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US-Präsident Barack Obama hat den Börsengang des US-Autoherstellers General Motors (GM) als "Meilenstein" bezeichnet.
Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama haben das Thema Opel zur Chefsache erklärt. Per Videokonferenz vereinbarten sie eine enge Abstimmung im Hinblick auf das weitere Vorgehen bei General Motors und Opel. Obama will in den kommenden Tagen einen Plan vorlegen, mit dem die US-Autoindustrie gerettet werden soll.
Besuch im "German Triangel": Während das alte Autozentrum im Detroit implodiert, wird der Süden der USA zum Vorbild. In Alabama, South Carolina und Tennessee basteln Daimler, BMW und Volkswagen an der neuen Lebensader der amerikanischen Autoindustrie.
Eric Cantor, Michele Bachmann und Joe Walsh sind erzkonservativ, ehrgeizig, und sie wollen ihren Anhängern vor allem eines demonstrieren: Unbeugsamkeit.
2008 war ein Horrorjahr für die US-Autoindustrie. Markenübergreifend kam es zu drastischen Produktionskürzungen. Alle Fahrzeugbauer schreien nach Reigierungshilfen. Die Aussichten für 2009 sehen auch nicht besser aus.
Nach dem Scheitern der Milliardenhilfe wird es für die drei US-Autohersteller eng: Chrysler und General Motors rechnen damit, Anfang des Jahres in Zahlungsschwierigkeiten zu geraten. GM soll sogar einen Antrag auf Gläubigerschutz geprüft haben. Auch für die GM-Tochter Opel wird die Lage schwieriger.
Die Milliardenhilfen für die US-Autoindustrie haben die erste Hürde im Kongress genommen. Das Repräsentantenhaus billigte das Rettungspaket im Umfang von 14 Milliarden Dollar für GM, Chrysler und Ford. Die deutsche Automobilindustrie befürchtet eine Wettbewerbsverzerrung und fordert nun ebenfalls US-Hilfe.
Der diesjährige Wirtschafts-Nobelpreisträger Paul Krugman glaubt nicht an eine Rettung für die angeschlagene US- Autoindustrie. Drei Tage vor Entgegennahme der Auszeichnung sagte der Professor von der US-Universität Princeton, mit dem in Washington geplanten Rettungspaket würden wahrscheinlich nur "zwei Monate Zeit gekauft".
Auf den ersten Blick ist alles super. Protzige PS-Giganten sind die Stars der Detroit Motor Show. Doch in Wahrheit steht die US-Autoindustrie am Abgrund.
Charles Frazier aus Cleveland im US-Bundesstaat Ohio wird sich in den nächsten Jahren kein neues Auto kaufen. Keinen SUV-Schluckspecht, wie ihn seine Nachbarn aus alter Tradition noch fahren, und auch keinen Mittelklassewagen in Golf-Größe. Bei ihm reicht es weder zu einen noch zum anderen.
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