18. November 2012, 14:47 Uhr

Der Horror-Crash auf der A5

Es ist früh am Morgen, dichter Nebel liegt über der A5 bei Offenburg. Als ein Geisterfahrer auf sie zufährt, haben die Insassen eines Kleinbusses keine Chance. Sechs Menschen sterben bei dem Unfall.

Fotostrecke 9 Bilder
©

Das Auto des Geisterfahrers ist komplett zerstört, Einsatzkräfte dokumentieren das Chaos am Unfallort: Bei einem Horror-Crash auf der A5 bei Offenburg sind sechs Menschen ums Leben gekommen. Am Sonntagmorgen gegen 6 Uhr stieß der Falschfahrer bei dichtem Nebel mit einem Mini-Van zusammen.

Eine Frau, die helfen wollte und auf dem Seitenstreifen hielt, wurde von einem weiteren Fahrzeug erfasst und schwer verletzt. Vier Menschen wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

Die Autobahn ist in beide Richtungen gesperrt. Die Aufräumarbeiten auf der Fahrbahn in Richtung Basel dauern den ganzen Tag. Der Crash ist der dritte schwere Verkehrsunfall mit mehreren Toten innerhalb von drei Wochen auf Autobahnen in Baden-Württemberg.

MEHR ZUM ARTIKEL
Todesgefahr Falschfahrer Der schwierige Kampf gegen Geisterfahrer

Immer wieder erschüttern tödliche Unfälle von Geisterfahrern die Republik. Was der Staat gegen Falschfahrer tun kann und wie man sich vor ihnen schützt.

Schwerer Unfall auf der A5 Geisterfahrer besuchte vor Unfall mehrere Lokale

Der Verursacher des Horror-Crashs auf der Autobahn bei Offenburg hinterließ keinen Abschiedsbrief. Die Polizei hält inzwischen eine Fahrt unter Alkohol- oder Drogenkonsum für möglich.

Geisterfahrer auf der A5 20-Jähriger verursacht Horror-Unfall

Er war erst 20 Jahre alt: Ein Geisterfahrer hat auf der A5 einen schweren Unfall mit sechs Toten verursacht. Warum er falsch fuhr, wird derzeit untersucht. Ein Selbstmord ist nicht ausgeschlossen.

Schrecken Geisterfahrer Todesengel auf der Autobahn

Selbstmörder, die andere in den Tod reißen, rufen Urängste hervor. Dabei führen Geisterfahrten nur selten zu tödlichen Unfällen, aber Begegnungen mit ihnen sind in Deutschland alltäglich.

 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (21/2013)
Geht's jetzt an mein Geld?