Impressionen Bread & Butter, Premium, Show & Order
Es war warm.
Es war voll.
Es war nicht viel Neues dabei.
Und ich habe mein neues Lieblingsmodel gefunden. Rothaarig, relaxed, mit einem Hauch zuviel Schminke…
Themen für den Sommer 2012.
Wieder gibt es keinen richtigen Trend außer Farbe. Alles was dieses Jahr knallig und Neon war, kommt nächsten Sommer gewaschen daher.
Sorbet, Sorbet, Sorbet.
Limette, Flieder, Melba, Puder, Mandarine, Grüner Apfel, Ice-Blue…
…als Hosen, wie auch als Jacken, Pullis, Shirts, Kleider & Co..
Die beiden Götter, Karl und Anna, waren in gewisser Weise übrigens auch in Berlin…
Viel Spaß mit sexy Schuhmodels (männlich!), verrückten Ballon-Kleidern, ungewöhnlichen Schaufensterpuppen, den Blutsgeschwistern und natürlich einem Haufen Mode.
Sonnige Grüße aus Düsseldorf, Orderfotos folgen
Eure Alice
Der moderne Dandy-Look ist so in, dass ihn alle tragen wollen, aber nicht alle ihn tragen können.
So gesehen zigfach in Berlin während Bread & Butter, Premium, Show & Order und Co…
Die männliche Modewelt zeigt sich entweder vollbärtig mit haarigen Nackenknoten und gekrempelten Karohemden oder aber geschniegelt und gestriegelt inklusive Oberlippenbart und Fliege.
Wie aber so oft in der Mode, in der bekanntlich alles erlaubt ist was Spaß macht, kann der Modeknaller auch mal optisch nach hinten losgehen.
Lückenhafte Vollbärte, viel zu schmale oder viel zu struppige Oberlippenbärte, zu enge Westen, zu weite Karohemden mit zu weiten Chinos/Jeans oder einfach nur fantasieloser knackenger Anzug mit langweiliger, unifarbener Fliege.
Das geht besser Jungs!
Und wie man es genau richtig macht, nämlich den aktuellen Trend individuell interpretiert, das zeigt uns netterweise Andreas aus Hamburg.
Kreidestreifen-Sakko, gepflegter, aber nicht öliger Bart, Blau zu Sand, schmale Sneaker statt Budapester und als augenzwinkerndes Plus die entsprechende, nicht zu ernst zu nehmende Fliege.
Herzlichen Dank fürs Vormachen und eine erfolgreiche Orderrunde.
Für das richtige Feeling zum Look gibt es zu den Fotos noch etwas auf die Ohren. The Kinks grüßen Andreas.
….wieder waren von weitem bereits die hellen Scheinwerfer, das Lack-Plateau mit seinen glänzenden Puppen und ein überlebensgroßes Poster zu sehen….
…zeigt diesmal ein nahezu unheimlich großes Blusen-Repertoire…
…Seide… Baumwolle… Wollanteil… Jersey… Polyester…Pünktchen… Tupfen…Streifen… Marni-Drucke… Schluppe… Volant… Tunika… Hemdbluse…Schulterpatten…
…schöne, besondere, unkomplizierte Mäntel abseits des Daunenmarktes….
…gut gemachte Burberry Prorsum-Kopien….inklusive tiefschwarzer Lederärmel und knackiger Trenchcoats…
und das war noch nicht alles
…eine perfekt sitzende, sexy enge, wunderbare, dunkelblaue Jeans mit cognacfarbenen Nähten…
Neue Farbe? Sattes Bordeaux
Neuer Blusenschnitt? Tief ausgeschnittene, paspelierte Volant-Bluse
Was fehlt? Leider ein paar faszinierende, neue Strickteile…da gab es Gutes, Altbewährtes im neuen Bordeaux-Rot, selbstlaufende Animal-Prints und einige gute Zöpfe, aber der innovative Strick über all die neuen Blusen, der fehlt.
Was übrigens keine Ausnahme ist. Alle machen traumschöne Seidenblusen, aber der passende Strick darüber ist anscheinend durchs Design-Raster gefallen…
Und irgendwie setzen alle immer noch auf Sternchen….bei SET in Multi-Color auf dunklem Grund oder eingestrickt in V-Ausschnitt-Strickjacken.
Viel Spaß mit meinen ganz persönlichen Eindrücken von der SET-Area der Bread and Butter 2012.
