. .
Autokauf - Kaufberatung
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
9. Januar 2009, 17:30 Uhr

VW mit Dreifach-Führung

Nach der Disqualifizierung des bisherigen Spitzenreiters Nasser Al-Attiiyah hat das Team VW eine Dreifach-Führung übernommen. Nach der siebten Etappe war Carlos Sainz wieder auf Platz eins, gefolgt vom VW-Team Dirk von Zitzewitz und Giniel de Villiers.

Rallye Dakar, Al-Attiyah, VW, Carlos Sainz, Dirk von Zitzewitz

Die gefährlichen Sanddünen haben bei der sechsten Etappe zu einigen Unfällen geführt© Volkswagen Motorsports

Nach der Disqualifikation von Nasser Al- Attiyah im BMW X3 ist der Weg für Volkswagen zum ersten Rallye-Dakar- Triumph frei. Während der arabische Pilot des deutschen X-Raid-Teams nach seinem Etappen-Sieg in der Nacht zum Freitag an der Spitze liegend von dem Marathon-Rennen ausgeschlossen wurde, setzten sich die Wolfsburger bei der erstmals in Argentinien und Chile ausgefahrenen Rallye gleich mit drei Race Touaregs an die Spitze. Der Südafrikaner Giniel de Villiers und sein deutscher Beifahrer Dirk von Zitzewitz waren plötzlich Etappensieger und vorübergehend die Nummer 1. "Wir dürfen nicht vergessen, dass uns die schwierigsten Etappen erst noch bevorstehen", meinte von Zitzewitz. Und sollte Recht behalten: Nach der siebten Etappe löste ihn der Spanier Carlos Sainz am Freitag in Valparaiso mit neun Sekunden Vorsprung als Erster ab.

Die Etappe führte von der argentinischen Stadt Mendoza in die 816 Kilometer entfernte chilenische Hafenstadt am Pazifik mit einem Anstieg auf 3100 Meter Höhe. Nach den Dramen in den hohen Dünen am Ende der Donnerstagsetappe verkürzte die Rennleitung die siebte sportliche Wertung von 419 auf 243 Kilometer und verzichtete auf die gefährlichen Dünenpassagen. Volkswagen dominiert weiter, aber die Führung wechselte erneut. Nach seinem dritten Tagessieg liegt Sainz nun vor von Zitzewitz und dessen südafrikanischem Fahrer Giniel de Villiers; das Wolfsburger Spitzen-Trio komplettiert der Amerikaner Mark Miller mit 15:33 Minuten Rückstand. Der Spanier Juan ’Nani’ Roma blieb als Vierter (Rückstand: 29:16 Minuten) bester Mitsubishi-Pilot.

Eine schwere Zeit erlebte Nasser Al-Attiyah, der zweimalige Olympia-Teilnehmer im Skeet. "Es tut sehr weh, auf diese Art und Weise von der Rallye zu gehen", sagte der 38-Jährige dem TV-Sender Eurosport. Der Mann aus Doha, der in Sydney Sechster und in Athen Olympia-Vierter geworden war, fährt für das Team von Millionenerbe Sven Quandt und sorgte als Außenseiter für Furore. "Wir haben eine tolle Show geboten", sagte er. Doch da Al-Attiyah am Donnerstag nach technischen Problemen am BMW X3 zusammen mit seiner schwedischen Beifahrerin Tina Thörner Kontrollpunkte nicht angefahren hatte, wurde er von der Jury aus dem Rennen genommen. "Ich bin Rennfahrer und kein Regel-Kundler, auch wenn ich mir das jetzt zu Recht vorwerfen lassen muss", sagte der Rallye-Pilot, der auch technische Probleme beklagte.

