2008 Raúl Pérez Mencia “Vico” (Rotwein, Spanien)
Der spanische Winzer Raúl Pérez hat sich durch seine Weine innerhalb kürzester Zeit zu einer Kultfigur entwickelt. Was dieser hoch ambitionierte Mann in die Flaschen füllt ist höchstes Kunsthandwerk und unglaublich gut. Mit dem El Pecado empfahl der Weinlakai bereits vor einiger Zeit einen seiner Weine, doch waren die 100 in Deutschland verfügbaren Flaschen innerhalb weniger Stunden vergriffen – und das bei einem Preis von 60,- EUR. Später konnte ich einen Wein empfehlen, der immerhin von dem gleichnamigen Onkel stammte. Für 10,- EUR war das zwar ein toller Tropfen, doch lag er nicht ganz auf dem Niveau der Weine des “Originals”. Der Preis ist sowieso nicht der entscheidende Faktor bei den Weinen von Raúl Pérez, es ist die Verfügbarkeit. Vom heute empfohlenen “Vico” wurden lediglich 500 Kisten produziert und 325 davon gingen in den Export in die USA. Der Rest wurde wahrscheinlich in Spanien verkauft. So ist es kein Wunder, dass der empfohlene Händler den “Vico” aus den USA re-importieren musste. Dies tat der Händler des “El Pecado” auch, allerdings haben meine Leser nun in zweifacher Hinsicht mehr Glück: Vom “Vico” sind 600 Flaschen verfügbar und er kostet lediglich 18,- EUR/Fl. (weiterlesen…)
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Foren sind exzellente Plattformen, um sich über Themen aller Art auszutauschen. Natürlich ist auch Wein prädestiniert in einem Forum diskutiert zu werden. Um sich über interessante Erfahrungen rund um Wein auzutauschen oder einfach nur Fragen loszuwerden, gibt es ab sofort das Weinlakai Forum. Es soll ganz bewusst nicht nur auf den gleichnamigen Blog Bezug nehmen. Es soll ein unabhängiges Medium werden, das alleinstehende Daseinsberechtigung erlangt. Nicht zuletzt aus diesem Grund wird dem Weinlakai – und allen Forumsbesuchern – ein hervorragender Moderator zur Seite stehen: Martin Zwick. (weiterlesen…)
2008 Bodegas Jimenez Landi Sotorrondero (Rotwein, Spanien)
Punktebewertungen von Weinen bieten für viele Fans eine interessante Grundlage, um sowohl die “Spreu vom Weizen” zu trennen als auch die eigene Suche nach gutem Wein zu fokussieren. Natürlich können dabei auch wunderbare Tropfen auf der Strecke bleiben. Entweder weil sie gar keine Bewertung haben oder aber eine unangemessen schlechte Bewertung erhielten. So sollte man nie nur “Punkte trinken”, sondern auch nach eigenem Geschmack herum probieren. Ich denke, der Mix aus beiden Vorgehensweisen ist eine gute Methode, um den eigenen Geschmack besser kennen zu lernen. Aber ich schweife ab: 90 Punkte sind für viele Weintrinker eine magische Grenze. Alles darunter zählt häufig (zu Unrecht) nicht mehr. Und wo es bei 90-Punkte-Weinen noch reichlich Auswahl zu erschwinglichen Preisen gibt, wird darüber die Luft schon erheblich dünner. Z.B. markieren 93 Punkte meist eine andere Liga von Wein und häufig auch ein anderes Preissegment. Hier richtig gute Tipps zu finden ist schwierig. Heutige Empfehlung jedoch zeigt, es ist nicht unmöglich. (weiterlesen…)
Mit der Neuvorstellung der Linie namens Cave Privée möchte Veuve Clicquot allem Anschein nach ihr über die Jahre etwas kommerziell geratenes Image ablegen und begibt sich in das Segment der raren Edeltropfen. Unter Cave Privée werden Champagner auf den Markt gebracht, die dort eigentlich gar nicht richtig existieren. Die Stückzahlen sind homöopathisch und so werden die Weine noch nicht einmal auf der Veuve Clicquot Homepage kommuniziert. Nicht allzu schlimm, denn die Zielgruppe dürfte ebenso klein sein – die Flaschenpreise liegen zwischen 139,- und 239,- EUR bei einer 0,75l-Flasche.
Der Weinlakai hatte im Rahmen eines formidablen Lunchs nun die Möglichkeit diese Tropfen zu probieren und zudem einen Plausch mit dem chef de cave Dominique Demarville zu halten.
