Das Porsche 911 Cabrio kommt schneller als erwartet und die neuartige Dachkonstruktion soll auch überaus schnell auf- und zugehen.
Pünktlich zum Frühling beginnt der Verkauf des 911er Cabrio Anfang März 2012. So schnell ist noch kein Cabrio dem Coupé gefolgt, man sieht die Zeiten wandeln sich. Heutzutage ist es kaum noch möglich neben dem neuen Modell die Varianten des Vorgängers an den mann zu bringen.
Am Verdeck haben die Ingenieure lange geknobelt: Es lässt sich während der Fahrt bis Tempo 50 Öffnen und Schließen, es ist noch einmal leichter geworden und ein spezielle Dämmung hat es noch leiser gemacht. Einen hörbarer Unterschied zum Coupé gibt es jetzt nicht mehr.
Die wichtigste Neuerung ist aber die geglättete Dachlinie. Der hässliche Buckel des alten Verdecks wurde weggebügelt, die neue Silhouette bildet die Linie des Coupés exakt nach.
Bislang schreckten der unschöne Knick Autoästheten ab.
Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 284 km/h soll der Wagen laut Porsche nur 8,4 Liter SuperPlus je 100 Kilometer verbrauchen. Das ist natürlich der Verbrauch auf dem Messstand, dabei wird dem Porsche eine überaus gemütliche Fahrweise abverlangt, Spitze 120.
Die Spritkosten dürften finanziell kaum ins Gewicht fallen, die schwache Version mit 350 PS kosten 100.000 Euro, für ein 911 S Cabrio mit 400 PS sind es mindestens 114.931 Euro. Für sinnvolle Ausstattung sind deutliche Zuschläge einzuplanen.