Rallye Dakar, Al-Attiyah, VW, Carlos Sainz, Dirk von Zitzewitz

BMW-Pilot Nasser Al-Attiyah ist nach der sechsten Etappe als Gesamtführender disqualifiziert worden© AP Photo/Christophe Ena, File

Schon auf der sechsten Etappe seien Probleme aufgetaucht. "Ich wusste, dass ich eine Zeitstrafe bekommen würde, aber wenn ich mit dem überhitzten Motor in den feinen weichen Sand der Dünen gefahren wäre, wäre ich definitiv mit Motorschaden ausgeschieden", begründete Al-Attiyah die Irrfahrt auf der Tages-Strecke zwischen San Rafael und Mendoza. "Wir hatten Mittwochnacht so viel am Auto gearbeitet, wie wir konnten, aber wir konnten nicht alles wechseln", sagte Quandt, der zunächst noch auf Gnade hoffte, später aber den Ausschluss seines Piloten bestätigte. "Das müssen wir leider so hinnehmen. Es ist schade, wir haben eine gute Vorstellung geboten. Für Al-Attiyah tut es uns leid", so Pressesprecherin Yvette Theisen.

Die Dakar-Premiere des neuen Racing Lancer von Rekordsieger Mitsubishi steht in Südamerika unter keinem guten Stern. Am Samstag schied der zweifache japanische Sieger Hiroshi Masuoka (2003/2003) wegen Motorschadens aus. Am Donnerstag gab der Franzose Luc Alphand, Sieger 2006, auf, weil sein Beifahrer Gilles Picard am Morgen mit einem Kreislaufkollaps zusammenbrach. Am Freitagmorgen fing der Lancer des Franzosen Stéphane Peterhansel Feuer, das gelöscht werden konnte. Wegen einer möglichen Motorüberhitzung hatte der neunmalige Dakar-Sieger das Ziel am späten Nachmittag noch nicht erreicht.

In der Motorrad-Wertung hat der spanische KTM-Pilot Marc Coma seine Führung weiter ausgebaut. Der Dakar-Sieger von 2006 hat nach sieben von 14 Prüfungen einen Vorsprung von 51:22 Minuten auf Jonah Street (USA) auf einer privaten KTM. Der Franzose David Fretigne blieb mit einem Abstand von 1:09 Minuten zu Street auf Platz drei bester Yamaha-Pilot. Der Chilene Francisco Lopez (KTM) erzielte auf dem Weg in seine Heimat seinen ersten Tagessieg.

Toni Hoffmann, dpa
 
 
KOMMENTARE (2 von 2)
 
delsa (10.01.2009, 10:05 Uhr)
VW
...und keiner ist so blind , undifferenziert u. sachlich wie du !
peterhamburg (09.01.2009, 20:11 Uhr)
Keiner...

Keiner verpestet die Luft so schnell wie VW?
Keiner walzt so schnell durch die Natur wie VW?
Keiner ist so ignorant wie VW?
Keiner ist so von gestern wie VW?
MEHR ZUM ARTIKEL
Rallye Dakar Al-Attiyah baut Führung aus

Auf der 6. Etappe der Rallye Dakar in Südamerika hat der BMW-Pilot Nasser Al-Attiyah seinen Vorsprung vor seinen Verfolgern ausgebaut. Unterdessen wurde scharfe Kritik an den Veranstaltern laut - nach Ansicht der Polizei hätte der Tod eines französischen Motorradfahrers verhindert werden können. mehr...

Dakar-Tagebuch Pannen, Ausfälle und Führungswechsel

Sven Quandt, der Chef des BMW-X-Raid-Team, schildert die Erfolge und die Niederlagen des Renntages bei stern.de. mehr...

Rallye Dakar Todesfall hätte verhindert werden können

Nach Meinung der argentinischen Polizei hätte der gestern gefundene Motorradfahrer Pascal Terry nicht sterben müssen. Bei früherer Alarmierung der Polizei durch die Rennleitung hätte eine sofortige Suche das Leben des Franzosen retten können, so die Einschätzung der Behörde. mehr...

 
Partnerangebot Kfz-Versicherungsvergleich

Versicherungsbeiträge erhöht? Nutzen Sie jetzt Ihr Sonderkündigungsrecht und sparen Sie bis zu 500€ im Jahr. mehr

 
 
 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (22/2012)
Dick im Geschäft