8. November 2007, 09:17 Uhr

Der Diesel-Schock

Dieselfahrer glaubten sich lange im finanziellen Vorteil. Doch damit ist jetzt Schluss: Die Benzin- und Dieselpreise haben ein Rekordhoch erreicht, der Preisunterschied zwischen beiden Treibstoffen wird immer geringer. Die Wirtschaftlichkeit des Dieselmotors ist nur noch Verkaufspropaganda. Von Walter Hasselbring

Bei den Dieselspritpreisen ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht in Sicht©

Viele Kraftfahrer wollen es noch gar nicht glauben, ein Liter Dieselkraftstoff kostet im bundesweiten Durchschnitt 1,35 Euro. Auch Superbenzin verteuerte sich auf 1,47 Euro je Liter. Aber so nah war der Dieselpreis noch nie am Benzinpreis dran. Wie kann das sein? Schließlich wird der Dieseltreibstoff weniger stark besteuert. Bei ihm fallen 47 Cent Steuern an, beim Benzin dagegen 65,5 Cent, das macht eine rechnerische Differenz von 18,5 Cent. Tatsächlich erwarten Experten, dass sich der Dieselpreis auf eine Differenz von nur zehn Cent an den Benzinpreis heran arbeitet. Da drängt sich die Frage auf, ob der Diesel-Fahrer abgezockt wird.

Bitter für Millionen von gutgläubigen Autokäufern, die sich auf die Verheißungen der Automobilindustrie verlassen hatten, wonach sie mit einem Diesel ein leistungsfähiges, wirtschaftliches und wegen des vermeintlich geringen CO2-Ausstoßes umweltfreundliches Fahrzeug bekommen. Denn bei den Dieselspritpreisen dürfte das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht sein. Denn Diesel entspricht dem Heizöl und lässt sich nicht in beliebigen Anteilen aus Rohöl gewinnen. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl ergibt über den Daumen gepeilt 74 Liter Benzin, 35 Liter Heizöl und Diesel sowie 15,5 Liter Kerosin und gut 23 Liter petrochemische Produkte wie Schweröl, Asphalt, Schmieröl und Petroleum.

Deutsche Automobilindustrie hat Entwicklung verschlafen

Mit der Propaganda für den Diesel fördert man also den Verbrauch jenes Antriebsstoffes, der in weitaus geringeren Mengen destilliert wird als Benzin. Und um diesen Anteil streiten sich Hausheizungen, Diesel-Pkw und die komplette Lkw-Flotte. Mit den anderen Attributen, die dem Diesel in der Werbung angedichtet werden, ist das ohnehin so eine Sache. Fast mantramäßig haben die Apologeten vor allem der deutschen Autoindustrie jahrelang die Umweltfreundlichkeit der Dieselmotoren gepredigt. Wider besseren Wissens. Hatte man doch die Entwicklung auf dem Markt verschlafen und nichts Besseres anzubieten. Dabei konnte man allein auf den geringeren Verbrauch gegenüber einem Benziner verweisen, alle anderen Fakten sprachen schon immer gegen den Selbstzünder: zu teuer in der Herstellung, zu schwer, entwicklungstechnisch am Ende, zuviel Ruß, zuviel Stickoxyde, zuviel Schwefel.

Höherer Dieselverbrauch wirkt sich unmittelbar auf die Heizölpreise aus©

Wenn der Diesel - mit dem Otto-Motor verglichen wird, stellen die Auto-Tester meistens Direkteinspritzer-Turbodiesel gegen konventionelle Benziner. Das war vor einigen Jahren auch richtig. Aber heute wäre nur ein Vergleich mit einem direkt einspritzenden Otto-Motor aussagefähig. Doch selbst bei dem Vergleich mit den Alt-Benzinern bleibt es beim Diesel bei seinem einzigen Vorteil, dem geringeren Verbrauch und das auch nur im Teillastbereich. Bei Volllast nähern sich die Verbräuche beider Systeme weitgehend an. Bei kleinen Motoren sind die Unterschiede mittlerweile insgesamt nur noch marginal. So rechen sich die Mehrkosten mancher Kleinwagen mit Dieselmotor erst weit hinter einer Laufleistung von 100.000-Kilometer - also vielleicht für den Zweit- oder Drittbesitzer.

