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Der Mini E war der erste Ausflug von BMW in die jüngere Elektrowelt. Mit dem BMW Active E auf Basis des 1er Coupés wollen die Bayern die Wartezeit bis zum i3 verkürzen.
Alle schwärmen vom elektrischen Fahren, aber nicht stern-Redakteur Dirk Liedtke. Er durfte das Elektroauto Mini E ausprobieren. Anstatt die Freude am Fahren zu genießen, saß ihm die Sorge um die verbleibende Reichweite im Nacken.
Von wegen Elektroauto gleich Ökogefährt für Birkenstockträger. Jetzt steht auch der Mini unter Strom. In Amerika schickt BMW 500 Exemplare in den Großversuch. Über 10.000 Tester haben sich beworben.
Der Trend zu kleineren, sparsameren Fahrzeugen wird immer größer. Gerade Autobauer wie Mini profitieren von dieser Entwicklung. Markenchef Wolfgang Armbrecht spricht über kleinere Motoren, die Kompromissbereitschaft der Kunden beim Elektroantrieb und darüber, warum sich die Autoindustrie mit der elektrischen Wende so schwer tut.
Durch die Krise der Automobilindustrie kommt auch die groß angekündigte Elektro-Offensive ins Stocken: Die etablierten Autobauer haben derzeit andere Sorgen, manche der kleinen Entwicklungsfirmen kommen ins Schwimmen, weil starke Kapitalgeber fehlen.
An sich hätten die Kontrahenten erst in knapp vier Jahren die Klingen kreuzen dürfen. Doch bei der Oldtimer-Rallye Silvretta Classic kam es früher als erwartet zum ersten Showdown zwischen dem Mercedes SLS E-Cell und dem Audi e-tron - den Rennern mit Elektromotor.
Ja, nein, vielleicht: Die Politik tut sich schwer mit der Förderung von Elektroautos. Demnächst rollen wieder einmal neue Testflotten an, sogar der Golf wird elektrisch. Das war er allerdings schon 1993. Der "City-Stromer" von Horst Schultz fährt bis heute ohne nennenswerte Probleme.
Sie kamen als Letzte und holten dann mächtig auf. Nie zuvor haben die deutschen Autobosse mehr über "Hybrid", "Elektrifizierung" und "Green Technology" geredet als jetzt in Detroit.
Benzin ist out, Strom ist in. Auf den Messeständen der Detroit Motor Show hat die Zukunft schon begonnen. Kaufen kann man die Mobilität von morgen allerdings immer noch nicht.
Es ist eine Elefantenhochzeit, die sich fast unbemerkt abspielt: Die deutschen Autobauer und die vier großen Energieversorger arbeiten plötzlich zusammen. Die Allianz, die hier geschmiedet wird, dient aber nicht in erster Linie dem emissionsfreien Fahren oder dem Kunden. Es geht darum, mit Strom als Kraftstoff einen neuen Markt zu erschließen.
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