Alle sind im College-Fieber.
Rugby-Shirts, College-Jacken, Prom-Kleidchen, Ringel all over und so weiter und so fort….
Sehr gut gelungen auch bei Strenesse Blue.
Nur leider eher zu Preisen, für die die meisten College-Girls entweder bei Papa bitten und betteln gehen oder einen Zweitjob annehmen müssten…
Schade, denn allein schon die vorgestellte Essenz der Kollektion ist richtig, richtig gut.
LOVE it!!!!!
…besser spät als nie…
…sobald mehr Zeit ist, gibt es auch mehr Bilder…
Erste Infos:
Herbst/Winter 2012 wird haarig, pelzig, fellig und wer Blusen liebt, wird diesen Winter sein Geld gaaaaanz schnell los sein….also besser schon mal sparen…
PS:Alles wird teurer. Leichtes Lammfell unter 1.500€? Fehlanzeige. Dafür aber so schön, wie noch nie.
Viel Freude mit den ersten Eindrücken,
Eure gestresste Alice.
Auf der Premium gab es neben zahlreichen Enttäuschungen, wie z.B. Muubaa (Die Lederjacken sehen exakt aus, wie vor 3 Saisons, sind aber teurer geworden), auch ein paar kleine Highlights.
B, wie Brogden. Hieran könnte sich Muubaa ein Beispiel nehmen. Handschuhleder mit aufgeworfenen Nähten im gekonnten Materialmix (Leinen, Baumwolle). Gefärbt mit Naturfarbstoffen. Sehr kreatives Lederlabel. Nur die Farbpalette hätte größer und die Preise (VK ab 699€) kleiner sein können. Aber für so knackige, modische Jacken in weicher Lederware zahlen wir gerne etwas mehr.
A, wie armedangels. Eines meiner Lieblings-Shirt-Labels (speziell die Männerstyles), ökologisch korrekt, positiv verspielt, kleinmädchenhaft mit einem Augenzwinkern. Super Preise (VK-preislagen um 35€). Alles wie gehabt, aber ein frisches, gut sitzendes Shirt in Bio-Baumwoll-Qualität geht immer.
C, wie C’est tout. Elfenhafte Nicht-Farben, Sorbet- und Rauchtöne. 70er Jahre Urlaubsflair. Dezent intellektuell. Kein Klimbim, kein Strass. Wunderschöne junge Mode, für wunderschöne junge Frauen. Gut besuchte Show (Z.B.Wowereit). Trotzdem haben wir es für Sommer 2012 nicht geordert. Uns fehlt einfach das Publikum mit ausreichendem modischen Verständnis, makelloser Haut und Figur. Sehr, sehr traurig für mich…
M, wie Michalsky. Klare Schnitte, klare Farben. Großartiger Druck zu genialem Preis. Gekonnte Inszenierung. Große Roben, wie auch Alltagstaugliches. Einfach richtig gut!
P, wie Premium Berlin. Gepflegte Messe, Höllenhitze, draußen Sommer, Sonne, Sonnenschein, Gute Laune, unterschiedlichste Leute, schöne Premium Men Räumlichkeiten.
Also…Pack den Badeanzug ein, nimm Dein kleines Schwesterlein und dann nüscht wie raus nach Wannsee…

Bread and Butter und Premium waren beide zwar gut besucht, die Premium war Standzahltechnisch sogar noch erweitert, das Wetter hat fantastisch mitgespielt und vor allem die Vertriebler schienen sehr zufrieden zu sein, trotzdem fehlte das gewisse Etwas.
Wenig abgefahrene Stylos, wenig ultrahübsche Models (außer oben erwähntes), wenig klassische Freaks, wenig inspirierte und inspirierende Labels, wenig zum Diskutieren. Irgendwie zu wenig Berlin…
Schade, selbst der beim letzten Besuch so überzeugende Strenesse Blue-Stand, diesmal auf der Bread and Butter (ob das eine so optimale Entscheidung war), sah irgendwie traurig aus mit seinen eher mittelloriginellen Plissee-Kleidchen und der mittelnetten Strandoptik. Luca Strehle, diesmal habe ich leider kein Foto für Sie. Vielleicht, wenn ich mir die Mode in Ruhe im Showroom angesehen habe. Einige toll geprintete Shirts waren ja dabei.
