Auf der Spur der Regierungssponsoren « » Name: Big Brother. Amtssitz: Brüssel
So soll ein "Blog" sein: inhaltlich interessant, ausirechend Hintergrundinformationen, fundiert, kritisch und leichte Ironie ist auch willkommen.
Mehr davon!
hevosenkuva | 08. Januar 2007, 16:11 Uhr
Danke für das Lob, gut zu wissen! Wenn ich recht sehe, ist Hevosenkuva das finnische Wort für "Pferdebild". Sind Sie Finne?
hmtillack | 08. Januar 2007, 16:22 Uhr
Ich kann mich meinem Vorredner nur anschliessen! Stern-Blogs jeder coleur lese ich häufig, aber meist überspringe ich ganze Absätze, weil es inhaltlich eher mau ist ...
Diesen Beitrag habe ich von der ersten bis zur letzten Silbe interessiert verfolgt! Er hat Biß und Kritik, Informationen und, wie schon gesagt, die nötige Ironie.
Bleibt die Hoffnung mehr dieser Art von Ihnen zu lesen!
ovicula | 09. Januar 2007, 00:57 Uhr
Die Übersetzung ist wohl richtig, allein Finne bin ich nicht.
Es handelt sich um einen Titel der finnischen Band "Waltari" (wie der Nachname des finnischen Schriftstellers Mika W.)
hevosenkuva | 09. Januar 2007, 22:57 Uhr
Mir ist an Ihrem Blog aufgefallen, dass die EU-Abgeordneten jeglicher Couleur nicht gut wegkommen. Ist es tatsächlich so, dass dort die Ahnungslosen sitzen? Was das Thema EU in den Medien und der öffentlichen Dikussion angeht, so kann ich nur bestätigen, dass dort sehr große Funkstille vorherrscht, sieht man mal von dem Thema EU-Beitritt der Türkei ab. Wie sieht es denn mit unserer Jugend bezüglich des Europa-Gedankens aus? Hier sehe ich doch einiges an Schulen, was in Bewegung ist. Viele Schulen haben Partnerschaften mit regelmäßigen Austauschprogrammen über die europäischen Grenzen hinweg. Sind das Ihrer Einschätzung nach eher touristische Programme oder ernstgemeinte Annäherungsversuche der Nationen untereinander? Mir scheint es zumindest so, dass an den Schulen wesentlich mehr getan wird, als die Politiker zum Gelingen Europas beitragen. Mal sehen, was unsere Angela während ihrer Präsidentschaftszeit bewegen kann. Ich bin schon sehr gespannt darauf, ob sie den Weg zur neuen EU-Verfassung ebnen kann.
funnyjonny | 10. Januar 2007, 15:25 Uhr
Was ist aus den Aktionen des österreichischen Abgeordneten Martin geworden? Was aus den Verprechungen, diese Mißstände zu beseitigen?
Schlimmer als die Spesenskandale fand ich damals die Reaktionen der ARD- und ZDF-Korrespondenten in den europäischen Hauptstädten. Die fielen bisher nicht durch akzentuierte Kritik auf, fielen aber jetzt geifernd über den Abgeordneten Martin her.
schiral | 12. Januar 2007, 14:31 Uhr
Was aus dem österreichischen Abgeordneten Martin geworden ist? - Gegen ihn selbst laufen Ermittlungen wegen Betrugs und das EU-Parlament fordert Hundertausende von Euros von ihm zurück! Nur noch in Deutschland fällt man auf ihn herein, in Österreich fällt er längst durch: Bei den letzten Parlamentswahlen hat er nur zwei Prozent bekommen. Schade eigentlich, als zum ersten Mal angetreten ist, um alles besser zu machen, und mit den Mißständen aufzuräumen, hab ich gehofft, dass er auch mal bei uns zur Wahl kandidiert. Aber er ist eben genauso gierig wie alle anderen - und hat sich erwischen lassen!
jose_bung | 16. Januar 2007, 00:06 Uhr
Hans-Martin Tillack ist Reporter im Berliner Büro des stern. Von 1999 bis 2004 war er EU-Korrespondent des stern in Brüssel. Zuvor arbeitete er als Bonn-Korrespondent zunächst der "tageszeitung" und dann des stern. Zusammen mit Andreas Oldag veröffentlichte er das Buch "Raumschiff Brüssel. Wie die Demokratie in Europa scheitert". Für seine EU-Berichterstattung erhielt er den Leipziger Medienpreis.
Im Mai 2009 erschien sein neues Buch "Die korrupte Republik" im Verlag Hoffmann und Campe.
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