Controverhoodie

Veröffentlicht in Allgemein,Politik & Panorama von txuwe am 29.03.2012 um 17:55 Uhr

Auch in Texas gibt es das “Stand your Ground-Law“. Auch karikiert mit dem Nickname ‘shoot first – ask later’ kursiert der Slogan.

Mein Miniproblem in der Schule ist der Konflikt der Solidarität mit dem getöteten Teenagers Trayvon Martin und dem ‘dress code’. Auch der absurde Diskurs, ob die Kleidung und das Tragen eines Hoodie’s Anlass für den Konflikt war, ist fragwürdig. Wer nachlesen will findet einige Artikel hier. Ich will auch nicht die ganze und zur Zeit noch andauernde Story analysieren, aber etwas anderes liegt mir am Herzen. Was Früher ein blaues Auge war, ist heute eine Kugel im Kopf. Ich war bislang auch der Meinung, dass es in Deutschland sehr schwierig war eine Waffe zu besorgen, aber nach dem mehr und mehr Waffenarsenale ausgehoben werden und die News fast ähnlich wie in USA aussehen, muss ich dies revidieren. Ein Blick auf den Newsflash von abc von dieser Woche zeigt, dass die Faust von Früher zur Knarre von heute wurde.  Wieso kann man den Konflikte nicht mehr von Mann zu Mann, oder Frau zu Frau schlichten. Selbst im Wilden Westen wurde manchmal noch der Revolvergürtel abgeschnallt und die Fäuste flogen. Ich will hier nicht die Gewalt via Keilerei verherrlichen, aber so schnell und gerne wie wir zur Pille greifen wenn es irgendwo drückt greifen wir im Konflikt zur Wumme. Die Macht der Waffenlobby in USA ist kaum zu brechen, und in Deutschland macht man eben einen kleinen Umweg über einen Schützenverein.

An der Geschichte Trayvon Martin – George Zimmermann passt irgendetwas nicht zusammen. War es Notwehr? Welche Rolle spielte das Hoodie? Warum ist der Aufschrei der ‘african americans’ gegen ‘whites’ so laut obwohl Zimmermann eigentlich Hispanic ist? Meine offizielle Einteilung in die Rassenschubladen ist Non Hispanic/White-Caucasian. Egal ob bei Wahlen, Zensuren, Delikten oder Strafzetteln, es gibt bei der Auswertung immer die Prozentzahl nach den Rassen geordnet.  Nach dem Motto ‘Wo die Liebe hinfällt’ kam und kommt es zu einer Vermischung. Sog. Interracial-Ehen sind nichts ungewöhnliches mehr, aber diese bereiten den ‘Quantitativen Statistikern’ Probleme bei der Einordnung. Gibt es in Germany eigentlich eine derartige Einteilung, oder reicht da Immigrationsvorder – bzw. hintergrund?