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	<title>Der Weinlakai</title>
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	<description>Guter Wein muss nicht teuer sein</description>
	<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 16:17:40 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Ein Argentinier mit Verwöhnaroma!</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 09:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Weinlakai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[2011 O. Fournier Urban Uco (Rotwein, Argentinien) War die vorletzte Empfehlung ein feiner Bordeaux und die vergangene eine südafrikanische Fruchtbombe, so ist heutiges Tempranillo-Malbec-Cuvée namens Urban Uco die Schnittmenge beider Stilistiken. Die Trauben für den Wein wachsen auf 1.100 Metern Höhe und das dort herrschende Klima liefert ideale Bedingungen: Warme Temperaturen tagsüber sorgen für eine gute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><strong>201<strong>1</strong> O. Fournier Urban Uco</strong><strong> (Rotwein, Argentinien)</strong></strong></p>
<p><strong>War die vorletzte Empfehlung ein feiner Bordeaux und die vergangene eine südafrikanische Fruchtbombe, so ist heutiges <strong><strong><a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Tempranillo.htm" target="_blank">Tempranillo</a></strong></strong>-<strong><strong><a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Malbec.htm" target="_blank">Malbec</a></strong></strong>-Cuvée namens Urban Uco die Schnittmenge beider Stilistiken. </strong><strong>Die Trauben für den Wein wachsen auf 1.100 Metern Höhe und das dort herrschende Klima liefert ideale Bedingungen: Warme Temperaturen tagsüber sorgen für eine gute Reife bzw. schöne Frucht und die kühlen Nachttemperaturen bewahren die Säurestruktur und die damit verbundene Frische im Wein. Der Urban Uco ist zwar dennoch eindeutig &#8220;neue Welt&#8221; und überzeugt hauptsächlich durch seine schöne Frucht, doch bietet er eben auch jede Menge Finesse. Sein Preis-/Leistungsverhältnis ist unfassbar gut und Jay Miller vom Wine Advocate meint: &#8220;This stunning overachiever may be the finest value in my Argentina tastings. Buy it by the case&#8221;.<br />
</strong></p>
<p><strong><a href="http://eepurl.com/fhHvI" target="_blank">+++ Nie mehr eine Empfehlung verpassen: Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++</a></strong> <img src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><span id="more-1540"></span></p>
<p><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/UrbanUco.jpg"><img class="alignleft  wp-image-1542" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/UrbanUco-78x300.jpg" alt="" width="62" height="240" /></a>Die heutige Empfehlung stammt von der südlichen Erdhalbkugel und so wurden die Trauben für den 2011er Urban Uco bereits Ende März im argentinischen <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Mendoza.htm" target="_blank">Mendoza-Gebiet</a> geernet – genauer gesagt im südwestlich der Stadt Mendoza gelegenem <a href="http://www.valledeuco.org/" target="_blank">Valle de Uco</a>.</p>
<p>Hier scheint die Sonne 250 Tage im Jahr und so werden die Trauben wahrlich verwöhnt. Lediglich die geringe Niederschlagsmenge macht den Eingriff von Menschenhand notwendig; so werden praktisch alle Rebflächen künstlich bewässert.</p>
<p>Jose Manuel Ortega Fournier, der ebenfalls im spanischen Ribera del Duero und in Chile Wein produziert, etablierte den argentinischen Ableger seines Wein-Imperiums in 2006 und das futuristische Hauptgebäude des Weingutes wird von den Einheimischen nur „El Ufo“ genannt. Es „hockt“ in der umgebenden Natur tatsächlich wie ein soeben gelandetes Raumschiff.</p>
<p><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/fournier_v.jpg"><img class="size-full wp-image-1580  alignright" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/fournier_v.jpg" alt="" width="324" height="247" /></a></p>
<p>Das Weingut versteht sich bei der Weinherstellung auf die Kombination aus traditionellen Prinzipien und modernen Vinifikationsmethoden. So werden die Trauben per Hand geerntet und in nur 18kg fassenden Behältern transportiert, um mögliche Quetschungen zu vermeiden. Zudem wird bei der Weinherstellung vollständig auf Pumpen verzichtet – der Wein wird lediglich mit Hilfe von Gravitation bewegt. So liegt z.B. der Fasskeller knapp 20 Meter unter der Erde, so dass der Wein „stressfrei“ in die Fässer gelangt.</p>
<p>Speaking of: Der Urban Uco wurde 3 Monate in kleinen Eichenfässern (französische und amerikanische Barriques) ausgebaut und danach auf die Flasche gefüllt. Nicht zuletzt durch diese Zeit im Holz wirkt der Wein besonders schön strukturiert, ohne etwas von der wunderbaren Fruchtaromatik einzubüßen.</p>
<p>Heutige Empfehlung ist blitzsauber gemacht und hat keine Ecken und Kanten. Es ist ein Wein, der solo getrunken genauso überzeugt, wie in Paarung mit einem guten Stück Fleisch. Zudem ist er durchaus sommertauglich, denn er ist nicht zu schwer und seine tolle Frucht begeistert auch an lauen Sommerabenden auf der Terrasse.</p>
<p>Der Urban Uco ist einmal wieder der eindrucksvolle Beweis dafür, dass man Supermarktweine getrost im Regal stehen lassen kann und für ähnliches Geld unwahrscheinlich gute und interessante Weine kaufen kann.</p>
<p>Ich empfehle allen Lesern den Rat von Jay Miller ernst zu nehmen und den Wein am besten gleich kistenweise zu kaufen. 570 Flaschen sind bei dem Händler sofort verfügbar, weitere Flaschen in der Nachlieferung. Wir haben es demnach wieder mit einer überschaubaren Menge zu tun und der Wein ist nirgendswo sonst zu diesem niedrigen Preis zu haben.</p>
<p><strong>201<strong>1</strong> O. Fournier Urban Uco</strong><strong> (Rotwein, Argentinien)</strong></p>
<p><strong>Auge: </strong><strong>Dunkles Rot.</strong></p>
<p><strong>Nase: <strong>Rauch, Brombeeren, Heidelbeeren, Kirschen, Pflaumen, Feigenmarmelade und Blumen.</strong></strong><strong></strong></p>
<p><strong>Gaumen: Intensive Fruchtaromen, gute Tiefe und süße Tannine im langen Abgang.</strong><strong></strong></p>
<p><strong>Sonstiges: Besteht aus<strong> 50% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Malbec.htm" target="_blank">Malbec</a> und 50% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Tempranillo.htm" target="_blank">Tempranillo</a></strong>. Enthält 14% Alkohol.<br />
</strong></p>
<h1>91 Punkte</h1>
<p>(Quelle der Bewertung: Wine Advocate, Jay Miller, Dezember 2011)</p>
<p><strong>Meine Einkaufsempfehlung:</strong></p>
<p>Elvinjo</p>
<p><strong>8,70 EUR/Fl.</strong></p>
<p>(5,95 EUR Versandkosten, ab 75 EUR frei)</p>
<p>Achtung: Die sofort verfügbare Menge ist ausverkauft.Weitere Bestellungen sind möglich und werden Anfang Juni ausgeliefert.</p>
<h1><a href="http://test.weinlakai.de/Weinlakai/Uco.html" target="_blank">Hier klicken!</a></h1>
<p>Stand: 15.05.2012</p>
<p>Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.</p>
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		<title>Der Weinlakai mit einem Plan B!</title>
		<link>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/plan-b/</link>
		<comments>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/plan-b/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 14:40:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Weinlakai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[2010 De Trafford &#8220;Plan B&#8221; (Rotwein, Südafrika) In meiner vergangenen Empfehlung schwärmte ich von einem vornehmen, ja aristokratischen Bordeaux. Heute kommt alles ganz anders: Der &#8220;Plan B&#8221; ist eine Fruchtbombe nach allen Regeln der Kunst. Allerdings unterscheidet er sich von vielen anderen Weinen dieses Typus&#8217; durch die Tatsache, dass er nicht &#8220;over the top&#8221; ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>2010 De Trafford &#8220;Plan B&#8221;</strong><strong> (Rotwein, Südafrika)</strong></p>
<p><strong>In meiner vergangenen Empfehlung schwärmte ich von einem vornehmen, ja aristokratischen</strong><strong> Bordeaux. Heute kommt alles ganz anders: Der &#8220;Plan B&#8221; ist eine Fruchtbombe nach allen Regeln der Kunst. Allerdings unterscheidet er sich von vielen anderen Weinen dieses Typus&#8217; durch die Tatsache, dass er nicht &#8220;over the top&#8221; ist. Der Wein bewegt sich auf der feinen Linie zwischen Alkoholmonster und Fruchtschmeichler und liefert dabei einen außergewöhnlichen und nachhaltig beeindruckenden Trinkspaß. Er stammt von dem südafrikanischen Weingut De Trafford – einem kleinen Juwel mit einer Mini-Produktion und maximalen Qualitätsstandards.<strong> Sie sollten also schnell sein, denn Werte von über 1.500 verkauften Flaschen, wie bei dem zuletzt empfohlenen Bordeaux, sind leider Utopie:</strong> Vom &#8220;Plan B&#8221; wurden insgesamt nur 350 Kisten (!) produziert und so wundert es nicht, dass bei dem empfohlenen Händler nur 25 davon (300 Fl.) zu haben sind. Und das ist wohlbemerkt die Gesamtmenge für ganz Europa!<br />
</strong></p>
<p><strong><a href="http://eepurl.com/fhHvI" target="_blank">+++ Nie mehr eine Empfehlung verpassen: Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++</a></strong> <img src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><img src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><img src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/04/De-Trafford.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-1478" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/04/De-Trafford-89x300.png" alt="" width="89" height="300" /></a></p>
