“Ein unbeschreiblicher Gestank”
Für den Fleischreport im aktuellen Stern recherchierten Journalisten des stern bei Agrarlobbyisten und Politikern, Schweinezüchtern und Veterinären. Schockierende Ställe bekamen sie nicht zu Gesicht - welche katastrophalen Zustände in der deutschen Massentierhaltung allerdings möglich sind, das zeigen die Aufnahmen der Tierschutzorganisation PETA. Die Aktivisten dringen nachts in Mastbetriebe ein und filmen heimlich.
Die drastischen Methoden von PETA sind umstritten - ihre Bilder schonungslos. Doch Journalisten, die über Massentierhaltung und Tiertransporte berichten wollen, sind oft auf diese Aufnahmen angewiesen.
Kameramann und Fotoreporter Stefan Bröckling ist seit 17 Jahren Tierschutzaktivist, seit 2008 arbeitet er für PETA. Mehr als 100 Ställe in ganz Deutschland hat er schon von innen gesehen, immer ausgestattet mit Nachtsichtgerät, Infrarot- und Wärmebildkamera. Obwohl er behauptet, nur durch offene Türen zu gehen, begeht er dabei jedes Mal Hausfriedensbruch. Verurteilt wurde er noch nie – von den Tierhaltern überrascht schon.
Er erzählt uns, wie er arbeitet und was ihn antreibt.
Von Lena Kampf




sowas zu sehen ist furchtbar! solche tierhalter sollten keine sein..
tirere sind sehr, sehr wichtig und leider zu wenig menschen wissen es zu schätzen!
aber, jeder solcher tierhalter ( quäler ) wird seine gerechte straffe eines tages bekommen.
davon bin ich mir überzeugt.
Es ist zu schön zu glauben das es nur manche Tierhalter es sind die so was zulassen; ES SIND LEIDER FAST ALLE!!!
ES IST LEIDER ÜBERALL SO, es wäre zu schön zu glauben das es nur in manchen Betrieben so geht. Man müsste die ganze Industrie bestrafen, aber den Behörden ist es ganz einfach egal, den Leuten auch (die Tiere sind ja dafür da, sagen die meisten).
Es gibt nur einen Weg, diese tierquälerische Fleischproduktion zu stoppen: Go vegan!
Wem dies zu radikal ist, der möge den Zwischenschritt über Bio-Fleisch gehen. (Achtung: Auch dort gibt’s “Schwarze Schafe”!)
Köstliche vegane Rezepte findet man im Internet, z. B. bei http://www.peta.de/web/rezepte.74.html.
leider sind es heutzutage fast alle tierhalter die solche massen auf solch grausame art weise halten. dazu muss man aber auch sagen, dass die fleischpreise so niedrig sind, dass der tierhalter darauf angewiesen ist solche mengen zu produzieren, wenn er davon leben will. fakt ist: der verbraucher muss bereit sein einiges mehr an geld zu zahlen für das fleisch, dass er im supermarkt bekommt.
und genau solche bilder sind wichtig um es den leuten die es immer noch nicht kapiert haben wieder und wieder ins gewissen zu rufen!
Leider kann man heute mit Bildern sehr gut manipulieren. Auch in meinen Putenstall hatte sich zum Verladen der Tiere auf dem Weg zum Schlachthof schon mal ein solcher angeblicher Tierschützer eingeschlichen und sich als Mitarbeiter getarnt.
Sobald niemand zuschaute warf er die Tiere wie wild durch die Gegend und quälte sie! Zufällig beobachtete mein Sohn das Geschehen vom Büro aus über die Webcam und ist sofort eingeschritten. Wir haben im die Kamera abgenommen und die Bilder der Tierquälerei gelöscht.
Er hat sich damit rausgeredet, nur für ordentlich Qualfotos auch Geld von den Tierschutzverbänden zu bekommen. Zwar drohte er mit einer Anzeige, die ist aber nie erfolgt. Die meisten der Bilder sind wohl von solchen hochbezahlten Skandalfotografen gemacht worden.
