Eine Terrorkarriere im O-Ton
Veröffentlicht in Terrorismus von Uli Rauss am 20.06.2012 um 16:56 Uhr

Vom kriminellen Jugendlichen zum weltweit gesuchten Terrorverdächtigen: Originalzitate zeigen, wie Emrah Erdogan tickt – und zeichnen seinen Weg nach, der einst in Wuppertal begann und vorläufig in Karlsruhe endet.

Zwei Jahre nach seinem Abtauchen und acht Tage nach seiner Festnahme am Flughafen von Dar es Salaam (Tansania), wurde gestern in Karlsruhe dem deutschen Terrorverdächtigen der Haftbefehl eröffnet. Die Vorwürfe gegen Emrah Erdogan (24) aus Wuppertal: Mitgliedschaft bei Al-Qaida, Waffenausbildung in Terrorcamps, Rekrutierung von Terrornachwuchs, Geldbeschaffung für Waffen und Selbstmordanschläge. (weiterlesen …)

Ostafrika: Deutsche Islamisten unter Terrorverdacht
Veröffentlicht in Terrorismus von Uli Rauss am 05.06.2012 um 14:30 Uhr

Der Fahndungsdruck auf zwei deutsche Terrorverdächtige in Ostafrika steigt: Emrah Erdogan und Andreas M. werden nun auch von Sicherheitsbehörden in Uganda gejagt.

Beide stehen im Verdacht, im Auftrag der somalischen Terrorgruppe al-Shabaab zu agieren. Seit Mitte Mai wurde in Kenia nach ihnen gefahndet; am Wochenende veröffentlichte auch die Polizei in Uganda Porträtfotos der deutschen Staatsangehörigen Andreas M. (wie im abgebildeten Screenshot der Seite www.monitor.co.ug) und Emrah Erdogan. Die Zeitung „New Vision“ druckte zudem ein Bild, das Emrah Erdogan mit umgehängter Kalaschnikow auf einem Moped sitzend zeigen soll.

(weiterlesen …)

An der Grenze zum Terror-Hotspot
Veröffentlicht in Terrorismus von Uli Rauss am 30.05.2012 um 15:33 Uhr

Unfall oder Anschlag? Hinter einer schweren Explosion in Nairobi sollen Terroristen stecken. Die bedrohen Kenia zunehmend, vor allem aus Somalia.

Wieder Kenia, wieder Nairobi, diesmal in einem Geschäftsviertel an der Moi Avenue: Bei einer Explosion um 1.15 Uhr in der Nacht zum Montag flogen mehrere Läden in die Luft, Menschen erlitten schwere Brandverletzungen an Armen, Beinen, Gesichtern. Zwar gab es keine Toten, doch die Sicherheitsbehörden zählten 33 Opfer, 5 davon in kritischem Zustand.

(weiterlesen …)