<p><span id="more-1475"></span>Auch wenn die Weinwelt Südafrikas mittlerweile kommerzialisiert ist und jede Menge Massenware nach Europa schwappt, gibt es nach wie vor glanzvolle Beispiele von &#8220;Boutique-Weingütern&#8221;, die mit Detailverliebtheit und großer Leidenschaft außergewöhnlich gute Weine produzieren.</p>
<p>De Trafford gehört zu dieser kleinen Gruppe von Weingütern und glücklicherweise schaffen es von der homöopathischen Gesamtproduktion von nur 3.500 Kisten jedes Jahr ein paar Kisten nach Deutschland.</p>
<p>Das Weingut der Familie Trafford befindet sich in einer ehemaligen Farm namens Mont Fleur und liegt auf 380 Meter Höhe, oberhalb von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stellenbosch" target="_blank">Stellenbosch</a>. David Trafford erwarb das Anwesen  bereits 1976 – inklusive dem damals noch kaum zugänglichen Land. Von Anfang an war klar, dass sich viele der Berghänge durch ihre Ausrichtung und Höhenlage bestens für den Anbau von Rotwein eignen würden. Jedoch verhinderte die gesetzliche Kontigentierung das Anlegen einer für die kommerzielle Weinherstellung bestimmten Rebfläche satte 18 Jahre lang. So konnte man erst 1994 in die professionelle Weinproduktion einsteigen.</p>
<p>Der heutige Wein heißt “Plan B”, da er ein klassicher Zweitwein ist. De Trafford hat sich hauptsächlich durch seine reinsortigen Weine aus Syrah, Merlot und Cabernet Sauvignon einen Namen gemacht. Diese sind zwar auch toll, doch liegen sie alle nördlich der 20,- Euro. Der &#8220;Plan B&#8221; ist nicht nur günstiger, sondern ein Cuvée aus genau diesen genannten Rebsorten. Er besteht aus den Trauben, die die für den Erstwein erforderliche Qualität nicht ganz erreichen konnten.</p>
<p>Das klingt zunächst danach, dass für den &#8220;Plan B&#8221; nur minderwertige Trauben verwendet wurden – dem ist aber nicht so. Insbesondere da die Vorzeichen im Jahr 2010 für den Zweitwein enorm gut waren: Der verwendete Syrah hatte einen ungewöhnlich hohen Zuckergehalt, der nach der Gärung für einen hohen Alkoholgehalt sorgen würde. So entschied das Weingut sich dafür einige Fässer ihres hochwertigsten Merlot für den &#8220;Plan B&#8221; zu opfern, um den Alkoholeindruck durch die schöne Frucht des Merlot zu reduzieren. Zudem steckt im 2010er auch Cabernet Sauvignon, der für den Erstwein gedacht war. Dieser brauchte nur zu lange im Gärprozess und konnte so nicht mehr Teil der <a href="http://www.wein-plus.eu/de/Assemblage_3.0.94.html" target="_blank">Assemblage</a> für den Premiumwein werden.</p>
<p>Da kann man nur sagen &#8220;Glück gehabt&#8221;, denn der Wein ist deutlich besser als der 2008er und 2009er, obwohl 2010 insgesamt ein sehr schwieriges Weinjahr in Südafrika war.</p>
<p>Trotzdem höre ich schon jetzt die Aufschreie, denn Achtung, der Wein hat satte 16,25% Alkohol. Aber: Ein vergleichsweise hoher Alkoholgehalt ist nicht per se eine Negativeigenschaft. Auch wenn es mittlerweile eine breite Front von Menschen gibt, die gegen Weine mit hohem Alkoholgehalt wettern, geht es aus meiner Sicht vielmehr um die Frage, wie der Alkohol im Wein eingebunden ist – sprich: wie er durch die übrigen Komponenten (Frucht, Tannine und Säure) ausbalanciert wird. Selbst ein Wein mit nur 12% Alkohol kann einen störenden Alkoholeindruck vermitteln, wenn die Frucht fehlt oder zu wenig Säure im Wein enthalten ist.</p>
<p>Der &#8220;Plan B&#8221; enthält ein reichhaltiges Maß an Frucht, so dass der Alkohol diskret in den Hintergrund tritt und man nicht den Eindruck erlangt, der Wein habe besonders viel Alkohol – es sei denn man trinkt ihn zu warm oder isst dazu etwas Süßes. Zudem stimmt der Säuregehalt, das Cuvée wirkt also nicht &#8220;marmeladig&#8221;.</p>
<p>Der Wein wurde zu 100% <a href="http://www.wein-plus.eu/de/Abbeeren_3.0.1454.html" target="_blank">entrappt</a> und anschließend per Hand direkt in deckellose Stahltanks gepresst. Die Fermentierung startete spontan, also durch in der Luft natürlich vorkommende Hefe. Rund zwei Wochen verblieb der Wein bei konstanten 30 Grad Celsius in den Tanks und die auf der Oberfläche schwimmenden Schalen und Kerne wurden in dieser Zeit zwei- bis viermal am Tag untergetaucht. Danach wurde der Wein durch eine <a href="http://www.wein-plus.eu/de/Pressen_3.0.860.html" target="_blank">Korbpresse</a> direkt in gebrauchte, französische Barriques gefüllt. Dort verweilte er nochmals 18 Monate bevor er auf die Flasche gezogen wurde.</p>
<p>Den &#8220;Plan B&#8221; muss man einfach probieren. Ich gebe zu, er ist bestimmt nicht für jedermann/-frau, doch wird er Weintrinker mit Affinität zu intensiver Frucht begeistern und alle anderen mit einer interessanten Erfahrung versorgen. Mit einer besonders raren noch dazu.</p>
<p>Ansonsten empfehle ich den Wein am besten in den nächsten ein bis zwei Jahren auszutrinken, denn der Alkohol wird sicherlich den Kampf gegen die Fruchtdominanz über die Jahre für sich entscheiden.</p>
<p><strong>2010 De Trafford &#8220;Plan B&#8221;</strong><strong> (Rotwein, Südafrika)</strong></p>
<p><strong>Auge: </strong><strong>Tiefes, dunkles Rot.</strong></p>
<p><strong>Nase: <strong>Schwarzkirsche, schwarze Johannisbeeren, Weihnachtsgewürze und Marzipan</strong>.  </strong><strong></strong></p>
<p><strong>Gaumen: Reichhaltig und fett am Gaumen. Die dichten, aber feinen Tannine und die intensive Frucht überdecken den Alkoholeindruck. </strong><strong></strong></p>
<p><strong>Sonstiges: Besteht aus<strong> 47% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Cabernet+Franco.htm" target="_blank">Syrah</a>, 33% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Cabernet+Sauvignon.htm" target="_blank">Cabernet Sauvignon</a></strong> und 20% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Merlot.htm" target="_blank">Merlot</a>. Ab sofort bis 2022 zu trinken.<br />
</strong></p>
<p><strong>Meine Einkaufsempfehlung:</strong></p>
<p>Vinexus</p>
<p><strong>15,90 EUR/Fl. </strong></p>
<p>(3,95 EUR Versandkosten, ab 100 EUR frei)</p>
<h1>Ausverkauft!</h1>
<p>Stand: 16.05.2012</p>
<p>Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bordeaux 2009: die ultimative Empfehlung!</title>
		<link>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/bordeaux-2009/</link>
		<comments>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/bordeaux-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 13:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Weinlakai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[2009 Château La Vieille Cure (Rotwein, Frankreich) In der aktuelle Ausgabe des Wine Advocate schwärmt Robert Parker über die hohe Qualität des erst vor Kurzem auf die Flasche gefüllten Bordeaux-Jahrgang 2009. Dieser Bericht sorgte für solch immense Aufmerksamkeit, dass die Website des Advocate zeitweise völlig zusammenbrach. Unglaublichen 19 Weinen verlieh Parker die &#8220;volle Punktzahl&#8221; von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>2009 Châ</strong><strong>teau La Vieille Cure</strong><strong> (Rotwein, Frankreich)</strong></p>
<p><strong>In der aktuelle Ausgabe des Wine Advocate</strong><strong> schwärmt Robert Parker über die hohe Qualität des erst vor Kurzem auf die Flasche gefüllten Bordeaux-Jahrgang 2009. Dieser Bericht sorgte für solch immense Aufmerksamkeit, dass die Website des Advocate zeitweise völlig zusammenbrach. Unglaublichen 19 Weinen verlieh Parker die &#8220;volle Punktzahl&#8221; von 100. Im Vergleich: Im international hochgelobten Jahrgang 2005 waren es gerade einmal zwei 100-Punkte-Weine. Leider bringt dieser Hype und die schon seit Jahren vorherrschende Preisentwicklung im Bordelais einen großen Nachteil mit sich: Es gibt so gut wie keine Weine mehr, die ein wirklich attraktives Preis-/Leistungsverhältnis bieten. Die mit 95 bzw. 18 oder mehr Punkten dekorierten Weine bewegen sich meist ausserhalb des Irdischen und es werden drei- bis vierstellige Eurobeträge eingefordert. So ist die heutige Weinlakai-Empfehlung eine Riesenausnahme und nur bei dem genannten Händler für noch unter 20,- EUR zu bekommen.<br />
</strong></p>
<p><strong><a href="http://eepurl.com/fhHvI" target="_blank">+++ Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++</a></strong> <img src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><img src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/03/Vieille.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1402" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/03/Vieille-108x300.jpg" alt="" width="108" height="300" /></a><span id="more-1398"></span></p>
<p>Wenig überraschend möchte ich zugeben, dass ich recht viel Wein trinke bzw. professionell ausgedrückt &#8220;verkoste&#8221;. In diesem Zuge kommen mir die unterschiedlichsten Gewächse ins Glas, mal weniger gut, mal hervorragend. Dabei erfreue ich mich immer an der Tatsache, dass kein Wein gleich schmeckt. Zu stark ist der individuelle Einfluss durch die Rebsorte, das gebietsspezifische Klima, den Boden und natürlich der menschlichen Komponente im Weinberg und -keller.</p>
<p>Allerdings gibt es nicht selten eine Verwandtschaft in Machart und Stilistik von Weinen. Sehr ausgeprägt ist diese &#8220;Familienzugehörigkeit&#8221; bei Weinen aus dem Bordeaux. Auch wenn man die Weine streng genommen in zwei Kategorien einteilen muss – Cabernet-Sauvignon-geprägte Weine und Merlot-geprägte Weine – so ist der Stil und Charakter immer unverkennbar.</p>