Meine Vorgehensweise als bewußter Verbraucher ist folgende:
1. Fleisch nur “Grammweise” verzehren.
2. Absolut kein Geflügelfleisch aus nicht persönlich bekannter Haltung. Supermarkt entfällt also auf jeden Fall. Schon erst recht keine Teile von Tieren kaufen. Quälerische Haltung von Geflügel lässt sich wesentlich besser verheimlichen, da Geflügel “Massenware” ist.
Ein Rind mit gebrochenen Beinen fällt wenigstens im Schlachthof auf.
3. Keine Fertigprodukte mit Geflügelfleisch kaufen.
4.Kein Tierfutter (Hund, Katze) mit Geflügelfleisch kaufen. Man erhöht damit die Profitabilität von Mastbetrieben.
Hoffentlich werden unbedachte Verbraucher ihre Strafe eines Tages erhalten, Frau Czerwinski. Die Erzeuger werden ihre wahrscheinlich auf Mallorka in einer schmucken Villa absitzen.
@ Putehalter: Ich weiss, dass so etwas gar nicht nötig ist zu manipulieren, da genau das, was Sie beschreiben leider Alltag ist und WIRKLICH passiert.Die Zustände in den Ställen sind so schlimm! Ich kann echt nicht glauben was Sie da schreiben…Sie versuchen hier zu relativieren, das ist ein absolutes Armutszeugniss!
Und wenn ich jemanden in meinem Stall sehen würde wie er meine Tiere quält und dabei filmt, wäre das LETZTE was ich gemacht hätte, die Filme zu löschen……Also wirklich noch unglaubwürdiger gehts garnicht!!! Sind sie überhaupt Putenzüchter? Oder essen sie nur gern Hühnchenfleisch und haben da mal eine bestimmte Doku zufällig gesehen?
Ich denke bei all den Medienberichten sollten wir alle ab und zu einen kühlen Kopf bewahren. Jeder weiß, wie Filme manipuliert und Medien polarisieren können…
Ohne Frage müssen tierquälerische Umstände in der Tierhaltung verhindert werden, allerdings wird das nicht über einer radikale Bekämpfung der Nutztierhaltung erfolgen können.
Verbraucher sollten bereit sein, auch mal etwas mehr Geld zu bezahlen und sich selbst ein Bild von Landwirtschaftlichen Betrieben im Umland machen. Warum kauft ihr nicht euer Fleisch bei einem Hofladen oder bekannten Landwirt in eurer Nähe?
Ich war in sehr vielen Schweine- und Rinderställen und kann nur sagen, dass bis auf ein schwarzes Schaf, alle Bauern verantwortungsbewusst mit ihren Tieren umgegangen sind und die Haltungsvorschriften weitestgehend eingehalten wurden. Die Schweine hatten ausreichend Platz und wurden gut versorgt. Schweine mit Verletzungen werden separiert und wenn nötig behandelt.
Bei den Landwirten fand und findet nochimmer ein Umdenken Richtung noch tierschutzgerechteren Haltungsumständen statt, das sollte anerkannt werden.
an PUTENHALTER: auf diese art und weise reden sich fast alle tierzüchter und bauern heraus. alles angeblich gefälscht und biobauern fahren ja nachts auf die felder und verstreuen kunstdünger und pestizide. das behaupten alle konventionellen bauern und tierzüchter, wahrscheinlich um ihr schlechtes gewissen zu beruhigen. man muß nur einmal ein ordentlich gezüchtetes tier essen (wenns denn unbedingt sein muß), da merkt man den unterschied! und wie schon von anderen gesagt: wenn schon fleisch, dann NUR erstklassige qualität und grammweise. weniger ist mehr. Qualität vor Quantität. ich persönlich esse KEIN fleisch.