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9. Februar 2010, 12:14 Uhr

Kleine Benziner heizen am besten

Wer bei frostigen Temperaturen morgens in ein kaltes Auto steigt, hat Glück, wenn er einen Benziner mit kleinem Innenraum fährt. In Diesel-Vans kann es bis zum Erreichen molliger Temperaturen mehr als eine halbe Stunde dauern

Kälte im Auto

Auch nach dem Start geht es zunächst frostig weiter© Michael Reichel/Dpa

Diese Fahrzeuge heizen sich am schnellsten auf, wie aus einem am Dienstag in München veröffentlichten Vergleich des ADACs hervorgeht. Autos mit großem Innenraum brauchen dagegen länger, bis es für die Fahrgäste mollig warm wird. Dies gilt auch für Dieselmotoren. Diese hätten einen besseren Wirkungsgrad, erklärte der ADAC. Deswegen produzierten sie weniger Abwärme zum Heizen. Hier könne allerdings eine Zusatzheizung, wie sie in vielen Modellen angeboten werde, Abhilfe schaffen. Auch eine Nachrüstung sei möglich, erklärte der ADAC. Von minus zehn auf 22 Grad Der Verkehrsclub verglich in seiner Erhebung, wie lange Autos bei minus zehn Grad brauchen, bis sie ihren Innenraum auf 22 Grad aufheizen. Am schnellsten von mehr als 500 Fahrzeugen gelang dies dem Mercedes SL 350 Sportmotor. Hier war es nach sieben Minuten warm. Diesen Wert konnte auch der BMW 120i erreichen, allerdings nur in der vorderen Sitzreihe. Auf der Rückbank dauerte es elf Minuten.

Schnelle Wärme hängt dabei nicht unbedingt vom Geldbeutel ab: Auch Kleinstwagen wie der Fiat Panda 1.2 8V Natural Power können - zumindest auf den vorderen Sitzen - in neun Minuten von minus zehn auf 22 Grad kommen. Das ist schneller als im besten Oberklasse-Modell im Vergleich: Der Mercedes S 400 Hybrid brauchte immerhin elf Minuten.

Noch schlechter sieht es bei Vans aus, die mit ihrem großen Innenraum zu kämpfen haben. Das beste Modell, der VW Touran EcoFuel brauchte immerhin zwölf Minuten. Im Ford Galaxy 2.2 TDCi DPF dauerte es vorne 23 und hinten geschlagene 34 Minuten, bis die geforderten 22 Grad erreicht waren. Für solche Fälle rät der ADAC deswegen: Bei Kurzstrecken warm anziehen.

APN

 
 
KOMMENTARE (2 von 2)
 
kurtaxe1 (11.02.2010, 18:29 Uhr)
@dreissigvau
genau das gleich habe ich mir auch gedacht und mir dabei vor lachen auf die schenkel geschlagen.

dann ist mir allerdings das lachen vergangen: offensichtlich ist es so, dass unsere gesellschaft immer mehr vertottelt. demnächst müssen noch warnschilder auf autobahnen aufgestellt werden: achtung, im winter ist es kalt.

und jetzt bitte nicht lachen: in österreich gibt es elektronische warnhinweise - die haben ein vermögen gekostet - auf denen ist zu lesen: achtung nebel, geschwindigkeit reduzieren.

allerdings kann man sie nicht immer lesen. manchmal ist so starker nebel, dass sie unlesbar sind.
dreissigvau (09.02.2010, 17:37 Uhr)
Ganz was neues!
Diesel werden langsamer warm als Benziner.
Welche Erkenntnis!

Manchmal glaube ich, der ADAC hat Langeweile.

P.S.: 19 Grad reichen völlig aus. Und die
sind in der halben Zeit erreichbar!
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