Ohne Subventionierung wäre der Diesel längst am Ende"

Ferner gewährt die Politik dem Diesel eine unangemessene Sonderstellung. Noch erlaubt die Euro 5 Norm dem Diesel höhere Grenzwerte als dem Benziner. Gälten die Limits aus Japan oder den USA, hätte der Selbstzünder keine Chance. Porsche-Chef Wendelin Wiedeking sagt es sehr deutlich: "Ohne Subventionierung, beispielsweise über den Spritpreis, wäre der Diesel längst am Ende." Je näher die Verbräuche der Otto-Motoren denen der Diesel-Aggregate kommen, vor allem bei den kleineren Autos, desto mehr schwindet der mögliche kleine Vorteil des Diesels.

Gerne lassen sich immer wieder Politiker vor den Diesel-Karren sperren. Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust beispielsweise holte seinen neuen Diesel-Dienstwagen, einen Mercedes-Benz 300 BlueTec, selbst im Kundenzentrum Hamburg-Wandsbek ab und diktierte der Lokalpresse gleich die Emotionen in die Notizblöcke: "Ein besseres Gefühl ist es aber schon, in diesem Auto zu fahren." Und dann düste "Uns Ole" ab ins Büro. Mit Blue Tec versucht Mercedes, den Diesel vor allem für die USA hoffähig zu machen, wo nach wie vor große Vorbehalte gegenüber dem Selbstzünder bestehen. Blue Tec reduziert die Emissionen aber mit einem Aufwand, bei dem es fraglich ist, ob die Käufer ihn bezahlen werden. Zwar hat Mercedes inzwischen eine Technik entwickelt, die zukunftsfähig sein könnte. Mit der Diesel-Otto-Technik verbinden die Stuttgarter ein wenig Diesel mit viel Otto. Natürlich konsumiert dieser Motor Benzin!

 
 
KOMMENTARE (10 von 19)
 
