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Die Probleme von Göttern « » Was ist Werbung?

Eine halbe Stunde in der Hölle

Gunnar Lott | 26. März 2009 16:18 Uhr

Neulich sagte dieser Analyst, man müsse die Emerging Markets beachten, dürfe aber die Mature Markets nicht vernachlässigen. Und Go-to-Market sei wichtig und Verticals auch, und die Economies of Scale sollten die Companies beachten.


Und der Bedarf nach Business Intelligence bliebe sicher stabil, und Digital Marketing sei weiterhin im Kommen und biete viele Opportunities.

Er sprach in schneidigem Offizierston, der Powerpointpräsentation halb zugewandt und las immer das Schlüsselwort von der Leinwand ab, um es in einen nachlässigen deutschen Halbsatz einzubinden. Immer deutsche Satzstruktur, deutsches Hilfsverb, deutsche Artikel, englisches Hauptwort.

Nach fünf Minuten explodierten die ersten Synapsen in meinem Hirn, nach 10 Minuten wurden meine Haare weiß, nach 15 Minuten hatte ich den Vornamen meiner Tochter vergessen, nach 20 Minuten setzte Schnappatmung ein, um die 25. Minute herum habe ich mir im Delir ein Ohr abgerissen.

Den Rest weiß ich nicht mehr.

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Kommentare

Beim nächsten Mal 

brauchst Du nur : Da hat Karl Marx ja einige deutliche snapshots in Richtung der Expropriateure dagegen gesetzt! zuzurufen.
Dann fallen dem Analysten die Haare aus und er sucht seine Schneidezähne auf dem Boden.
Garantiert!

leichtschwer | 26. März 2009, 17:14 Uhr

Oder ihr macht 

euch ein Bullshit-Bingo, damit machen auch Phrasendrescher Spass.

Skorti | 26. März 2009, 18:01 Uhr

 

Was glauben Sie, wie einem das Schmerzen bereitet, wenn man erst vorne steht und den ganzen Quatsch bringen muss, weil einen sonst die Zuhörer nicht ernst nehmen ........

MrPommeroy | 26. März 2009, 21:41 Uhr

Das geht doch auch anders... 

Hallo Herr Lott,
gerne setzen wir uns ohne Offizierston, bei einem Kaffee mit Ihnen zusammen und besprechen, warum und wie eine einfachere Analyse der in Unternehmen vorhandenen Informationen, einen Mehrwert für die Organisationen schaffen kann. ich persönlich mache meinen "go to market" nur Samstags für Gemüse. Lieber kümmern wir uns um unsere Kunden.
Grüsse
Christian Langmayr, Marketing bei einem BI Hersteller

Clangmayr | 27. März 2009, 11:16 Uhr

 

Klar gehts anders:

Nachdem ich bei diesen Projekt/Kunden nicht involviert war, sehe ich die Tatsache, dass der Produktivitätsindex des Unternehmens einen sensiblen Rückgang zeigt ganz emotionslos und kann Ihnen da bedauerlicherweise nicht weiterhelfen. Mir scheint leider auch, die involvierten Mitarbeiter haben den Bereich ihrer Kernkompetenzen überschritten.

Etwa:

Mir ist das völlig scheissegal ob Ihr Unternehmen bald im Arsch ist, weil ich mit dem Dreck nichts zu tun hab. Kann ich was dafür, dass Sie nur Vollidioten als Mitarbeiter angestellt haben?
Nen guter Tipp: verordnen Sie ihrem Unternehmen Moorbäder, hilft zwar nicht, aber es gewöhnt sich schon mal an die feuchte Erde. Bis dahin können Sie es sich die G+V schön saufen. Abends zusaufen und morgens auffrischen, macht ihre Sekretärin attraktiver (so lange Sie sich noch eine leisten können), und nicht vergessen, den persönlichen Offenbarungseid stilvoll mit nem Cartier unterschreiben, bevor Sie den dann abgeben.

MrPommeroy | 27. März 2009, 13:06 Uhr



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