<p>Bei mir persönlich löst das Verkosten eines guten Bordeaux ganz besondere Gefühle aus. Solche Weine sind etwas ganz Spezielles, sie befinden sich in einer völlig eigenen Dimension und das Adjektiv, das mir bei einem hochwertigen und gut gemachten Bordeaux immer in den Sinn kommt ist <em>vornehm</em>.</p>
<p>Die Weine zeichnen sich durch Anmut und Zurückhaltung aus, ohne dabei langweilig zu sein. Ganz im Gegenteil: Sie strahlen ihre Qualität so subtil und zugleich unmissverständlich aus, dass es an Arroganz grenzt. Und man stellt sich unweigerlich die Frage, wie es diese Weine schaffen ihre Größe so beiläufig zu vermitteln.</p>
<p>Für mich liegt die Antwort in dem mächtig überstrapazierten Begriff &#8220;Balance&#8221;. Nur wenn ein Wein ohne einen vordergründigen und sofort identifizierbaren Charakter daherkommt, kann er balanciert bzw. elegant wirken. Es sind keine Fruchtbomben, keine Alkoholbrenner oder Tanninmonster, es sind feingliedrige Weine mit wohl dosierten Anteilen aller wichtigen Weinattribute.</p>
<p>Nun hoffe ich, dass meinen Lesern mittlerweile aufgegangen ist, dass ich nicht nur über Bordeaux im Allgemeinen spreche, sondern auch von dem heute empfohlenen Château La Vieille Cure aus 2009. Er ist ein wunderbares Exemplar der eben beschriebenen Charakterzüge und verzaubert bereits nach dem ersten Schluck.</p>
<p>Der Wein stammt aus der <a href="http://www.wein-plus.de/frankreich/Fronsac+AOC_B5266.html" target="_blank">Appellation Fronsac</a> und gehört somit zum so genannten &#8220;rechten Ufer&#8221; (der <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Gironde.htm" target="_blank">Gironde</a> bzw. <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Dordogne.htm" target="_blank">Dordogne</a>), das für Merlot-dominierte Weine steht. Meist im Verschnitt mit Cabernet Franc und häufig auch einem kleinen Teil Cabernet Sauvignon und/oder Malbec.</p>
<p>D.h. im Gegensatz zu den Weinen des &#8220;linken Ufers&#8221;, die zum größten Teil Cabernet Sauvignon enthalten, ist der La Vieille Cure weniger von den typischen Noten schwarzer Johannisbeeren und &#8220;Zigarrenkiste&#8221; geprägt, sondern spielt hier vielmehr eine deutliche Aromatik von roten Beeren eine Rolle.</p>
<p>Nachdem Parker dem Vieille Cure in seiner Bewertung &#8220;vom Fass&#8221; zunächst 90-93 Punkte gab, bewertete er ihn nun abschließend mit 93 Punkten und bezeichnet den Wein als &#8220;sleeper of the vintage that considerably over-performs for its modest price&#8221; und schließt mit den Worten &#8220;this is an obvious great value!&#8221;.</p>
<p>Die Appellation Fronsac gehört zwar momentan nicht zu den großen prestigeträchtigen Appellationen im Bordeaux, doch war dies bis weit in das 19. Jahrhundert ganz anders. Damals war Fronsac sogar bedeutender als der direkte Nachbar Pomerol. Durchaus erstaunlich, wenn man bedenkt, dass Pomerol u.a. den wohl exklusivsten und teuersten Wein des Bordeaux überhaupt hervorbringt: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ch%C3%A2teau_P%C3%A9trus" target="_blank">Château Pétrus</a>.</p>
<p>Die Weinberge des Château La Vieille Cure tauchen bereits auf einer Karte von 1780 auf und als das Weingut 1986 durch einen Bordeaux-Liebhaber gekauft wurde, stand für ihn sofort fest, dass auf diesem historischen Boden großes Potential liegt.</p>
<p>Seitdem wurde das Château aufwendig renoviert, die Kellerei auf den aktuellsten Stand der Technik gebracht und die Weinberge zum Teil neu bepflanzt. Die Rebstöcke haben dennoch ein Durchschnittsalter von 40 Jahren und sind so in der Lage extraktreiche Beeren mit toller Konzentration entstehen zu lassen.</p>
<p>Es wird ausschließlich von Hand geerntet und es erfolgt eine zweifache Sortierung (vor und nach dem Abbeeren). Die <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Mazeration.htm" target="_blank">Mazeration</a> des Weines dauert ca. einen Monat und anschließend wird er drei Wochen in Edelstahltanks vergoren. Die <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/malolaktische+G%C3%A4rung.htm" target="_blank">malolaktische Gärung</a> findet dann bereits in kleinen Eichenfässern statt.</p>
<p>Der Wein kostet anderswo bereits 25,- Euro und so erhalten meine Leser mit dieser Empfehlung die rare Möglichkeit, einen tollen Bordeaux aus einem sensationellen Jahrgang zu erwerben. De facto ist mir kein 2009er Bordeaux untergekommen, der ein so gutes Preis-/Genussverhältnis bietet.</p>
<p><strong>2009 Châ</strong><strong>teau La Vieille Cure</strong><strong> (Rotwein, Frankreich)</strong></p>
<p><strong>Auge: Dichtes Rubinrot/Violett</strong><strong>.</strong></p>
<p><strong>Nase: Rote Merlot-Frucht vermischt mit Noten von Kohle, schwarzen Himbeeren, schwarze Johannisbeeren, Bleistiftspäne und Trüffel.  </strong><strong></strong></p>
<p><strong>Gaumen: Voller Körper, rein mit schöner Textur und Vielschichtigkeit. </strong><strong></strong></p>
<p><strong>Sonstiges: Besteht aus 74% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Merlot.htm" target="_blank">Merlot</a>, 22% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Cabernet+Franco.htm" target="_blank">Cabernet Franc</a> und 4% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Cabernet+Sauvignon.htm" target="_blank">Cabernet Sauvignon</a>. Bis 2027 zu trinken.<br />
</strong></p>
<h1>93 Punkte</h1>
<p>(Quelle der Bewertung: Wine Advocate, Robert Parker, Februar 2012)</p>
<p><strong>Meine Einkaufsempfehlung:</strong></p>
<p>Pinard de Picard</p>
<p><strong>18,60 EUR/Fl. </strong></p>
<p>(5,- EUR Versandkosten, ab 200 EUR frei)</p>
<h1><a href="http://test.weinlakai.de/Weinlakai/Vieille.html" target="_blank">Hier klicken!</a></h1>
<p>Stand: 28.03.2012</p>
<p>Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.</p>
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		<title>Buch-Tipp und Verlosung: Die Gewinner stehen fest!</title>
		<link>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/buch-tipp-und-verlosung/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 10:15:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Weinlakai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinnspiel]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Versüßen der Wartezeit auf meinen ultimativen Bordeaux-Tipp aus dem Überflieger-Jahrgang 2009, möchte ich heute ein gleichermaßen interessantes wie auch hochwertig produziertes Weinbuch vorstellen. Es ist die Chronik des geschichtsträchtigen Weingutes Hermannsberg an der Nahe – eine ehemalige Königlich-Preussische Rieslingdomäne. Ich empfehle meinen Lesern das wundervoll bebilderte Buch wärmstens und verlose zudem fünf Exemplare davon. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum Versüßen der Wartezeit auf meinen ultimativen Bordeaux-Tipp aus dem Überflieger-Jahrgang 2009, möchte ich heute ein gleichermaßen interessantes wie auch hochwertig produziertes Weinbuch vorstellen. </strong><strong>Es ist die Chronik des geschichtsträchtigen <a href="http://gut-hermannsberg.de/" target="_blank">Weingutes Hermannsberg</a> an der Nahe – eine ehemalige Königlich-Preussische Rieslingdomäne. </strong><strong>Ich empfehle meinen Lesern das wundervoll bebilderte Buch wärmstens und verlose zudem fünf Exemplare davon. Mitmachen lohnt sich also.</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/03/Chronik.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1409" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/03/Chronik-300x237.jpg" alt="" width="300" height="237" /></a></strong></p>
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<p><strong><span id="more-1408"></span></strong>Die erst vor Kurzem erschienene Chronik von Gut Hermannsberg erzählt die spannende Geschichte vom Aufstieg, Fall und der Wiedergeburt dieses 1902 vom preussischen Königreich gegründeten Weingutes.</p>
<p>Die Autorin und neue Mitbesitzerin des Gutes, Dr. Christine Dinse, recherchierte fast zwei Jahre lang akribisch in Archiven und Ämtern, befragte Zeitzeugen und sammelte historische Dokumente und Fotos.</p>
<p>Was mir besonders gut an den 271 kurzweiligen Seiten gefiel: Nicht nur erfährt man die spannende Geschichte eines ehemals staatlichen Weingutes, man begibt sich auch auf eine Reise zurück in die Zeit und erhält somit eine Auffrischung in Sachen deutscher Geschichte.</p>
<p>Für 69,- EUR ist das Buch nicht wirklich günstig, doch wird der Preis durch die edle Verarbeitung und die hervorragende Druckqualität relativiert.</p>
<p>Ein Muss für alle Riesling-Liebhaber und als Geschenk bestens geeignet.</p>
<p>Wer jetzt eine einfache Frage beantwortet, hat die Chance eines von fünf Büchern zu gewinnen: In welcher Weingegend liegt das Gut Hermannsberg?</p>
<p>Für alle Leser, die sich nicht auf ihr Glück verlassen möchten, gibt es die Chronik <a href="http://www.amazon.de/Gut-Hermannsberg-Geschichte-k%C3%B6niglich-preussischen-Rieslingdom%C3%A4ne/dp/3000370692/" target="_blank">hier</a> bei Amazon zu kaufen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die glücklichen Gewinner sind: </strong></p>
<p><strong>U. Wagner aus Kirn, </strong></p>
<p><strong>R. Ziems aus Dessau, </strong></p>
<p><strong>J. Glinzner aus Preetz, </strong></p>
<p><strong>A. Godehardt aus Korschnbroich und </strong></p>
<p><strong>M. Hartung aus Darmstadt. </strong></p>
<p><strong>Herzlichen Glückwunsch und viel Freude mit dem Buch.</strong></p>
