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Noch ein Kussmund-Schiff: In Hamburg wird die «Aidamar» getauft, das neunte Schiff der Rostocker Reederei Aida Cruises. Die Schiffstaufe ist der Höhepunkt des diesjährigen Hafengeburtstags. Noch in der Nacht geht es auf die zweiwöchige Jungfernfahrt.
Zum Modellwechsel im Herbst kommt Toyota mit verbesserten Versionen seiner Pre-Crash-Systeme auf den Markt.
Rauchende Piloten, brennende Autos und die allgegenwärtige Todesgefahr - die siebziger Jahre waren in der Formel 1 noch kein chromglänzendes Hightech-Spektakel. Dennoch stieg der Rennzirkus zum kommerzialisierten Welttheater auf.
Weihnachten heißt für mich auch immer zu den Eltern fahren. Was einem da auf dem Weg so blüht, ist schon jedes Mal erstaunlich. Zum Beispiel frage ich mich seit Jahr und Tag, ob die Menschen im Süden Deutschlands einfach spackiger fahren. Vielmehr frage ich mich nicht, ob , sondern warum . . Vor ein paar Tagen gings mir wirklich schlecht. 40 Fieber, Kopfweh, Bauchschmerzen. Und das, obwohl ich mich so auf Weihnachten bei den Eltern gefreut hatte. Fieber und Fahren geht nicht, kündigt mein Partner an, ergo würde er statt meiner die Hauptstrecke von Hamburg nach Freiburg am Steuer zurücklegen. Der alte Mittelspurfahrer. Mir gings daraufhin schnell wieder besser, aber klar haben wir im Auto wieder gestritten. Mich regt angeblich alles zu sehr auf. Wie der doofe Porsche vor uns nicht ein Mal rechts fahren kann. Oder ich erläutere auch gern nochmal, warum Mittelspurfahrer - vornehmlich aus der Schweiz und Dänemark und mein Freund - Verkehrsrisiken sind (weil sie den ganzen Verkehr auf der einen Spur links an sich vorbeizwingen). Und frage mich, warum andere Vollhonks bei ein bisschen Dunst ihre Nebelschlussleuchten anmachen. Wenn sie die wirklich bräuchten und vorschriftsmäßig einsetzen würden, dann würden sie keine 150 mehr fahren, weil sie ihre eigene Motorhaube kaum sehen würden. Meinen Lebenspartner lässt das alles kalt, stoisch zieht er meist auf der Mittelspur sein Ding durch. Nur wenn ich verdriesslich gucke, wird gnädig rechts gefahren. Was aber auffällt: So ab Frankfurt in Richtung Süden hängen uns viele Autos mit Lichthupe und ohne Sicherheitsabstand im Kofferraum. Und wenn die A 5 dann zweispurig wird, fahren echt alle links. Wie unentspannt. Wie denken diese Nichtskönner eigentlich, dass man da vorankommen soll? Wäre ich alleine im Auto, ich würde unauffällig rechts an allen vorbeiziehen - der Sicherheitsabstand gibt mir recht, meilenweit niemand vor mir, während sich links alle drängeln. Warum ist das so in dem Land, in dem keiner hochdeutsch spricht und der Ministerpräsident nicht so geschichtsfest ist? Jeder, der rechts fährt, muss Angst haben, wenn er nicht ganz rabiat ist, nie wieder nach links zu kommen. Wieso raffen diese Spacken nicht, dass es wesentlich entspannter ist, wenn jeder zweite nach rechts schert, wumms, hätte jeder einen Sicherheitsabstand. Wenn der Hintermann nicht plötzlich die Lücke zumacht und man darum kämpfen darf, wieder nach links zu kommen. Die Lösung allerorten: Fährt man halt immer links. Super. Eben hab ich noch mit einem Hamburger Freund telefoniert. Der meint gleich, als ich ihm vom Blog erzähle: "dann schreib aber bitte auch, dass wir in Hamburg (er kommt selber aus Thüringen, lebt aber seit 14 Jahren hin Hamburg) froh sind, dass die, die nicht fahren können, alle grade nach Hause gefahren sind! Herrlich ohne diese ganzen Parchimer Studenten, Schweriner Krankenschwestern und Nordwestmecklenburger Bauer-sucht-Frau-Anwärter." Was ich gerne mache, aber wie meint er das? Und während ich mich das frage, sichte ich noch ein paar Verkehrsereignisse aus den letzten Tagen, die mir so begegnet sind. Wie dreist ist die Polizei eigentlich? Ohne Sonderrechte einfach mitten auf dem Bürgersteig parken. Jeden von uns hätten die längst abgeschleppt. Aber die liebe Wache in der Stresemannstraße,die dürfen das. Es gibt schon immer welche, die gleicher sind. Oder hier, dieser Taxifahrer. Hält mitten auf der Ampel zum Aussteigenlassen. Für den Gast total nobel. Für Fußgänger und den nachfolgenden Verkehr weniger. Aber was interessiert das einen Taxifahrer? Die Hamburger haben da erst kürzlich den drittletzten Platz gemacht im Städtevergleich. Wen wunderts. Aber gestern hat mir ein Papa echt imponiert. Gegenüber der Wohnung meiner Eltern wechselte dieser mir unbekannte Papa tapfer einen Reifen, nur mit dem mitgelieferten Spielzeug-Bordwerkzeug. Aber seine Kinder hatten Logenplätze, dank der Klappstühle aus dem Kofferraum. Viel schwärzer darf man sehen, wenn man plötzlich folgender Bus vor einem herfährt. Denken Sie nicht auch sofort an ein Jahr schlechter Nachrichten? Ich gebe mein Bestes, versprochen, Frau Merkel! Ihnen vor den Schirmen wünsche ich angenehme Festtage und hoffe, jemand ist in der Lage, noch etwas Schnee nach Freiburg zu schicken. Und vielleicht ist jemand da draußen, der weiß, wo sich der Tankgeber in meinem Auto befindet. Ich bin zu doof, ich finde ihn nicht, unter der Rückbank ist er nicht. Frohe Weihnacht und achten Sie bitte auf Rentiere und Elche, die Ihren Weg kreuzen könnten. Besonders im Erzgebirge soll grade ein Elch unterwegs sein, bitte den nicht anfahren.
Es gibt viele Entdeckungen, aber noch manche Rätsel um ihn - und auch zu seinem 300. Geburtstag wird Preußenkönig Friedrich II. (1712-1787) ein paar Geheimnisse für sich behalten.
Politiker fordern (wieder einmal) regelmäßige Gesundheitstests für Autofahrer. Aber für mehr Sicherheit im Straßenverkehr ist auch das Wissen über Vorfahrt und Tempolimits wichtig. Mit unserem Quiz können Sie testen, ob sie auch theoretisch noch fit sind.
In ganz Deutschland lodern nun wieder die traditionellen Osterfeuer.
An der havarierten Gasplattform in der Nordsee haben sich für den Fall einer Explosion zwei Lösch-Schiffe in Position gebracht.
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Was ging nur in Francesco Schettino vor? Der 52-jährige Kapitän der "Costa Concordia" ist ein erfahrener Seemann. Nur am Freitag schien er von allen guten Geistern verlassen gewesen zu sein.
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