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Als der Inzest-Fall von Amstetten bekannt wurde, war man sich sicher: Die Taten von Josef Fritzl sind einzigartig. Doch inzwischen sind ähnliche Verbrechen in aller Welt bekannt geworden. Zwei weitere Inzest-Täter wurden nun in Südamerika überführt: das "Monster von Mendoza" und der "chilenische Fritzl".
Schlanke 1,76 Meter, katzengrüne Augen und ein strahlendes Lächeln: Die 22-jährige Dayana Mendoza aus Venezuela ist zur neuen "Miss Universe" gekürt worden. Die amerikanische Teilnehmerin leistete sich wie schon im Vorjahr einen peinlichen Stolperer.
2004 Telteca Antá Malbec (Rotwein, Argentinien) Guter Rotwein aus Argentinien ist fast immer ein Malbec . Diese ur-französische Rebsorte (Stichwort Cahors ) findet in Argentinien perfekte klimatische Bedingungen und produziert herrliche Weine. Obwohl das Land den fünfhöchsten Weinkonsum der Welt verzeichnet, werden glücklicherweise noch genügend Weine exportiert. Bei heutiger Empfehlung besonders erfreulich, denn um für 8,00 EUR eine solche Qualität zu bekommen muss man in anderen Weinländern lange suchen. Dem Wine Advocate war der Telteca Antá 92 Punkte wert und ich selbst bin auch von den Socken! Eines vorab: Ich spreche für diesen Wein ein offiziellen Kaufbefehl aus. Wer den Borgforte zu harsch, tanninreich und jung fand, kommt mit diesem Wein auf seine vollen Kosten. Fruchtig aromatisch, fein balanciert und jetzt schon absolut köstlich, erinnert der Antá fast an einen roten Burgunder. Ein "Woman Pleaser" wie er im Buche steht, aber natürlich auch ein Wein für die weichen Seiten echter Männer. 130 argentinische Weine verkostete der Wine Advocate im Oktober dieses Jahres. Der hier empfohlene Wein setzte sich als klarer Sieger durch. Der Zweitplatzierte erhielt "nur" 90 Punkte. Jetzt kann man natürlich wieder über diese Punktevergaben endlos diskutieren. Eine Tatsache kann man aber schließlich nicht wegdiskutieren: Die wenigsten von uns haben die Möglichkeit 130 argentinische Weine zu probieren, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Fakt ist aus meiner Sicht auch, dass dieser Wein unstrittig einen satten Gegenwert parat hält. In dieser Preisklasse habe ich noch nie einen solch intellektuellen Wein getrunken. Dass so etwas aus Argentinien kommt haut mich wirklich um. Eine Garantie dafür, dass der Wein dem persönlichen Geschmack aller meiner Leser entspricht ist das natürlich noch lange nicht. Doch würde mich sehr wundern, wenn irgendjemand behaupten würde, es handele sich um einen "schlechten" Wein. Der Borgoforte hat Zündstoff um zu polarisieren, dieser Wein nicht. Punkt. Nun aber zum Hintergrund: Mendoza ist der Name des größten Weingebiets Argentiniens und der Ursprung des Telteca Antá. Hier werden 70% aller Weine des Landes hergestellt. Bezieht man sich nur auf "Qualitätsweine" sind es sogar 85%. Criolla ist die meist gepflanzte Rebsorte Argentiniens, dicht gefolgt von der Traube des heutigen Weines, Malbec. Mendoza ist eine Trockensteppe, die sogar durch kleine Sandwüsten unterbrochen wird. Auf den ersten Blick also überhaupt kein guter Ort um Wein zu pflanzen. Erst die Nähe der Anden sorgt für Besserung. Durch das Schmelzwasser entstehen eine gute Wasserversorgung und ein ideales Mikroklima in den Weinbergen. Das Weingut Telteca liegt im nördlichen Teil von Mendoza. Hier gibt es eine perfekte Balance zwischen Sandwüsten und wasserspendenden Oasen, die durch eine Kanalisierung mit Frischwasser aus dem Andenmassiv gespeist werden. Teltecas Weinberge liegen 700 m über dem Meeresspiegel und werden im Durchschnitt mit 80 mm Regen pro Jahr (!) bewässert. Erst durch moderne Tropfbewässerung können optimale Bedingungen für den Weinanbau, insbesondere für den Malbec, geschaffen werden. Sonnenschein ist in Argentinien natürlich reichlich vorhanden und die recht starken Temperaturschwankungen sind der Aromenbildung der Weine sogar zuträglich. Der Antá wurde nach strenger Selektion per Hand geerntet, 12 Monate in neuen Eichenfässern ausgebaut (60% amerikanische, 40% französische) und zusätzlich 9 Monate in der Flasche gereift. 2004 Telteca Antá Malbec (Rotwein, Argentinien) Auge: Tiefrot mit violetten Reflexen. Nase: Schattenmorellen, rote Johannisbeeren, Backpflaume, Bourbon-Vanille, Lakritz. Mund: Rote Beeren, fein geschliffene, süßliche Tannine im mittellangen und fabelhaft balancierten Abgang. Sonstiges: Jetzt zu trinken, aber auch noch gut 10 Jahre zu lagern. 92 Punkte (Quelle: The Wine Advocate, Jay Miller, Oktober 2008) Meine Einkaufsempfehlung: Weinquelle 7,95 EUR/Flasche (5,00 EUR Versandkosten, ab 125,00 EUR frei) Hier geht's zu dem Wein oder Pro Idee 8,90 EUR/Flasche (5,95 EUR Versandkosten) 7,45 EUR/Flasche (bei einer Abnahme von 12 Flaschen) Hier geht's zu dem Wein Stand: 26.11.2008. Nur solange der Vorrat reicht. Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler. Händler können gerne günstigere Angebote (inkl. Versandkosten) als Kommentar posten. Rein werbliche Posts werden sofort gelöscht.
