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Häuser, Fabriken, Wälder, Konten - der stern hat Inventur gemacht: Das Vermögen der Deutschen beträgt neun Billionen Euro. Doch der Wohlstand ist ungleich verteilt. Wer profitiert am meisten von dem enormen Volksvermögen? Ein Bestandsreport mit hoch spannenden Resultaten.
So viel Bedeutung misst nicht jeder Amtsinhaber seiner Glaubwürdigkeit bei: Philipp Hildebrand, bisher Präsident der Schweizerischen Nationalbank, ist zurückgetreten. Er kann nicht zweifelsfrei beweisen, von umstrittenen Devisengeschäften seiner Frau nichts gewusst zu haben.
Die hohen Schulden führen Staaten in die Krise und ängstigen die Bürger. Dabei ist allerdings auch eine Menge Hysterie im Spiel. Warum Schulden auch ihr Gutes haben.
Vor exakt 50 Jahren sagte der damalige DDR-Regierungschef Walter Ulbricht einen Satz für die Ewigkeit: "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten." Er entpuppte sich als Lüge - wie so viele andere DDR-Phrasen, Losungen und Ankündigungen.
Schnee und Eis gehen, die Löcher bleiben. Viele Straßen sind nach dem harten Winter eine einzige Buckelpiste. Für Schäden an den Autos haftet - keiner.
Nach dem Zwischenfall im AKW Krümmel entflammt erneut die Debatte um den Atomausstieg. Sollte Deutschland aus Sicherheitsgründen komplett verzichten? "Ja", meint Hans Peter Schütz, "Atomkraft ist grundsätzlich lebengefährdend." Christoph Koch widerspricht: "Wer kein Atom mag, muss sagen, wohin er mit dem CO2 will."
Eine "ganz normale Sache" oder doch eher eine Strafversetzung? CDU-Bundestagspräsident Norbert Lammert hat einen der besten Kontrolleure der Parteienfinanzierung, Johannes Becher, in den wissenschaftlichen Dienst versetzt. Zuletzt hatte dieser Spenden-Schwindeleien der FDP im Visier.
Die politische Unterstützung für einen Börsengang der Deutschen Bahn bricht zusammen. Angesichts der Krise an den Finanzmärkten sei derzeit der falsche Zeitpunkt, heißt es. Es bestehe die Gefahr, Volksvermögen regelrecht zu verschleudern.
Plötzlich sind sich alle einig. Der Kapitalismus ist Schuld. Der Finanzkapitalismus ganz besonders. Ein Riesen-Sündenbock springt durch alle Köpfe. Dass er aus der Politik so eifrig gefüttert wird, hat einen guten Grund: Ablenkung. Ein Gastbeitrag von Wolfram Weimer
Im Kampf gegen den Bedienzuschlag der Deutschen Bahn gibt sich die Politik parteiübergreifend volksnah. Doch egal wie laut sie aufschreit, es ist doch nur pure Heuchelei. Denn die wichtigste Frage stellen sich in Berlin nur wenige: Warum wird Volksvermögen so billig verschleudert?
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