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Hans-Martin Tillack

Früher Stasispion, heute Staatsgast « » Charta für Pressefreiheit

Die korrupte Republik

Hans-Martin Tillack | 31. Mai 2009 17:25 Uhr

Jetzt ein bisschen Reklame in eigener Sache. Seit zwei Wochen ist mein Buch „Die korrupte Republik“ in den Buchhandlungen. Und seit Samstag auf der Bestsellerliste des Spiegel. Platz 19, immerhin.


Wie macht man Werbung für sich selbst, ohne dass es zu plump wirkt? Natürlich indem man – ganz unschuldig - das Lob der anderen zitiert.

Darum hier ein Link zu dem Beitrag über „Die korrupte Republik“, den „Titel Thesen Temperamente“, von Dieter Moor moderiert, am Sonntag vorvergangener Woche in der ARD gebracht hat.

Freundliche Kritiken gab es auch – zum Beispiel – im Deutschlandradio, dem NDR und auf RBB Kultur.

Sogar der Berliner Korrespondent der Londoner „Times“ widmete dem Buch auf der Website des Blattes einen Beitrag – wohl um zu zeigen, dass britische Parlamentsabgeordnete nicht die einzigen sind, die Schwierigkeiten mit der Amtsethik haben.

Bisher unveröffentlicht ist die fünfseitige ausführliche Rezension meines Werks, die die AOK – ja, die Krankenkasse – bereits am 14.Mai hausintern verbreitet hat. Die Damen und Herren hatten sich irgendwie eine Vorabversion beschafft und alle 287 Seiten eilig durchgearbeitet. Sie schickten sogar extra jemand zur Buchvorstellung beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Berlin, am Donnerstag vor zwei Wochen. Besondere Aufmerksamkeit widmeten die Rezensenten von der Krankenkasse natürlich dem Kapitel, das sich mit ihnen beschäftigt. Ihre Schlussfolgerung: „Tillack wärmt in Bezug auf die AOK weitestgegend seine bekannten Unterstellungen auf und lässt weiterhin jede journalistische Sorgfaltspflicht vermissen.“ Was die Krankenkassenfunktionäre damit meinen, bleibt ihr Geheimnis. Immerhin hatte ich ihnen Gelegenheit gegeben, sich zu den im Buch erhobenen Vorwürfen zu äußern – worauf sie verzichteten. Die Kassenleute haben darum Schwierigkeiten zu erklären, wo auf den Seiten des Bandes sich denn nun Fehler fänden. Folgerichtig entschied der AOK-Bundesverband „zunächst keine öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten oder juristischen Interventionen zu starten“.

Weitere Verrisse des Buches lassen noch auf sich warten. Liebe Kritiker, es eilt nicht!

Ach ja, und wer gratis Auszüge aus „Die korrupte Republik“ lesen will, kann das hier tun – bei den lieben Kollegen vom Perlentaucher.

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Kommentare

Whistleblower 

Danke für das schöne Kapitel über die Bedeutung von Whistleblowern. Mehr dazu unter http://whistleblower-net.de (Eigenwerbung ist hier ja jetzt erlaubt und daher auch noch der Link zu Petition zur Abschaffung der 5% Hürde bei der EU-Wahl: http://tinyurl.com/EuWahlPetition
;-)

ceclux | 09. Juni 2009, 20:16 Uhr



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