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	<title>Der Weinlakai</title>
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	<description>Guter Wein muss nicht teuer sein</description>
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		<title>Der Weinlakai bekommt ein neues Zuhause!</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Nov 2012 13:20:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Weinlakai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Weinlakai wird ab sofort auf der Website des renommierten „WeinWisser“ zu finden sein. Liebe Weinlakai-Leser, seit knapp vier Jahren empfehle ich nun auf stern.de besondere Weine. Ich freue mich sehr über die stetig wachsende Anzahl von interessierten Lesern und die Tatsache, dass Sie meinen Empfehlungen so treu folgen. Daher freue ich mich Ihnen heute [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Weinlakai wird ab sofort auf der Website des renommierten „WeinWisser“ zu finden sein.</p>
<p><span id="more-1772"></span></p>
<p>Liebe Weinlakai-Leser,</p>
<p>seit knapp vier Jahren empfehle ich nun auf stern.de besondere Weine.<br />
Ich freue mich sehr über die stetig wachsende Anzahl von interessierten Lesern und die Tatsache, dass Sie meinen Empfehlungen so treu folgen.</p>
<p>Daher freue ich mich Ihnen heute eine wichtige Veränderung mitzuteilen:<strong></strong></p>
<p><strong>Der Weinlakai bekommt ein neues Zuhause!</strong></p>
<p>Der Weinlakai wird ab sofort auf der Website des renommierten „WeinWisser“ zu finden sein.<br />
<a href="http://www.weinwisser.com" target="_blank"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1780" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/11/ww_logo-300x89.jpg" alt="" width="300" height="89" /></a></p>
<p>Dieses vor 20 Jahren in der Schweiz von René Gabriel erstmals veröffentliche Heft gehört zu den einflussreichsten und unabhängigsten Publikationen der europäischen Weinpresse.</p>
<p>Hier die neue Seite zum Bookmarken:</p>
<h1><a href="http://www.weinlakai.de" target="_blank">www.weinlakai.de</a></h1>
<p>oder</p>
<h1><a href="http://blog.weinwisser.com" target="_blank">blog.weinwisser.com</a></h1>
<p><strong>Die nächste Empfehlung erscheint bereits in den nächsten Tagen!</strong></p>
<p>An dem Weinlakai-Konzept ändert sich durch den Umzug nichts: Ich möchte meinen Lesern auf <a href="http://weinwisser.com/">weinwisser.com</a> weiterhin besonders empfehlenswerte Weine vorstellen und dazu eine besonders empfehlenswerte Einkaufsquelle nennen. Mit dem WeinWisser verbindet den Weinlakai, dass die Empfehlungen keinem anderen Einfluss unterliegen als dem Spaß an guten Weinen. Weder der empfohlene Händler noch der Erzeuger können eine Empfehlung durch unsittliche Angebote fördern oder gar erzwingen. Natürlich wage ich diesen Schritt aber auch, um die Inhalte des Weinlakai zu verbessern und weiter auszubauen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline"><strong>Umzugsaktion: Unter allen Abonnenten des kostenlosen Weinlakai-Newsletter verlosen wir ein Jahresabonnement des WeinWisser inkl. Online-Zugang auf alle Verkostungsnotizen und einer PDF-Version des Heftes! Falls also noch nicht geschehen, <a href="http://eepurl.com/rB-dD" target="_blank">hier</a> den Newsletter abonnieren.</strong></span></p>
<p><em>Vielen Dank an alle Leser, das Team von stern.de und auf ein Wiedersehen beim Weinwisser</em></p>
<p><em>Ihr<br />
Tobias Treppenhauer</em></p>
<p><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/11/wl_ww_logo.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1786" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/11/wl_ww_logo-300x112.jpg" alt="" width="300" height="112" /></a></p>
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]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein fetter, roter Elefant aus Südafrika!</title>
		<link>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/olifant/</link>
		<comments>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/olifant/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Oct 2012 13:16:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Weinlakai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[2009 Schneider &#8220;Vet Rooi Olifant&#8221; (Rotwein, Südafrika) Heutige Empfehlung ist ein Wein, der zwar aus dem südafrikanischen Stellenbosch stammt, jedoch von einem Winzer aus der Pfalz erdacht wurde: Markus Schneider. Dass dieser VDP-resistente Mann in Deutschland gute Weine machen kann weiß der Weinlakai schon lange (ich empfahl vor vier Jahren bereits seinen &#8220;Ursprung&#8221;), doch warum [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>2009 Schneider &#8220;Vet Rooi Olifant&#8221; (Rotwein, Südafrika)</strong></p>
<p><strong>Heutige Empfehlung ist ein Wein, der zwar aus dem südafrikanischen Stellenbosch stammt, jedoch von einem Winzer aus der Pfalz erdacht wurde: Markus Schneider. Dass dieser <a href="http://www.wein-plus.eu/de/VDP_3.0.1218.html" target="_blank">VDP</a>-resistente Mann in Deutschland gute Weine machen kann weiß der Weinlakai schon lange (ich empfahl vor vier Jahren bereits seinen <a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/ein_roter_deutscher/" target="_blank">&#8220;Ursprung&#8221;</a>), doch warum halst sich der Mann durch die entgegengesetzten Jahreszeiten Südafrikas nun für das gesamte Jahr Dauerstress auf? Wer Markus Schneider kennt, weiß warum: Er kann nicht anders. Stets ruh- und rastlos sucht er nach neuen Erfahrungen und Herausforderungen in Sachen Wein. Wenn es spannend scheint, auch gerne ganz im Süden unseres Längengrades. Dieses leidenschaftliche  Engagement merkt man dem &#8220;Olifant&#8221; an.  Der Wein begeistert auf Anhieb und passt stilistisch bereits gut in die kälter werdende Jahreszeit. Der empfohlene Händler lockt zudem mit 5-EUR-Rabatt bei einem Einkauf ab 50,- EUR.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://eepurl.com/mqLuT" target="_blank"><strong>+++ Nie mehr eine Empfehlung verpassen: Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++</strong></a> <img src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><img src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><img src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><span id="more-1741"></span><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/10/Olifant.jpg"><img class="alignleft  wp-image-1742" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/10/Olifant-83x300.jpg" alt="" width="83" height="300" /></a>Was hier als eine Art südafrikanische Interpretation eines Bordeaux-Cuvée in die Flaschen gefüllt wurde ist wirklich gut gemacht. Nichts an dem Wein wirkt überladen oder zu gewollt. Der Wein hat bereits eine gewisse Eleganz und überzeugt durch seine intensive und dennoch feine Frucht.</p>
<p>Nur zu oft sind vergleichbare Südafrikaner etwas &#8220;over the top&#8221; und verlangen Weintrinkern durch ihren herben Charakter viel ab. Den typisch aromatischen Südafrika-Einschlag hat der &#8220;Olifant&#8221; zwar durch den Einsatz von <a href="http://www.wein-plus.eu/de/Pinotage_3.0.2060.html" target="_blank">Pinotage</a> auch, doch sind die Noten von dunklen Gewürzen und verbrannter Erde wunderbar dezent eingebunden. Nichts erinnert an meinen prägendsten Eindruck eines südafrikanischen Weines, der mir den Eindruck vermittelte ich würde auf einer ausgedrückten Zigarre kauen.</p>
<p>Natürlich ist der &#8220;Olifant&#8221; nicht der einzige gute Wein aus Südafrika. Die Kap-Region bringt unzählige tolle Weine hervor und meine Leser erinnern sich bestimmt gerne an meine rasch ausverkaufte Empfehlung von <a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/plan-b/" target="_blank">De Trafford</a>. Doch hat es Markus Schneider mit der heutigen Empfehlung geschafft sowohl den Charakter Südafrikas bzw. Stellenboschs gekonnt zu portraitieren als auch einen Wein zu produzieren, der seinem persönlichen, auf Trinkspaß ausgelegten, Rotwein-Stil entspricht.</p>
<p>Aber ich möchte etwas weiter ausholen, denn Markus Schneider hat kein eigenes Weingut in Südafrika aufgebaut, sondern der &#8220;Olifant&#8221; ist das Resultat einer Kooperation mit dem Weingut <a href="http://www.kaapzicht.co.za/" target="_blank">&#8220;Kaapzicht Estate&#8221;</a> bzw. seinem Junior Chef Danie Steytler jr. – Mitglied einer Familie, die 1766 aus Schwaben in den Süden zogen und seit 1946 Besitzer des genannten Weingutes  sind.</p>
<p>Bei &#8220;Kaapzicht&#8221; werden auf 190 Hektar Land atemberaubende 162 Hektar Wein angebaut und so hatten Markus Schneider und Danie Steytler eine recht große Auswahl bei der Suche nach den richtigen Parzellen für den &#8220;Olifant&#8221;. Diese Lage bestimmte dann auch den Namen des Weines, denn die Reben wachsen direkt unterhalb eines riesigen, roten Granitfelsens, der wie ein in der Sonne schlummernder Elefant anmutet.</p>
