Endspurt Japan.
Viel Spaß mit der bunten Tüte aus Kyoto und Osaka. Lasst es Euch schmecken!

Hat noch jemand das Gefühl, dass Lateintänzerinnen und Zirkuspferde ziemlich viel gemeinsam haben? Mindestens die Optik!
…so wird man in Kyoto willkommen geheißen. Direkt an der Station. Gefällt mir, ich steh nämlich auf Comics. Disney und Garth Ennis.
Armed Angels. Großartiges deutsches Bio-Label. Z.B. zu finden in unserem Shop und natürlich online.
Osaka Aquarium. Zwei Besuche innerhalb von zwei Wochen. Konnte schwer genug bekommen…
Zara in Japan
Giant Spider Crab! Wie von einem anderen Stern. Bin begeistert!
Szene-Shop in Seitenstraße des Kyotoer Nishiki-Market.
Yukata. Perfekt in dieser Hitze. Zumindest denken das einige traditionell eingestellte Japanerinnen.
Interessante Slip-Präsentation… Höschen im Glas. Wider aller Vorurteile UNBENUTZT! Sonst wären sie sicher auch teurer gewesen…
Sexy Kissen für feuchte äh… süße Träume. Man beachte die weeeeiiit aufgerissenen Münder. Highlight und so! Japan.
In diesem Sinne allen eine geruhsame Nacht.
Ich träume heute noch japanisch, bin aber bereits wieder in ‘Schland und ab Mitte nächster Woche in Berlin.
Die Chaos-Messestadt lässt grüßen. Mal schauen, ob wenigstens dort während “Fashion Week” & Co. die Outfits mit denen der wunderbaren und wundersamen Japanerinnen mithalten können.
Ihr werdet, wenn ich dazu komme, per Fotos auf dem Laufenden gehalten.
Suche noch nach einer innovativen T-Shirt-Firma. Wish me luck!
Küsse und ein letztes Mal Sayonara,
Eure Alice.
Japan ist das Land der funktionierenden Automaten.
Speziell der sprechenden, leuchtenden, Bling-Bling, Kalt- und Heißgetränke servierenden Superautomaten!!!!
Für mich sind sie schön…und Kunst…und praktisch (alle 200 Meter)…und witzig…und typisch neo-japanisch!

