarkt ist kein sterbender Markt. Alle Prognosen sind sich im Kern einig: Nach der Krise wird die Nachfrage nach Automobilen weltweit enorm steigen. Um an diesem Geschäft teilzuhaben, müssen die deutschen Hersteller gut aufgestellt sein. Sang- und klanglos wurde der VW Lupo eingestellt. Beim Thema Hybrid zog man nur äußerst unwillig nach. Es ist richtig, dass Entwicklungen ihre Zeit brauchen. Dass es nach wie vor keinen Hybriden zu einem Massenmodell gibt, ist kein Versäumnis aus diesem Jahre. Da wurde vor vier, fünf Jahren gelästert und gemauert. Zeit zum Schlafen und Aussitzen gibt es jetzt nicht mehr.

Runter mit den Kapazitäten

Weltweit wird der Automarkt ab 2011 wieder anziehen, vermutlich sogar wesentlich stärker, als es vielen Umweltbewegten Recht sein wird. Aber nicht in Westeuropa – hier wird der Markt erst in einigen Jahren wieder das Level vor der Finanzkrise erreichen. Darüber hinaus kann es ein Wachstum nur in homöopathischen Dosen geben, der West-Markt ist gesättigt. Nach wie vor liegen die Überkapazitäten in der Branche bei 20 Prozent. Wenn sie nicht weiter an Wettbewerbsfähigkeit verlieren und nicht weiter die Mehrproduktion zu enormen Rabatten in den Markt drücken will, müssen die Kapazitäten runter. Exporte werden die Überproduktion kompletter Wagen nicht ausgleichen können. Die Kosten in Europa lassen es nur zu, Luxuswagen in Europa zu fertigen und in Wachstumsmärkte zu exportieren. Kaum vorstellbar, einen Astra hier zu bauen und in China an den Mann bringen zu wollen. Wer sich mit namhaften Stückzahlen in einem Markt wie China etablieren will, kommt um eine Fertigung im Land schon jetzt nicht herum. In Zukunft wird eine reine Endmontage in Indien und China nicht mehr ausreichen, sukzessive werden weitere Fertigungsschritte verlagert werden. Damit werden in Europa Arbeitsplätze in der Entwicklung gesichert, aber nicht in der Produktion.

Umweltverträglichkeit schaffen

Das ist die wichtigste Zukunftsaufgabe im Zusammenhang mit individueller Mobilität. Das Auto als Klimaschädling und Umweltrüpel hat keine Chance. Derzeit gelten Elektrofahrzeuge als "der" Weg in die Zukunft. Die Kette "Stromerzeugung – Stromnetz – Batteriespeicher – Elektromotor" besitzt fraglos Vorzüge. Vor allem weil am Fahrzeug keine Emissionen frei gesetzt werden. Ob sich das Elektromobil durchsetzt, ist vollkommen offen. Die entscheidende Frage bleibt die nach der Batterietechnik. Außerdem hängt die Attraktivität des E-Mobils davon ab, ob sich das Elektrokonzept besser entwickelt als andere Alternativen wie etwa nachwachsende Rohstoffe. Zunächst muss aber die Effizienz der in der Masse eingesetzten Motoren weiter gesteigert werden. Ein Premiumhersteller wie BMW hat längst erkannt, dass die Umweltverträglichkeit der Modelle der Schlüssel für die Zukunft ist. Besonders im Premiumbereich wurde viel erreicht. Hier haben die Hersteller zwei Vorteile: Die Kunden sind bei weitem nicht so preissensibel wie in der Kompaktklasse, wo 100 Euro Mehrpreis bereits als Katastrophe gelten. Außerdem ist mit modernen Motoren folgender Trick möglich: Im Normalbetrieb gebärdet sich der Motor lammfromm mit bescheidenden Trinksitten, bei Bedarf stellt er aber unbändige Kraft zur Verfügung. So paradox es klingt: Je mehr PS ausgewiesen werden, umso leichter fällt das Sparen. Entsprechend wächst der Druck auf die kleineren Wagen, ähnliche Forschritte zu erzielen. Vorne weg sind Marken wie Volkswagen mit dem Polo Bluemotion und Fiat mit den Multiair-Motoren. Beides auch schöne Beispiele, dass technischer Fortschritt keineswegs immer aus der Oberklasse kommen muss. Einzige Crux: Bei normalen Autos ist der Kunde kaum bereit, die Sparleistung besonders zu honorieren. Im Wesentlichen verlangt er, dass ein sparsames Auto auch im Portemonnaie günstiger ist.

