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Die Deutsche Umwelthilfe hat wieder einmal die Dienstwagen deutscher Politiker untersucht. Das Ergebnis: blamabel - für die Politik.
Nachgedacht wird über vieles - aber eine Pkw-Maut wird in dieser Legislaturperiode sicher nicht kommen. Das bestätigte das Verkehrsministerium stern.de.
45.000 Dieselfahrer sind von GAT, Bosal und Tenneco gelinkt worden: Rußfilter defekt. In einem KBA-Schreiben droht die Bundesregierung jetzt die Rückforderung der Steuererleichterung an, wenn die kaputten nicht gegen funktionierende Filter ausgetauscht werden. Dabei soll es eigentlich schnell und kostenlos gehen.
Umweltzonen gibt es viele in Deutschland, kontrolliert wird ihre Einhaltung fast nie. Die Deutsche Umwelthilfe droht Kommunen deshalb mit Klagen. Autofahrer müssen sich auf Bußgelder einstellen.
Im Streit um Sicherheitsmängel im vermeintlichen "Schottreaktor" Brunsbüttel haben Vertreter der Deutschen Umwelthilfe die zuständige schleswig-holsteinsche Landesministerin Gitta Trauernicht attackiert. Mit der Sicherheit des Atomkraftwerks seien taktische Spielchen getrieben worden, lautete der Vorwurf.
Wer hat den Schnellsten und Größten? Das scheint - noch - das Kriterium zu sein, wenn sich Manager Dienstwagen bestellen. Die Deutsche Umwelthilfe hat bei den Dax-Unternehmen nachgefragt.
SPD-Entwicklungshilfeministerin Wieczorek-Zeul sorgt für bessere Luft aus dem Auspuff ihres Dienstwagens. Andere Politiker wie Markus Söder sind weniger einsichtig. Er fährt einen BMW 740, der im Stadtverkehr 14 Liter verbraucht, 326 PS hat und 250 km/h schnell ist. Braucht er das?
Deutschland in der Autokrise - da müssten die Minister doch Vorbild dabei sein, aus ihr herauszukurven. Denkste! Die Dienstwagenflotte der Spitzenpolitiker spricht eindeutig gegen Technik-Verständnis und ihr Umweltbewusstsein. Nach wie vor fahren sie am liebsten in schlimmen Klimakillern vor.
Die Luft wird dicker für deutsche Behörden: Mit dem EuGH-Urteil können Bürger nicht nur Aktionspläne, sondern bald auch konkrete Maßnahmen zum Luftschutz einfordern, meinen Umweltverbände. Die Klagen seien bereits vorbereitet - und gingen weit über Mindeststandards für Fahrzeuge hinaus.
Angela Merkel hat sich den Ruf einer grünen Kanzlerin erworben, einer unerbittlichen Führungskraft im Kampf gegen den globalen Klimawandel. Sieht man genauer hin, gibt es für Merkel jedoch auch in Sachen Klimaschutz Tabus: Sobald es um die Interessen der Automobilindustrie geht, pfeift sie aufs Klima - und profiliert sich als Autokanzlerin.
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