Oder: Wenn die Jungs mal wieder ein Wochenende nur unter sich machen.
Worum es heute geht: Ein müder Abend, mal früh ins Bett gehen, eine unruhige Nacht, ein ganz langsamer Samstag mit Star Warsen, an dem der getrennte Papi ins Bett fällt mit Sohnemann und Wärmflasche und einem Sonntag, der auch im Kino spielt.
Diesmal hat Alexander wieder den Papi-Blog mitgeschrieben. “Am Freitag hat Papi mich abgeholt, ziemlich spät, weil er so lange gearbeitet hat. Aber freitags darf ich manchmal etwas länger aufbleiben, weil ich am nächsten Tag nicht in den Kindergarten gehe. Wir sind dann zu Papi gefahren und ich war schon echt sehr müde und hatte nicht mal mehr Lust auf eine Kinderschokolade vor dem Bett und Zähneputzen. Papi hat mir eine Wärmflasche gemacht und auch eine für sich. Denn er hatte mir versprochen, dass wir zusammen einschlafen. Das haben wir dann auch gemacht, das war schön kuschelig.
Am nächsten Morgen war mir leider ganz schlecht und den ganzen Tag über hab’ ich mich gar nicht gut gefühlt. Das war so schade, wir wollten doch so viel zusammen machen. Jedenfalls waren wir dann den ganzen Tag, der irgendwie langsam war, zuhause und ich habe viel geschlafen und am Abend ging es mir schon etwas besser. Ich durfte noch einige Folgen Star Wars-Trickfilm gucken, aber ich war müde, ich bin fast auf dem Sofa eingeschlafen. Das passiert mir sonst nie bei Star Wars, ist doch immer so spannend!
Am Sonntag ging’s mir zum Glück wieder viel besser, mir war nicht mehr so schlecht. Papi hat nur gesagt, ich hätte nachts manchmal irgendetwas im Schlaf gerufen – ich glaube, ich hab’ von Meister Yoda geträumt. Aber genau weiß ich das nicht mehr. Nachmittags waren wir in einem ganz dollen Film, “Hugo Cabret”, es ging um einen Jungen, der seinen Papi verloren hat. Der hat ihm eine Art Roboter hinterlassen und der Junge, der heimlich Uhren in einem Bahnhof in Ordnung hält, repariert den Blechmann, der sehr lieb aussieht. Die Geschichte wird dann immer spannender, es taucht auch ein Mann auf – Papi hat gesagt, der war Regisseur (ein komisches Wort). Er ist am Anfang sehr traurig und zum Schluss sehr glücklich wie alle Anderen, die mitspielen. Das fand ich schön, noch schöner war aber, dass Papi abends ganz früh mit ins Bett gegangen ist. Ich bin schnell eingeschlafen, ich glaube Papi hat noch lang in einem Buch gelesen, das macht er viel. Morgens hat mich Papi dann zum Kindergarten gebracht und ich konnte ihm mein kleines Gespenst zeigen, das ich gebastelt habe, er fand des sehr schön und ich fand das Wochenende mit Papi sehr schön. Alsbald dann wieder mehr vom getrennten Papi…
