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Renault Kangoo

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Renault Kangoo be bop Z.E.
Renault Kangoo be bop Z.E.
"Volltanken" für drei Euro

Kaum "Sprit"-Kosten und dann 160 Kilometer lautlos durch die City stromern. Renault meint, dieses Szenario wird schon in zwei Jahren Realität sein. Nur beim Bremsen kann einem schnell übel werden.

Skoda Praktik 1.4 16V
Skoda Praktik 1.4 16V
Praktischer Purist

Skoda hat den Familienlaster Roomster mit wenigen Handgriffen in das Gewerbemobil Praktik verwandelt. Zum Kampfpreis tritt der Kasten-Van gegen VW Caddy, Opel Combo oder Renault Kangoo Rapid an.

Mängelweltmeister von Tüv und Dekra
Mängelweltmeister von Tüv und Dekra
Finger weg von diesen Gebrauchten

Graue Haare statt Fahrfreude, das ist bei diesen Gebrauchten garantiert. Der günstige Kaufpreis wird von Pannen und Werkstattkosten mehr als aufgewogen.

Ford Transit Connect Electric
Ford Transit Connect Electric
Dieser Kurier steht unter Strom

Ford spielt Stille Post: Der Kleintransporter Transit fährt jetzt auch rein elektrisch. In Deutschland rechnen die Kölner allerdings nicht mit einer großen Nachfrage, und die schweren Batterien fressen Nutzlast.

Renault Kangoo Be Bop
Renault Kangoo Be Bop
Ente V2.0

Viele Autos werden größer und schwerer. Renault wagt es, ein Auto extrem zu schrumpfen: Der Kangoo Be Bop ist nur 3,8 Meter kurz und soll mit seinem ausgeklügelten Dach-System zum Mini-Freizeitmobil werden.

General Motors und PSA Peugeot Citroën
General Motors und PSA Peugeot Citroën
Allianzen in der Autobranche

Mit dem Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) und dem französischen Autobauer PSA Peugeot Citroën versuchen wieder zwei Autobauer ihr Glück miteinander.

Pannenstatistik
Pannenstatistik
Renault Kangoo ist der Pannenmeister

Die deutschen Autos sind in punkto Zuverlässigkeit wieder Spitze. In der neuen ADAC-Pannenstatistik haben Audi und Mercedes in fünf von sieben Fahrzeugklassen die Nase vorn. Das Schlusslicht bilden Autos aus Italien und Frankreich.

Vision Elektroauto
Vision Elektroauto
Der teure Traum vom Stromfahrzeug

Alle reden vom Elektroauto. Doch bisher gibt es nur wenige kaufbare Modelle. Welche Stromflitzer in den nächsten Jahren kommen und wie (sündhaft) teuer sie sein werden, zeigt unser Überblick.

ADAC Pannenstatistik
ADAC Pannenstatistik
Mercedes top, Dacia aber auch

Der ADAC hat die Pannenstatistik 2009 veröffentlicht. Mercedes sorgt für eine positive Überraschung. Insgesamt liegen die deutschen Hersteller gut im Rennen, aber auch die Franzosen punkten. Spannend, dass kleine Wagen und Preisbrecher auch mit "sehr gut" abschneiden.

Autosalon Genf
Autosalon Genf
Die Abwrackprämie wirkt - negativ

Zu Beginn der Automesse in Genf sieht es düster aus in der Branche. Nach dem Jahr der Abwrackprämie werden deutlich weniger Autos verkauft. Die Industrie antwortet mit weiterhin hohen Rabatten.

