Wo leben die gesündesten Deutschen? Um diese Frage zu beantworten, haben wir umfassende Datensätze ausgewertet. Ein Blick in den Maschinenraum.
Im Kampf gegen Infektionskrankheiten greifen Ärzte im Saarland besonders oft zu Antibiotika. In den neuen Bundesländern sind sie zu recht vorsichtiger. Eine statistische Spurensuche nach den Ursachen. (weiterlesen …)
Ein neuer Erreger befällt Schafe, Ziegen und Rinder. Wie viele Tiere betroffen sind, wird erst nach und nach klar. Und ein Impfmittel ist noch lange nicht in Sicht. (weiterlesen …)
In Hamburg ist ein sechsjähriges Mädchen an den Folgen einer EHEC-Infektion gestorben, zwei weitere Kinder und zwei ältere Frauen haben sich ebenfalls infiziert. Diese Nachricht ruft bei vielen Norddeutschen Erinnerungen an den vergangenen Sommer wach. Von Mai bis Juli starben in Deutschland insgesamt 53 Menschen durch einen besonders aggressiven EHEC-Erreger, mehr als 3.800 erkrankten. Doch mit dieser Epidemie haben die neuen Fälle in Hamburg offenbar nichts zu tun. (weiterlesen …)
In der oft hitzigen Debatte um Antibiotika im Stall findet sich immerhin ein Konsens: Antibiotika nur dann, wenn es zu therapeutischen Zwecken unbedingt notwendig ist. Dass die Realität heute anders aussieht, legen Studien aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen nahe. Demnach werden die meisten Hühner, Schweine und Puten in der Mast mit Antibiotika behandelt, zum Teil mit zehn und mehr Wirkstoffen. Einige Hühner bekommen bis zu 26 Tage ihres kurzen, oft nicht mehr als 32 Tage umfassenden Daseins Antibiotika verabreicht. So werden Infektionen im Stall unterdrückt, aber auch Resistenzen hervorgerufen, die lebensgefährlich sein können. Wir sollten dringend etwas tun, aber was genau?