<div id="attachment_1757" class="wp-caption alignleft" style="width: 650px"><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/10/olifant_granit1.jpg"><img class="size-full wp-image-1757" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/10/olifant_granit1.jpg" alt="" width="640" height="423" /></a><p class="wp-caption-text"><em>Die beiden Macher und der Stein des Anstoßes</em></p></div>
<p>Danie und Markus verstanden sich bei ihrem Kennenlernen auf Anhieb und stellten rasch fest, dass sie praktisch deckungsgleiche Vorstellungen in Sachen Wein haben. So kann Markus Schneider auch ohne Dauerpräsenz in Südafrika guten Gewissens seinen Namen auf die Flaschen schreiben. Vier bis sechs Besuche jährlich reichen ihm, um sich mit Danie abzustimmen und zu guter Letzt das &#8220;Blending&#8221;, d.h. den Verschnitt der verschiedenen Rebsorten, gemeinsam durchzuführen.</p>
<p>2009 war der erste Jahrgang des &#8220;Olifant&#8221; und alle Trauben für den Wein wurden streng voneinander getrennt in Handlese geerntet und danach einzeln in kleinen Stahltanks sowie neuen und älteren Holzfässern vinifiziert.</p>
<p>Das Ergebnis ist eine Empfehlung wirklich wert. Der dicke Elefant ist sein Geld wert und einmal mehr eine tolle Bereicherung für den Erfahrungsschatz eines jeden Weintrinkers.</p>
<p><strong></strong><strong><strong><strong></strong><strong><br />
2009 Schneider &#8220;Vet Rooi Olifant&#8221; (Rotwein, Südafrika)</strong><br />
</strong></strong></p>
<p><strong>Auge: </strong><strong>Sattes Dunkelrot mit leuchtenden Reflexen.</strong></p>
<p><strong>Nase: <strong>Kirschen, rote und schwarze Johannisbeeren, orientalische Gewürze, feuchter Rindenmulch und Rauch.</strong></strong><strong></strong></p>
<p><strong>Gaumen: Sehr fein und rotbeerig am Gaumen, aber auch mit einem würzigen, erdigen Charakter im Hintergrund. Schöne Säure, gut eingebundener Alkohol und deutliche, aber nicht aufdringliche Note von neuem Holz.</strong><strong></strong></p>
<p><strong>Sonstiges: Besteht aus<strong> 37% Cabernet Sauvignon, 26% Merlot, 22% Shiraz und 15% Pinotage</strong>. Enthält 14,6% Alkohol.<br />
</strong></p>
<p><strong><br />
Meine Einkaufsempfehlung:</strong></p>
<p>Belvini</p>
<p><strong>16,95 EUR/Fl.</strong></p>
<p>(5,95 EUR Versandkosten, ab 75 EUR frei)</p>
<p><strong>Weinlakai-Aktion: Bei einem Bestellwert ab 50,- EUR erhält man nach Eingabe des Gutscheincodes &#8220;weinlakai2012&#8243; 5,- EUR Rabatt. <a href="http://www.belvini.de/info/gutscheine" target="_blank">Hier Details</a>.</strong></p>
<h1><a href="http://test.weinlakai.de/Weinlakai/Olifant.html" target="_blank">Hier klicken!</a></h1>
<p>&nbsp;</p>
<p>Stand: 12.10.2012</p>
<p>Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Killer Value&#8221; aus Terra Alta!</title>
		<link>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/herencia/</link>
		<comments>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/herencia/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Sep 2012 11:14:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Weinlakai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[2011 Herencia &#8220;Altés&#8221; (Rotwein, Spanien) Der heute empfohlene Wein, aus der eher unbekannten Region &#8220;Terra Alta&#8221; im südöstlichen Katalonien, sollte am besten noch vor dem vollständigen Durchlesen meines Artikels gekauft werden. Denn seine erstaunlich positiven Attribute werden ihn sehr rasch aus dem Lager des empfohlenen Händlers verschwinden lassen. Robert Parker &#8220;himself&#8221; bezeichnet den Wein als [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><strong>2011 Herencia &#8220;Altés&#8221;</strong> (Rotwein, Spanien)</strong></p>
<p><strong>Der heute empfohlene Wein, aus der eher unbekannten Region &#8220;Terra Alta&#8221; im südöstlichen Katalonien, sollte am besten noch vor dem vollständigen Durchlesen meines Artikels gekauft werden. Denn seine erstaunlich positiven Attribute werden ihn sehr rasch aus dem Lager des empfohlenen Händlers verschwinden lassen. Robert Parker &#8220;himself&#8221; bezeichnet den Wein als &#8220;killer value&#8221; und vergleicht die Intensität und Fülle des Altés mit einem Wein für 50+ US-Dollar. Diese Aussagen machten mich natürlich neugierig und nun darf ich, geradezu geschockt,  bestätigen, dass hier für lächerliche 5,49 EUR ein Wein zu haben ist, der in Sachen Preis/Leistung fast alles bisher da gewesene in den Schatten stellt.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://eepurl.com/mqLuT" target="_blank"><strong>+++ Nie mehr eine Empfehlung verpassen: Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++</strong></a> <img src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><img src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><span id="more-1717"></span><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/08/Herencia.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1721" style="margin: 0px;border: 0px none" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/08/Herencia-82x300.jpg" alt="" width="82" height="300" /></a>Besonders schön an dem Altés ist aus meiner Sicht, dass er zwar intensiv und körperreich ist, doch gleichzeitig auch einen völlig unverfälschten und reinen Charakter besitzt. Er repräsentiert die Rebsorte Garnatxa Negra (Grenache) völlig ohne Einfluss von Holz, denn der Wein wurde komplett in Beton ausgebaut.</p>
<p>Eine gute Wahl, denn dieses poröse Material versorgte den Wein während des Ausbaus mit einem gesunden Maß an Sauerstoff und machte ihn dadurch sehr offen und zugänglich – ohne ihn an Lebensdauer zu berauben.</p>
<p>Wie der Name &#8220;Terra Alta&#8221; bereits vermutet lässt, ist diese Weinregion die höchstgelegene <a href="http://www.wein-plus.eu/de/DO_3.0.364.html" target="_blank">DO</a> in Spanien. Sie ist noch wenig bekannt, doch verfügt sie über einen hervorragenden Bestand von teils sehr alten Grenache-Reben, die im Falle des Weingutes Herencia natürlich ausschließlich per Hand umsogt werden.</p>
<p>Um den Altés möglichst komplex und balanciert zu machen, kam eine Mischung aus Trauben von ganz alten und etwas jüngeren Reben zum Einsatz. Der Ton und vor allem Kalkstein haltige Boden versorgte den Wein mit einer schönen Mineralität und die großen Unterschiede zwischen Tages- und Nachttemperatur bringen eine wunderbare Frische.</p>
<p>Die Trauben für den Wein wurden ganz offensichtlich zu einem sehr guten Zeitpunkt gelesen: Reif, aber nicht überreif. So verfügt der Altés zwar über eine intensive Frucht und Fülle, aber nicht etwa über einen störenden Alkoholeindruck.</p>
<p>Heutige Empfehlung ist ein absoluter &#8220;must buy&#8221;. Wer sucht schon nicht nach einem Wein, der großen Trinkspaß bringt und sich dabei ausgezeichnet mit dem Finanzressort versteht?</p>
<p>Zudem macht auch der Umgang mit der Flasche Spaß. Sie ist hochwertig gemacht, hat ein sattes Gewicht und zudem schmückt sie ein sehr stilvolles Etikett.</p>
<p>Also, ran an den Speck!</p>
<p><strong></strong><strong><strong><strong>2011 Herencia Altés</strong> (Rotwein, Spanien)</strong></strong></p>
<p><strong>Auge: </strong><strong>Leuchtendes Rubinrot.</strong></p>
<p><strong>Nase: <strong>Kirschwasser, Himbeeren, Lakritz und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Garigue" target="_blank">Garrigue</a>-Noten.</strong></strong><strong></strong></p>
<p><strong>Gaumen: Körperreich, dicht und fruchtbetont mit an kreidiger Mineralität im Abgang.</strong><strong></strong></p>
<p><strong>Sonstiges: Besteht aus<strong> 100% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Grenache+Noir.htm" target="_blank">Grenache</a></strong>. Enthält 14% Alkohol. Bis 2015 zu trinken.<br />
</strong></p>
<h1>91 Punkte</h1>
<p>(Quelle der Bewertung: Wine Advocate, Robert Parker, Juni 2012)</p>
<p><strong>Meine Einkaufsempfehlung:</strong></p>
<p>Weinkellerei Höchst</p>
<p><strong>5,49 EUR/Fl.</strong></p>
<p>(6,90 EUR Versandkosten, ab 150 EUR frei)</p>
<p><strong>Aktion: </strong></p>
<p><strong>18 Fl. versandkostenfrei (98,82 EUR) oder</strong></p>
<p><strong>34+2-Paket (186,66 EUR, 5,19 EUR/Fl.)<br />
</strong></p>
<h1>AUSVERKAUFT!</h1>
<p>Stand: 06.11.2012</p>
<p>Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weißwein aus Südtirol: ein Stoan im Brett!</title>
		<link>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/stoan/</link>
		<comments>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/stoan/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Aug 2012 08:25:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Weinlakai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[2011 Tramin &#8220;Stoan&#8221; (Weißwein, Italien) Die heutige Empfehlung stellt ein gewisses Wagnis dar: Ein Weißwein mit einem Preis von über 10,- EUR dürfte einige Leser erschrecken. Bei einem Rotwein wäre das sicherlich nur begrenzt der Fall und so möchte ich heute eine Lanze für gute und wirklich hochwertige Weißweine brechen. Noch dazu ist der südtiroler [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><strong><strong>2011 Tramin &#8220;Stoan&#8221; (Weißwein, Italien)</strong></strong></strong></p>
