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Brauchen Sie Teilkasko oder Vollkasko?

Gesetzlich vorgeschrieben ist nur die Haftpflichtversicherung für das Auto. Sie sichert die Unfallgegner ab. Aber für wen lohnen sich Teilkasko und Vollkasko?

Von Gernot Kramper

  Die Vollkaskoversicherung trägt den ganzen Schaden, die Teilkasko bezahlt immerhin den Glasbruch

Die Vollkaskoversicherung trägt den ganzen Schaden, die Teilkasko bezahlt immerhin den Glasbruch

Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist in Deutschland Pflicht. Sie deckt Schäden an fremden Fahrzeugen (bzw. Personen und Gütern) ab, die Kaskoversicherung ist für Schäden am eigenen Fahrzeug da. Bei der Haftpflicht sollte der Vertrag eine Deckungssumme von 100 Millionen Euro enthalten, damit auch wirklich alle Schadensersatzansprüche abgedeckt sind.

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Was ist eine Teilkaskoversicherung?

Die Teilkaskoversicherung deckt folgende Schäden am eigenen Fahrzeug ab: Brand- oder Explosionsschäden, Diebstahl, Teildiebstahl, Raub des Fahrzeugs. Hinzu kommen Wildschäden und Schäden, die durch direkte Einwirkung von Sturm, Hagel, Blitzschlag oder Überschwemmung entstehen. Abgedeckt sind ebenfalls Glasbruch und Schäden durch Kurzschluss (inklusive Marderbiss).

Was bietet die Vollkaskoversicherung?

Die Vollkaskoversicherung übernimmt Schäden, die am eigenen Kraftfahrzeug entstehen, sie schließt meist die Leistungen einer Teilkaskoversicherung mit ein. Sie schützt zudem vor den Folgen von Vandalismus. Das sind Beschädigungen am Fahrzeug, die nicht mit einem Diebstahl oder einem Unfall in Verbindung stehen. Typische Fälle sind absichtlich beigebrachte Lackkratzer oder das Abfackeln von Fahrzeugen. Außerdem trägt sie die Kosten von Unfallschäden. Ist ein anderes Fahrzeug der Verursacher, übernimmt den Schaden die gegnerische Haftpflicht.

Die Vollkasko trägt auch den eigenen Schaden, wenn man selbst den Unfall verursacht hat. Sie tritt auch bei Unfallflucht des Gegners in Kraft. Und sie tritt in Leistung, wenn der Unfallgegner nicht versichert ist oder wenn er zwar schuld, aber nicht haftbar ist. So etwas kann bei einem Unfall mit einem Kind eintreten.

Eine Vollkaskoversicherung ist jedoch keine Autogarantie oder ein Rundum-Sorglospaket. Verschleißschäden oder Motorendefekte übernimmt diese Versicherung nicht.

Welche Kostenfaktoren spielen eine Rolle?

Die Beiträge unterscheiden sich nach der sogenannten #link; http://www.stern.de/auto/service/kfz-versicherungen-nachrechnen-vor-dem-autokauf-1740220.html; Typenklassen-Einstufung # des jeweiligen Fahrzeugs. Bei der Vollkaskoversicherung gibt es dagegen einen Schadenfreiheitsrabatt. Bei Versicherten mit einem hohen Schadensrabatt kann der Fall eintreten, dass eine Vollkaskoversicherung kaum teurer als die Teilkaskoversicherung ist. Wichtig ist auch der Zulassungsort (Regionalklasse). Je nach Versicherung können Faktoren wie Alter der Fahrer, Laufleistung des Wagens oder Garagenstellplatz für die Berechnung des Beitrags wichtig sein.

Die Unterschiede im Leistungsumfang

Wie bei jeder Versicherung gibt es Unterschiede im Kleingedruckten. Neben dem Grundangebot an Leistungen bieten einige Versicherer einen deutlich erweiterten Katalog. Manche Versicherer schützen unter dem Stichwort "Wildunfall" jeden Unfall mit einem Tier, andere versichern nur einen Unfall mit "Haarwild". Weicht man einem Hund aus und baut einen Unfall, bekommt man bei einem Anbieter alles ersetzt, bei den anderen nichts. Ebenso groß sind die Unterschiede beim Thema Kulanz und Ermessensspielraum.

Wann lohnt sich welche Kaskoversicherung?

Eine Vollkaskoversicherung lohnt sich immer, solange das Fahrzeug neu oder nur wenige Jahre alt ist. Auch für einen Wagen, der noch finanziert wird, sollte man nicht auf eine Vollkaskoversicherung verzichten. Um den Beitragssatz niedrig zu halten, kann man den Eigenanteil hoch ansetzen.

Eingeschränkt gilt dies auch für eine Teilkaskoversicherung. Aber Vorsicht: Viele Autofahrer wechseln, ohne zu überlegen, in eine Teilkaskoversicherung, weil ihnen die Vollkasko zu teuer ist. Dabei sollte man darüber nachdenken, ob man nicht besser auf beide Versicherungen verzichten kann. Überspitzt formuliert: Wenn es sich bei dem Auto nicht lohnt, einen selbst verursachten Totalschaden abzusichern, warum sollte man diesen Wagen noch gegen Diebstahl versichern. Wer sollte ihn stehlen wollen? Bei einem hohen Selbstbehalt von 500 Euro lohnt es sich meist gar nicht, die Versicherung in Anspruch zu nehmen. Beispiel Glasbruch: Meist ist es billiger, eine gebrauchte Scheibe einbauen zu lassen, als die Eigenbeteiligung zu bezahlen.

Je älter umso weniger Schutz

Wann sich eine Vollkaskoversicherung nicht mehr lohnt, lässt sich pauschal nicht sagen. Neben dem Wert des Wagens spielt der individuelle Schadensrabatt eine wichtige Rolle. Nicht zuletzt sind die persönlichen finanziellen Verhältnisse entscheidend. Wer auf seinen Wagen angewiesen ist, einen Schaden aber nicht selbst tragen kann, kann es sich einfach nicht leisten, die Vollkaskoversicherung einzusparen. Die Entscheidung fällt leichter, wenn man sich auf das Wesentliche konzentriert, und die jährlichen Kosten der Versicherung mit dem Restwert des Autos in Beziehung setzt.

Ein Blick auf die Statistik zeigt: Bis zu einem Fahrzeugalter von fünf Jahren bleibt die Vollkaskoversicherung erste Wahl. Danach tendieren die Fahrzeughalter zu einer Teilkasko-Variante. Gegen einen Kaskoschutz und für die reine Haftpflichtversicherung entscheiden sich derzeit etwa zwei von drei Pkw Haltern, deren Fahrzeug elf Jahre oder mehr auf dem Buckel hat.

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