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Der Pleite-Chef geht in den goldenen Ruhestand: Rick Wagoner, jahrelang an der Spitze von General Motors, erhält von seinem ehemaligen Arbeitgeber mindestens elf Millionen Dollar Rente. Dabei war er es, der den weltweit größten Autobauer in den Ruin geführt hatte.
Geldsegen für Rick Wagoner: Der Ex-Chef von General Motors verlässt das Unternehmen mit 20 Millionen Dollar, obwohl GM in den vergangenen Jahren Rekordverluste von 80 Milliarden Dollar eingefahren hat. Von einem "goldenen Handschlag" will das Unternehmen aber nicht sprechen.
Nachdem die US-Regierung die Sanierungspläne des Autokonzerns General Motors abgelehnt hat, ist GM-Chef Wagoner mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Damit bleibt auch die Zukunft der GM-Tochter Opel ungewiss.
Nach Wochen des Zauderns greift Barack Obama durch: Die angeschlagenen Autohersteller General Motors und Chrysler bekommen eine Gnadenfrist, GM-Chef Rick Wagoner muss gehen. Für den US-Präsidenten ist es ein Befreiungsschlag - für Amerika eine Zäsur.
Der Opel-Betriebsrat hat den Wechsel an der Spitze der Konzernmutter General Motors begrüßt. "Der Schritt war überfällig", kommentierte Opel-Betriebsratschef Klaus Franz den Abgang von GM-Boss Rick Wagoner. In den Nachfolger Fritz Henderson setzt Franz dagegen große Hoffnungen.
Showdown in der US-Autoindustrie: US-Präsident Barack Obama lehnt die Sanierungspläne von General Motors und dessen Konkurrenten Chrysler ab. Beide Konzerne erhalten nur noch für wenige Wochen Geld und sollen notfalls in die Insolvenz. Außerdem muss GM-Chef Rick Wagoner mit sofortiger Wirkung zurücktreten. Sein Nachfolger steht bereits fest.
Neuer Akt im Drama um General Motors: Sogar der neue Firmenboss Fritz Henderson erklärt, eine Insolvenz sei in den vergangenen Tagen wahrscheinlicher geworden. Einem Medienbericht zufolge präferiert mittlerweile auch Barack Obama eine Teilabwicklung des Konzerns - was der US-Präsident sofort dementieren ließ.
Hoffnung für Opel: Die Mutter General Motors gibt sich mit einer Minderheitsbeteiligung am deutschen Autobauer zufrieden - das berichtet Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Das eröffnet die Chance staatlicher Hilfen für Opel, ohne dass Steuergelder in die USA abfließen. Allerdings hat die US-Regierung noch ein Wörtchen mitzureden.
Der Chef von General Motors muss den schwer angeschlagenen Autokonzern vor dem Untergang retten - und ist froh, dass er dabei auf die deutsche Tochter Opel bauen kann
"Wenn wir die Konzernmarke Opel nicht hätten", sagt General-Motors-Boss Rick Wagoner in einem Interview in der neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des stern, "dann müsste man sie erfinden."
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