<p><strong>Die heutige Empfehlung stellt ein gewisses Wagnis dar: Ein Weißwein mit einem Preis von über 10,- EUR dürfte einige Leser erschrecken. Bei einem Rotwein wäre das sicherlich nur begrenzt der Fall und so möchte ich heute eine Lanze für gute und wirklich hochwertige Weißweine brechen. Noch dazu ist der südtiroler &#8220;Stoan&#8221; bei dem genannten Händler für den Preis &#8220;ab Hof&#8221; zu bekommen – anderswo zahlt man fast 20,- EUR für den Wein. Der &#8220;Stoan&#8221; ist ein Verschnitt aus mehreren Rebsorten und dieses Cuvée hat es im wahrsten Sinne des Wortes in sich. Chardonnay, Weißburgunder, Sauvignon Blanc und Gewürztraminer kommen hier zum Einsatz. Auf den ersten Blick eine wilde Mischung, denn insbesondere Chardonnay und Sauvgnon Blanc sind &#8220;completely different animals&#8221;. Aber genau diese außergewöhnliche Komposition macht den &#8220;Stoan&#8221; zu einem faszinierenden und ganz eigenständigen Wein. Und besonders Leser, die einen säurearmen Wein bevorzugen, kommen hier voll auf ihre Kosten.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://eepurl.com/mqLuT" target="_blank"><strong>+++ Nie mehr eine Empfehlung verpassen: Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++</strong> <img src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></a></p>
<p><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/08/Stoan.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1697" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/08/Stoan-80x300.jpg" alt="" width="80" height="300" /></a><span id="more-1694"></span></p>
<p>Ein trockener Riesling weist in der Regel einen Gesamtsäuregehalt von ca. 8 g pro Liter aus und der dadurch zustande kommende, frische Charakter macht einen Riesling erst zu einem Riesling. Allerdings tun sich manche Weintrinker mit einem hohen Säuregehalt schwer und einige vertragen ihn auch schlichtweg nicht (Stichwort: Sodbrennen). So ist der heutige Wein mit einem Gesamtsäuregehalt von etwas über 5 g pro Liter auf deutlich niedrigerem Niveau unterwegs und bewegt sich eher in den Sphären eines Rotweines.</p>
<p>Aber natürlich empfehle ich hier keine Weine, die exklusiv für Menschen mit Pyrosis gedacht sind. Der &#8220;Stoan&#8221; ist unabhängig von irgendwelchen technischen Daten ein ganz besonderer Wein: Hocharomatisch mit sehr speziellem Fruchtprofil und einem fetten Körper, der auch intensiverem Essen ohne Probleme standhalten kann.</p>
<div>
<p>Die 1898 gegündete Cantina Tramin ist eine Kellereigenossenschaften in <a href="http://www.wein-plus.eu/de/S%C3%BCdtirol_3.0.3037.html" target="_blank">Südtirol</a> und hat ihren Sitz in Tramin. Aber Moment: Genossenschaft? Bisher kannte ich Kellereigenossenschaften nur als Erkennungszeichen für Weine, die ich möglichst meiden sollte. Häufig hat man es hier mit sehr landwirtschaftlich geprägten Zusammenschlüssen zu tun, bei denen hunderte Weinbauern ihre Trauben zusammenwerfen, ohne der Qualität und dem anschließenden Winemaking große Beachtung zu schenken.</p>
<p>Aber ganz offensichtlich geht es auch anders: Eigentümer der Cantina Tramin sind 290 Weinbauern, die im Kleinraum Tramin, Auer, Neumarkt und Montan auf einer Gesamtfläche von etwa 245 Hektar ihren Grund bearbeiten. Die Qualität wird im Weinberg sehr hoch gehalten, die Erträge sind gering und der Vinifizierung wird hächste Beachtung geschenkt.</p>
</div>
<p>In der Wiege des Gewürztraminers entstehen dank des submediterranen Klimas und der starken Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, sehr aromatische Weine, die nicht selten mit Holz in Kontakt kommen. Allerdings immer in sehr vorsichtigem Maße, um den fruchtigen Charakter der Weine nicht zu überdecken.</p>
<p>So auch der &#8220;Stoan&#8221;. Die auf 400 bis 550 m Höhe gewachsenen Trauben vergären bei kontrollierter Temperatur (18-20°C) im großen Holzfass. Und auch der Ausbau und die Hefelagerung erfolgen mit moderatem Holzkontakt.</p>
<p>Für Chardonnay und Weißburgunder ist dies nicht weiter ungewöhnlich. Exotischer mutet eher an, dass der Wein noch mit Sauvignon Blanc und einem kleinen Teil Gewürztraminer verschnitten wurde. Insbesondere erstere Rebsorte ist eher durch seine knackige Säure und Stachelbeer-Aromatik beliebt. Diese Charakteristik passt auf den ersten Blick nicht unbedingt zu den etwas &#8220;fetteren&#8221; Sorten Chardonnay und Weißburgunder – vor allem wenn Holz mit im Spiel ist.</p>
<p>Doch genau dieses Komposition schafft bei heutiger Empfehlung einen besonderen Reiz. Die Schwere und Cremigkeit des Chardonnays werden durch den Sauvignon Blanc wunderbar gekontert, ohne ein Ungleichgewicht zu erzeugen. Gemeinsam mit dem Gewürztraminer erhält der Wein eine sehr schöne und komplexe Frucht, die wunderbar zu dem kräftigen Gesamtauftritt des Weines passt.</p>
<p>Für Kenner ist das sicher nicht überraschend, denn das DOC Südtirol (&#8220;Alto Adige&#8221;) bringt seit geraumer Zeit sogar reine Sauvignon Blancs hervor, die im Holz ausgebaut wurden und eine hervorragende Stilistik aufweisen, wenn auch völlig anders als z.B. ein Sauvignon aus Neuseeland. Besucher der Weinlakai-Tasting-Tour erinnern sich vielleicht an genau diesen Vergleich.</p>
<p>Der Wein der Genossenschaft Tramin schafft es trotz 14% Alkoholgehalt nicht zu fett oder überladen zu wirken und jeder Schluck offenbart eine neue Nuance, so dass der Wein nicht nur nebenbei getrunken werden sollte. Er fordert Aufmerksamkeit ein, die man ihm gerne schenkt.</p>
<p>Der &#8220;Stoan&#8221; ist sicher für alle Leser mehr als nur Trinkgenuss. Er ist einmal mehr Fortbildung in Sachen Wein-Stilistik und -Rebsorten. Und diese genießt man am besten im Kreise anderer Weinfreunde, denn der Austauch über solche vinophilen Erfahrungen macht immer noch am meisten Spaß.</p>
<p><strong>2011 Tramin &#8220;Stoan&#8221; (Weißwein, Italien)</strong></p>
<p><strong>Auge: Helles Gold</strong><strong>.</strong></p>
<p><strong>Nase: Pfirsich, Birne, weiße Blumen und feine Gewürznoten<strong>.</strong></strong><strong></strong></p>
<p><strong>Gaumen: Tiefe Fruchtaromen, leicht holzbetonter Schmelz und eine unaufdringliche Säure im langen Abgang.</strong><strong></strong></p>
<p><strong>Sonstiges: Besteht aus <strong>60%</strong> Chardonnay, <strong>25% Sauvignon Blanc</strong>, 10% Weißburgunder  und 5% Gewürztraminer. 7 &#8211; 10 Jahre zu lagern. Bei 10 &#8211; 14 Grad Celsius zu trinken.<br />
</strong></p>
<p><strong>Meine Einkaufsempfehlung:</strong></p>
<p>Boller Weine</p>
<p><strong>13,75 EUR/Fl.</strong></p>
<p>(5 EUR Versandkosten)</p>
<p><strong>Sonderaktion: 4 Flaschen versandkostenfrei für 55,- EUR.<br />
</strong></p>
<h1><a href="http://test.weinlakai.de/Weinlakai/Stoan.html" target="_blank">Hier klicken!</a></h1>
<p>Stand: 28.08.2012</p>
<p>Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Joint, ein Vampir und ein super Wein!</title>
		<link>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/el-cacho/</link>
		<comments>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/el-cacho/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Jul 2012 09:14:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Weinlakai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[2009 Tarantinto &#8221;El Cacho&#8221; Crianza (Rotwein, Spanien) Es gibt gewisse Dinge, die mich beim Weinkauf spontan skeptisch machen. Dazu gehören besonders auffällig gestaltete Etiketten, etwas zu gewollte Namenschöpfungen und eine dahinter stehende Marketingstory, die den Wein selbst in den Hintergrund zu drängen scheint. Wenn hinter solch einem Projekt auch noch ein Weinhändler steckt, bimmeln meine Alarmglocken auf [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><strong>2009 Tarantinto &#8221;El Cacho&#8221; Crianza (Rotwein, Spanien)</strong></strong></p>
<p><strong>Es gibt gewisse Dinge, die mich beim Weinkauf spontan skeptisch machen. Dazu gehören besonders auffällig gestaltete Etiketten, etwas zu gewollte Namenschöpfungen und eine dahinter stehende Marketingstory, die den Wein selbst in den Hintergrund zu drängen scheint. Wenn hinter solch einem Projekt auch noch ein Weinhändler steckt, bimmeln meine Alarmglocken auf voller Lautstärke. Daher waren meine Vorbehalte recht groß als ich der heutigen Empfehlung  begegnete: Der Name „El Cacho“ steht im Spanischen umgangssprachlich für Joint und dies untermauert ein Joint-rauchender Vampir auf dem Etikett. Der Name des Projektes „Tarantinto“ ist eine brechstangenartige Anspielung auf den US-amerikanischen From-Dusk-Till-Dawn-Regisseur und zudem wurde der Wein in enger Kooperation mit einem Weinhändler entwickelt, der diesen auch exklusiv vertreibt. Oje? Eigentlich schon, doch der Wein ist &#8220;leider geil&#8221;.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://eepurl.com/mqLuT" target="_blank"><strong>+++ Nie mehr eine Empfehlung verpassen: Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++</strong> <img src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></a></p>
