9. Mai 2013, 17:37 Uhr

Mickrig aber markig

Der Mini-SUV von Mercedes beschwört mit einem wilden Stilmix die Offroadtradition und zielt auf junge Kunden. Bewusst unseriös soll er die Marke verjüngen.

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Der City-SUV von Mercedes wird nicht länger als vier Meter und basiert auf der A-Klasse. Ein besonders martialisches Aussehen soll die geringe Größe ausgleichen. Am kleinen SUV, der ab 2015 beim Händler steht, finden sich Stilelemente der großen G-Klasse und des Ener-G-Force, eines Konzeptcars, das den Polizeiwagen der Zukunft darstellen sollte.

Die senkrechten Seiten und die steilen Scheiben sorgen für einen großzügigen Innenraum. Bei einem SUV kann das Box-Design funktionieren, bei anderen Autoformen lehnen Europas Kunden den Kastenlook bislang ab.

Die weiteren optischen Zutaten sind gewöhnungsbedürftig. Das aufgesetzte Gesicht macht den Wagen zwar freundlich und lebendig, erinnert dabei aber auch an ein Comic-Auto. Zierrat wie die breite Lufthutze hielt man bereits für ausgestorben, nun wird die Beatmungsritze in der Haube wiederbelebt.

Seriosität signalisiert der kleine SUV damit nicht, er will vor allem Spaß machen. Das kann ein Garant für einen Erfolg sein. Ein Wagen, der es allen recht machen will, hat selten das Potenzial große Emotionen zu wecken.

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Während andere SUVs es mit schmeichelnden Kurven probieren, regiert im GLK die harte Kante. Vermutlich ist die markante Optik dem "GL" im Namen geschuldet. Unter der Feldjacke steckt die Basis der zivilen C-Klasse.

 
 
 
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