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Diese Apps helfen bei der Parkplatzsuche

Nie mehr mit dem Auto endlos um den Block kreisen? Parkplatz-Sharing macht es möglich. Mit diesen Apps können Sie einen leer stehenden privaten Stellplatz kurzfristig anmieten.

  Durch das Teilen kommt ein Teil der Kosten für den Parkplatz wieder rein.

Durch das Teilen kommt ein Teil der Kosten für den Parkplatz wieder rein.

Was ist heiß begehrt und steht doch meistens leer? Ein Parkplatz in Citylage. Entweder liegt der Parkgrund an der Wohnung, dann wird er während der Arbeitszeit nicht benutzt. Ist die Garagein Büronähe steht sie abends und am Wochenende leer. Das sind ideale Voraussetzungen für eine Untervermietung. Vor allem wenn Angebot und Nachfrage durch eine App schnell zusammengebracht werden können.

Die App macht es möglich

Autofahrer haben jetzt die Wahl, sich bei ParkingList.de oder bei Ampido.com nach einer freien Stellfläche umzusehen oder ihren eigenen Parkplatz anzubieten. Beide Startups lasen sich über eine Webseite und eine App bedienen. Und damit wird es spannend: Regelmäßige oder vollkommene Untervermietung eines Parkplatzes gab es schon vorher. Auf Kleinanzeigenportalen finden sich auch Garagen oder Parkplätze. Aber erst mit einer mobilen App ist es bequem möglich, einen Parkplatz stundenweise oder tageweise zu mieten. Alle als frei gemeldeten Plätze werden auf dem Smartphone angezeigt und lassen sich per Klick im Voraus buchen. Das spart Zeit und schont die Nerven: Wer gebucht hat, kann sicher sein, zum gewünschten Zeitpunkt auch einen Platz zu finden. Günstiger ist es meistens auch, denn private Vermieter sind billiger als Parkhäuser.

Geringer Aufwand, gute Verdienstmöglichkeit

Der Anbieter verdient ohne jede Mühe etwas Geld. Er muss beim Wegfahren nur die verfügbare Zeit eintragen und fertig: Buchung, Abrechnung und Überweisung geschehen dann vollautomatisch. Weil der Aufwand so gering ist, lohnt sich das Sharen auch dann, wenn die Einzelbeträge klein sind. Die Unternehmen kassieren einen Teil der Miete.

Parkplätze eignen sich ideal für die Sharing-Economy: Sie können nicht beschädigt werden, es muss keine Übergabe stattfinden und sie zählen nicht zur intimen Lebenssphäre. Der Parkplatz einer Stadtwohnung, der tagsüber nicht benutzt wird, kann sich so zu einer kleinen Goldgrube entwickeln.

Großunternehmen stehen in Startlöchern

Außerdem ist das Teilen sinnvoll: So steht der Parkplatz nicht leer, während andere Fahrer auf der Suche nach einer Lücke verzweifelt um den Block kreisen. Der Raum wird besser genutzt, das sinnlose Suchennimmt ab

Parkinglist und Ampidos sind kleine Startups. Beide Jungunternehmen wollen schnell ihren Claim abstecken und User gewinnen. Viel Zeit haben sie nicht. Denn die großen Autohersteller sehen im Teilen von Parkplätzen ein Zukunftsgeschäft und sind international bereits aktiv geworden: BMW ist in Britannien bei Parkatmyhouse.com eingestiegen, Daimler in den USA bei Gottapark.com.

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