Positive Partyausnahme war der Tommy Hilfiger-Stand. Abgesehen von der grauenhaften American-Way-ich-seh-aus-wie-ein-Freizeit-Banker-plus-junge-Preppy-Ehefrau-Mode war hier der Sommer los. Drei Worte: Pool, Schwimmkleidung, Models. Und alle schienen ihren Spaß zu haben (sicher auch gut bezahlt). Ähnlich war es auch auf Diesel-Island, aber hier erstmal der Hifilger-Poolparty-Look.
Überhaupt war diesmal alles sehr relaxt und beide Messegelände hatten viel von einem Sommermusik-Festival nur ohne bzw. mit wenig Musik. Trotzdem hab ich mich sehr ans Coachella erinnert gefühlt (besonders auf der B&B). Was natürlich wirklich cool ist, aber eben nicht gerade hilfreich, wenn man sich statt auf eine entspannte Poolparty auf neue modische Strömungen, klare Themen und neue Labels freut.
Mir sind die Sommerthemen 2012 trotz wirklich intensiver Such-Arbeit einfach noch nicht deutlich genug.
Farbe, das ist klar. Gerne pink, gerne pink mit rot, gerne neon und immer noch Streifen, Streifen, Streifen. Aber was dann?
Das tausendste Maxi-Flatterkleid? Diesmal die pinke und gelbe Chino statt blau und grün? Immer noch schmale, knallfarbige 7/8 Röhren? Bedruckte Shirts und Tops?
Das ist alles schön und gut und sicher auch sehr kommerziell, aber ich als Händlerin suche für unsere Kunden immer nach etwas Neuem. Einer neuen Richtung, einem spannenden Hype. Dafür reichen nicht die acid-washed Prada-Kopie Shirts in Knallfarben, die jetzt in jeder, wirklich jeder! Lifestyle-Kollektion zu finden sind.
Lange Röcke sind ein gewisses Thema, aber das waren sie bereits vor einem Jahr…das Kleiderthema nimmt ab und mittellange Röcke wieder zu, aber eigentlich ist eine solche Umschichtung nicht mal diese Zeilen wert…farbenfrohe Chinos und quietschbunte Jeggings begegnen sich gleichberechtigt, Juchuuu….Fotoprint-Shirts sind weiter auf dem Vormarsch (ähm, auch bereits seit zwei Sommern)…Oversize-Shirts sind ebenso Thema, wie taillierte Longtops…und so weiter und so fort.
Versprochen! Ich berichte Euch direkt, wenn ich dem ersten wirklichen Trend begegne. Bis dahin freut Euch auf einem farbenfrohen Sommer 2012 in dem (fast) alles erlaubt ist.
Genießt den Sommer: Lights & Music nicht direkt vom Coachella, aber so ähnlich…weitere Eindrücke von der Bread & Butter und das heißeste Model der Messe. Hot, hot, hot!
Warning, it’s getting hot in Herre!
…eine klitzekleine Zusammenfassung der Premium folgt…
Küsse an alle Sonnenhungrigen,
Eure Alice.
In Berlin lebt eine moderne Alice.
Ganz in ihrem eigenen musikalisch-künstlerischem Wunderland voller Tattoos, Parties und reich an Freunden.
Ihr kennt sie schon aus A.N.I.C.E. – Get the Clip.
Da war sie noch das coolste, lässigste und sexieste Bunny Berlins.
Jetzt ist sie die wandlungsfähige Märchenfigur, die uns ein paar ihrer vielen Gesichter zeigt. Festgehalten von Dietmar Ritter.
Alice pur
Actionheldin des Großstadtdschungels
Watch out, ein neuer Sheriff ist in der Stadt!
Lizzy Bennet 2011- Mr. Darcy loves her
Schneewittchen kann mich mal! Ich bin die spacigste Prinzessin von ganz Berlin.
Nimm mich mit! Ich zeige Dir den Weg…
Just Dance – I had a little bit too much – It’s gonna be ok
Mary Poppins in Paris oder auf dem Times Square
Black or white
Tausend Küsse an sexy Jess….



























































































































