<p><strong>Allen Teilnehmern herzlichen Dank für das Mitmachen!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<address>Einsendeschluss war der 05.04.2012. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt und hier veröffentlicht (Anfangsbuchstabe des Vornamens, Nachname und Ort). Das Buch wird nur an Adressen innerhalb der EU versendet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Die Gewinner werden aus allen E-Mail-Einsendungen gezogen.</address>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rioja ohne Holzinfarkt!</title>
		<link>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/rioja-ohne-holzinfarkt/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 18:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Weinlakai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[2005 Viña Herminia Reserva (Rotwein, Spanien) Fast zwei Monate ohne Weinlakai-Empfehlung ist eine lange Zeit und ich danke den Lesern, die mich via E-Mail auf diesen Missstand hinwiesen. Böse Absicht war es nicht, vielmehr eine unendlich scheinende Phase des &#8220;Nicht-Riechen-Könnens&#8221;, die als harmloser Schnupfen Anlauf nahm. Ein Zustand, der einem nicht nur als begeisterter Weintrinker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>2005 Viñ</strong><strong>a Herminia Reserva (Rotwein, Spanien)</strong></p>
<p><strong>Fast zwei Monate ohne Weinlakai-Empfehlung ist eine lange Zeit und ich danke den Lesern, die mich via E-Mail auf diesen Missstand hinwiesen. Böse Absicht war es nicht, vielmehr eine unendlich scheinende Phase des &#8220;Nicht-Riechen-Könnens&#8221;, die als harmloser Schnupfen Anlauf nahm. Ein Zustand, der einem nicht nur als begeisterter Weintrinker zusetzt. Insbesondere durch die hypochondrische Furcht man könne den Geruchssinn nicht zurückgewinnen. Aber genug von mir. Nun funktioniert der Riechkolben wieder, daher zum eigentlichen Thema: Weine aus dem spanischen Rioja können fantastisch sein. Doch leider ist der Markt von Weinen überschwemmt, die der traditionsreichen Gegend wenig Ehre bereiten. Diese durch den Einsatz von neuem Holz völlig betäubten Exemplare sind uniform und weder fähig den Charakter der Rebsorte Tempranillo zu zeigen noch die Stilistik der Gegend zu repräsentieren. Heutiger Reserva der Vi</strong><strong>ñ</strong><strong>a Herminia ist ein glanzvolles Gegenbeispiel zu diesem &#8220;Negativ-Archotyp&#8221; und für knapp über 10,- EUR sowie 93 Punkten des Wine Spectator eine echte Empfehlung wert. Aber: Es gilt schnell zu sein, der 2005er ist fast ausverkauft!<br />
</strong></p>
<p><strong><a href="http://eepurl.com/fhHvI" target="_blank">+++ Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++</a></strong> <img src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><span id="more-1372"></span>Nur etwas über 200 Flaschen sind bei empfohlenem Händler sofort verfügbar. Eine Nachlieferung von nochmals 200 Fl. folgt in ca. 3 Wochen und auch diese Flaschen können bereits bestellt werden <strong>(Nachtrag 13.03.: Der Händler konnte sich noch ein für den spanischen Markt reserviertes Kontingent sichern und so ist der Wein noch in etwas größerer Menge verfügbar. Bisher wurden bereits über 800 Fl. verkauft)</strong>. Der Preis von 11,70 EUR ist hierbei deutschlandweit unschlagbar; zudem ist anderswo nur noch der etwas schwächere 2006er zu bekommen.</p>
<p>Ob mit oder ohne Wartezeit: Lohnen wird sich die Investition auf jeden Fall. Der Reserva aus dem Hause Viña Herminia stammt aus dem als hervorragend geltenden Rioja-Jahrgang 2005 und überzeugt durch eine Sammlung erstklassiger Weinattribute. Bereits an der Nase ist der Wein wunderbar aromatisch und schreit förmlich R I O J A! Die Vielschichtigkeit bzw. Komplexität machen sofort deutlich, welch hohes Qualitätsniveau hier auf die Flaschen gezogen wurde.</p>
<p>Das außergewöhnlich gute Traubematerial war natürlich Ausgangspunkt dieses positiven Resultats, doch hat diesem Wein besonders der 36-monatige Ausbau zum <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Reserva.htm" target="_blank">Reserva</a> geholfen. Nur Weine, die ein gutes Maß an Struktur und Fruchtsubstanz aufweisen, können die 18 Monate im Barrique und die 18 weiteren Monate in der Flasche für sich positiv nutzen. D.h. nur Weine mit starkem Eigencharakter lassen sich von dem Holzeinfluss nicht &#8220;benebeln&#8221; und profitieren von der Zeit im Fass erheblich.</p>
<p>Der Wein besteht aus 85% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Tempranillo.htm" target="_blank">Tempranillo</a>, 10% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Grenache+Noir.htm" target="_blank">Garnacha</a> und 5% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Graciano.htm" target="_blank">Graciano</a>. Er wurde stattliche 24 Tage in Kontakt mit den Schalen belassen (&#8220;Mazeration&#8221;) und anschließend in 80% amerikanischen und 20% französischen Eichefässern (225 l) ausgebaut. Die durch das Holz bedingten Aromaeinflüsse äußern sich hauptsächlich in Noten von Vanille und Schokolade, die im Zusammenspiel mit der intensiven Frucht und dem soliden Körper einen anspruchsvollen, aber auch ungemein leckeren und süffigen Wein haben entstehen lassen.</p>
<p>Aber auch die gute Säurestruktur des Weines wirkt überzeugend, denn sie lässt den Wein nicht zu anstrengend bzw. &#8220;marmeladig&#8221; wirken. Grund hierfür ist die Höhenlage der Weinberge, die die Trauben des heutigen Reservas lieferten. Hier existieren große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht – immer ein ausschlaggebender Faktor für eine frische Säure im Wein. Tagsüber können die Trauben ideal reifen bzw. Zucker bilden und die Abkühlung der Nacht bewahrt die als Gegenpol wirkende Säure.</p>
<p>Viña Herminia produziert seit Jahren sehr gute Rioja-Weine und gehört noch nicht zu den prestigeträchtigen Weingütern der Gegend mit überdimensionierten Preisschildern. So stimmt das Preis-/Genussverhältnis fast immer und in besonders guten Jahrgängen entstehen hier wahre Superschnäppchen.</p>
<p>Und der 2005er lässt sich heute schon wunderbar trinken. Sicher, er hat eine durchaus spürbare Tanninstruktur, doch ist der Wein keineswegs zu jung. Er hat bereits stark von dem Alter von nunmehr sieben Jahren pofitiert und bietet somit einen ungetrübten Trinkgenuss.</p>
<p>Daher wünsche ich allen Lesern ein paar Flaschen des 2005er ergattern zu können. Falls dies nicht gelingt, kann ich aber auch reinen Gewissens den 2006er empfehlen. Für die in Deutschland konkurrenzlosen 11,70 EUR allemal ein toller Wein.</p>
<p><strong>2005 Viñ</strong><strong>a Herminia Reserva (Rotwein, Spanien)</strong></p>
<p><strong>Auge: Leuchtendes Rubinrot.</strong></p>
<p><strong>Nase: Schwarzkirschen, Brombeeren, Lakritz, mineralische Anklänge und Toast-Noten. </strong></p>
<p><strong>Gaumen: Frisch, harmonisch und grazil. Im langen Abgang Vanilletöne und eine feste Tanninstruktur.</strong></p>
<p><strong>Sonstiges: Besteht aus 85% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Tempranillo.htm" target="_blank">Tempranillo</a>, 10% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Grenache+Noir.htm" target="_blank">Garnacha</a> und 5% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Graciano.htm" target="_blank">Graciano</a>. Bis 2020 zu trinken.<br />
</strong></p>
<h1>93 Punkte</h1>
<p>(Quelle der Bewertung: Wine Spectator, Thomas Matthews, Web Only, 2012)</p>
<p><strong>Meine Einkaufsempfehlung:</strong></p>
<p>Vinovit, München</p>
<p><strong>11,70 EUR/Fl. </strong></p>
<p>(5,50 Versandkosten, ab 90 EUR frei)</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1>Ausverkauft!</h1>
<p>Stand: 10.04.2012</p>
<p>Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nur das Beste im neuen Jahr!</title>
		<link>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/nur-das-beste-im-neuen-jahr/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 15:54:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Weinlakai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[2010 Michel Gassier &#8220;Cercius&#8221; (Rotwein, Frankreich) Ich wünsche allen Lesern einen guten Start in das neue Jahr und bin davon überzeugt mit der heutigen Empfehlung dazu positiv beitragen zu können. Der &#8220;Cercius&#8221; stammt vom Winzertalent Michel Gassier, der ihn für den US-Importeur Eric Solomon exklusiv für den amerikanischen Markt vinifizierte. So können wir uns glücklich schätzen, dass ein deutscher Händler eine kleine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/01/cercius1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1352" title="cercius" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/01/cercius1-102x300.jpg" alt="" width="102" height="300" /></a>2010 Michel Gassier &#8220;Cercius&#8221; (Rotwein, Frankreich)</strong></p>
<p><strong>Ich wünsche allen Lesern einen guten Start in das neue Jahr und bin davon überzeugt mit der heutigen Empfehlung dazu positiv beitragen zu können. Der &#8220;Cercius&#8221; stammt vom Winzertalent Michel Gassier, der ihn für den US-Importeur Eric Solomon exklusiv für den amerikanischen Markt vinifizierte. So können wir uns glücklich schätzen, dass ein deutscher Händler eine kleine Charge davon &#8220;abzweigen&#8221; konnte. Der Wein erhielt von Robert Parker (persönlich) 93 Punkte und ist dennoch für nur 9,95 EUR/Fl. zu haben. Mr. Parker vergleicht diesen <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Cote+Du+Rhone.htm" target="_blank">Côtes du Rhône</a> mit einem <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Chateauneuf+Du+Pape.htm" target="_blank">Châteauneuf-du-Pape</a> und resümiert: &#8220;Wow, is this an exciting wine!&#8221;. Der Weinlakai hat den Wein verkostet und ist ebenfalls beeindruckt. Insbesondere die Aromavielfalt und die tolle Extraktsüße haben mich restlos begeistert.</strong></p>