<p><span id="more-1673"></span><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/07/tarantinto.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1675" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/07/tarantinto.jpg" alt="" width="180" height="340" /></a>Denn was sich hier für schlappe 6,90 EUR im Glas breit macht, ist ein absolut sagenhafter Rotwein, der praktisch nur positive Eigenschaften in sich vereint. Und plötzlich verzeiht man dem ganzen Marketing-Hokuspokus. Noch mehr: Man findet nach dem zweiten Glas sogar Gefallen an dem witzigen Etikett mit dem sportzigaretterauchenden Blutsauger.</p>
<p>Der „El Cacho“ schafft es eindrucksvoll durch seine schiere Produktqualität zu begeistern. Für unter 7 EUR hatte ich schon sehr lange keinen so guten Wein mehr im Glas.</p>
<p>&#8220;Silkes Weinkeller&#8221; aus Velbert ist Generalimporteur der Tarantinto-Linie und unter dem Label werden auch noch ein Syrah und ein Weißwein vertrieben. Es handelt sich um ein ganz neues Projekt, das gemeinsam mit Bordegas Borsao aus dem nordostspanischen <a href="http://www.wein-plus.eu/de/Campo+de+Borja_3.0.4690.html" target="_blank">Campo de Borja</a>, realisiert wurde. Dieses Weingut hat sich u.a. mit dem &#8220;Tres Picos&#8221; seine Sporen verdient – einem Wein, der bereits Anfang 2008 eine Weinlakai-Empfehlung war.</p>
<p>Die Idee für das Projekt Tarantinto stammt von dem genannten Weinhändler, um unter dem auffälligen Label Weine anzubieten, die ein besonders gutes Preis-/Leistungsverhältnis bieten. Dieses Ziel ist natürlich nicht neu, doch ist der gewählte Prozess recht interessant:</p>
<p>Der Weinhändler schrieb 40 spanische Weingüter an, um ihnen das Projekt zu erläutern sowie sie darum zu bitten jeweils eine oder mehrere Cuvées zu kreieren und davon sechs Musterflaschen zur Verfügung zu stellen. Als Resultat dieses Aufrufes verkostete der Händler schließlich rund 100 verschiedene Weine.</p>
<p>Der heutige Wein wurde auf Basis dieser Tastings ausgewählt und die hohe Qualität des Weines macht auf eindrucksvolle Weise deutlich, dass die gewählte Vorgehensweise Hand und Fuß hat.</p>
<p>Der Wein besteht aus 60% Garnacha, 20% Tempranillo und 20% Cabernet Sauvignon und stammt von bis zu 60 Jahre alten Rebstöcken. Er wurde acht Monate in amerikanischer und französischer Eiche ausgebaut.</p>
<p>Seine schöne Ausgewogenheit, die attraktive Frucht und der durchaus kräftige Körper sind in dieser Preislage alles andere als selbstverständlich. Er lässt sich bereits jetzt sehr gut trinken, denn die Tanninstruktur ist bereits recht abgeschliffen und der Alkohol sehr gut integriert. Trotzdem kann man den Wein noch locker 3-5 Jahre liegen lassen.</p>
<p>Und das alles für 6,90 EUR ist wirklich eine Kaufempfehlung wert. Es ist mal wieder so ein Rotwein, den man sich am besten in höherer Stückzahl &#8220;auf Halde&#8221; legt.</p>
<p><strong>2009 Tarantinto &#8221;El Cacho&#8221; Crianza (Rotwein, Spanien)</strong></p>
<p><strong>Auge: </strong><strong>Dunkles Rubinrot.</strong></p>
<p><strong>Nase: Cremiges Bukett mit Aromen von Heidelbeeren, Kirschen und Anklängen von Pflaumen. Zudem würzige Sandelholznoten, Vanille und Pfeifenrauch<strong>.</strong></strong><strong></strong></p>
<p><strong>Gaumen: Die Kombination aus blauen Früchten und Würzaromen setzt sich am Gaumen fort. Schöne Säure und ein gutes Gerüst aus Tanninen und Alkohol. Gute Balance im erstaunlich langen Abgang.</strong><strong></strong></p>
<p><strong>Sonstiges: Besteht aus 60% Garnacha, 20% Tempranillo und 20% Cabernet Sauvignon. Bis 2015 zu trinken.</strong></p>
<p><strong>Meine Einkaufsempfehlung:</strong></p>
<p>Silkes Weinkeller</p>
<p><strong>6,90 EUR/Fl.</strong></p>
<p>(5,40 EUR Versandkosten, ab 120 EUR frei)</p>
<h1><a href="http://test.weinlakai.de/Weinlakai/Tarantinto.html" target="_blank">Hier klicken!</a></h1>
<p>Stand: 24.07.2012</p>
<p>Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein weißer Slowene, fast geschenkt!</title>
		<link>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/puklavec/</link>
		<comments>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/puklavec/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2012 14:03:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Weinlakai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[2010 Puklavec &#38; Friends Furmint (Weißwein, Slowenien) Heutige Empfehlung stammt aus Slowenien und besteht zu 100% aus der Rebsorte Furmint. Slowenien? Furmint? Genau. Diese beiden Tatsachen qualifizieren den Wein bereits per se als Weinlakai-Empfehlung. Denn ich bin mir sicher, dass kaum ein Leser bereits Erfahrungen mit Land und Rebsorte sammeln konnte. Neben dieser &#8220;edukativen&#8221; Eigenschaft [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>2010 Puklavec &amp; Friends Furmint</strong><strong> (Weißwein, Slowenien)</strong></p>
<p><strong>Heutige Empfehlung stammt aus Slowenien und besteht zu 100% aus der Rebsorte Furmint. Slowenien? Furmint? Genau. Diese beiden Tatsachen qualifizieren den Wein bereits per se als Weinlakai-Empfehlung. Denn ich bin mir sicher, dass kaum ein Leser bereits Erfahrungen mit Land und Rebsorte sammeln konnte. Neben dieser &#8220;edukativen&#8221; Eigenschaft verfügt der Furmint von Puklavec&amp;Friends aber auch über ein erstaunlich gutes Preis-/Genussverhältnis. Durch das Sonderangebot des empfohlenen Händlers kommt hier für schlappe 4,75 EUR ein Wein ins Glas, der eine schöne und vor allem außergewöhnliche Fruchtaromatik hat sowie durch feine Mineralik und frischer Säure besticht. Mit anderen Worten: Dieser Furmint ist der perfekte Terrassenwein. Aber Achtung, Vorratskäufe sind nicht unendlich möglich, von dem Wein sind für diesen Preis nur noch rund 800 Fl. verfügbar.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://eepurl.com/mqLuT" target="_blank"><strong>+++ Nie mehr eine Empfehlung verpassen: Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++</strong> <img src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></a></p>
<p><span id="more-1612"></span></p>
<p><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/06/furmint.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1613" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/06/furmint-93x300.jpg" alt="" width="93" height="300" /></a><a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Furmint.htm" target="_blank">Furmint</a> ist eine weiße Rebsorte, die insbesondere in Ungarn angebaut wird und dort durch ihre Verwendung für den weltberühmten Süßwein <a href="http://www.wein-plus.eu/de/Tokajer_3.0.1161.html" target="_blank">Tokaji</a> einen besonderen Stellenwert erlangt hat. Dieser Süßwein-Tradition folgend wird die Rebsorte selten trocken vinifiziert. Schade eigentlich, denn  heutige Empfehlung beweist, dass sich die Rebsorte bestens dafür eignet.</p>
<p>Furmint produziert recht säurebetonte Weine, die aber durch ihre schöne Frucht sehr ausgewogen sind und insbesondere durch 1-2 Jahren Flaschreife noch harmonischer und komplexer werden. Daher empfehle ich heute nicht den aktuellen Jahrgang des Weines (2011), sondern den Wein aus dem Vorjahr.</p>
<p>Das Ursprungsland Slowenien verfügt über eine lange Weintradition – die Kelten produzierten hier schon lange vor den Römern die ersten Weine. Neuzeitlich betrachtet gibt es seit den 70er-Jahren slowenische Weinproduzenten, die kommerziell erfolgreich sind und seit der in 1991 erlangten Uanabhängigkeit von Jugoslawien erlebte die slowenische Weinbranche einen wahren Boom. Und letztlich erleichtert seit 2004 die EU-Zugehörigkeit den Export der Weine.</p>
<p>Heute besitzt Slowenien eine Weinanbaufläche von insgesamt 25.000 ha in drei offiziell deklarierten Weinbauregionen. Diese Fläche wird von rund 40.000 offiziell registrierten Winzern bewirtschaftet.</p>
<p>Heutiger Furmint von Puklavec&amp;Friends stammt aus der nordöstlich gelegenen Weinbauregion<a href="http://www.wein-plus.eu/de/Podravje_3.0.2894.html" target="_blank"> Podravje</a> bzw. der Subregion Jeruzalem-Ormož. Podravje hat mit 10.500 ha die größte Anbaufläche des Landes und es werden hauptsächlich Furmint (&#8220;Šipon&#8221;) und Welschriesling (&#8220;Laški Rizling&#8221;) angebaut. Aus diesen Rebsorten wird viel Massenware hergestellt, aber eben auch qualitativ sehr gut gemachte und vor allem günstige Weine.</p>
