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6. Januar 2009, 21:05 Uhr

Zweiter Sieg für VW-Pilot Sainz

Carlos Sainz auf Führungskurs: Der spanische Fahrer fuhr auf der vierten Etappe der Rallye Dakar bereits seinen zweiten Tagessieg ein. Damit baute der Volkswagenpilot seine Führung aus. Unterdessen wurden zwei Fahrer, die bereits auf der ersten Etappe schwer verunglückt waren, in ein künstliches Koma versetzt.

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Rallye Dakar, Carlos Sainz, Volkswagen, VW, Sü,damerika

Carlos Sainz in seinem VW Touareg auf der vierten Etappe der Rallye Dakar zwischen Jacobacci und Neuquen© Gabriel Bouys/AFP

Der Spanier Carlos Sainz ist bei der ersten Dakar-Rallye in Südamerika weiter der dominierende Pilot. Mit seinem zweiten Tagessieg im VW Touareg vergrößerte der zweifache Rallye-Weltmeister aus Madrid am Dienstag seinen Vorsprung auf Verfolger Nasser Al-Attiyah (Katar) im BMW X3 des privaten deutschen X-Raid-Teams um sechs Sekunden auf 3:46 Minuten. Den dritten Platz mit einem Rückstand von 11:33 Minuten behauptete auf der vierten Etappe der Deutsche Dirk von Zitzewitz mit seinem südafrikanischen Piloten Giniel de Villiers im zweiten VW Touareg.

Sainz und sein Rivale Al-Attiyah, ebenfalls schon zweifacher Etappensieger, lieferten sich beim Aufstieg zum 1314 Meter hohen Col Calderon ein spannendes Duell, das letztlich der Spanier knapp für sich entschied. Der dreifache deutsche Rallye-Meister Dieter Depping (Wedemark) und Matthias Kahle (Köln) setzten nach Startschwierigkeiten ihre Aufholjagd im Gesamtklassement fort. Depping im VW Touareg rückte um einen Platz auf den 13. Rang (Rückstand: 1:23:31 Stunden) vor. Der sechsfache deutsche Champion Kahle im privaten Honda-Buggy verbesserte sich vom 28. auf den 21. Platz (Rückstand: 4:29:36 Stunden).

Das mit zwölf Erfolgen sieggewohnte Mitsubishi-Team hat mit dem neuen Diesel-Lancer auch auf der 484 Kilometer langen Etappe von Jacobacci nach Neuquen Zeit eingebüßt. Der frühere Dakar-Champion Stéphane Peterhasel (neun Siege) aus Frankreich verlor 6:34 Minuten auf Sainz, konnte aber als bester Mitsubishi-Pilot seinen vierten Platz mit einem Rückstand von 15:41 Minuten verteidigen.

Zwei Teilnehmer schwer verletzt

Unterdessen wurde am Dienstag bekannt, dass zwei britische Teilnehmer nach einem Unfall schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht wurden. Paul Green und sein Beifahrer Matthew Harrison seien in ein künstliches Koma versetzt worden, nachdem sie bereits am Samstag auf der Auftaktetappe von Buenos Aires nach Santa Rosa verunglückt waren, berichtete die französische "L'Équipe". Es sei geplant, die Briten am Donnerstag aus dem künstlichen Koma zu holen.

In der Motorrad-Wertung blieb der Spanier Marc Coma eine Klasse für sich. Mit seinem dritten Tagessieg distanzierte der 32 Jahre Dakar-Sieger von 2006 in der Gesamtwertung seinen Verfolger Jonah Street (USA) auf einer privaten KTM um 42:57 Minuten. Mit nur 45 Sekunden Abstand zu Street reihte sich der Vortageszweite David Fretigne (Frankreich) mit seiner Yamaha auf dem dritten Rang ein. Der zweifache Dakar-Gewinner Cyril Despres blieb erstmals von Reifenschäden verschont und kämpfte sich mit der zweitbesten Tageszeit vom 21. auf den 11. Platz (Rückstand: 1:37:07 Stunden) vor.

Toni Hoffmann, DPA
KOMMENTARE (2 von 2)
 
Yamagata (07.01.2009, 10:44 Uhr)
Ja...
....mich interessiert das. Denn für diesen Sport muss man fahren können und nicht einfach nur Gas geben. Und wenn sich der Herr mal etwas informiert hätte, dann wüsste er auch, dass die Wagen recht sparsam unterwegs sind. Aber nööööö, erst mal stänkern und von nix ne Ahnung haben und wahrscheinlich in diesem Artikel das erste mal den Namen Sainz gelesen ohne zu wissen, wer das eigentlich ist.
gmathol (07.01.2009, 09:48 Uhr)
Interessiert dieser Mist irgend jemanden?
...mit Spritsaeufern unterwegs und einem grossen Tross von Mechanikern kann jeder diese Art von "Sport" besser Spott bewaeltigen.
Wenn Herr Sainz die Strecke mit einem Fahrrad zurueckgelegt haette waeren wir echt beeindruckt.
Gas geben kann jeder! Die laecherliche Figur Sainz noetigt nicht mal ein Lachen ab.
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