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Was macht dieser Kleinwagen im Fenster?

"Biegen Sie links ab, fahren Sie durch die Haustür und nehmen im ersten Stock die Abfahrt ins Schlafzimmer": Das wäre eine ziemlich ungewöhnliche Ansage für ein Navi. Aber die war auch gar nicht nötig - dieser Kleinwagen kam auf anderem Wege an seinen "Zielort".

Das Heck eines Kleinwagens ragt aus dem Fenster eines Mehrfamilienhauses in Kummer

In Kummer in Mecklenburg-Vorpommern bietet sich zur Zeit ein ungewöhnlicher Anblick

Käme dieses Bild aus Berlin, man würde es vermutlich schon als Installation eines hippen Kunst-Studenten abtun. Aber weit gefehlt: Der blaue Ford Ka steckt im eines Mehrfamilienhauses in Kummer, einem kleinen Ort in Mecklenburg-Vorpommern. Präzise wurde er dort von der ansässigen Feuerwehr eingeparkt. Warum? Übungszwecke.

Sowohl als auch Wohnblock sind ohnehin nicht mehr zu retten: Das Auto wurde auf dem Weg zum Schrotthändler abgefangen, das Gebäude steht kurz vor dem Abriss. 

Ein Übungsort für die Feuerwehr in Kummer

"Wir können in diesem Objekt Einsatzszenarien durchspielen, ohne dass Beschädigungen am Baukörper relevant wären, weil das Gebäude in Kürze abgerissen werden soll", sagt Kummers Wehrführer Stefan Geier gegenüber der "Schweriner Volkszeitung". Mit einem Teleskoplader sei das Fahrzeug von außen in das Fenster des Hauses gestellt worden.

Am Freitag kommen die Feuerwehren der umliegenden Regionen zu einem Ausbildungstag zusammen, dann werden in dem Haus verschiedene Einsätze nachgestellt. Wie so ein Einsatz aussieht, in dem ein Kleinwagen im Fenster steckt, das ließ der Wehrführer leider offen.

Das Heck eines Kleinwagens ragt aus dem Fenster eines Mehrfamilienhauses in Kummer

Das Mehrfamilienhaus in Kummer von Innen

sve
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