<p>Puklavec&amp;Friends sind seit 30 Jahren in der Region aktiv und verfolgen einen sehr modernen und qualitätsbewussten Umgang mit der Materie. Beweis dafür ist u.a. die Tatsache, dass alle Trauben von Puklavec per Hand geerntet werden. Bei einem Wein, der unter 5,- EUR kostet, absolut sensationell</p>
<p>Ihr Furmint ist absolut sauber gemacht und bringt jede Menge Trinkspaß auf die Terrasse. Dabei hält er sich in Kombination mit weißem Fleisch oder Fisch sehr gut, denn der Wein verfügt neben der guten Säurestruktur auch durchaus über Körper.</p>
<p>Neben dem puren Trinkspaß dürfte der Wein aber auch einem Großteil meiner Leser ganz neue Erfahrungen bescheren: Zum einen hat Furmint einen recht eigenständigen Charakter, zum anderen lernt man ein noch eher unbekanntes Weinland sehr positiv kennen. Und so ist die heutige Empfehlung vielleicht für einige der Startpunkt, um sich mit Weinen aus Osteuropa etwas näher zu beschäftigen.</p>
<p>Wie bereits angesprochen muss der Wein nicht schnell ausgetrunken werden und so empfehle ich allen Lesern nicht lange über das 23+1-Paket des Händlers nachzudenken. Auf diese Weise wäre die Sommersaison schon jetzt gesichert und man spart nochmals zusätzlich. Allerdings sollte dann schnell bestellt werden – der Jahrgang 2010 ist praktisch ausverkauft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>2010 Puklavec &amp; Friends Furmint</strong><strong> (Weißwein, Slowenien)</strong></p>
<p><strong>Auge: </strong><strong>Helles Gold.</strong></p>
<p><strong>Nase: <strong>Apfel, Pfirsich und weiße Blumen.</strong></strong><strong></strong></p>
<p><strong>Gaumen: Gelbe Früchte, Zitrus, frische Säure im mittellangen Abgang.</strong><strong></strong></p>
<p><strong>Sonstiges: Besteht aus<strong> 100% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Furmint.htm" target="_blank">Furmint</a>. </strong>Enthält 10,5% Alkohol. Bis 2014 zu trinken.<br />
</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Meine Einkaufsempfehlung:</strong></p>
<p>Meevio</p>
<p><strong>4,75 EUR/Fl.</strong></p>
<p>(4,95 EUR Versandkosten, ab 75 EUR frei)</p>
<p>Zudem wird eine 23+1-Aktion angeboten (109,25 EUR inkl. Versand: 4,55 EUR/Fl.).</p>
<h1>AUSVERKAUFT!</h1>
<p>Stand: 14.06.2012</p>
<p>Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lakaidoskop #10: Zu Gast in der French Laundry!</title>
		<link>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/frenchlaundry/</link>
		<comments>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/frenchlaundry/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jun 2012 14:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Weinlakai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lakaidoskop]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitten im kalifornischen Napa Valley liegt das verträumte Örtchen Yountville. Kaum jemand würde ahnen, dass hier eines der besten Restaurants der USA zuhause ist. Auch wenn Besitzer Thomas Keller mittlerweile mehrere Restaurants im ganzen Land besitzt, so ist die French Laundry sein kulinarisches Aushängeschild. Die Höchsbewertung des Guide Michelin mit 3 Sternen unterstreicht das dort [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mitten im kalifornischen Napa Valley liegt das verträumte Örtchen Yountville</strong><strong>. Kaum jemand würde ahnen, dass hier eines der besten Restaurants der USA zuhause ist. Auch wenn Besitzer <a href="http://tkrg.org/" target="_blank">Thomas Keller</a> mittlerweile mehrere Restaurants im ganzen Land besitzt, so ist die French Laundry sein kulinarisches Aushängeschild. Die Höchsbewertung des Guide Michelin mit 3 Sternen unterstreicht das dort herrschende Niveau. Den Weinlakai führte es im Rahmen eines privaten Urlaubes nach Kalifornien und so konnte ich es mir nicht entgehen lassen herauszufinden, ob dieser hochangesehene Kulinariktempel hält was er verspricht.</strong></p>
<p><strong><a href="http://eepurl.com/mqLuT" target="_blank"><strong>+++ Nie mehr eine Empfehlung verpassen: Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++</strong> <img src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></a><br />
</strong></p>
<p><span id="more-1505"></span></p>
<p>Um nach dem Restaurant-Besuch nicht mehr hinters Steuer zu müssen, übernachteten meine zwei Begleiter und ich vor Ort in einem wunderbaren <a href="http://www.napavalleyrailwayinn.com/" target="_blank">Hotel</a>, das seine Gäste in alten Zug-Wagons unterbringt. Von dort aus ist die French Laundry  fußläufig erreichbar und wir machten zunächst mit dem eigenen Garten der French Laundry Bekanntschaft. Hier wird so viel wie möglich selbst angebaut und es finden sich etliche Gemüsesorten und ausgefallene Kräuterarten.</p>
<p>Im Folgenden möchte ich insbesondere Fotos sprechen lassen. Bei weiteren Fragen freue ich mich auf entsprechende Kommentare unterhalb des Artikels.</p>
<div id="attachment_1641" class="wp-caption alignleft" style="width: 520px"><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/06/IMG_3700.jpg"><img class="size-full wp-image-1641" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/06/IMG_3700.jpg" alt="" width="510" height="380" /></a><p class="wp-caption-text">Eigener Garten auf der gegenüberliegenden Straßenseite</p></div>
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<p><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3701.jpg"><img class="size-full wp-image-1533 " src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3701.jpg" alt="" width="510" height="380" /></a></p>
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<div id="attachment_1532" class="wp-caption alignnone" style="width: 520px"><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3702.jpg"><img class="size-full wp-image-1532  " src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3702.jpg" alt="" width="510" height="380" /></a><p class="wp-caption-text">Der dezente Hinweis auf den 3-Sterne-Tempel</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1531" class="wp-caption alignnone" style="width: 520px"><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3704.jpg"><img class="size-full wp-image-1531 " src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3704.jpg" alt="" width="510" height="380" /></a><p class="wp-caption-text">Einladendes Ambiente im Innenhof, ganz ohne elitären Schnickschnack</p></div>
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<div id="attachment_1530" class="wp-caption alignnone" style="width: 520px"><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3706.jpg"><img class="size-full wp-image-1530 " src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3706.jpg" alt="" width="510" height="380" /></a><p class="wp-caption-text">Das Markenzeichen der kulinarischen Wäscherei</p></div>
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<p><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3707.jpg"><img class="size-full wp-image-1529 " src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3707.jpg" alt="" width="510" height="380" /></a></p>
<p>Man geht mit der Zeit: Die äußerst umfangreiche, 124-seitige Weinkarte auf einem iPad (kann <a href="http://www.tkrg.org/upload/fl_wine.pdf" target="_blank">hier</a> nachgelesen werden)</p>
<p><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/06/FL_wine5.jpg"><img class="alignleft  wp-image-1636" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/06/FL_wine5.jpg" alt="" width="510" height="605" /></a></p>
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<p>Unsere Weinauswahl für den Abend: Von interessant über spannend bis dekadent</p>
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<p><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/menu.jpg"><img class="size-medium wp-image-1549 " src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/menu-180x300.jpg" alt="" width="180" height="300" /></a></p>
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<div id="attachment_1527" class="wp-caption alignnone" style="width: 520px"><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3712.jpg"><img class="size-full wp-image-1527  " src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3712.jpg" alt="" width="510" height="380" /></a><p class="wp-caption-text">Knollensellerie-Veloutè mit Sultaninen, Esskastanien und schwarzem Trüffel</p></div>
<p>Lecker, aber aromatisch nicht sonderlich komplex. Der Trüffel gibt hier den Ton an und überdeckt so die feinen Aromen der übrigen Zutaten.</p>
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<div class="wp-caption alignnone" style="width: 520px"><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3713.jpg"><img src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3713.jpg" alt="" width="510" height="380" /></a><p class="wp-caption-text">“Austern und Perlen”: Sabayon aus Tapioka-Perlen mit &#8220;Island Creek&#8221; Austern und Kaviar vom weißen Stör</p></div>