Palmen, Strand und Bürgerkrieg
Blog "Palmen, Strand und Bürgerkrieg"
Johnny Rottens Affenstall

Was haben die Schimpansen im Urwald kurz hinter Freetown in Sierra Leone mit den Sex Pistols gemein? Sie sind alle Anarchisten? Sie wurden alle wahllos von einer Plattenfirma zusammengecastet? Sie lieben alle unkontrolliertes Gebrüll vor Publikum? Sie werfen alle mit Steinen nach Touristen? Alles richtig. Aber der wahre Grund ist: Sie wurden alle von der Gesellschaft mißhandelt. Und Johnny Rotten ist ihr Sponsor. Ich weiß nicht, ob die beiderseitige gesellschaftliche Traumatisierung der Grund dafür ist, weshalb John Lyndon alias Johnny Rotten, bis vor 30 Jahren Sänger der Sex Pistols, den „Tacugama Chimpanzee Sanctuary“ sponsort. Es gab meinem Besuch dort aber doch ein gewisses anarchistisches Flair (Nicht, daß ich davon in Freetown nicht schon genug hätte). Dankbarerweise nahm mich mein israelischer Kumpel mit seinem fetten SUV (Renault Kangoo) mit auf die Reise. Und Dank eines vorzüglichen Fahrers sind wir auch fast bis zum Park gekommen. Nur die letzten Meter hat die Schüssel nicht gepackt. Was soll’s. Johnny Rotten ist seinerzeit bestimmt direkt und geradeaus durch den Urwald gegangen, nur seine rechte Hand als Machete benutzend. Die Tour sollte um 16 Uhr beginnen. Allerlei Touristen-Gesindel trieb sich schon im Warte-Pavillon herum. Rauchen darf man im Park übrigens nicht. Ein paar der Schimpansen sind Ex-Raucher mit hohem Rückfallrisiko und man sollte sie nicht in Versuchung bringen. Also dann, Kippen ausgedrückt, Mr. Willie, unser Schimpansenführer mit Schneid, bläst zum Rundgang. Der Tacugama-Park ist eine Auffangstation für von Menschen mißhandelten Schimpansen. Die älteren Tiere gelten als kulinarische Delikatesse und Rohstoff für jede Menge Busch-Zauberei, die Jungtiere sind als Haustiere begehrt. Das Problem Letzterer ist, daß sie irgendwann ziemlich groß und erwachsen sind. Dann eignen sie sich nicht mehr als Haustier, dann fressen sie ihre Besitzer auf. Der Tacugama-Park nimmt all diese gestörten und mißhandelten Kreaturen auf und gibt Ihnen ein Zuhause, mit dem Ziel, sie irgendwann einmal auswildern zu können. Eine gute Sache also, aber wer hätte daran gezweifelt, wenn sich Johnny Rotten hier engagiert? Station 1: Die Babys. „Ach sind die süüüüüß!“. Station 2: Die Kastrations-Abteilung. Nicht mehr ganz so süß. Station 3: Das Gehege mit den noch nicht völlig ausgewilderten Schimpansen. Mr. Willie warnt die Anwesenden vor fliegenden Steinen und wütenden Affen: „An angry chimp is as strong as five men“. Mir schießt durch den Kopf: „A drunk German is as strong as five Chimps,“. Ich lache mich innerlich kaputt über diesen formidablen Witz, behalte ihn aber für mich. Aus Respekt vor den Affen. Und Johnny Rotten, natürlich. Ein Helferlein kommt herbei und wirft Fressen über den Zaun. „Alles nicht so einfach, mit den Schimpansen. Sehr sensible Tiere,“ sagt Mr. Willie, „Wenn das Alpha-Männchen das Essen akzeptiert, bleiben wir unbeschadet. Wenn nicht, müssen wir rennen.“ Ich bin fasziniert von dieser Parallele zwischen Mensch und Affe, gleichzeitig aber auch dankbar, daß ein Elektrozaun die Tiere von mir trennt. Schimpansen können Malaria kriegen. Und Schnupfen. Und sie haben uns ja angeblich auch AIDS gebracht. 