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Nach Jahren der Stagnation hat sich Deutschlands größter Autovermieter Sixt ehrgeizige Wachstumsziele gesetzt, der Marktanteil im europäischen Vermietgeschäft solle dabei von 10 auf 15 bis 20 Prozent steigen.
Viele Städte haben sogar ihre Entsorgungsbetriebe an US-Investoren verkauft und sich auf riskante Leasing-Geschäfte eingelassen. Doch der Bankencrash ging auch am Geschäft mit dem Müll nicht spurlos vorbei - nun drohen peinliche Nachzahlungen.
Riesige Halden von Ladenhütern, Händler vor dem Ruin - der US-Automobilindustrie geht es so schlecht wie noch nie in ihrer Geschichte. In einer dreiteiligen Serie analysiert stern.de-Autor Helmut Werb die Auswirkungen der Dauerkrise, die auch Deutschland treffen werden.
In den USA haben es die deutschen Autohersteller zur Zeit besonders schwer. Zu den Absatzproblemen für Neuwagen kommen Altlasten aus besseren Tagen. Die Rückläufe der Leasing-Programme drohen die Höfe der Händler zu verstopfen. Die Flucht aus dem Leasing hat begonnen.
Düstere Zeiten für Daimler: Der Autobauer kürzt zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate seine Gewinnprognose auf nun etwas mehr als sechs Milliarden Euro. Ursache ist die schwache Nachfrage nach Mercedes-Fahrzeugen. Auch bei Toyota und Fiat sieht es nicht besser aus.
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