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Welche Suchmaschinen die günstigsten Treffer landen

Spezielle Suchmaschinen versprechen, den billigsten Mietwagen zu finden. Doch ein Test zeigt: Die Preisunterschiede sind auch hier mitunter enorm. Worauf es beim Online-Buchen ankommt.

Von Gernot Kramper

  Die Preisunterschiede bei Mietwagen sind groß. Wer hier spart, dem bleibt mehr für den Urlaub.

Die Preisunterschiede bei Mietwagen sind groß. Wer hier spart, dem bleibt mehr für den Urlaub.

Mit dem Flieger verreisen und am Urlaubsort mobil sein? Das leistet ein Mietwagen. Aber bei der Buchung muss man vorsichtig sein: Die Preise für einen Wagen der gleichen Kategorie unterscheiden sich enorm. In einer Woche kann man mehrere Hundert Euro verschenken. Es ist kaum möglich, selbst für einen Kostenvergleich alle Autovermieter am Urlaubsort anzurufen. Bei lokalen und häufig besonders günstigen Anbietern kommt noch die Sprachbarriere hinzu. Bei den großen Firmen wie Avis und Budget kann man zwar einfach im Internet buchen, aber zahlt dafür meistens mehr, als notwendig ist.

Dieses Dilemma lösen spezielle Suchmaschinen. Sie vergleichen blitzschnell zahlreiche Anbieter an jedem beliebigen Urlaubsort. Dabei erfassen sie auch die Angebote von Zwischenhändlern, die der Endkunde sonst gar nicht einsehen kann. Die großen, internationalen Mietwagenfirmen bieten einen Teil ihrer Flotten nämlich zu besonders günstigen Konditionen an. Sie tarnen die Billig-Angebote über Broker, damit die eigenen Kunden nicht bemerken, dass das gleiche Auto auch zu günstigeren Konditionen vermietet wird.

Preisunterschiede von einem Drittel

Die Verbraucherzeitschrift "Guter Rat" hat sieben deutschsprachige Mietwagensuchmaschinen unter die Lupe genommen und erhebliche Unterschiede zwischen ihnen herausgefunden. Alle Suchmaschinen versprechen dem Urlauber günstige Preise. Trotzdem stießen die Tester noch auf Preisunterschiede von über 30 Prozent.

Ein Beispiel: Bei einem einfachen Angebot reicht die Preispanne für eine Woche Kleinwagen in Dubrovnik von 230 bis zu 315 Euro. Beim Komfortangebot kostete eine Woche Kompaktwagen in Dubrovnik zwischen 368 und 518 Euro. Das sind 140 Euro pro Woche.

Bei Preisunterschieden von über 30 Prozent lohnt sich auch ein Vergleich der Ergebnisse der Vergleichsportale. Die Testsieger von "Guter Rat" - Billiger-Mietwagen.de und Mietwagen-Check24.de - finden zwar die meisten Bestpreise, liegen aber nicht immer ganz vorn, aber auch nie ganz hinten.

Komfortable Suche

Günstige Preise sind wichtig, doch bei der Buchung eines Mietwagens sind noch andere Faktoren wichtig. Bei den Suchmaschinen werden alle Informationen und Verträge in deutscher Sprache angezeigt. Aber nicht alle Portale sind gleich komfortabel. Bei Mietwagen-auskunft.de und Billiger-mietwagen.de lässt sich die Suche bequem filtern, um ein maßgeschneidertes Angebot zu ermitteln. Beim Test wurde besonders darauf geachtet, wie der Kunde vor Zusatzgebühren und unangenehmen Überraschungen geschützt wird. Zu Recht. Denn das auf den ersten Blick billigste Angebot wird häufig mit einem unzureichenden Versicherungsschutz erkauft.

Hier konnte die Lösung von Billiger-Mietwagen.de überzeugen. Das Portal bewertet die Bedingungen der Offerten und ordnet sie leicht zu verstehenden Kriterien zu. Das sogenannte "Beste Paket" bietet einen guten Preis bei sehr guten Vertragsbedingungen. Bei anderen Suchmaschinen mussten sich die Prüfer zum Kleingedruckten vorklicken, um die Vertragsbedingungen zu sehen. Ein Laien, der nicht weiß, worauf er achten muss, kann so keinen Vergleich vornehmen.

Nicht am falschen Ende sparen

Testsieger wurden Billiger-Mietwagen.de und Mietwagen-Check24.de wegen ihrer guten Treffer und der Benutzerfreundlichkeit. Ebenfalls empfohlen werden #link; Ihrmietwagen.de;Ihrmietwagen.de# und Mietwagen-Auskunft.de. Die Seiten m-Broker.de und Mietwagen-Check.de erreichten noch die Note Befriedigend.

Bei Mietwagenmarkt.de bemängelte der Gute Rat eine fehlende Filtermöglichkeit. Bei einer eigenen Überprüfung fanden sich die typischen Filtermöglichkeiten bei dem Angebot aber durchaus. Die Testnote erscheint daher ungerechtfertigt. Die Angebote lassen sich nach Kfz-Typen, Versicherungsleistungen etc ausfiltern. Auch gibt es eine für den Laien praktische Vorsortierung der Leistungen in Paketen. Mietwagenmarkt.de sortiert olympisch nach Gold, Silber und Bronze. Diese Suchmaschinen erleichtern die Wahl des richtigen Mietwagens enorm. Preisfüchse können die Angebote aller Suchmaschinen noch miteinander vergleichen, doch wer einen der Testsieger nutzt, bekommt ohne viel Mühen immer ein gutes Angebot. beim Buchen sollte man den Empfehlungen der Portale folgen. Es lohnt durchaus, das "gute" oder das "beste" Paket zu nehmen, um nicht nicht wegen ein paar Euro nur den gesetzlich vorgeschriebenen Versicherungsschutz zu haben. Vor allem eine Vollkasko ohne Selbstbeteiligung sollte im Paket dabei sein: In den schönsten Wochen des Jahres stehen sorglose Parkrempler nämlich auf der Tagesordnung. Bei einer Schramme mehr ist die Selbstbeteiligung immer fällig. Das verhagelt garantiert die Stimmung beim Abflug. Zumal dann, wenn die Selbstbeteiligung der billigen Vollkasko über 1000 Euro beträgt.

Anm: Der Text wurde am 25.02. geändert

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