Karl-Theodor zu Guttenberg ist zurück: Im kanadischen Halifax erschien der Ex-Politstar im neuen Look und sparte nicht mit Kritik an seinen ehemaligen Kollegen.
Das Zusammenleben mit den Schwiegereltern kann sich einem argentinischen Gericht zufolge negativ auf die Stimmung auswirken.
Sein brutaler Kick entsetzte die Fußballwelt: Weil Luis Moreno eine Eule vom Spielfeld getreten hat, muss der kolumbianische Fußballprofi 10.000 Euro zahlen. Eine Lektion in Tierliebe bekommt der Kicker ebenfalls: Moreno muss als Strafe gemeinnützige Arbeit in einem Zoo verrichten.
Die Jüngste war gleichzeitig auch die Schönste: Die Miss Universe 2006 kommt aus Puerto Rico. Die 18-jährige Zuleyka stach alle Konkurrentinnen aus - und brach bei der Pressekonferenz nach der Siegerehrung zusammen.
In Argentinien sind dreizehn ehemalige Junta-Angehörige wegen Menschenrechtsverletzungen während der Militärdiktatur verurteilt worden.
2008 Finca Sophenia Altosur Cabernet Sauvignon (Rotwein, Argentinien) Jancis Robinson ist eine britische Weinjournalistin, die sich an dem 20-Punkte-System orientiert und mit diesem vergleichsweise zurückhaltend umgeht. So hat mich letzten Monat ein Verkostungsbericht über argentinische Weine neugierig gemacht, da hier ein Cabernet Sauvignon 16,5 Punkte erhielt und mit Jancis' Höchstprädikat "very good value" ausgezeichnet wurde. Die Punktzahl entspricht ungefähr 90 Punkten auf der 100er-Skala und da Mrs. Robinson – wie schon erwähnt – eher konservativ Punkte vergibt, musste ich den Wein bei einem Preis von nur 6,99 EUR unbedingt probieren. Das Ergebnis war sofort eindeutig: Der Wein ist ein wunderbarer und sehr typischer Vertreter seiner Rebsorte für überraschend wenig Geld. Zudem trifft auf ihn besonders ein Begriff  zu: LECKER! Cabernet Sauvignon ist die bekannteste und auch meist angebaute rote Rebsorte der Welt. Lediglich Merlot kann in Sachen Superlative noch einigermaßen mithalten. Cabernet Sauvignon wird vermutlich erst seit Ende des 17. Jahrhunderts angebaut und ist somit eine vergleichsweise junge Rebsorte. Genetisch gesehen handelt es sich um eine Kreuzung aus Cabernet-Franc und Sauvignon Blanc – 1997 wurde dies auch mit Hilfe einer DNA-Analyse endgültig belegt. Die Rebsorte wird mittlerweile auf der ganzen Welt angebaut, und es gibt wohl drei zentrale Gründe für den großen Erfolg der Rebsorte. Erstens sind die Trauben sehr robust. Sie vertragen vergleichsweise gut Frost und sind sehr fäuleresistent. Zweitens hat Cabernet Sauvignon ein sehr attraktives Aromaprofil mit extrem hohem Wiedererkennungswert. Und drittens gehören viele Weine dieser Rebsorte zu den besten der Welt, nicht zuletzt da Cabernet Sauvignon seit Ende des 18. Jahrhunderts in vielen prestigeträchtigen Bordeaux-Weinen zum Einsatz kommt; am linken Bordeaux-Ufer als Rebsorte mit größtem Anteil des Cuvées. Der "Altosur" der Finca Sophenia stammt aus dem argentinischen Weinbaugebiet Mendoza und reift auf 1.200 Meter Höhe in Hanglagen der Anden. Seit 1997 wird hier Cabernet Sauvignon für den "Altosur" angebaut, und mittlerweile kümmert sich der renommierte Weinberater Michel Rolland um die Optimierung der erzielten Ergebnisse. Mit großem Erfolg. Auch wenn der "Altosur" in durchaus großen Stückzahlen produziert wird, erfolgt die Lese der Trauben selektiv und strikt per Hand. Sie werden hierbei in Behältern gesammelt, die nicht mehr als 15 kg fassen, um ein Zerquetschen der Beeren zu vermeiden. Auch bei der Vinifizierung werden die höchsten Standards angelegt. Die Höhenlagen in den Anden sorgen nicht nur für ein vergleichsweise kühles Klima und reichlich Sonnenschein, sondern