<p><strong><a href="http://eepurl.com/fhHvI" target="_blank">+++ Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++</a></strong> <img title="Weiterlesen..." src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><span id="more-1353"></span></p>
<p>Der &#8220;Cercius&#8221; stammt aus dem <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/AOC.htm" target="_blank">AOC</a> <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Cote+Du+Rhone.htm" target="_blank">Côtes du Rhône</a>, genauer sagt aus der Gegend rund um <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Visan" target="_blank">Visan</a>, ca. 40 km nördlich des <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Chateauneuf+Du+Pape.htm" target="_blank">Châteauneuf-du-Pape</a>. Aber nicht nur die geographische Nähe zu dem prestigeträchtigen Nachbarn stützt den Vergleich von Robert Parker. Der &#8220;Cercius&#8221; besteht zudem aus den Rebsorten, die auch in den meisten Châteauneufs entscheidene Rollen spielen: <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Syrah.htm" target="_blank">Syrah</a> und <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Grenache.htm" target="_blank">Grenache</a>. Das rotfruchtige Aromaprofil der heutigen Empfehlung hat außerdem die typische Untermalung von provenzalischen Kräutern und Gewürzen – ein typischer Einfluss der südfranzösischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Garigue" target="_blank">Garrigue</a>.</p>
<p>Michel Gassier versucht mit seinen Weinen die Rebsorten und das Anbaugebiet so authentisch wie möglich zu präsentieren. Er greift so wenig wie möglich in die natürlichen Abläufe ein und handelt so im wahrsten Sinne des Wortes &#8220;naturnah&#8221;.</p>
<p>Der &#8220;Cercius&#8221; ist ein perfektes Beispiel dafür. Es ist ein unverfälschter Wein, der nicht künstlich auf Fülle, Tannine oder andere Attribute getrimmt wurde, die angeblich einen Herrn Parker besonders handzahm stimmen. Er ist also keine &#8220;Wuchtbrumme&#8221;, aber dafür ein Wein, der puren Hedonismus ausstrahlt: Fruchtaromen zum Verlieben und eine Unkompliziertheit, die den Wein wunderbar süffig macht. Und diese Eigenschaften machen den Wein keineswegs &#8220;einfach&#8221;, denn er strotzt von Persönlichkeit und fordert entsprechende Aufmerksamkeit ein. Diese spendet man ihm aber gerne, da er den Gaumen schmeichelt und nicht etwas anstrengt.</p>
<p>Diese Zugänglichkeit hat der Wein aber sicher auch durch den sechsmonatigen Reifeprozess in Beton. Im Gegensatz zum Holzausbau, werden hier weder Fremdaromen noch Tannine an den Wein abgegeben. Zudem kommt der Wein durch die poröse Struktur von Beton mit mehr Sauerstoff in Kontakt. Ergebnis ist ein aromatisch sehr offener Wein, der trotzdem ein gutes Alterungspotenzial aufweist.</p>
<p>Die bis zu 80 Jahre alten Reben für den &#8220;Cercius&#8221; wachsen auf knapp 400 Metern Höhe und werden durch den Mistral sehr stark beeinflusst. Der Wind sorgt für ein besonderes Mikroklima, das den Wein sowohl vor zu großer Hitze im Sommer bewahrt als auch Schutz in kalten Nächten bietet.</p>
<p>Die Weinstöcke werden wegen dieses Windes auch speziell beschnitten, um dem teils sehr heftigen Wind möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. So sind die Reben der Gegend meist robuste, dicht über dem Boden &#8220;hockende&#8221; Pflanzen, die besonders widerstandsfähig sind. Auf den heutigen Wein wirkte der Mistral sogar namensgebend, denn der lateinische Name dieses Nord-Nordwest-Windes ist &#8220;Cercius&#8221;.</p>
<p>Meine Stammleser dürften schon lange wissen, dass ich einen gewissen Faible für Grenache-Syrah-Cuvées aus Südfrankreich habe. Doch liegt dies nicht an einer persönlichen Vorliebe, sondern vielmehr an der Tatsache, dass von hier sehr viele gute Weine mit unfassbar gutem Preis-/Leistungverhältnis stammen.</p>
<p>Der &#8220;Cercius&#8221; ist in diesem Zusammenhang ein Paradebeispiel. Für knapp 10,- EUR einen Wein zu erhalten, der sich auf Châteauneuf-du-Pape ähnlichem Niveau bewegt, ist wirklich erstaunlich. Daher rate ich allen Lesern sich für das kommende Jahr ausreichend zu bevorraten, denn solche Schnäppchen sind auch bei dem Weinlakai nicht an der Tagesordnung. Und nur am Rande sei erwähnt, dass es sich um eine besonders schön gestaltete Flasche handelt.</p>
<p><strong>2010 Michel Gassier &#8220;Cercius&#8221; (Rotwein, Frankreich)</strong></p>
<p><strong>Auge: Intensives, tiefes Rubinrot mit violetten Nuancierungen.</strong></p>
<p><strong>Nase: Schwarzer Himbeerlikör, gemischt mit Süßkirschen, Lakritz, Pfeffer und provenzalischer Lavendel. </strong></p>
<p><strong>Gaumen: Rund, großzügig, opulent und ungestüm. Sehr intensiv im langen Abgang. </strong></p>
<p><strong>Sonstiges: Besteht aus 85% Grenache und 15% Syrah. Bis 2015 zu trinken.</strong></p>
<h1>93 Punkte</h1>
<p>(Quelle: Wine Advocate, Robert Parker, Juni 2011)</p>
<p><strong>Meine Einkaufsempfehlung:</strong></p>
<p>Karl Kerler Weinimporte</p>
<p><strong>9,95 EUR/Fl. </strong>(zzgl. 6,- EUR Versandkosten, ab 60,- EUR frei Haus)</p>
<p>Pauschales 6er-Paket: 62,50 EUR</p>
<p>Pauschales 12er Paket: 115,- EUR</p>
<h1>AUSVERKAUFT!</h1>
<p>Stand: 24.01.2012</p>
<p>Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rosarot in das neue Jahr!</title>
		<link>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/rosarot-in-das-neue-jahr/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 10:31:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Weinlakai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[2008 Bodegas Raventós i Blanc &#8220;de Nit&#8221; (Rosé-Schaumwein, Spanien) Ich hoffe alle Leser haben schöne Weihnachtstage verbracht und konnten die eine oder andere Flasche des &#8220;Victorino&#8221; genießen. Heute empfehle ich eine tolle Silvester-Begleitung, mit der ich es mir auf den ersten Blick recht einfach gemacht habe. Denn die weiße Variante dieses Cava hatte ich meinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><strong><span>2008 Bodegas Raventós i Blanc &#8220;de Nit&#8221; (Rosé-Schaumwein, Spanien)</span></strong></p>
<p><strong>Ich hoffe alle Leser haben schöne Weihnachtstage verbracht und konnten die eine oder andere Flasche des <a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/siegreiche-weihnacht/" target="_blank">&#8220;Victorino&#8221;</a> genießen. Heute empfehle ich eine tolle Silvester-Begleitung, mit der ich es mir auf den ersten Blick recht einfach gemacht habe. Denn die weiße Variante dieses Cava hatte ich meinen Lesern bereits in der Vergangenheit ans Herz gelegt und nahm ihn sogar mit zu den Abenden der Weinlakai-Tasting-Tour. Heutiger Tipp ist die rosafarbene Ausgabe eben dieses Cavas und in Sachen Preis-Leistung aus meiner Sicht einfach unschlagbar. Als Rosé kommt er deutlich fruchtiger daher als die weiße Ausgabe, doch merkt man ihm seine vornehme, hefebetonte Note an, die verrät, dass der Wein nach <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Méthode+classique.htm" target="_blank">Methode C</a><a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Méthode+classique.htm" target="_blank">hampenoise</a> hergestellt wurde. Zudem ist es ein Wein, der bei den Kritikern von Wine Advocate und International Wine Cellar für Einigkeit sorgte. Beide Blätter vergaben 91 Punkte und Josh Raynolds vom IWC kommentiert: &#8220;This impressively lithe (&#8220;geschmeidig&#8221;) Cava shows rare elegance for the category and it is also an amazing value for its quality&#8221;.</strong></p>
<p><a href="http://eepurl.com/fhHvI" target="_blank">+++ Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++</a> <img title="Weiterlesen..." src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><span id="more-1323"></span><img title="Weiterlesen..." src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/12/raventos_nit.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1337" title="raventos_nit" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/12/raventos_nit.jpg" alt="" width="74" height="249" /></a></p>
<p>Ich ging an meine diesjährige Recherche in Sachen eines interessanten, rosafarbenen Schaumweines ganz neu und unbefangen heran<img title="Weiterlesen..." src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />. Dabei schmökerte ich diverse Rezensionen und verkostete Musterflaschen im Blindvergleich. Am Ende der Reihe war ich geradezu enttäuscht, dass der Gewinner des Vergleichs Raventos i Blanc &#8220;de Nit&#8221; hieß. Viel lieber hätte ich etwas ganz Neues empfohlen und vor allem auch gerne einmal wieder einen Nicht-Spanier (es ist die vierte spanische Weinlakai-Empfehlung in Folge). Doch bei keinem anderen Sprudler passte der Preis so gut zum Genuss, wie bei diesem Cava.</p>
<p>Josep Raventós gilt als Erfinder des Cava und trotzdem ist sein Weingut heute noch eine &#8220;Boutique&#8221;-Kellerei –  es werden also Mengen produziert, die fernab von der in Deutschland bekannten Cava-Massenware liegen.</p>
<p>Das eindeutige Vorbild des im <a href="http://www.wein-plus.de/spanien/D.O.+Pened%C3%A8s_A35.html" target="_blank">Penedès</a> liegenden Weingutes sind die prestigeträchtigen Weine aus der Chamapagne. So werden die Cavas von Raventós i Blanc ganz nach französischer Tradition vinifiziert. Allerdings setzt man bei Cavas auf spanische Rebsorten und nicht etwa auf Chardonnay und Pinot Noir.</p>