gejotka (11.11.2007, 14:19 Uhr)
Wiedeking: ich sach nur Cayenne & Verbrauch
Prinzipiell schon nicht ganz verkehrt, allerdings geht die Schere von Kleinwagen mit geringem Verbrauchsunterschied zu schweren Luxus und -Transportfahrzeugen mit sehr deutlichen Verbrauchsvorteilen für den Diesel, gewaltig auseinander. -So viel, auch zum vernünftigen Herr Wiedeking.
talkingkraut (11.11.2007, 00:52 Uhr)
pro Kombi, kontra Van
Man sollte um den Hybrid keinen Glaubenskrieg führen. Seine Befürworter können ins Feld führen, dass bei den vielen elektrischen Verbrauchern, mit denen Fahrzeuge heute vollgestopft sind, es eine Notwendigkeit ist, Batterie und Lichtmaschine stark auszulegen. Schauen Sie sich bitte mal die Windschutzscheibe eines Scenic an, baugleich mit der im Grand Scenic. Sie bietet die konstruktiven Nachteile der Bauform Van idealtypisch. Durch ihre Größe und Neigung schafft sie vor Fahrer und Beifahrer einen unendlichen Raum, den man nicht sinnvoll nutzen kann. Ich warte nur auf den Moment, wenn unsere Kunden anfangen, da Zimmerpflanzen hinzustellen. Die mächtig lange und mächtig dicke A-Säule ist für den Fahrer ein Sichthindernis. Durch die schrägstehende Scheibe strahlt die hochstehende Sonne ins Auto und heizt es auf. Jetzt aber zur Hauptaufgabe der Windschutzscheibe, dem Fahrer gute Sicht zu gewähren. So eine Scheibe von Regen, Schnee von außen und Nebelbeschlag von innen freizuhalten, erfordert einen riesigen technischen Aufwand. Die Scheibenwischer sind ausgelegt wie Roboterarme und ihre Motoren dementsprechend, die Technik der Waschdüsen bezieht Renault von einem Spezialisten, der diese in seinen Waschanlagen verbaut(lol), Du kriegst eine solche Scheibe nicht saubergesprüht, wenn Du nicht entsprechend Spritzwasser einsetzt, die Pumpen sind stark ausgelegt, der Behälter für das Reinigungswasser ist entweder ständig leer oder riesig, das Gebläse, um den inneren Nebelbeschlag von der Scheibe zu blasen, ist riesig, die Klimaanlage, um das Auto bei voller Sonneneinstrahlung zu kühlen, ist riesig, und wenn jeweils nicht, dann zu schwach ausgelegt, um eine solch riesige Scheibe funktionsfähig zu halten. Also sagen wir mal die Ingenieure haben den Anforderungskatalog durch aufwändige, teure und schwere Technik abgearbeitet, dann können sie immer das gute Gefühl haben, dass sie durch die extreme Schrägstellung der Scheibe im Scenic den Effekt einer Verschmutzung noch einmal um einen Faktor von 1,5 vergrößert haben. Damit hat jeder Scenic-Fahrer zu kämpfen, wenn sein Kollege im Megane schlecht sieht, dann sieht er im Scenic noch einmal um einiges schlechter. Die Hauptschwäche des französischen Automobilbaus, dass er vom Design dominiert ist und die Fahrzeugtechniker nicht vom Beginn einbezogen sind. Die Ingenieure müssen einfach das umsetzen, was ihnen die Designer liefern, und sind dabei gezwungen dem Fahrzeug ein Mehrgewicht an 20kg aufzubürden bei einer so lausigen Behandlung des Themas Windschutzscheibe, die man natürlich teilweise als beim Van konstruktionserzwungen ansehen kann. Die Japaner haben ein integriertes Konzept der Fahrzeugentwicklung sind also vor solchen Fehlentwicklungen etwas gefeit und Toyota etwa hat kein Auto mit so einer Windschutzscheibe im Programm. Dennoch muß man konstatieren, dass die Japaner am deutschen Markt gerade auch mit van-artigen Autos reüssieren. Der Verkäufer japanischer Autos sollte sein Hauptaugenmerk, darauf legen, solche Autos zu verkaufen, die eine kleine Stirnfläche haben, weg von den Vans, die dem Kunden meist keinen Nutzen geben, weg von dem großzügigen Raumgefühl. Also wenn ich mir die Autos auf der Straße anschaue, die Energieschleudern sind die modernen, die Spritsparer sind die zwanzig Jahre alten, natürlich der Bauform nach. Als Verkäufer muß man den Kundennutzen herausfinden, um dann ein entsprechendes Modell zu offerieren, das bedeutet für den Toyota-Händler, meist Avensis statt Prius, für VW-Händler Golf Variant statt Golf Plus und Passat Variant statt Touran, bei Ford Focus Kombi statt C-Max und Mondeo-Kombi statt S-Max. Bei Renault Megane Kombi statt Scenic und Laguna Kombi statt Grand Scenic, diese Windschutzscheibensünder Scenic und Grand Scenic sind nicht zu verkaufen, es sei denn die Kundschaft ist deutlich über 1,90. Es kann auch etwas in der Modellfamilie nicht stimmen, wenn bei Renault ein wesentlich kleineres Fahrzeug, der Scenic, sich die Windschutzscheibe mit einem wesentlich größeren Fahrzeug dem Grand Scenic teilt. Peugeot hat die Bauform eines Variant in dieser Klasse zugunsten eines Vans ganz aufgegeben, kurz und hoch, statt lang und mittelhoch. Der Erfolg, den Peugeot am deutschen Markt damit hatte, zeugt davon, dass Ressourcenschonung in unserer Beratung zu wenig vorkommt. Bei Opel Astra Kombi statt Zafira, obwohl der noch vielleicht der beste unter den Vans ist und dem Opel im Windkanal viel Feinschliff hat angedeihen lassen. Aber die konstruktionsbedingten Nachteile des Vans hat er auch. Diese Vans sind Spritfresser aufgrund ihrer großen Stirnfläche und aufgrund ihrer durch den Rücken bedingten ungünstigen Form, da sind diese Autos auch trügerisch, weil sie den Kunden vorgaukeln wegen dieser unsinnig großen Windschutzscheibe hätten sie ein windschnittiges Auto, nichts dergleichen, der Rücken ist für den Luftwiderstand entscheidend und da haben sie einen Schrank, einen großen. Man kann den schlechten Luftwiderstandsbeiwert der Vans zwar gut bekämpfen, indem man sie nur noch rückwärts fahren