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Wie fährt der denn?

Weiter so, Horst Nilges! « » Die Ampel des Todes

Rein oder nicht rein

Artur Fischer-Meny | 21. September 2008 22:01 Uhr

Rein oder nicht ReinNeulich war ich bei dem befreundeten Lehrer Jörg Brahms (Name aus mitleidiger Rücksicht geändert), um den Kabelsalat in dessen neuer Wohnung zu bändigen. Schnell war klar, dass dafür noch Kabelbinder und dergleichen besorgt werden muss. Jörg, ein Freund und ich also mit dem Lehrerwagen los, es ist schon 19:30 Uhr, das heißt: bloß keine Zeit mit Einparken verschwenden.

Als erstes zum Elektronikriesen, dort ging noch alles gut, es fehlte aber noch was aus dem Baumarkt. Auf dem Weg dahin noch schnell zum Supermarkt, weil der Kabelbeseitiger freundlicherweise zum anschließenden Essen eingeladen wurde. Per aspera ad astra. Aber drängender Hunger scheint sauberem Einparken eher hinderlich zu sein. Herr Brahms zieht seinen VW also lässig in eine sanfte Rechtskurve, tritt hart aber herzlich auf die Bremse. Und steht. Hätte kein Paderborner besser hingekriegt. Da sage mal einer was über Frauen beim Einparken. Aber nun gut, denke ich, einmaliger Ausrutscher - wie oben im faden Handy-Bild zu sehen. 19:55 Uhr. Wir also alles ins Auto gepackt und weiter im Tiefflug zum Baumarkt.

Dort schnell angekommen (Jörg nahm die Lieferanteneinfahrt, tztz) ein kurzer Zug nach links und schon wieder steht der Golf. Gut, nicht genau da, wo er laut Markierung hätte stehen sollen, aber im Grunde ist es auch gut für die Gesundheit der Mitreisenden, dass er steht.

Rein oder nicht ReinDass es auch andere nicht viel besser machen, zeigt der Blick aus meinem Bürofenster in die Straßenschlucht. Da versucht einer seit Minuten, seinen Benz in die unendliche Weite der Parklücke zu drücken. Mit einem, na ja sagen wir: erträglichen Ergebnis. Dafür, dass man auf dem Land vermutlich nicht so sparsam mit Platz umgehen muss.

Rein oder nicht ReinAber auch meine Freunde im SUV tun sich in dieser Disziplin eher unangenehm hervor. Deren Bodenblech fängt ja erst da an, wo ein Lamborghini für gewöhnlich aufhört. Was mitunter den ein oder anderen dazu verleiten mag, einfach irgendwie irgendwo im Großstadtdschungel zu parken. Oder sagen wir, das Auto loszuwerden. Neulich habe ich schadenfreudig zusehen dürfen, wie der herbeigeholte Abschleppwagen des SUVs (es war natürlich ein schwarzer X5) dann doch Herr wurde und der Paracowboy seinen Wildnisgefährten vermutlich für lässige 250 Tacken wieder aus dem sogenannten Autoknast holen durfte. Da kullern meine Krokodilstränen ganz dolle.

Nun denn, Weihnachten naht und ich habe noch kein einziges Geschenk. Nur für Lehrer Jörg hätte ich glaube ich schon was: Das hier oder das (daddeln Sie nicht so lange!) und einen Soundtrack fürs Einparken. Der ist für Brahms zwar von Wagner, gibt aber das Feeling wieder, das in einem hochsteigt, wenn man auf dem Beifahrerschleudersitz von Jörg B. platzgenommen hat. Das nächste Mal fahr ich.

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Kommentare

Ach das gibt's noch 

in Deutschland???man kann den Fuehrerschein am Kiosk kaufen...oder in der Lotterie gewinnen...toll!!!

TILLYKOEPPEL | 23. September 2008, 01:55 Uhr



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