<p>Der &#8220;de Nit&#8221; unterscheidet sich von seinem weißen Bruder lediglich durch die geringe Zugabe eines Rotweines, nämlich Monastrell. Nur 5% des Farbgebers kommen im &#8220;de Nit&#8221; zum Einsatz und so hat der Schaumwein einen nur sehr blassen Rot-Einschlag.</p>
<p>Durch die 15-monatige <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Flaschen-Gärung.htm" target="_blank">Flaschengärung</a> auf der Hefe hat der Wein den typischen Champagner-Charakter, doch macht der Rotwein das Trinkerlebnis etwas gefälliger und sorgt für größere Beliebtheit bei weiblichen Genießern.</p>
<p>Der Händler bietet den Wein zum deutschlandweiten Tiefstpreis und verglichen mit ähnlich guten Franzosen ist der Raventós i Blanc ein absoluter &#8220;No-Brainer&#8221;.</p>
<p>Wichtig: Wenn Sie den Wein zur Silvesterfeier genießen möchten, sollten Sie mit der Bestellung nicht zu lange warten. Wenn Sie bis zum 29.12. ordern, ist eine Auslieferung am 31.12. noch sehr wahrscheinlich, doch minimiert eine frühere Bestellung das Risiko enttäuscht zu werden.</p>
<p>Ich wünsche allen Lesern ein feuchtfröhliches Silvester und vor allem ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2012!</p>
<p><strong><strong>2008 Bodegas Raventós i Blanc &#8220;de Nit&#8221; (Rosé-Schaumwein, Spanien)</strong></strong></p>
<p><strong>Auge: Blasses Rosa.</strong></p>
<p><strong>Nase: Ein sanftes, komplexes Bouquet von frischen, roten Beeren, Jasmin, asiatischen Gewürzen und Minze.</strong></p>
<p><strong>Gaumen: Lebhaft am Gaumen mit sehr guter Reinheit der Erdbeer- und Blutorangen-Aromen. Zeigt gute Kraft, Fokus und Durchhaltevermögen im von Gewürznoten geprägten Abgang.</strong></p>
<p><strong>Sonstiges: Besteht aus <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Macabeo.htm" target="_blank">Macabeo</a>, <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Xarel+Lo.htm" target="_blank">Xarel-Lo</a>, <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Parellada.htm" target="_blank">Parellada</a> und <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Monastrell.htm" target="_blank">Monastrell</a>. Über die nächsten 12-18 Monate zu trinken.</strong></p>
<h1>91 Punkte</h1>
<p>(Quelle: International Wine Cellar, Josh Raynolds, November 2011 / Wine Advocate, Jay Miller, Mai 2011)</p>
<p><strong>Meine Einkaufsempfehlung:</strong></p>
<p>Wein Bastion</p>
<p><strong>12,90 EUR/Fl.</strong></p>
<p>(ab 4,90 EUR Versandkosten, ab 99,- EUR frei)</p>
<h1>AUSVERKAUFT</h1>
<h1>(Nur noch 2009er verfügbar. Siehe Kommentare)</h1>
<p>Stand: 29.12.2011</p>
<p>Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Siegreiche Weihnacht!</title>
		<link>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/siegreiche-weihnacht/</link>
		<comments>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/siegreiche-weihnacht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 21:26:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Weinlakai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[2009 Teso la Monja &#8220;Victorino&#8221; (Rotwein, Spanien) Mit dem heutigen Wein möchte ich meinen Lesern etwas ganz Besonderes unter den Tannenbaum legen. Der &#8220;Victorino&#8221; ist ein Wein, den man sich zu dieser besonderen Zeit im Jahr gönnen sollte. Der Preis liegt zwar klar über Weinlakai-Schnitt, doch sind knapp 30,- EUR in Anbetracht der Qualität dieses wunderbaren Roten mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>2009 Teso la Monja &#8220;Victorino&#8221; (Rotwein, Spanien)</strong></p>
<p><strong>Mit dem heutigen Wein möchte ich meinen Lesern etwas ganz Besonderes unter den Tannenbaum legen. Der &#8220;Victorino&#8221; ist ein Wein, den man sich zu dieser besonderen Zeit im Jahr gönnen sollte. Der Preis liegt zwar klar über Weinlakai-Schnitt, doch sind knapp 30,- EUR in Anbetracht der Qualität dieses wunderbaren Roten mehr als angebracht. Der spanische Weinführer Guia Peñín gibt ihm in seinem 2012er Führer 96 Punkte und stuft ihn damit besser ein als viele der prestigeträchtigsten Weine Spaniens. Nicht nur dieser Fakt macht den Wein zum &#8220;Edel-Schnäppchen&#8221;, auch die Tatsache, dass der Wein bei dem empfohlenen Händler preislich weltweit (!) unschlagbar ist. Und zu guter Letzt hat der Victorino auch eine tolle Geschichte: Er stammt von der Winzerfamilie, die das Weingut Numanthia Termes zu Weltruhm führten und sich dann einen cleveren Plan überlegten&#8230;</strong></p>
<p><strong><a href="http://eepurl.com/fhHvI" target="_blank">+++ Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++</a></strong> <img title="Weiterlesen..." src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><img title="Weiterlesen..." src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><span id="more-1313"></span><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/12/Victorino.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1315" title="Victorino" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/12/Victorino-97x300.jpg" alt="" width="97" height="300" /></a></p>
<p>Die aus dem Rioja stammende Familie Eguren sorgte im <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Toro.htm" target="_blank">Toro-Gebiet</a> mit den Weinen ihres Weingutes Numanthia Termes für sensationelle Bewertungen der internationalen Weinpresse. Auf dem Höhepunkt des Erfolges verkauften sie das Weingut zu einem durchaus stolzen Preis an den <a href="http://www.lvmh.com/the-group/lvmh-companies-and-brands" target="_blank">LVMH-Konzern</a>. Dieses Luxuskonsortium ist u.a. Eigentümer von Weingütern wie Dom Perignon und Chateau d&#8217;Yquem.</p>
<p>Mit dem Erlös taten sie dann etwas, das für eine passionierte Winzerfamilie nur logisch erscheint: Sie gründeten ein neues Weingut. Dank der üppigen Finanzspritze statteten sie die neue Wirkungsstätte im Toro, Teso La Monja, mit der feinsten und modernsten Kellertechnik aus. Zudem konnten sie sich Weinberge sichern, die noch wurzelechte – also nie von der Reblaus befallene – Reben mit einem Durchschnittsalter von über 50 Jahren beheimaten. Klingt traumhaft? Ist es auch.</p>
<p>Bereits der erste Jahrgang (2007) von Teso La Monja war der Beweis dafür, dass das neue Projekt in exakt die richtige Richtung geht. Aber wie häufig bei Neugründung eines Weingutes, nahm die Qualität in den ersten Jahren noch ein wenig zu, so ist der Victorino aus dem Jahre 2009 meine Meinung nach der bisher beste .</p>
<p>Auf den ersten Blick bietet Teso La Monja ein ähnliches Angebot wie Numanthia Termes: Einen Einstiegswein, der bei Teso La Monja &#8221;Almirez&#8221; heißt und bei Numanthia &#8220;Termes&#8221;, einen Topwein namens &#8221;Victorino&#8221; bzw. &#8220;Numanthia&#8221; und einen Highend-Wein namens &#8220;Alabaster&#8221; respektive &#8220;Termanthia&#8221;. Alle Weine zu 100% aus <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Tinta+de+Toro.htm" target="_blank">Tinta de Toro</a>, einem Urtyp von <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Tempranillo.htm" target="_blank">Tempranillo</a>, produziert.</p>
<p>Doch der Unterschied in der Weinstilistik könnte kaum krasser sein. Der besonders populäre &#8220;Numanthia&#8221; ist in Jugendjahren in der Regel ein tanninschwangeres Urviech mit massigem Körper und dunkler Aromatik. Der Victorino kommt dagegen geradezu leichtfüßig daher. Und bitte nicht falsch verstehen, denn der Victorino ist ebenfalls ein &#8220;Pfundswein&#8221;, nur eben eleganter und irgendwie präziser.</p>
<p>Ein &#8220;Numanthia&#8221; tritt auf wie ein Elefant im Porzellanladen, reißt alle Sinne an sich und rüttelt und schüttelt den Gaumen. Der &#8220;Victorino&#8221; hingegen verführt mit überraschendem Charme, herrlicher Frucht und einem so eleganten Gaumenauftritt, dass der nicht enden wollende Abgang geradezu erschreckend wirkt. In der Nase möchte man sich verlieren, das Glas am liebsten gar nicht mehr abstellen – es sei denn es gibt einen Nachschlag.</p>
<p>Auch wenn die heutige Empfehlung durchaus &#8220;Jungwein-Eigenschaften&#8221; besitzt, ist es toll einen Wein dieser Güte jetzt schon so sehr genießen zu können und sich nicht mit einem Trinkfenster &#8220;2030+&#8221; konfrontiert sieht. Und das heißt keineswegs, dass der &#8220;Victorino&#8221; schlecht reifen wird, im Gegenteil: Den &#8220;Victorino&#8221; <em>kann</em> man weiter liegen lassen, einen jungen &#8220;Numanthia&#8221; <em>muss</em> man aus meiner Sicht reifen lassen – es sei denn man steht auf diese Art grobschlächtige Weine.</p>
<p>Seine Eleganz und Harmonie sorgte wahrscheinlich auch dafür, dass der Wein im aktuellen Guia Peñín nicht nur den &#8220;Numanthia&#8221; abhing, sondern sich auch gegen den &#8220;Termanthia&#8221; (150,- EUR) und sogar gegen seinen großen Bruder &#8220;Alabaster&#8221; (135,- EUR) durchsetzen konnte.</p>
<p>Das <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/DO.htm" target="_blank">DO</a> Toro wird zum einem durch den Fluss Duero (in Portugal &#8220;Duoro&#8221;) <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Mikroklima.htm" target="_blank">mikroklimatisch</a> beeinflusst, zum anderen beeinflusst auch der Atlantik das Klima der Gegend. Wie in so vielen, hochpotenten Weingegenden lässt auch im Toro-Gebiet der rasche Wechsel zwischen heißen Tagestemperaturen und frostigen Nächten (bis zu 30˚C Unterschied) die Reben alle Kräfte mobilisieren. Glücklicherweise wird dieser Stress durch die großen, wärmeabstrahlenden Kieselsteinen bei Teso la Monja nur sehr langsam an die Pflanzen weitergegeben und so werden Schäden an dem Rebmaterial praktisch ausgeschlossen.</p>