Autos müssen noch sicherer werden

Hier verbirgt sich ein Paradox: Mehr Sicherheitstechnik macht ein Autos tatsächlich schwerer und führt zu einem Mehrverbrauch. Billiger wird ein Wagen dadurch nicht. Dennoch gibt es keine Alternative zu mehr Sicherheit. Die Gesellschaft reagiert generell sensibler auf alle Formen von Gewalt. Auch im Straßenverkehr werden etwa Drängler immer weniger akzeptiert. Unverständlich, dass die selbstbewusste Autoindustrie nicht mit Selbstverpflichtungen vorangeht, sondern vom Staat zum verbindlichen Einbau vom Unfallverhinderer ESP gezwungen werden muss. Dass immer noch LKW ohne Rückfahrkamera zugelassen werden, ist ein Skandal. Beim Pkw-Bau müssen die Massenhersteller zusehen, dass sie die neuen Assistenzsysteme der Oberklasse zu erschwinglichen Preisen auch ihren Kunden anbieten.

Das Elektroauto bauen

Wenn das Elektroauto kommt, ist es keineswegs sicher, dass die klassischen Autohersteller das Rennen machen. Viele Bereiche in denen Autobauer ihr Knowhow besitzen, spielen keine Rolle mehr. Auf "richtige" Motoren, Getriebe, Kupplung kann man ganz verzichten. Sollten sich Elektroautos weltweit als Citycars mit begrenzten Fahrleistungen etablieren, werden Faktoren wie Straßenlage, Lenkung und Bremsen an Bedeutung verlieren. Selbst die Motoren, die zum Aufladen der Batterie dienen, werden auf Dauer keine umgerüsteten Pkw-Motoren mehr sein. Um im Bereich von Batterieentwicklung und Fertigung überhaupt eine Rolle zu spielen, bedarf es einer gemeinsamen Anstrengung aller Autohersteller. Zur Erinnerung: Der jetzige Stand von Elektromotoren und Lithium-Ionen-Batterien wurde von anderen Firmen ohne Mercedes, Opel und Co erreicht. Unwahrscheinlich, dass die einfach das Feld räumen wollen.

Billigautos müssen her

Der Dacia macht es vor und der Abwrackirrsinn hat es bewiesen: Die Menschen wollen durchaus neue Autos kaufen, wenn der Preis stimmt. Ab einer bestimmten Preisschwelle wird der Drang zum "größer, schöner, stärker" gebrochen. Das Billigsegment wird weiter wachsen, weil nicht mehr alle im Auto ein statusförderndes Konsumprodukt sehen, sondern viele kalten Herzens rein rational entscheiden. Massenhersteller, die sich für Billigwagen zu fein sind, werden sich warm anziehen müssen. Von unten werden ihnen die Einfachwagen Marktanteile abnehmen. Am anderen Ende des Spektrums werden die Premiumhersteller die Kunde zu den Edelmarken locken.

Premium geht auch klein und günstig

Früher durfte man bei Mercedes anklopfen, wenn man "es" geschafft hatte, vorher konnte man träumen und warten. Diese Zeiten sind vorbei. Trotzdem gibt es für die Edelmarken noch viel Potenzial. Ihnen ist es gelungen, die Begehrlichkeit der Marke zu erhalten oder gar noch zu steigern. Anders als Massenherstellern wie Opel oder Ford. Wichtig ist es, neue Wagen für weitere Zielgruppen anzubieten. Spannend wird es, wenn es den deutschen Edelherstellern gelingt, Know-how und Image in neue kleine Fahrzeugsegmente zu transferieren. Auch der Boom in Asien kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Oberklassenlimousine ihre besten Tage bereits erlebt hat und das SUV-Konzept nicht mehr so attraktiv ist. Mit Macht baut BMW das Feld um Einser und Mini aus, Audi rückt mit dem A1 nach und selbst Mercedes versucht, von dem Irrweg der langweiligen A- und B-Klasse wegzukommen. Hier liegt ein Markt der Zukunft. Kleinere Haushaltsgrößen und der weltweite Trend zu Mega-Citys werden edle, aber kleinere Wagen attraktiv machen. Für die bodenständige Mitte kommt es bitter, kaum sind die Kunden den eigenen Einstiegsmodellen entwachsen, werden sie von den Kleinen der großen Marken geködert und damit von den eigenen Mittelklassemodellen abgezogen.

Von Gernot Kramper
 
 
KOMMENTARE (10 von 13)
 
Viper2024 (20.09.2009, 14:54 Uhr)
Artikel bei SPON
über die Lithiumvorkommen auf der Welt ist eindeutig von der Industrie gekauft, denn nicht nur das dort bewusst die Unwahrheit gesagt wird, sondern auch das Spiegel-Forum wird bei diesem Beitrag massiv zensiert und alle kritischen Forumbeiträge erst gar nicht veröffentlicht. Lithium kommt in Wahrheit sogar recht häufig vor und das nicht nur auf der Erde sondern auch insgesamt im Universum, so haben Braune Zwerge zum Beispiel einen Lithiumkern.
facilidad_de_ser (19.09.2009, 23:50 Uhr)
@1st1
Man müsste also nur erzählen, Lithium wäre knapp, dazu einige Artikel durch die Presse veröffentlichen lassen... und schon hätte man ein Argument gegen Elektroautos.

