Die „Spiegel-Affäre“ von 1962 ist ein fester Begriff, aber die „Stern-Affäre“ von 1959 vergessen. Muss die Pressegeschichte umgeschrieben werden? (weiterlesen …)
Ein Jahr NSU: Aktenvernichtung statt "lückenloser Aufklärung". Die Behörden haben ein zweites Mal versagt. Migranten zweifeln immer noch daran, dass der deutsche Rechtsstaat auch für sie gilt.
Der Wahlkampf im NSU-Ausschuss beginnt: Die SPD fordert die Ablösung von Staatssekretär Fritsche und seinem Adlatus Engelke als Aufklärer. (weiterlesen …)
In einem als geheim eingestuften Papier findet sich ein Hinweis darauf, dass das NSU-Trio bereits im Jahr 1998 Banken überfallen haben könnte - und dass der Verfassungsschutz davon wusste. (weiterlesen …)
Welche Rolle spielte BMI-Staatssekretär Klaus-Dieter Fritsche in der Schredderaffäre? Wir hätten da ein paar Fragen an ihn. Seine Vernehmung morgen im Untersuchungsausschuss live auf Twitter.
Ein V-Mann-Führer stand im Kasseler NSU-Mordfall 2006 unter Verdacht, doch der Hessische Verfassungsschutz behinderte die Ermittlungen – aus „Quellenschutz“. Dabei war der V-Mann nur „wenig ergiebig“.
Den künftigen Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen holt die Vergangenheit ein. Dokumente belegen, wie emotionslos er über den Ex-Guantanamo-Häftling Murat Kurnaz urteilte. Wir zeigen den Vermerk.
Ein Untersuchungsausschuss soll ans Licht bringen, wie die NSU-Mordserie derart lange unaufgeklärt bleiben konnte. Stattdessen offenbaren sich zunehmend Lücken im Geschichtswissen der Befragten. Zum Beispiel zur Hetzparole: "Deutsche wehrt euch!" (weiterlesen …)
6. April 2006: Halit Yozgat wird kurz vor 17 Uhr mit zwei Kopfschüssen in seinem Internetcafé in der Holländischen Straße in Kassel hingerichtet. Es ist der letzte rassistisch motivierte Mord des Terrortrios „Nationalsozialistischer Untergrund“. (weiterlesen …)
Als die Chefs des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Heinz Fromm, und des Bundeskriminalamts, Jörg Ziercke, am 21.11.2011 im Bundestagsinnenausschuss gefragt wurden, wie viele Rechtsextreme „per Haftbefehl gesucht werden aber nicht zu finden sind“, mussten sie passen. Knapp drei Wochen, nachdem die Killer des NSU enttarnt wurden, hatten Polizei und Schlapphüte noch immer keinen blassen Schimmer, ob womöglich weitere braune Terrorzellen im Untergrund ihr Unwesen trieben. (weiterlesen …)



