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Der Chef des japanischen Autobauers Toyota, Akio Toyoda, ist während der großen Pannen- und Rückrufaktionen seines Konzerns in den vergangenen Jahren zum Rücktritt bereit gewesen.
Seit Juni ist Akio Toyoda Chef des weltgrößten Autobauers Toyota. Ein Gespräch über die Lage der Branche, Krisenzeiten in der Firma und seine Rennfahrerleidenschaft.
Vor Volkswagen hat er keine Angst, und Rückrufaktionen sind für ihn per se nichts Schlechtes: Toyota-Chef Akio Toyoda. Im stern-Interview erklärt der Automanager auch, was das oberstes Ziel seines Konzerns ist.
Er vergoss Tränen und gelobte Besserung. Überzeugen konnte Toyota-Chef Akio Toyoda bei seinem Auftritt im US-Kongress dennoch nicht. Er war gekommen, um die Wut und die Sorgen der Amerikaner ob der Pannenserie seines Konzerns zu mildern - und versagte auf ganzer Linie.
Es ist eine der größten derartigen Aktionen überhaupt: Der Autohersteller Toyota ruft weltweit 4,2 Millionen Autos zurück. Acht Modelle sind von klemmenden Gaspedalen betroffen. Vorstandschef Akio Toyoda hat sich dafür nun öffentlich entschuldigt.
Aufräumen bei Toyota: Noch in dieser Woche sollen in den USA die ersten der 2,3 Millionen Wagen repariert werden, die wegen defekter Gaspedale in der Werkstatt gerufen werden. Eine Regelung für Europa lässt noch auf sich warten. Nicht die einzige schlechte Nachricht für betroffene Toyota-Kunden in Deutschland.
Im Juni hat Akio Toyoda, Urenkel des Firmengründers, seinen Posten als Chef von Toyota angetreten, und prompt hagelt es Schelte. Die gesamte Branche, inklusive Toyota, habe die Zeichen der Zeit verkannt und zu einseitig produziert. Im stern-Interview verrät Toyoda, wie er in Zukunft diversifizieren will.
In der Krise übernimmt die Familie das Steuer: Erstmals seit 14 Jahren steht ein Mitglied der Familie Toyoda wieder an der Spitze des japanischen Autobauers Toyota. Akio Toyoda ist ein Enkel des Firmengründers. Er soll den Konzern wieder flott machen.
Ausgerechnet Toyota, das Vorbild der Autobranche, muss 9,5 Millionen Fahrzeuge zurückrufen. Für den Weltmarktführer ein Desaster - das Image als Qualitätshersteller droht zu implodieren.
Toyotas Geschichte gehört zu den eindrucksvollsten Erfolgsstorys der Autobranche. Mit solider Qualität zu akzeptabeln Preisen fuhren die Japaner der globalen Konkurrenz davon und setzten sich 2008 an die Spitze im Ranking der weltgrößten Automobilhersteller. Seit ein paar Wochen sieht die schöne Toyota-Welt allerdings ganz anders aus.
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