Lasst Euch nicht ver.rschen!

Lithiumsalze, insbesondere Lithiumchlorid, kommen verbreitet auch in Salzlaugen, meist Salzseen, vor. Die Konzentration kann bis zu ein Prozent betragen. Die größten technisch ausbeutbaren Lithiumvorkommen befinden sich in Bolivien (Salar de Uyuni)[8], Chile (Salar de Atacama) und Argentinien, weitere in den USA (North Carolina und Nevada), Kanada, Australien, Simbabwe und China (Tibet, Zhabuye-Salzsee). Europa besitzt keine wirtschaftlich abbaubaren Lithiumlagerstätten.
1st1 (19.09.2009, 23:02 Uhr)
Problem:Lithium
Das E-Auto kann sich nach derzeitigem Stand der Dinge garnicht so stark verbreiten, wie es momentan visionär überall vorrausgesagt wird., weil es jeder gerne so hören möchte. Bei SPON gibts derzeit einen Artikel dazu: Das Grundmaterial Lithium, welches für die Batterien gebraucht wird, ist weltweit sehr knapp. Es gibt weltweit nur wenige ausbeutbare Vorkommen, Salzseen in Chile, China und Bolivien. Diese potentiellen Abbaugebiete liegen jeweils buchstäblich im "Middle of Nowhere", dort müssten erstmal Infrastrukturen zum Abbau, Verarbeitung und Abtransport geschaffen werden, und welchen Einfluss das alles dann auf die Umwelt haben wird, kann auch noch keiner abschätzen.
1st1 (19.09.2009, 22:53 Uhr)
Luxuriöser Kleinwagen die Zukunft?
Im Artikel wird folgendes Szenario heraufbeschworen: Junge Leute = Fahranfäner kauft preiswerten Kleinwagen als erstes Auto. Von da an wurden die Autos bisher immer größer, also quasi erst Lupo, dann Polo, dann Golf, dann Passat. Oder so. Laut dem Artilkel wäre die Zukunft dann wohl Lupo. Polo, Mini, Mini, Mini... Glaube ich nicht. Es sei denn der Autokunde der Gegenwart/Zukunft ist und bleibt Single. Sobald der Autokunde eine Familie gründet, willer nämlich Platz, mehr Platz als selbst ein MiniClubman bieten kann. Also doch der Passat oder der Touran. Oder Insignia oder Zafira. Oder Laguna oder Grand Scenic. Oder so. Denn da passt auch noch def Kinderwagen rein. Alles andere wäre fatal für unsere Zukunft.
susiwolf (19.09.2009, 19:00 Uhr)
Standmännchen ... ganz kuschelig.
Den in ganz Deutschland verteilten Parkuhren steht einige rosige Zukunft bevor. Eine ladende zugleich. Ladestationen - großflächig verteilt im ganzen Land- gibt es schon. Sie ähneln eben diesen Parkuhren - und laufen ab - nach 2 Stunden.
-
Z.Zt. wärmen sie nur die Motoren vor.
Per Thermostat ins Kühlsystem oder ins Motorenölsystem. Vor Abfahrt.
Damit es kuschelig wird im Innern und der Katalysator sofort einsetzt.
-
Diese Vorreiterrolle findet - mal wieder - in Finnland statt. Dort kreischen nicht nur die 'spikes'-Reifen im Winter, sondern hier ist man der Zeit schon voraus.
Ganz kuschelig. Auch bei minus 40° und Schneetreiben und pfeifenden, bissigen Stürmen.
climate-swindle (19.09.2009, 17:50 Uhr)
selten derartigen Schwachsinn gelesen...
"Sollten sich Elektroautos weltweit als Citycars mit begrenzten Fahrleistungen etablieren, werden Faktoren wie Straßenlage, Lenkung und Bremsen an Bedeutung verlieren." - Soll das n Witz sein? und ein Getriebe brauchen die Ökoeimer wohl auch nicht? ... - Nagut, wir sind ja hier auf Stern.de, da braucht man gar nicht mehr viel erwarten
Asiat (19.09.2009, 16:03 Uhr)
Artikel schnellstens an BMW schicken!
Dann machen die vielleicht ihren Beratervertrag mit Joschka Fischer & Co. noch rueckgaengig...
Mikeorganizer (19.09.2009, 14:32 Uhr)
haha ....
