Apples böse Bescherung « » Frau Arnold klickt die Zukunft
Das fuer die Bereitstellung der Elektrizitaet gigantische Summen investiert werden muessen und das ggf. auch die Infrastruktur erheblich verbessert werden muss darueber spricht keiner.
Hier unsere Erfahrungen mit einem Plug-in Hybrid - bekannte japanische Automarke.
Extrakosten ca. 10.000 Dollar - Reichweite mit reinem Elektrobetrieb zwischen 15-22 Meilen - man kann ja nicht immer die echten Strassenverkehrsverhaeltnisse ignorieren. Verlust der Garantie des Herstellers inklusive. Lebensdauer der Batterie plus Erweiterungen vermutlich wenn es sehr gut laeuft 5-7 Jahre.
Danach geht das Modul auf den Muell, da es kaum Wiederaufbereitungseinrichtung
gmathol | 21. November 2008, 23:37 Uhr
dazu kommt das man laufend liest das in California die Leute angehalten werden ihre Solarzellen abzuschalten weil das Stromnetz den gewonnenen Strom nicht aufnehmen kann, denn sonst brennen ihnen die Kabel durch.
Wollte mir auch einen Hybred kaufen, aber nachdem ich die Wartungskosten sah, verzichtete ich darauf und kaufte mir einen Mazda der 36 Highwaymiles pro Gallone faehrt.
Mann muss sich ja auch ein umweltschonendes Auto nach dem Kauf leisten koennen. Da muessten die Autoerfinder mal nachdenken.
inge_je | 24. November 2008, 13:39 Uhr
Einer der Knackpunkte, ist die begrenzte Lebensdauer der Batterien bzw. Akkus und die heutivgen hohen Preise.
Selbst ein Laptop Akku hat nach relativ kurzer Zeit nicht mehr die ursprüngliche Ladekapazitaet. Aber im Akkubereich haben wir schon Quantensprünge erlebt.
Erinnern wir uns an die ersten Handyakkus - fast so gross wie ein Ziegelstein und am Abend leer
bengisu | 25. November 2008, 14:34 Uhr
Bei Fry's kann man ja immer noch ab und zu einige der guten alten RAV4 Elektroautos tanken sehen. Haette ich mir ja auch gerne gekauft, gibt es aber leider schon lange nicht mehr zu kaufen. Schade. Vielleicht hilft es ja wirklich die Entwicklung der Batterietechnik schnell voranzutreiben, indem einfach mehr Leute Hybrids/plug-in Hybrids kaufen. Solange sie dabei nicht explodieren wie die Notebooks *grins*. Viel wichtiger ist aber doch erstmal vom superschweren Truck/SUV weg zu kommen, egal womit sie befeuert werden. Small is Sexy. Schade dass es eine Rezession brauchte bis das die grosse Mehrheit der Leute hier kapierte. In Bezug auf spritfressend war Silicon Valley noch schlimmer als Redneck USA: Warum bloss einen uebergewichtigen SUV und Truck, wenn man auch noch einen uebermotorisierten Sportwagen dazu kaufen kann.
Statt bloss auf Elektroautos zu schielen sollte man aber doch auf viele Pferde setzen. Fahrradfahren, public transport, telecommuting (ist ja Silicon Valley!), natural gas (T. Boone Pickens), und, und und.
Und wenn Elektro, dann bitte schoen auch sinnvolle Stromerzeugung, also kein Sprit statt Brot, am besten noch mit mieser Ausbeute und Steuersubventionen aus Mais, oder strahlenden Muell fuer die Ewigkeit, sondern Wind, Wasser, Solar, Geothermisch, ... Hooverdam version 2: Suedkalifornien mit Hunderten von Quadratmeilen an Solarzellen vollpflastern - das haette doch was. Solar Farming!
Hoffen wir mal, dass Obama in seiner Antrittsrede eine volle Breitseite an Programmen zur Foerderung alternativer Energien und Transportsystemen startet, und dann auch den Mut hat, die Benzinsteuer dynamisch zu gestalten um das zu finanzieren. Schlimmstenfalls laeuft es zwar doch bloss auf Biosprit und Elektro-SUVs auf Detroit hinaus, aber das ist immer noch besser als drill-baby-drill am oder noch besser im Nationalpark, wie wir es mit Cheneys dritter Amtszeit bekommen haetten.
te36 | 27. November 2008, 09:14 Uhr
Karsten Lemm ist freier Autor und berichtet seit 1998 aus San Francisco über Technik, Wirtschaft und alles, was ihn sonst noch interessiert, vorwiegend für den Stern und Stern.de, aber auch die Financial Times Deutschland, GEO Wissen und andere. Seinen Logenplatz am Rande des Silicon Valley verdankt er dem Arthur F. Burns Fellowship-Programm, genau wie drei Monate als Gastreporter bei Wired.com und dem "Industry Standard". Als Karsten nach Kalifornien zog, steckte das Internet noch im Strampelanzug, und er erinnert sich gut an ein handgemaltes Türschild an einem unscheinbaren Wohnhaus in Menlo Park, auf dem stand: "Google World Headquarters." Für eine Handvoll Leute, die in der Küche an PCs saßen - drollig. Inzwischen sind die Google-Gründer Milliardäre; Karsten irgendwie immer noch nicht. Bis es so weit ist, schreibt er weiter über die schöne neue Welt vor seiner Haustür, in der sich Bits und Bytes immer mehr in unserem Alltag breitmachen. www.kalemm.com
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