auch für einen deutlichen Unterschied zwischen Tages- und Nachttemperatur. Von diesem Umstand profitiert die Qualität der Trauben ungemein. Zum einen bleibt so eine schöne Säurestruktur erhalten, die Weine wirken nicht marmeladig, zum anderen reifen die Beeren langsamer und haben auf diese Weise mehr Zeit für die Bildung von Aromakomplexität. Das Klima ist dem im Bordeaux also nicht gänzlich unähnlich, jedoch wünschte man sich im Bordeaux ähnlich verlässlichen Sonnenschein. Allerdings hat der Weinanbau in Argentinien auch eine Kehrseite: Aufgrund des geringen Niederschlags müssen sämtliche Rebflächen künstlich bewässert werden. Das Schmelzwasser der Anden bildet hierfür die Grundlage. Das Thema Bewässerung bietet dem Winzer aber auch eine Stellschraube in Bezug auf die Weinqualität: Die Finca Sophenia bewässert seine Rebflächen absichtlich sehr sparsam. So entstehen eher kleine, wenig ertragreiche Trauben, die aber von besonders hoher Konzentration sind. So wundert es nicht, dass Jancis Robinson kommentiert "it doesn't seem industrial". Besonders gut gefällt mir der "Altosur", da er kein "Holzmonster" ist. Viele Weingüter, insbesondere in der neuen Welt, gehen etwas zu großzügig mit neuen Eichenfässern um. Der "Altosur" kommt nur 3-4 Monate ins Fass, wird dadurch runder und gefälliger, behält aber seine wundervolle Cabernet-Sauvignon-Stilisitik. Aromatisch sind hier schwarze Johannisbeeren bzw. Cassis Dreh - und Angelpunkt und es gibt keine störenden Tannine oder einen zu strengen Alkoholeindruck. Absolut "easy drinking" ohne dabei nur ansatzweise langweilig zu sein. Es ist ein Wein, dessen Fruchtprofil großen Spaß macht und jedem Weintrinker aufzeigt, ob ihm diese Rebsorte gefällt – obwohl es kaum einen Rotweintrinker geben dürfte, der Cabernet Sauvignon schlichtweg "nicht mag". Auch heute kann ich meinen Lesern nur raten, meiner Empfehlung zu folgen. Ein kleines Experiment empfehle ich zudem: Gehen Sie in einen Supermarkt ihres Vertrauens, und kaufen Sie einen Cabernet Sauvignon in ähnlicher Preislage zum direkten Vergleich. Wahrscheinlich werden Sie mit einem Kalifornier nach Hause kommen. Lassen Sie sich die beiden Weine verdeckt einschenken und beurteilen Sie, welcher Wein Ihnen besser gefällt. Wäre klasse, wenn jemand das Ergebnis in den Kommentaren oder im Weinlakai-Forum publizierte. 2008 Finca Sophenia Altosur Cabernet Sauvignon (Rotwein, Argentinien) Auge: Sehr dunkles Purpurrot. Nase: Staubig-erdig mit schöner, fruchtiger und vollreifer Cabernet-Sauvignon-Aromatik (schwarze Johannisbeeren, Tabak, Pflaumen und Gewürze). Gaumen: Milde Extraktsüße mit schöner Frucht. Insgesamt sehr gut balanciert. Mittellanger Abgang. Sonstiges: Bis 2012 zu trinken. Besteht aus 100% Cabernet Sauvignon. Enthält 14% Alkohol. 16,5/20 Punkte (Quelle: Jancis Robinson, September 2010) Meine Einkaufsempfehlung: Backhaus Weindepot (ca. 600 Flaschen vorhanden) 6,99 EUR/Fl. (Versandkosten 6,- EUR) AUSVERKAUFT! (Der empfohlene Jahrgang ist nicht mehr verfügbar. Der Nachfolgejahrgang kann aber hier bestellt werden. Meine Meinung dazu lesen Sie in den Kommentaren) Stand: 14.10.2010. Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler. Händler können gerne günstigere Angebote (inkl. Versandkosten) als Kommentar posten. Rein werbliche Posts werden sofort gelöscht.
Unter Fans gilt Chile als einer der Geheimfavoriten dieser WM. Doch das Spiel gegen Honduras machte deutlich: Mit dieser Chancenauswertung wird es nichts für das Team aus Südamerika. Dennoch reichte es für den ersten WM-Sieg seit 48 Jahren.
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