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Welche Haar- und Augenfarbe hat ein Täter? Aus welcher Region kommt er? Die moderne Kriminalistik kann aus winzigen DNA-Spuren sehr viel lesen. Und so Jahrzehnte alte Mordfälle aufklären.
Krimiserien haben es vorgemacht: Ein Lacksplitter, ein Klebestreifen und ein Blick in den Computer genügen, um einen Täter zu überführen. Nun arbeiten immer mehr echte Polizisten mit diesen Ermittlungssmethoden. Und können damit fast jede Unfallflucht aufklären.
Blutbad in Berlin Neukölln: Vor einem Krankenhaus hat ein Unbekannter das Feuer auf mehrere junge Männer eröffnet und dabei einen 22-Jährigen erschossen. Die Polizei fahndet fieberhaft nach dem flüchtigen Täter.
Sie können viel mehr als verdrehte Fotos von Kinderschändern entschlüsseln: Sie entlocken gelöschten Festplatten und verzerrten Tonaufnahmen ihr Geheimnis oder überführen einen Mörder mit einem Eichenblatt. Die Kriminaltechniker der Polizei rüsten auf im Kampf gegen das Verbrechen.
Ohne Vorwarnung feuerte ein Unbekannter vor einer Klinik in Berlin-Neukölln auf fünf junge Leute. Ein Mann starb, zwei wurden lebensgefährlich verletzt. Von dem Schützen fehlt jede Spur. Auch das Motiv ist bislang vollkommen unklar.
Eine womöglich vom Himmel gefallene Metallkugel gibt den Behörden Namibias Rätsel auf.
Moderne Kriminaltechnik macht es möglich: Gegen die frühere Anführerin der zweiten Generation der Roten Armee Fraktion, Brigitte Mohnhaupt, wird wieder ermittelt. Durch eine DNA-Analyse kann sie mit dem Überfall der Terroristen auf ein Waffengeschäft in Frankfurt/Main im 1977 in Verbindung gebracht werden.
Die Polizei in Baden-Württemberg sammelt einem Bericht zufolge DNA-Proben von Mitarbeitern der Spurensicherung und Kriminaltechnik ein.
Am Freitag wird Guido Westerwelle eine Regierungserklärung zu Afghanistan abgeben. Er wird viel vom zivilen Aufbau sprechen. Die Wahrheit ist eine andere.
20 Jahre nach dem Mord am Bankier Alfred Herrhausen gibt es ein neues Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt. Der Generalbundesanwalt lässt ein Bekennerschreiben der RAF auf DNA-Spuren untersuchen.
In wenigen Tagen wird gegen John Demjanjuk wahrscheinlich Anklage erhoben. Er soll der SS in Sobibor bei der Ermordung von über 29.000 Juden geholfen haben. Wichtiges Beweisstück: der SS-Ausweis. Doch der ehemalige Chef der Kriminaltechnik des BKA meldet Zweifel an der Echtheit an und erntet Jubel von Rechtsradikalen.
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