läßt, dann ist ihre Form günstiger, aber eine große Stirnfläche haben sie dann immer noch. Den gleichen Nutzraum bietet der längere Kombi auch. Der Kombi fährt sich auf Langstrecke besser, er bietet dabei einen physikalisch bedingt besseren Fahrkomfort, bei hohen Geschwindigkeiten geht die Schere zwischen Verbrauch des Vans und des Variants weit auseinander, rein physikalisch bedingt. Der gewaltige technische Aufwand, der nötig ist bei diesen Vans die Windschutzscheibe funktionsfähig zu halten, ist doch schon meist ein ausreichendes Nein gegen so ein Fahrzeug. Die Vorteile des Vans liegen beim etwas besseren Einstiegskomfort. Weil die Verkäufer das ihren Kunden in der Ausstellung so gut demonstrieren können, wird so ein unbedeutendes Kriterium aufgeblasen, genauso wie das Raumgefühl, was keinen Kundennutzen darstellt, sondern nur eine Verkaufsmasche ist. Andere Vorteile hat der Van für die meisten Kunden nicht. Raumgefühl ist schön im Ausstellungsraum, bringt dem Kunden jedoch tatsächlich nichts, wenn er Raumgefühl wünscht, soll er im Wohnzimmer bleiben, oder er soll beim Autofahren aus dem Fenster schauen, da tut sich Raum auf. Die affigste Begründung für diese Vans finde ich immer noch, ‘da sitz ich höher und kann besser sehen, was im Verkehr vor sich geht’. Dank des Sichthindernisses A-Säule bietet der Van überhaupt keine günstigen Sichtbedingungen. Das mit der besseren Sicht wegen der Höhe scheint mir auch aus dem Grund trügerisch, weil um das Auto herum sehr wohl Räume sind, die nicht eingesehen werden können, aus dem niedrigbauenden Golf sieht man die Autoumgebung besser als aus dem hochbauenden Touran, das ist das Problem eines jeden hochbauenden Fahrzeugs. Hier muß man noch mal auf die Windschutzscheibe des Scenic zurückkommen. Eine Windschutzscheibe ist im Idealfall sauber, in der Realität mehr oder weniger sauber, eine Sichtbehinderung durch verschmutzte Scheiben schaffen die französischen Ingenieure um einen Faktor von gut 1,5 zu steigern, indem sie die Windschutzscheibe in eine extreme Schrägstellung bringen, auch wieder weil sie sich um Physik nicht kümmern, weil sie ja nur die Erfüllungsgehilfen der Designer sind. Die extreme Schrägstellung dieser Windschutzscheiben ist ein Sicherheitsrisiko und dürfte solche Vans in der Versicherung verteuern. Man hat es bei dem Verlangen nach Vans mit Irrationalismus zu tun, anders kann man es nicht sagen. Sicherer ist der Van überhaupt nicht, das ist physikalisch bedingt. Er hat einen wesentlich höheren Schwerpunkt, das bedeutet, wird das Fahrzeug instabil, kann man das mit dem Kombi gelassen korrigieren, beim Van ist man da schon in mittelgroßen Schwierigkeiten, kommt dann auch noch Pech hinzu, muß man vor diesen Schwierigkeiten schon kapitulieren. Das schlägt sich in der Prämie nieder, hoher Schwerpunkt, hohe Prämie. Früher hat man um den Fahrer möglichst viele unsinnige Schalter und Drehsteller platziert, um ihm das Gefühl zu geben, er sei in einem Flugzeugcockpit, unsere Vans erinnern mich an den Leitstand in einem ICE, in den die Autoindustrie ihre Kunden nun setzt.
Silversurfer2000 (09.11.2007, 11:29 Uhr)
Nach vorne schauen
Herr Hasselbring hat Recht wenn er das Ende der Subventionen fordert. Er täuscht sich allerdings komplett, wenn er schreibt: "Denn Diesel entspricht dem Heizöl und lässt sich nicht in beliebigen Anteilen aus Rohöl gewinnen." Genau das geht aber. Das Verfahren nennt man "Cracken" und damit gewinnt man aus den niedrig wertigen Schwerölen, Teer etc. höher wertiges Benzin, Diesel, Kerosin etc. Und dieses Verfahren ist auch bitter nötig, wenn man sich die zukünftigen Vorräte in sicheren Förderländern anschaut. Die liegen nämlich größtenteils in Kanada als "Teersände" vor und müssen durch Cracken in Benzin/Diesel umgewandelt werden. Daher wird der Diesel solange er eine bessere Wirtschaftlichkeit hat als der Benziner das zukünftige Gefährt der Wahl sein. Zur Schonung von Umwelt und Geldbeutel.
hevosenkuva (09.11.2007, 11:10 Uhr)
RBrunnerHH!
ihr "Beitrag" hat mich sehr zum Lachen gebracht, danke schön.
und jetzt differenzieren Sie bitte erst mal Ihr eigenes "endlich hat es sich bald ausgedieselt!" Gesülze, Sie Schmalspur-Eisenbahner.
Maledivendiver (09.11.2007, 10:16 Uhr)
toll
wenn jemand mit Biodiesel fahren kann. Was soll aber derjenige tun, der ein Auto hat, daß:
1) nicht mit Biodiesel fahren darf und es keine Umrüstmöglichkeit gibt und 2) es auch keinen Russfilter gibt?
UND wenn man kein Geld hat, sich ein anderes Auto zu kaufen?
Ist man wohl der Depp der Nation, denn Rücksicht darf man auf diese Probleme von der Sozialgemeinschaft nicht erwarten. Siehe erhöte Steuer wegen mangelndem Russfilter.
RBrunnerHH (09.11.2007, 10:14 Uhr)
@hevosenkuva
"Leute, merkt Ihr eigentlich noch was?so viel dummes Zeug hab ich ja schon lange nicht mehr gelesen"
Das begründen Sie mal bitte differenziert. Mir deucht, Sie finden bei Ihrem eigenen Auto (sofern vorhanden) nicht mal die Motorhaube, viel weniger sind sie in der Lage einen Diesel- von einem Ottomotor technisch unterscheiden zu können. Was soll also das Gesülze?
hevosenkuva (09.11.2007, 10:06 Uhr)
hurra!
ich kauf mir sofort ein neues Auto! mit benzin kann ich ja so viel sparen, bin leise, superschnell und blitzsauber unterwegs! fantastisch! die Welt wird endlich schön! nur noch schnurrende, kuschelige, samtweiche Benziner auf den Straßen! alle LKW werden umgerüstet auf Solarantrieb! Dieselloks werden zu Notunterkünften für werdende Mütter umgebaut!