offensichtlich haben es einige Bürger wohl immer noch nicht geschnallt. Profitgier treibt deren Handeln - warum sollte die Autoindustrie denn Millarden in die Entwicklung neuer Antriebstechnologien investieren wenn Sie es genauso geschickt wie die Banken machen können. Die Autoindustrie stürzt ab und man schreit nach staatlicher Hilfe und wir wissen - Polit und Geldelite hilft sich doch gern mit Steuergeldern untereinander. Es geht ja schließlich um die armen Arbeiterwürste, die ja ihren Job verlieren und dann indirekt die refinanzierung durch ihre Steuerabgaben gefährden. An für sich wirklich ein geiles System muss ich sagen - der Bürger - offensichtlich zu einfälltig das zu durchschauen - zahlt mit seinem Blut und Steuern für diese Schweinerei. Ach ja hab ichs vergessen - später könnt ihr dann die Autos aus Deutschland natürlich extra teuer kaufen weil ist ja "Made in Germany mit Steuergeldern des kleinen Mannes auf der Straße". Saugeil sowas .....
holdit (19.09.2009, 10:32 Uhr)
zu teuer, zu spät
Interessiert man sich näher für das VW Einliter-Auto oder für Elektrofahrzeuge mit heute bereits ausreichender Reichweite, dann ist spätestens bei den Preisüberlegungen klar, dass hier kein ernsthaftes Angebot der Industrie besteht. Kohlenfaser-Monocoque und Leichtbaufahrwerk - alles jenseits einer möglichen Massenfertigung. Damit wird ein Fahrzeug mit Wurzeln bei den 50er Jahre Kabinenrollern zum Luxusfahrzeug. Wenn 1,49 l nur mit unbezahlbarer Hochtechnologie machbar sind, dann wäre das 3 l Auto der machbare Kompromis. Ansonsten kann man nur kalauern, Sparen muss man sich auch leisten können. Durchschnittsverdiener und Umwelt brauchen heute einen deutlichen Fortschritt. Utopien der Hersteller sollen wohl nur das Versäumte vertuschen. Die alten Plattformen ungebremst und ungestört auf Stückzahl zu bringen, ist zumindest kurzfristig betriebswirtschaftlich interessanter. Hybridfahrzeuge verbrauchen heute mehr, als vergleichbare Turobdiesel - was soll man damit? Ich würde einen Zweisitzer mit 3 l - Verbrauch fahren, wenn die Sicherheit gegeben ist. Aus meiner Sicht dürfte so ein Fahrzeug bis 15 t? kosten. Unter dem Strich würde ich bei meinen Fahrleisten sparen, auch wenn ich für die Familie noch ein 5 Sitzer in der Garage steht.
susiwolf (19.09.2009, 08:26 Uhr)
@knilch_59 ... tiefer Einblick in den Kabinenroller
Sie haben sich Gedanken darüber gemacht, in welche Richtung die Politik sich gewegen sollte ...
Wenn denn die Infrastruktur bereit gestellt werden würde, eine bestimmte Millionenzahl von eben diesen Fahrzeugbewegungen zu ermöglichen, bleiben dennoch viele Fragen unbeantwortet:
1. Beim Einsatz von Primärenergie wie Kohle, Gas, Öl oder z.B. Atomkraft geht ein G-r-o-ß-t-e-i-l (eben) dieser eingesetzten Energie auf dem Wege b-i-s h-i-n zur Steckdose verloren. Und die Umweltverschmutzung - nun nicht mehr beim Fahrzeug, aber doch beim jeweiligen Kraftwerk - wird nur 'vorverlegt'.
2. Der 'Austausch' von Benzin/Diesel-Fahrzeugen (hin zu den 'Elektrischen') kann einen bevorstehenden Verkehrskollaps nicht verhindern.
3. Vorrang sollten doch eher 'car-share-Dienste' haben, natürlich mit einem gehörigen Anteil von eben 'Strom-betriebenen ...'
4. Alle 'neuen Gedanken' bedeuten auch:
Weitere Abfallprodukte bei der Herstellerkette vom Erz'digging' über Transport bis hin zur fertig lackierten Autotür. ' Ausschuß ' und ' Einsatz ' hochgiftiger Chemikalien sind die Folge.
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Über alles mögen sich -sogenannte- Fachleute Gedanken machen ...
Angela Dorothea hingegen bückt sich schon mal ins rechte Licht, in das
1 Liter-Auto Licht. Eigentlich nicht schlecht - Man fühlt sich zurückversetzt in BMW-Isetta, Janus, Goggomobil und Messerschmitt-Kabinenroller-Zeiten.
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Die Zukunft liegt irgendwo dazwischen.
Auch die Zukunft der PolitikerInnen.
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