<p><em></em>Da ich weder großer Austern noch Kaviar-Fan bin, sicher nicht einer der besten Gänge für mich. Jedoch war die Kombination mit dem sehr trockenen und säurebetonten Champagner hervorragend.</p>
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<div id="attachment_1525" class="wp-caption alignnone" style="width: 520px"><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3714.jpg"><img class="wp-image-1525  " src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3714.jpg" alt="" width="510" height="380" /></a><p class="wp-caption-text">“Smoked” Großaugen-Thunfisch-Pastrami mit Roggenbrot-Purée, Wirsing und “Thousand Island Dressing”</p></div>
<p>Ein toller Gang: Auf der gereichten Schale befand sich eine mit Rauch gefüllte Glashaube. Daher war der geräucherte Eindruck sehr frisch und interessant. Und auch die Weinkombination funktionierte perfekt, denn der kalifornische Riesling (!) aus dem Jahr 1993 (!) war exzellent trinkbar und passte mit seiner Petrol-Aromatik fantastisch zu dem rauchigen Thunfisch.</p>
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<div id="attachment_1524" class="wp-caption alignnone" style="width: 520px"><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3715.jpg"><img class="size-full wp-image-1524 " src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3715.jpg" alt="" width="510" height="380" /></a><p class="wp-caption-text">Hühnerei-Creme mit einem Ragout von Périgord Trüffeln</p></div>
<p>Es ging wunderbar weiter. Die Schale war mit einer Eiercreme aus schwarzem und weißem Trüffel gefüllt und schmeckte himmlisch. Kenner wissen schon lange, dass sich Trüffel hervorragend mit Ei kombinieren lässt und auch hier funktionierte die Kombination eindrucksvoll gut. Die Überraschung: Es wurde kein Wein gereicht, sondern das &#8220;Blue Apron&#8221; Ale der Brookly Brewery. Dieses dunkle Bier war eine gut Abwechslung und passte erstaunlich gut. Insbesondere da hier ein &#8220;säurefreies&#8221; Getränk eine deutlich bessere Paarung herstellte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 520px"><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3717.jpg"><img src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3717.jpg" alt="" width="510" height="380" /></a><p class="wp-caption-text">Mulard-Ente “Foie Gras en Terrine”: Pedro Ximenez (Sherry) Gelée, Heidelbeeren aus Oregon, Fenchel und Sablé aus Graham Cracker</p></div>
<p>Vielleicht mein Lieblingsgang. Es war sicher die beste Entenstopfleberpastete, die ich je gegessen habe. Solch ein zarter Schmelz in Kombination mit einem feinen, überhaupt nicht aufdringlichen, Lebergeschmack war sensationell. Das Zusammenspiel mit den süßen und sauren Komponenten funktionierte perfekt. Daher wäre hier auch der obligatorische Süßwein bzw. Sauternes überflüssig gewesen. Auch das warme Brioche der ortansässigen, ebenfalls zum Thomas-Keller-Imperium gehörenden, &#8220;Bouchon Bakery&#8221; war traumhaft gelungen. Bei dem schieren an diesen Gang läuft mir noch jetzt das Wasser im Mund zusammen&#8230;</p>
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<div id="attachment_1521" class="wp-caption alignnone" style="width: 520px"><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3718.jpg"><img class="size-full wp-image-1521 " src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3718.jpg" alt="" width="510" height="380" /></a><p class="wp-caption-text">Pazifische Gelbschwanzmakrele “Amandine” mit Chicorée, Marcona-Mandeln und grüner Orange “Aigre-Doux” (süß-sauer).</p></div>
<p>Auch wenn der Geschmack des weißen Fisches sehr stark von den Mandeln verdeckt wird, ist die Kombination mit dem Sauvignon Blanc ausgezeichnet. Dieser verbrachte etwas Zeit im Holz und genau diese Aromatik korrespondiert so gut mit den Nüssen. Zudem gibt die Frucht dieses vielschichtigen Weines dem Gang jede Menge zusätzliche Reize.</p>
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<div id="attachment_1520" class="wp-caption alignnone" style="width: 520px"><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3719.jpg"><img class="size-full wp-image-1520 " src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3719.jpg" alt="" width="510" height="380" /></a><p class="wp-caption-text">“Safran-Vanille”: In süßer Butter pochierter Hummerschwanz, Pastinaken-Purée, Pfeilblatt-Spinat und Safran-Emulsion</p></div>
<p>Der Hummerschwanz ist sehr stark mit Vanille aromatisiert. Das passt zwar besonders gut zu dem Chardonnay, doch bleiben von dem Hummergeschmack nur noch Anklänge übrig. Der Spinat bringt zwar einen überraschend gut funktionierenden Kontrast in diesen Gang, jedoch passt dieses Aromaprofil überhaupt nicht zu dem gereichten Chardonnay.</p>
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<p><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/06/Gaja.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1610" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/06/Gaja.jpg" alt="" width="510" height="380" /></a></p>
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<p>1985 Gaja Barbaresco</p>
<p>Falls bislang noch nicht genügend Dekadenz im Spiel war, nun geht es richtig los: Der legendäre Gaja von 1985 hat volle Trinkreife erreicht und macht dabei immer noch einen frischen und leichtfüßigen Eindruck. Mit dem unten stehenden &#8220;weißen Riesen&#8221; bekam er einen nicht zu überbietenden Partner zur Seite gestellt.</p>
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<div id="attachment_1518" class="wp-caption alignnone" style="width: 520px"><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3721.jpg"><img class="size-full wp-image-1518 " src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3721.jpg" alt="" width="510" height="380" /></a><p class="wp-caption-text">Weißer Trüffel in rauen Mengen</p></div>
<p>Was hier in der edlen Holzschatulle präsentiert wurde, stammt aus der gleichen Gegend wie auch der Gaja, nämlich aus dem Piemont. Weißer Trüffel ist schweineteuer und insbesondere in dieser Größe ultrarar. Andächtiges Schweigen am Tisch.</p>
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<div id="attachment_1517" class="wp-caption alignnone" style="width: 520px"><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3723.jpg"><img class="size-full wp-image-1517 " src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3723.jpg" alt="" width="510" height="380" /></a><p class="wp-caption-text">Carnaroli Bio-Risotto mit gehobeltem weißem Trüffel aus Alba</p></div>
<p>Ja, da mag man eigentlich gar nicht hinsehen. &#8220;Food Porn&#8221; in seiner schlimmsten Ausprägung. Trüffel-Risotto ist ein absoluter Klassiker. Aber hier ist er nicht nur besonders gut gemacht, sondern ist das Zusammenspiel mit dem Gaja atemberaubend. Einzeln haben wir es bereits mit außergewöhnlichem Genuss zu tun, aber erst die Kombination bringt das Ganze nochmals auf eine höhere Stufe. Der Wein bringt sich aromatisch sehr stark ein, lässt dem weißen Trüffel aber noch jede Menge Raum. Irgendwann schmeckt das Risotto nach Gaja und der Gaja nach Trüffel – Balance zwischen Essen und Wein, wie sie besser nicht gehen kann. Punkt.</p>
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<div id="attachment_1516" class="wp-caption alignnone" style="width: 520px"><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3725.jpg"><img class="size-full wp-image-1516" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3725.jpg" alt="" width="510" height="380" /></a><p class="wp-caption-text">&#8220;Coq au vin” mit Ditalini Pasta, Steinpilzen, Baby-Lauch, Petite-Zwiebeln, Kräutersalat und schwarzem Trüffel</p></div>
<p>Eine sehr japanische Version von Coqu a vin. Sehr intensiv und salzig am Gaumen. Für mich zwar spannend, aber irgendwie auch &#8220;over the top&#8221;, einfach zu wenig raffiniert. Ich denke insbesondere nach dem Trüffel-Risotto ein zu großer Kulturschock.</p>
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<p><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3728.jpg"><img src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3728.jpg" alt="" width="510" height="380" /></a></p>
<p>1994 Ridge Monte Bello</p>
<p>Der nächste Kultwein des Abends. Dieses Mal mit regionaler Herkunft und – verglichen mit dem Gaja –  von völlig anderem Charakter. Aber dennoch nicht weniger aufregend. Was wie ein gereifter Bordeaux wirkt der Monte Bello und auch hier trifft die Essenbegleitung den kulinarischen Nagel auf den Kopf.</p>
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<div id="attachment_1515" class="wp-caption alignnone" style="width: 520px"><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3726.jpg"><img class="size-full wp-image-1515 " src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3726.jpg" alt="" width="510" height="380" /></a><p class="wp-caption-text">“Calotte de Boeuf Grillée” (Gegrilltes Wagyu-Steak vom Hochrippendeckel) von den Snake River Farms mit Nantes-Karotten, Tokyo-Rübe, knusprige Brokkolini, Mizuna und “Sauce Japonaise”</p></div>