<p><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/12/Vineyard.jpg"><img title="Vineyard" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/12/Vineyard.jpg" alt="" width="232" height="154" /></a></p>
<p>Die Ernte für den 2009er &#8220;Victorino&#8221; erfolgte ausschließlich per Hand und dank strenger Selektion wurden nur maximal 1,5 Tonne Trauben pro Hektar für die Weinherstellung geerntet. Die Vinifizierung erfolgte traditionell: Die Beeren wurden zu 100% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Abbeeren.htm" target="_blank">entrappt</a> und während der <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Fermentation.htm" target="_blank">Fermentation</a> dreimal täglich fußgepresst. Anschließend kam der Wein 18 Monate in neue, französische Eichenfässer. Eine Tatsache, die man dem Wein in keiner Weise anmerkt, denn er ist praktisch frei von typischen Holzaromen.</p>
<p>Aber genug der Informationen. Ich wünsche jedem Leser, das diesjährige Weihnachtsfest mit diesem Wein begehen zu können. Bei Bestellungen bis zum 20.12. garantiert der empfohlene Händler eine Lieferung bis zum Fest, so besteht also noch durchaus etwas Bedenkzeit. Aus meiner Sicht ist diese aber nicht notwendig. Zwei bis drei Fläschchen sollten Sie sich mindestens für einen Eigenversuch ins Haus holen. Ich würde mich sehr wundern, wenn Sie den Wein für zu teuer hielten.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen – ob mit oder ohne &#8220;Victorino&#8221; – eine geruhsame Weihnachtszeit und schöne Tage mit Ihren Lieben. Einen guten Rutsch wünsche ich Ihnen zunächst noch nicht, denn ich habe da noch etwas &#8220;vorbereitet&#8221;.</p>
<p><strong>2009 Teso la Monja &#8220;Victorino&#8221; (Rotwein, Spanien)</strong></p>
<p><strong>Auge: Leuchtendes Purpur.</strong></p>
<p><strong>Nase: Kirschen, Himbeeren, Veilchen, Gewürze, nasse Steine und etwas Rhabarber. </strong></p>
<p><strong>Gaumen: Frisch und sehr klar am Gaumen. Aromen von dunkeln und roten Früchten sowie florale Anklänge. Im Abgang mittellang mit sehr angenehmen Mineralität.</strong></p>
<p><strong>Sonstiges: Besteht aus 100% Tinta de Toro. Bei 16˚ bis 18˚ C zu trinken.</strong></p>
<h1>96 Punkte</h1>
<p>(Quelle der Bewertung: Guia Peñín 2012 / Quelle der Verkostungsnotiz: Der Weinlakai)</p>
<p><strong>Meine Einkaufsempfehlung:</strong></p>
<p>Silkes Weinkeller</p>
<p><strong>29,80 EUR/Fl. </strong></p>
<p>(5,40 Versandkosten, ab 120 EUR frei)</p>
<h1><a href="http://test.weinlakai.de/test/Weinlakai/Victorino.html" target="_blank">Hier klicken!</a></h1>
<p>Stand: 13.12.2011</p>
<p>Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Verdejo zum Warmwerden!</title>
		<link>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/ein-verdejo-zum-warmwerden/</link>
		<comments>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/ein-verdejo-zum-warmwerden/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 17:04:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Weinlakai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[2010 Bodegas Pedro Escudero Platon &#8220;Fuente Elvira&#8221; (Weißwein, Spanien) Wer den Empfehlungen des Weinlakai regelmäßig folgt, hat mit Recht den Eindruck gewonnen, dass ich eine gewisse Präferenz für Rotweine habe. Dies liegt nicht etwa an einer generellen Antipathie gegenüber Weißweinen, sondern vielmehr an der Tatsache, dass ein Weißwein von hoher Güte sein muss, um mein Interesse wecken zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/09/sola_fred.png"></a>2010 Bodegas Pedro Escudero Platon &#8220;Fuente Elvira&#8221; (Weißwein, Spanien)</strong></p>
<p><strong>Wer den Empfehlungen des Weinlakai regelmäßig folgt, hat mit Recht den Eindruck gewonnen, dass ich eine gewisse Präferenz für Rotweine habe</strong><strong>. Dies liegt nicht etwa an einer generellen Antipathie gegenüber Weißweinen, sondern vielmehr an der Tatsache, dass ein Weißwein von hoher Güte sein muss, um mein Interesse wecken zu können. Leider sehe ich mich in diesen Fällen meist mit einem sehr teuren Preisschild konfrontiert. Hochwertiger Riesling ist ein passendes Beispiel dafür. Wahrscheinlich sind die besten trockenen Weißweine, die ich je getrunken habe, deutsche Rieslinge. Doch hat mich selten ein Wein nachhaltig beeindruckt, der unter 25,- EUR kostete. Der heutige <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Verdejo.htm" target="_blank">Verdejo</a> aus dem spanischen <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Rueda.htm" target="_blank">Rueda</a> hat zwar wenig mit einem deutschen Riesling zu tun, doch bietet er genau den Charakter eines (für mich) beeindruckenden Weißweines: Die Kombination aus intensiver, fast fetter Frucht mit einem langen, aber dennoch frischen Abgang und gut eingebundener Säure. Es ist ein Weißwein, den man definitiv auch zur jetzigen Jahreszeit trinken sollte, denn guter Wein schmeckt schließlich das ganze Jahr über.</strong></p>
<p><strong><a href="http://eepurl.com/fhHvI" target="_blank">+++ Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++</a></strong> <img title="Weiterlesen..." src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><span id="more-1288"></span><img title="Weiterlesen..." src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/11/fuente.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1292" title="fuente" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/11/fuente-72x300.jpg" alt="" width="72" height="300" /></a></p>
<p>Meinen Lesern dürfte nicht nur bekannt sein, dass ich eine &#8220;Rotweinnase&#8221; bin, sondern auch, dass ich die Bewertungen der Truppe rund um Stephen Tanzer (International Wine Cellar) sehr schätze. Der heute vom Weinlakai vorgestellte &#8220;Fuente Elvira&#8221; erhielt unlängst 91 Punkte – eine Bewertung, die der Spanienexperte Josh Raynolds deutlich seltener vergibt als viele seiner Kollegen. Dieses eher zurückhaltende Maß ist Grund dafür, dass ich die Punkte von Tanzer&amp;Co für die treffendsten überhaupt halte – Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.</p>
<p>Im Juni 2010 empfahl ich schon einmal einen Verdejo aus Rueda und auch dieses Mal macht der Wein deutlich, welches Potential in dieser Rebsorte steckt und wie konsumentenfreundlich die Tatsache ist, dass die Weine noch nicht sonderlich populär sind.</p>
<p>Denn für 7,90 EUR einen solch guten Weißen ins Glas zu bekommen ist erstaunlich. Nicht nur weil er einfach lecker und unwahrscheinlich süffig ist (Vorsicht!), sondern auch weil er über Eigenschaften verfügt, die ihn zu einer langen Lagerung befähigen: Der Wein der Bodega Pedro Escudero Platon hat einen wuchtigen Körper und jede Menge Extrakt, so dass er sich locker noch fünf Jahre im Keller parken lässt und sich auch durch würziges Essen wenig beeindrucken lässt.</p>
<p>Der Wein stammt aus Rueda – einem historischen Weißwein-Anbaugebiet, nordwestlich von Madrid und direkt an das <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Toro.htm" target="_blank">Toro-Gebiet</a> grenzend. Bereits im Mittelalter wurde in dieser, etwas  trostlos wirkenden, Hochebene Wein angebaut und durch die Reblaus-Katastrophe im späten 19. Jahrhundert wurde der Rebbestand von ca. 90.000 Hektar praktisch ausgelöscht.</p>
<p>Danach fing man zwar wieder an Wein anzubauen, doch wurde zunächst die Rebsorte <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Palomino.htm" target="_blank">Palomino</a> verwendet, um Sherry-ähnliche Weine zu produzieren – also Weine, die mit Alkohol angereichert werden („gesprittet“).</p>
<p>Erst 1972, als die berühmte Rioja-Bodega Marqués de Riscal das Potential des Rueda-Gebietes für Weißwein erkannte und anfing dort Sauvignon Blanc anzubauen, wurde die alte Rebsorte Verdejo wieder aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt.</p>
<p>Die Rebsorte produziert sehr aromatische, kräuterige (Lorbeer) und nussige Weine, die sehr viel Substanz und Extrakt haben und für ihre Alterungsfähigkeit bekannt sind.</p>
<p>1980 erhielt Rueda dann erstmals DO-Status und zwar ausschließlich für Weißweine. Diese Restriktion wurde 2002 aufgehoben und seitdem dürfen auch Rotweine produziert werden. Sher zum Missfallen der angestammten Weißwein-Produzenten.Verdejo macht ca. 50% der Gesamtfläche aus (heute nur noch 7.500 Hektar) – mengenmäßig gefolgt von <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Macabeo.htm" target="_blank">Viura (Macabeo)</a>, Palomino und <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Sauvignon+Blanc.htm" target="_blank">Sauvignon Blanc</a>.</p>
<p>Die Bodega Pedro Escudero Platon besitzt ca. 50 Hektar Rebfläche im Herzen des Rueda, in dem Örtchen <a href="http://es.wikipedia.org/wiki/La_Seca_(Valladolid)" target="_blank">La Seca (Valladolid)</a>. Und wie mittlerweile für alle modernen Weingüter üblich, die einen auf Frische ausgelegten Weißwein produzieren, geschieht auch hier die gesamte Produktion der Weine in Edelstahlbehältern. Neben dem Erhalt der gewünschten Säure, wird auf diese Weise auch das Aromaprofil der Rebsorte in keiner Weise von dem verwendeteten Material beeinflusst.</p>