...abgefahren...kochend heiße, zuckersüße Tees und Kaffees aus demselben Automaten, wie eisgekühlte Limonaden...
…just grab it cause it’s yours and the Empire is dying…
Tja, andere Länder andere Automaten…
Vielfalt in der Verpackung und Konformität im Innersten, in diesem Fall im Geschmack. Irgendwie schmeckt alles nach Zuckerwasser. Wie früher bei imaginären Prinzesinnen-Puppen-Tee-Parties.
Den ersten Teil scheinen sich die Japaner im Übrigen auf die Fahnen geschrieben zu haben, denn sogar der Lonely Planet warnt:
Gehen Sie nicht bei roter Ampelanzeige über eine Hauptstraße. Die Anderen werden Ihnen blindlings folgen und Sie werden für eventuelle Schäden, auch Personenschäden, haften müssen und zur Verantwortung gezogen.
Etwas lemmingartig, aber dafür sind sogar die Automaten hübsch und knallbunt anzuschauen.
Das war mal wieder…
die Welt, wie sie Alice gefällt…
Prost mit gewöhnlichem Leitungswasser und danach einem spanischen Rosé,
Eure Alice.
Schockierend.
Unheimliche viele japanische junge Frauen und Mädchen scheinen erotischen Männerphantasien entsprungen.
Fleischgewordene Manga-Püppchen provozieren und faszinieren mit ihren langen, geschwungenen künstlichen Wimpern, den feucht glänzenden, glossigen Lippen in Erdbeer- und Himbeernuancen und den wohl durchdachten Klein-Mädchen- oder traditionell japanischen Hochsteck-Frisuren. Gekonnt abgerundet mit scheinbar immer leicht erröteten Wangen; wie ertappt bei einem unpassenden Gedanken oder schüchtern errötet aufgrund der Aufmerksamkeit eines fremden Gegenübers.
Durchweg zartgliedrige Wesen, optisch stehengeblieben auf der Entwicklungsstufe eines jungen Teenangers; nahezu alterslos…
Fast wie eine Uniform erscheint eine bestimmte Frisur. Pony und glatte, meist lange, herrlich glänzende Haare. Oft bespangt zu neckischen “Sidetails” oder geschmückt mit gigantischen Schleifen à la Minnie Maus.
Die Kleidung reicht von “völlig abgedreht” mit Neon-Farben und extremen Baggy-Pants, über dirndlähnliche Schäferinnenkostüme, bis hin zu “Sophisticated Woman” umgesetzt auf den vorherrschenden Lolita-Look, “New-Hippie” in Maxikleidern, die “Latzhosen-Fraktion” und vor allem extrem kurzen Miniröcken in allen nur erdenklichen Varianten.
Noch nirgends habe ich so kurze Röcke gesehen, außer in “Erwachsenen-Filmen”, am Straßenstrich und an Christina Aguilera, die sich dafür schließlich extra vor dem “Dirrty-Video” den Analbereich hat bleichen lassen.
In Japan prägen diese Rocklängen meinem Eindruck nach das alltägliche Straßenbild. Und alle können es sich erlauben mit ihren Federgewichten.
Dazu gehören fast ausschließlich extrem hohe Absätze zwischen 7-12 Zentimetern in sämtlichen Varianten. Wedges, Stilettos, Blockabsätze und klassische Pumps.
Natürlich gibt es auch die normalen, westlichen Japanerinnen, die mich aber nicht interessieren, da sie gegen diese verrückten Anziehpuppen absolut abfallen.
Japan ist für mich bis dato der Straßenbild-Himmel. Jeder Tag ist Fasching. Alles kann, nichts muss. Egal wohin ich meine Blicke schweifen lasse, alle 10 Meter treffen sie auf irgendeinen interessanten Style oder auch nur eine Kleinigkeit, die das Outfit besonders macht.
Ganz anders als die meisten Deutschen geben sich die Japanerinnen Mühe mit ihrer Optik und haben offensichtlich Spaß daran. Kein sterbenslangweiliger Jeans-Poloblusen-Look wie in “Good old Germany” an zahlreichen Perlen-Paulas oder grausige, sackartige Ökokombinationen in den Farben unserer Erde an Frauen über Größe 42. Wo ist die Lust an der Mode und vielleicht auch ein bisschen and der Selbstdarstellung/ -expression hin? Warum putzt sich kaum noch jemand heraus?
Natürlich ist mir bewusst, dass das alles oberflächliche Betrachtungen sind und wie schrecklich es für fast jeden Menschen wäre immer Stunden vor dem Spiegel zu verbringen, um diese japanischen Ergebnisse zu erzielen, aber der Anblick lässt mein Modeherz einfach höher schlagen und ich wünsche mir wenigstens ein bisschen mehr von dieser Einstellung auf deutschen Straßen.
Mehrfach hatte ich schon erwähnt, dass ich mich gerne mit schönen Dingen umgebe und so frohlockte eben dieser Schönheits-Sinn allein schon bei Spaziergängen durch Kyoto und Osaka, dabei haben wir Tokyo nicht mal mehr geschafft…
…weiter geht’s mit ein paar Impressionen..

...hier sind gleich mehrere Stile vertreten, aber kurz geht immer. Besonders gut gefallen mir die chanellig anmutende Jeansjacke zur pinken Balenciaga-Bag und das zweckentfremdete Jeans-Hemd (jetzt Kleid) zu den roten Schluppenstiefeln.

...herrlich wunderlich und poppig. Obwohl ich sonst immer für einen natürlichen Look plädiere, finde ich das Woom!-Make up bei ihr genial.

KK = kultiviert & kurz und dann diese perfekten Haare zu dem perfekten Gesicht. Ich finde sie so schön.

...frech, entspannt, unkompliziert... Highlight, das bauchfreie Spitzenshirt lässig über dem Blümchentop. Die Schuhe haben ihr übrigens 10 cm Körpergröße addiert.

...bei Sonne immer mit Schirm!!!!! ... und oft zusätzlichen Ellenbogenhandschuhen. Bloß die vornehme Blässe wahren. Das sollten sich einige Solarium-Jüngerinnen mal zu Herzen nehmen...
Lasst Euch inspirieren, seid mutig, habt Spaß!
Express yourself, don’t repress yourself. And I’m not sorry. It’s human nature…
“Legt Euch übereinander, kauft Euch ‘nen Hut!” (Grönemeyer, Herbert)
Let’s do it Japanese Style,
Eure Alice.




































