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Für alle Menschen, die nicht nur eine Leidenschaft für Wein haben, sondern auch für Kunst, lohnt Anfang September eine Reise nach Berlin. Die VDP Prädikatsweingüter feiern am 05. September 2010 ihren 100. Geburtstag mit einer ganz besonderen Verkostung in über 70 internationalen Galerien Berlins. Zum ersten Mal überhaupt präsentieren alle 196 Mitgliedsweingüter gleichzeitig ihre besten Weine in Verbindung mit zeitgenössischer Kunst. Der Weinlakai kann den Besuch nur empfehlen und wird im Lakaidoskop nachbereitend berichten. (weiterlesen…)
2004 Vaeni Xinomavro Naoussa (Rotwein, Griechenland)
Bei meiner täglichen Lektüre von E-Newslettern, Internetseiten, PDFs und anderem weinbezogenem Inhalt, erweckte ein griechischer Wein im aktuellen “Wine Spectator Advance” meine besondere Aufmerksamkeit. “Advance” informiert Wine-Spectator-Abonnenten bereits im Vorfeld über interessante Weine in der nächsten Printausgabe. Der Vaeni Xinomavro Naoussa aus 2004 wurde hier mit 90 Punkten ausgezeichnet und kostet in den USA 15,- USD. Auf den ersten Blick ein interessanter Wein – nicht zuletzt, da ich hier noch nie einen Wein aus Griechenland empfohlen habe. Auf den zweiten Blick bzw. nach Recherche einer Einkaufsquelle in Deutschland dann der Schock: Dieser Wein kostet bei dem empfohlenen Händler nur 3,99 EUR pro Flasche und bei Abnahme von 6 Flaschen (und mehr) gibt es einen Rabatt oben drauf!!! (weiterlesen…)
2007 La Bastide “Les Genêts” Syrah Vieilles Vignes (Rotwein, Frankreich)
Aufgabe des Weinlakai ist nicht etwa das “Durchreichen” der Empfehlungen internationaler Weinkritiker. Vielmehr verkoste ich Weine, die durch ihre guten Bewertungen für eine Weinlakai-Empfehlung in Betracht kommen. Recht häufig sind diese Weine zwar gut, doch stellen sie selten in Verbindung mit dem Preis und der Verfügbarkeit ein wirklich attraktives Angebot dar. So dauert die Suche nach dem idealen Wein manchmal etwas länger. Wenn man sich dann auch noch auf einen Wein einschießt, der anders etikettiert ist als in einer Parker-Bewertung zu lesen ist, müssen sich meine Leser etwas länger als üblich gedulden. Unlängst so geschehen, folgt hier der Erfahrungsbericht – inklusive einer etwas verspäteten Weinempfehlung auf die sich das Warten gelohnt hat.
Um die anstehende WM mit einer großformatigen Pulle begießen zu können, haben im Rahmen des Weinlakai WM-Gewinnspiels über 1.200 Teilnehmer ihr Glück herausgefordert. Alle wollten sich eine der fünf Magnum-Flaschen des “Ubuntu” aus dem Hause Niepoort sichern. Nun stehen die Gewinner fest. (weiterlesen…)
2009 Naia “Ducado de Altan” (Weißwein, Spanien)
Ein Weißwein wurde in der letzten Zeit immer wieder gefordert und nun, da der Sommeranfang immer spürbarer wird, macht die heutige Empfehlung in vielerlei Hinsicht Sinn. Zunächst einmal: Ich weiß, dass viele Leser überzeugte Rotweintrinker sind und die weiße Variante oft für sodbrennenverursachende Zeitverschwendung halten. Leute, dem heutigen Wein muss man eine Chance geben. Allein der betörende Duft dieses Verdejo reißt einen vom Hocker, versprochen! Zudem hat man im wahrsten Sinne des Wortes “ein maulvoll Wein”, denn der Ducado de Altan aus Rueda ist körperreich und lang. Jay Miller, Schützling von Robert Parker, vergibt 90 Punkte und bezeichnet den Wein als “outstanding value”. Traue es mich kaum zu sagen, aber der Mann hat verdammt recht. Noch nie hatte der Weinlakai für dieses Geld so einen guten Weißwein im Glas. Bereits ab 5,83 EUR pro Flasche ist er beim empfohlenen Händler zu bekommen (18 Fl.-Paket) und selbst für den regulären Preis von 6,90 EUR ist dieser Spanier ein ganz besonderes Schnäppchen.