<p>Auch wenn der “Fuente Elvira” auf dem ersten Blick kein Wein für den Übergang in die Winterzeit ist, so ist er eben genau das: Ein Weißwein, der auch Rotweintrinkern gefallen wird und der durch seine herrliche Frucht auch noch in der jetzigen Zeit Sommergefühle weckt. Und nicht nur wegen der guten Alterungsfähigkeit kann ich jedem Leser das angebotene 11+1-Paket ans Herz legen, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass eine Flasche des &#8220;Fuente Elvira&#8221; schneller zur Neige geht als man zunächst erwartet <img src='http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>2010 Bodegas Pedro Escudero Platon &#8221;Fuente Elvira&#8221; (Weißwein, Spanien)</strong></p>
<p><strong>Auge: Blasses Gold mit einem grünen Schimmer.</strong></p>
<p><strong>Nase: Lebhafte Aromen von Nektarinen, Limone und weißen Blumen. </strong></p>
<p><strong>Gaumen: Elegant und präzise mit eindrucksvollem Extrakt und einem soliden Säure-Rückgrat, das die würzigen Fruchtkern- und Zitrusaromen unterstützt. Eine staubige Mineralität klingt in dem markanten, fokussierten und sehr langen Abgang nach.</strong></p>
<p><strong>Sonstiges: Besteht aus 100% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Verdejo.htm" target="_blank">Verdejo</a>.</strong></p>
<h1>91 Punkte</h1>
<p>(Quelle: Stephen Tanzer&#8217;s International Wine Cellar, Josh Raynolds, Oktober 2011)</p>
<p><strong>Meine Einkaufsempfehlung:</strong></p>
<p>Wein-Konzept (600 Flaschen)</p>
<p><strong>7,90 EUR / Fl. </strong><strong>(zzgl. 6,90 Versandkosten, ab 150,- EUR frei)</strong></p>
<p><strong>11+1-Paket : </strong><strong>86,90 EUR inkl. Versandkosten (7,24 EUR / Fl.)</strong></p>
<h1><a href="http://test.weinlakai.de/test/Weinlakai/Fuente.html" target="_blank">Hier klicken!</a></h1>
<p>Stand: 30.11.2011</p>
<p>Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein toller Fred aus Montsant!</title>
		<link>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/ein-toller-fred-aus-montsant/</link>
		<comments>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/ein-toller-fred-aus-montsant/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 10:23:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Weinlakai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[2010 Celler el Masroig &#8221;Solà Fred&#8221; (Rotwein, Spanien) Ja, ich gebe es nur ungern zu, aber auch der Weinlakai kommt manchmal einfach zu spät. So wollte ich ursprünglich den heutigen Wein aus dem Jahr 2009 empfehlen. Auf dem Papier hatte bei dem &#8220;Solà Fred&#8221; aus diesem Jahr alles gepasst: 91 Punkte von Stephen Tanzer (IWC) und ein lächerlicher Preis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/09/sola_fred.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-1210" title="sola_fred" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/09/sola_fred-99x300.png" alt="" width="99" height="300" /></a>2010 Celler el Masroig &#8221;Solà Fred&#8221; (Rotwein, Spanien)</strong></p>
<p><strong>Ja, ich gebe es nur ungern zu, aber auch der Weinlakai kommt manchmal einfach zu spät. So wollte ich ursprünglich den heutigen Wein aus dem Jahr 2009 empfehlen. Auf dem Papier hatte bei dem &#8220;Solà Fred&#8221; aus diesem Jahr alles gepasst: 91 Punkte von Stephen Tanzer (IWC) und ein lächerlicher Preis von knappen 7,- EUR. Zum Zeitpunkt meiner etwas verspäteten Recherche war der 2010er bereits der aktuelle Jahrgang und der 2009er so gut wie ausverkauft. So fasste ich den Entschluss eine der letzten Flaschen 2009er mit dem aktuellen Jahrgang blind zu vergleichen. Einer der beiden Weine war zwar etwas druckvoller, dafür aber auch weniger fruchtbetont und noch recht tanninreich. Für mich ganz klar der jüngere und noch unzugänglichere 2010er. Der andere Wein hingegen wirkte sehr harmonisch, fruchtig und sehr frisch. Ein echter Spaß-Wein mit fast schon bedrohlicher Süffigkeit, aber dennoch einem guten Körper mit ordentlicher Länge. Das musste der hochgelobte 2009er sein! Aber Sie ahnen es sicher schon: Bei dem leckeren Frucht-Schmeichler handelte es sich um den hier empfohlenen 2010er &#8220;Solà Fred&#8221; vom Celler el Masroig. Nicht nur war das Ergebnis meiner Verkostung eine Riesenüberraschung, auch der Preis von 6,30 EUR / Fl. und das angebotene 5+1-Paket sind eine Sensation.</strong></p>
<p><strong><a href="http://eepurl.com/fhHvI" target="_blank">+++ Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++</a></strong> <img title="Weiterlesen..." src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><span id="more-1208"></span></p>
<p>Der 2010er wurde von der Fachpresse noch nicht eingehend bewertet, allerdings gab ihm der Wine Advocate bereits im vergangenen Juni 87 Punkte. Welch&#8217; ein Schock! Unter 90 Punkten! Nun gut, zum einen sind 87 Punkte in diesem Preisbereich immer noch phänomenal, zum anderen erklärt die Begründung meines Lieblingsfreundes Jay Miller, warum der Wein schwächer als der 2009 abschneidet: Er findet ihn weniger körperreich und nicht so lang. Ja, richtig, Herr Miller.</p>
<p>Genau das aber macht aus meiner Sicht den 2010er einen Deut besser. Denn hier überdeckt der straffe und tanninreiche Körper nicht die schöne, frische Frucht. Und ehrlich gesagt ist mir diese Charaktereigenschaft bei einem Wein dieser Preisklasse viel wichtiger. Ich möchte mir die Flaschen ja nicht zum Reifen in den Keller legen. Und davon abgesehen ist der 2010er ja alles andere als leicht am Gaumen oder kurz im Abgang. Es ist aber eben keine dieser Wuchtbrummen, die Jay Miller so mag. Alles natürlich basierend auf meinen direkten Vergleich. Vielleicht war der 2009er vor einem Jahr auch noch fruchtbetonter und ist mittlerweile in einem verschlosseneren Stadium.</p>
<p>Der 2010er &#8220;Solà Fred&#8221; der Celler el Masroig stammt aus der <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Montsant.htm" target="_blank">DO Montsant </a>im spanischen Katalonien. Die Gegend ist erst seit 2001 als <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/DO.htm" target="_blank">DO</a> klassifiziert und legt sich, geographisch betrachtet, wie ein Gürtel um den direkten Nachbarn <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Priorat.htm" target="_blank">Priorat</a>. Die Weine sind stilistisch ähnlich, jedoch hat Montsant noch lange nicht den exzellenten Ruf seines Nachbarn, der mittlerweile als <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/DOCa.htm" target="_blank">DOCa</a> klassifiziert ist. Montsant ist aber eben noch sehr jung und erst in den letzten Jahren beweisen ambitionierte Winzer, dass auch von hier richtig gute Weine stammen können. Und vor allem werden diese noch für deutlich weniger Geld in den Handel gebracht.</p>
<p>In der Gegend werden hauptsächlich <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Grenache+Noir.htm" target="_blank">Garnacha</a> (frz. Grenache) und <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Carignan.htm" target="_blank">Cariñena</a> (frz. Carignan) angebaut, so dass heutiger Wein ein ganz typischer Verschnitt dieser Rebsorten ist. Die Trauben wachsen in Montsant auf eisenhaltigen Ton-Böden und nicht wie im Priorat auf Schieferböden. D.h. die Böden in Montsant speichern deutlich besser Wasser und der rote Ton bringt ganz typische Aromakomponenten in die Weine ein.</p>
<p>Celler el Masroig ist eines der größten Weingüter der Gegend und wurde bereits 1917 gegründet. Es besitzt ca. 500 Hektar Rebfläche &#8211; ein stolzer Wert, wenn man bedenkt, dass die gesamte Anbaufläche in Montsant nur etwas über 2.000 Hektar beträgt. Das Weingut ist ein klassisches Beispiel für einen Betrieb mit langer Tradition, der sich mittlerweile in eine moderne, zukunftsträchtige Richtung orientiert und auf diese Weise versucht das ganze Potential der Gegend auszuschöpfen.</p>
<p>Der &#8220;Solà Fred&#8221; befindet sich momentan in einer herrlichen Fruchtphase, die vielleicht in den kommenden Jahren (à la 2010er) etwas verfliegt. Daher empfehle ich, neben meinem Rat den Wein zu kaufen, die Flaschen innerhalb eines Jahres auszutrinken. Nicht weil er danach nichts mehr ist, sondern weil er meiner Meinung nicht mehr besser werden kann.</p>
<p>Heutige Empfehlung ist ein absoluter &#8220;no-brainer&#8221;. 31,50 EUR für sechs Flaschen eines tollen Weines stellen einen Zwangskauf dar. Zudem ist von dem Wein reichlich vorhanden, so bieten ihn andere Händler für nur wenig Geld mehr an. Sobald der genannte Händler ausverkauft ist, werde ich die Einkaufsquellen entsprechend aktualisieren.</p>
<p><strong>2010 Celler el Masroig &#8221;Solà Fred&#8221; (Rotwein, Spanien)</strong></p>
<p><strong>Auge: Leuchtendes Purpur.</strong></p>
<p><strong>Nase: Kirschen, Himbeeren, Veilchen, Gewürze, nasse Steine und etwas Rhabarber. </strong></p>
<p><strong>Gaumen: Frisch und sehr klar am Gaumen. Aromen von dunkeln und roten Früchten sowie florale Anklänge. Im Abgang mittellang mit sehr angenehmen Mineralität.</strong></p>
<p><strong>Sonstiges: Besteht aus 90% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Carignan.htm" target="_blank">Carignan</a> und 10% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Grenache.htm" target="_blank">Grenache</a>.</strong></p>
<h1>87 Punkte</h1>
<p>(Quelle: Wine Advocate, Jay Miller, Juni 2011)</p>
<p><strong>Meine Einkaufsempfehlung:</strong></p>
<p>Elvinjo (3.000 Flaschen)</p>
<p><strong>6,30 EUR/Fl. </strong></p>
<p>(5,95 Versandkosten)</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline">5+1-Aktion: </span></strong></p>
<p><strong>31,50 EUR (5,25 EUR /Fl.) </strong></p>
<p>(5,95 Versandkosten, ab 75,- EUR frei Haus)</p>
<h1><a href="http://test.weinlakai.de/test/Weinlakai/Fred.html" target="_blank">Hier klicken!</a></h1>
<p>Stand: 16.11.2011</p>
<p>Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.</p>
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