<p>Auch das Rindfleisch hat einen sehr japanischen Anklang. Allerdings in diesem Fall sehr dezent und so kann das edle Rindfleisch seinen ganz Geschmack entfalten. Unwahrscheinlich saftig und intensiv kommt es daher und gibt mit dem Ridge eine perfekte Paarung ab. Aromatisch sicher nicht so deckungsgleich wie Gaja mit dem Trüffel, doch verandelt das Fleisch den Ridge in einen samtweichen Gaumenschmeichler.</p>
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<div class="wp-caption alignnone" style="width: 520px"><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3729.jpg"><img src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3729.jpg" alt="" width="510" height="380" /></a><p class="wp-caption-text">“Little Big Apple”: Cranberry, Birnen von der Jacobsen’s Farm, Brunnenkresse und Walnuss “Pain Perdu”</p></div>
<p>Zu diesem Gang wird kein anderer Wein serviert, auch wenn der sehr strenge Käse förmlich nach einem Süßwein schrie. Da ich kein großer Fan von extremem &#8220;Stinkekäse&#8221; bin, hatte ich ich zwar an den aromatischen Früchten Vergnügen, konnte der Kombination aber nur wenig abgewinnen.</p>
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<div id="attachment_1512" class="wp-caption alignnone" style="width: 520px"><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3730.jpg"><img class="size-full wp-image-1512 " src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3730.jpg" alt="" width="510" height="380" /></a><p class="wp-caption-text">Verjus-Sorbet (Verjus: Saft unreifer Trauben) mit kandierten Cashew-Nüssen, Trauben und Bergminze</p></div>
<p>Das Sorbet ist ein wunderbarer &#8220;palate cleanser&#8221; und wirkt wunderbar erfrischend. Schön präsentiert und wirklich sehr zweckdienlich.</p>
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<div id="attachment_1511" class="wp-caption alignnone" style="width: 520px"><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3731.jpg"><img class="size-full wp-image-1511 " src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3731.jpg" alt="" width="510" height="380" /></a><p class="wp-caption-text">“Gebuttertes Popcorn” mit weißem Trüffel</p></div>
<p>Bei dem Popcorn handelt es sich um eine Eiscreme, die einen deutlich salzigen Einschlag hat. Die Kombination mit dem weißen Trüffel funktioniert sehr gut und ist wirklich außergewöhnlich. Allerdings sind solche Experimente für mich zu diesem Zeitpunkt schon etwas &#8220;too much&#8221;.</p>
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<div id="attachment_1510" class="wp-caption alignnone" style="width: 520px"><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3734.jpg"><img class="size-full wp-image-1510" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3734.jpg" alt="" width="510" height="380" /></a><p class="wp-caption-text">Karamelisiertes, weißes Schokoladen “Namelaka” mit piemontesischen Haselnüssen, getoastetem Hafer und &#8220;Black Mission&#8221; Feigen-Sorbet</p></div>
<p>Sehr leckeres Dessert mit tollem Karamel-Aroma und sehr schönem Haselnuss-Aroma. Nicht zu süß, nicht zu mächtig, sondern sehr fein und balanciert. Das Sorbet bringt noch eine willkommene Frische in die Komposition und erinnert aromatisch ein wenig an grüne Gurke.  Insgesamt eine faszinierende Aroma-Komplexität.</p>
<div id="attachment_1509" class="wp-caption alignnone" style="width: 520px"><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3736.jpg"><img class="size-full wp-image-1509 " src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/IMG_3736.jpg" alt="" width="510" height="380" /></a><p class="wp-caption-text">Mignardises</p></div>
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<p>Nach dem obligatorischen Espresso bleibt festzuhalten, dass der Abend in der French Laundry wirklich ein &#8220;Wow-Erlebnis&#8221; war. Die Atmosphäre war absolut unaufgeregt und man fühlte sich von Anfang an wohl. Das Essen war außergewöhnlich gut und lässt sich mit Sterneküche in Deutschland bzw. Europa nur schwerlich vergleichen.</p>
<p>Die einzigen Schwäche war aus meiner Sicht, dass bei manchen Gängen die Hauptzutat aromatisch etwas zu kurz kam, da sie von mindestens einer anderen Komponente überdeckt wurde.</p>
<p>Ein eher selbst zugefügter Negativpunkt war, dass ich mir am Ende des Abends gewünscht hätte etwas weniger getrunken zu haben. Der Champagner zu Beginn wurde ohne Unterlass nachgeschenkt und auch die für uns geöffneten Flaschen Wein wollten wir mit keinem oder möglichst wenig Inhalt zurückgehen lassen. Bei dieser Anzahl von Weinen und mit nur drei Personen eine etwas zu große Herausforderung.</p>
<p>Eine Empfehlung ist die French Laundry wirklich wert. Wenn Sie eine Kalifornien-Reise planen, empfehle ich allerdings eine Reservierung mit ca. 6 Monaten Anlaufzeit. Und wer einmal in Las Vegas sein sollte, dem kann ich ebenfalls Thomas Kellers &#8220;Bistro Bouchon&#8221; im spektakulärem Venetian Resort empfehlen. Ein perfekte Nachempfindung eines typisch französischen Bistros mit hervorragendes Küche.</p>
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		<title>Ein Argentinier mit Verwöhnaroma!</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 09:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Weinlakai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[2011 O. Fournier Urban Uco (Rotwein, Argentinien) War die vorletzte Empfehlung ein feiner Bordeaux und die vergangene eine südafrikanische Fruchtbombe, so ist heutiges Tempranillo-Malbec-Cuvée namens Urban Uco die Schnittmenge beider Stilistiken. Die Trauben für den Wein wachsen auf 1.100 Metern Höhe und das dort herrschende Klima liefert ideale Bedingungen: Warme Temperaturen tagsüber sorgen für eine gute [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>2011 O. Fournier Urban Uco (Rotwein, Argentinien)</strong></p>
<p><strong>War die vorletzte Empfehlung ein feiner Bordeaux und die vergangene eine südafrikanische Fruchtbombe, so ist heutiges <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Tempranillo.htm" target="_blank">Tempranillo</a>-<a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Malbec.htm" target="_blank">Malbec</a>-Cuvée namens Urban Uco die Schnittmenge beider Stilistiken. Die Trauben für den Wein wachsen auf 1.100 Metern Höhe und das dort herrschende Klima liefert ideale Bedingungen: Warme Temperaturen tagsüber sorgen für eine gute Reife bzw. schöne Frucht und die kühlen Nachttemperaturen bewahren die Säurestruktur und die damit verbundene Frische im Wein. Der Urban Uco ist zwar dennoch eindeutig &#8220;neue Welt&#8221; und überzeugt hauptsächlich durch seine schöne Frucht, doch bietet er eben auch jede Menge Finesse. Sein Preis-/Leistungsverhältnis ist unfassbar gut und Jay Miller vom Wine Advocate meint: &#8220;This stunning overachiever may be the finest value in my Argentina tastings. Buy it by the case&#8221;.<br />
</strong></p>
<p><strong><a href="http://eepurl.com/fhHvI" target="_blank">+++ Nie mehr eine Empfehlung verpassen: Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++</a></strong> <img src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><span id="more-1540"></span></p>
<p><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/UrbanUco.jpg"><img class="alignleft  wp-image-1542" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/UrbanUco-78x300.jpg" alt="" width="62" height="240" /></a>Die heutige Empfehlung stammt von der südlichen Erdhalbkugel und so wurden die Trauben für den 2011er Urban Uco bereits Ende März im argentinischen <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Mendoza.htm" target="_blank">Mendoza-Gebiet</a> geernet – genauer gesagt im südwestlich der Stadt Mendoza gelegenem <a href="http://www.valledeuco.org/" target="_blank">Valle de Uco</a>.</p>
<p>Hier scheint die Sonne 250 Tage im Jahr und so werden die Trauben wahrlich verwöhnt. Lediglich die geringe Niederschlagsmenge macht den Eingriff von Menschenhand notwendig; so werden praktisch alle Rebflächen künstlich bewässert.</p>
<p>Jose Manuel Ortega Fournier, der ebenfalls im spanischen Ribera del Duero und in Chile Wein produziert, etablierte den argentinischen Ableger seines Wein-Imperiums in 2006 und das futuristische Hauptgebäude des Weingutes wird von den Einheimischen nur „El Ufo“ genannt. Es „hockt“ in der umgebenden Natur tatsächlich wie ein soeben gelandetes Raumschiff.</p>
<p><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/fournier_v.jpg"><img class="size-full wp-image-1580  alignright" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/05/fournier_v.jpg" alt="" width="324" height="247" /></a></p>