Leute, merkt Ihr eigentlich noch was?so viel dummes Zeug hab ich ja schon lange nicht mehr gelesen.
RBrunnerHH (09.11.2007, 09:58 Uhr)
endlich
hat es sich bald ausgedieselt!
Malt (09.11.2007, 09:44 Uhr)
Hurra!
Endlich ist es so weit! Jetzt geht es dem deutschen Michel also endgültig an sein Lieblingsspielzeug! Dann hebt vielleicht auch mal Michael Mustermann seinen Arsch aus dem Fernsehsessel und erhebt seine Stimme, weil er sich seine Mobilität nicht mehr leisten kann, die ja heutzutage allerorts von jedermann gefordert wird. Es wird Zeit, das sich in diesem Lande was ändert, denn bisher werden wir nur verarscht, nehmen es aber dfast alle nur hin, weil es den meisten einfach noch ZU GUT GEHT! Aber nicht mehr lange, dann brennt hier (endlich?!?) mal der Baum!!!
Perkins1975 (09.11.2007, 09:40 Uhr)
Sehr einseitiger Artikel
Selten so einen einseitigen Artikel bei Stern.de gelesen.
Was ist mit der Tatsache, dass der Verbrauch von Heizöl in Deutschland seit Jahren rückläufig ist, weil erstens modernere Heizungen und sonstige Hausisolierung den Verbrauch senken und zweitens viele Leute auf Gar oder andere Alternativen umsteigen?
Was ist mit der Tatsache, dass Diesel heute schon ca. ca. 4% aus beigemischtem Biodiesel besteht und diese Quote demnächst auf ca. 7% angehoben werden soll?
Die hierdurch freiwerdenden Kapazitäten stehen doch ohne weiteres für Autofahrer zur Verfügung!?!
Wieso verkauft sich der Bluetec von Mercedes in den USA, wo es keine sog. Dieselsubvention gibt und alles über den Preis (sowohl des Autos als auch des Treibstoffes) läuft, für die kurze Zeit, die es dieses Modell gibt, sehr ordentlich?
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