98,6 % gleiches genetisches Material. Faszinierend, faszinierend. Faszinierend, was für ein Unterschied 1,4 % ausmachen. Ich kann nämlich mit Messer und Gabel essen, das Alpha-Männchen offensichtlich nicht. Trotzdem hat das Alpha-Männchen mehr Frauen als ich. Irgendwie stolz auf meine 1,4 % geht’s weiter durch den Dschungel, zum nächsten Gehege. Auf dem Weg dorthin passieren wir eine Schutzhütte. Vor drei Jahren sind fünf oder sechs Schimpansen aus Tucugama ausgebrochen. Echter Punk Rock. Auf ihrer Terror-Tour durch den Busch haben sie sogar einen Menschen getötet. Irgendwann kamen sie alle wieder in den Park zurückgekrochen. Ist wohl doch bequemer jeden Tag seine drei Mahlzeiten serviert zu bekommen. Nur einer der Burschen blieb verschollen. Der Mörder-Affe, „Bruno“ wurde er gerufen. Bruno treibt vielleicht immer noch sein Unwesen, im Busch, in den Vorstädten, im Haus nebenan. Ißt kleine Kinder und erschreckt Omis. Vielleicht war Johnny Rotten der Pate von Bruno. Station 4: Die fast total ausgewilderten Schimpansen. Man sieht: Urwald. Mr. Willie probt den Begrüßungsschrei. Im Urwald rührt sich nichts, dafür aber lautes Gejaule von der Kastrationsabteilung. Man schmunzelt. Das ist ja echt Natur pur, wenn man nichts sieht. Nach ein paar Minuten schleppt sich ein fauler Affe in vierzig Metern Entfernung einen Baum hoch. "Ohhh..! Ahhh..!“ Der helle Wahnsinn. Man hätte meinen können, wir hätten nicht vor fünf Minuten einen Affen zwei Meter vor uns gehabt. Ich frage mich, was Bruno darüber denken würde, und alle Punk Rocker der ersten Stunde. Anarchie ist das auf jeden Fall nicht. Station 5: Wir klettern zurück durch das feucht-fröhliche Urwald-Laub. Schon unheimlich, irgendwie. Nicht so wirklich Schwarzwald oder Hunsrück. Alles zirpt herum und macht Geräusche. Dazu das Affen-Tamtam in der Ferne. Fühle mich ein wenig wie Livingstone in Erwartung der Victoria-Fälle. Statt dessen kommen wir wieder an einem Affen-Gehege vorbei. Ein Schimpanse imitiert Flatulenzgeräusche und guckt mich dabei an. „1,4 %, mein Freund,“ sage ich zu ihm, „und deshalb blähe ich auch nicht in der Gegend herum“. Der Affe nimmt einen Stein und wirft ihn nach mir. Er trifft mich am Fuß. Sein Kollege schleppt einen 30-cm-Brocken an. Zeit sich zu verdünnisieren. Station 6: Spielplatz, abermals, knapp vor dem Ausgang. Ich stelle Mr. Willie fachbiologische Fragen: „Das letzte mal, im Zoo, da haben die Affen die ganze Zeit Sex gemacht. War das wegen dem Käfig und der nicht artgerechten Haltung?“ Mr. Willie ist selbstverständlich kein Freund der Käfighaltung, aber er weist mich darauf hin, daß es eklatante Unterschiede zwischen Schimpansen und Bonobos gäbe, und die Bonobos, die ich offensichtlich im Zoo gesehen hätte, die neigten zu ‚sexuellen Spielchen‘, das sei der normale Zeitvertreib. Ich wollte Mr Willie nicht weiter mit meinen Kindheitstraumata behelligen und bedankte mich für die Disziplin seiner Schimpansen. Gleichzeitig sinnierte ich über die 1,4%. Während ich den Spielplatz verließ kam ich nah an einem jungen Schimpansen vorbei. Wir schnitten Grimassen und machten Furzgeräusche, es war ein Heidenspaß. 1,4 %, dachte ich, vielleicht doch nicht so viel. Als ich ging, hörte ich was durch die Blätter rauschen, wieder hatte ein Affe einen Stein geschmissen. Im August werden mich zwei Freunde besuchen kommen. Sie werden mit „Bellview Air“ fliegen. Einer der Piloten von „Bellview Air“ ist Bruce Dickinson. Ich befinde mich im Zentrum der Rockmusik. Und die Affen scheinen das zu wissen.

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