<p>Das Weingut versteht sich bei der Weinherstellung auf die Kombination aus traditionellen Prinzipien und modernen Vinifikationsmethoden. So werden die Trauben per Hand geerntet und in nur 18kg fassenden Behältern transportiert, um mögliche Quetschungen zu vermeiden. Zudem wird bei der Weinherstellung vollständig auf Pumpen verzichtet – der Wein wird lediglich mit Hilfe von Gravitation bewegt. So liegt z.B. der Fasskeller knapp 20 Meter unter der Erde, so dass der Wein „stressfrei“ in die Fässer gelangt.</p>
<p>Speaking of: Der Urban Uco wurde 3 Monate in kleinen Eichenfässern (französische und amerikanische Barriques) ausgebaut und danach auf die Flasche gefüllt. Nicht zuletzt durch diese Zeit im Holz wirkt der Wein besonders schön strukturiert, ohne etwas von der wunderbaren Fruchtaromatik einzubüßen.</p>
<p>Heutige Empfehlung ist blitzsauber gemacht und hat keine Ecken und Kanten. Es ist ein Wein, der solo getrunken genauso überzeugt, wie in Paarung mit einem guten Stück Fleisch. Zudem ist er durchaus sommertauglich, denn er ist nicht zu schwer und seine tolle Frucht begeistert auch an lauen Sommerabenden auf der Terrasse.</p>
<p>Der Urban Uco ist einmal wieder der eindrucksvolle Beweis dafür, dass man Supermarktweine getrost im Regal stehen lassen kann und für ähnliches Geld unwahrscheinlich gute und interessante Weine kaufen kann.</p>
<p>Ich empfehle allen Lesern den Rat von Jay Miller ernst zu nehmen und den Wein am besten gleich kistenweise zu kaufen. 570 Flaschen sind bei dem Händler sofort verfügbar, weitere Flaschen in der Nachlieferung. Wir haben es demnach wieder mit einer überschaubaren Menge zu tun und der Wein ist nirgendswo sonst zu diesem niedrigen Preis zu haben.</p>
<p><strong>201<strong>1</strong> O. Fournier Urban Uco</strong><strong> (Rotwein, Argentinien)</strong></p>
<p><strong>Auge: </strong><strong>Dunkles Rot.</strong></p>
<p><strong>Nase: <strong>Rauch, Brombeeren, Heidelbeeren, Kirschen, Pflaumen, Feigenmarmelade und Blumen.</strong></strong><strong></strong></p>
<p><strong>Gaumen: Intensive Fruchtaromen, gute Tiefe und süße Tannine im langen Abgang.</strong><strong></strong></p>
<p><strong>Sonstiges: Besteht aus<strong> 50% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Malbec.htm" target="_blank">Malbec</a> und 50% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Tempranillo.htm" target="_blank">Tempranillo</a></strong>. Enthält 14% Alkohol.<br />
</strong></p>
<h1>91 Punkte</h1>
<p>(Quelle der Bewertung: Wine Advocate, Jay Miller, Dezember 2011)</p>
<p><strong>Meine Einkaufsempfehlung:</strong></p>
<p>Elvinjo</p>
<p><strong>8,70 EUR/Fl.</strong></p>
<p>(5,95 EUR Versandkosten, ab 75 EUR frei)</p>
<p>Achtung: Die sofort verfügbare Menge ist ausverkauft.Weitere Bestellungen sind möglich und werden Anfang Juni ausgeliefert.</p>
<h1><a href="http://test.weinlakai.de/Weinlakai/Uco.html" target="_blank">Hier klicken!</a></h1>
<p>Stand: 15.05.2012</p>
<p>Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.</p>
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		<title>Der Weinlakai mit einem Plan B!</title>
		<link>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/plan-b/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 14:40:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Weinlakai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[2010 De Trafford &#8220;Plan B&#8221; (Rotwein, Südafrika) In meiner vergangenen Empfehlung schwärmte ich von einem vornehmen, ja aristokratischen Bordeaux. Heute kommt alles ganz anders: Der &#8220;Plan B&#8221; ist eine Fruchtbombe nach allen Regeln der Kunst. Allerdings unterscheidet er sich von vielen anderen Weinen dieses Typus&#8217; durch die Tatsache, dass er nicht &#8220;over the top&#8221; ist. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>2010 De Trafford &#8220;Plan B&#8221;</strong><strong> (Rotwein, Südafrika)</strong></p>
<p><strong>In meiner vergangenen Empfehlung schwärmte ich von einem vornehmen, ja aristokratischen</strong><strong> Bordeaux. Heute kommt alles ganz anders: Der &#8220;Plan B&#8221; ist eine Fruchtbombe nach allen Regeln der Kunst. Allerdings unterscheidet er sich von vielen anderen Weinen dieses Typus&#8217; durch die Tatsache, dass er nicht &#8220;over the top&#8221; ist. Der Wein bewegt sich auf der feinen Linie zwischen Alkoholmonster und Fruchtschmeichler und liefert dabei einen außergewöhnlichen und nachhaltig beeindruckenden Trinkspaß. Er stammt von dem südafrikanischen Weingut De Trafford – einem kleinen Juwel mit einer Mini-Produktion und maximalen Qualitätsstandards.<strong> Sie sollten also schnell sein, denn Werte von über 1.500 verkauften Flaschen, wie bei dem zuletzt empfohlenen Bordeaux, sind leider Utopie:</strong> Vom &#8220;Plan B&#8221; wurden insgesamt nur 350 Kisten (!) produziert und so wundert es nicht, dass bei dem empfohlenen Händler nur 25 davon (300 Fl.) zu haben sind. Und das ist wohlbemerkt die Gesamtmenge für ganz Europa!<br />
</strong></p>
<p><strong><a href="http://eepurl.com/fhHvI" target="_blank">+++ Nie mehr eine Empfehlung verpassen: Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++</a></strong> <img src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><img src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><img src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/04/De-Trafford.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-1478" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/04/De-Trafford-89x300.png" alt="" width="89" height="300" /></a></p>
<p><span id="more-1475"></span>Auch wenn die Weinwelt Südafrikas mittlerweile kommerzialisiert ist und jede Menge Massenware nach Europa schwappt, gibt es nach wie vor glanzvolle Beispiele von &#8220;Boutique-Weingütern&#8221;, die mit Detailverliebtheit und großer Leidenschaft außergewöhnlich gute Weine produzieren.</p>
<p>De Trafford gehört zu dieser kleinen Gruppe von Weingütern und glücklicherweise schaffen es von der homöopathischen Gesamtproduktion von nur 3.500 Kisten jedes Jahr ein paar Kisten nach Deutschland.</p>
<p>Das Weingut der Familie Trafford befindet sich in einer ehemaligen Farm namens Mont Fleur und liegt auf 380 Meter Höhe, oberhalb von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stellenbosch" target="_blank">Stellenbosch</a>. David Trafford erwarb das Anwesen  bereits 1976 – inklusive dem damals noch kaum zugänglichen Land. Von Anfang an war klar, dass sich viele der Berghänge durch ihre Ausrichtung und Höhenlage bestens für den Anbau von Rotwein eignen würden. Jedoch verhinderte die gesetzliche Kontigentierung das Anlegen einer für die kommerzielle Weinherstellung bestimmten Rebfläche satte 18 Jahre lang. So konnte man erst 1994 in die professionelle Weinproduktion einsteigen.</p>
<p>Der heutige Wein heißt “Plan B”, da er ein klassicher Zweitwein ist. De Trafford hat sich hauptsächlich durch seine reinsortigen Weine aus Syrah, Merlot und Cabernet Sauvignon einen Namen gemacht. Diese sind zwar auch toll, doch liegen sie alle nördlich der 20,- Euro. Der &#8220;Plan B&#8221; ist nicht nur günstiger, sondern ein Cuvée aus genau diesen genannten Rebsorten. Er besteht aus den Trauben, die die für den Erstwein erforderliche Qualität nicht ganz erreichen konnten.</p>
<p>Das klingt zunächst danach, dass für den &#8220;Plan B&#8221; nur minderwertige Trauben verwendet wurden – dem ist aber nicht so. Insbesondere da die Vorzeichen im Jahr 2010 für den Zweitwein enorm gut waren: Der verwendete Syrah hatte einen ungewöhnlich hohen Zuckergehalt, der nach der Gärung für einen hohen Alkoholgehalt sorgen würde. So entschied das Weingut sich dafür einige Fässer ihres hochwertigsten Merlot für den &#8220;Plan B&#8221; zu opfern, um den Alkoholeindruck durch die schöne Frucht des Merlot zu reduzieren. Zudem steckt im 2010er auch Cabernet Sauvignon, der für den Erstwein gedacht war. Dieser brauchte nur zu lange im Gärprozess und konnte so nicht mehr Teil der <a href="http://www.wein-plus.eu/de/Assemblage_3.0.94.html" target="_blank">Assemblage</a> für den Premiumwein werden.</p>
<p>Da kann man nur sagen &#8220;Glück gehabt&#8221;, denn der Wein ist deutlich besser als der 2008er und 2009er, obwohl 2010 insgesamt ein sehr schwieriges Weinjahr in Südafrika war.</p>
<p>Trotzdem höre ich schon jetzt die Aufschreie, denn Achtung, der Wein hat satte 16,25% Alkohol. Aber: Ein vergleichsweise hoher Alkoholgehalt ist nicht per se eine Negativeigenschaft. Auch wenn es mittlerweile eine breite Front von Menschen gibt, die gegen Weine mit hohem Alkoholgehalt wettern, geht es aus meiner Sicht vielmehr um die Frage, wie der Alkohol im Wein eingebunden ist – sprich: wie er durch die übrigen Komponenten (Frucht, Tannine und Säure) ausbalanciert wird. Selbst ein Wein mit nur 12% Alkohol kann einen störenden Alkoholeindruck vermitteln, wenn die Frucht fehlt oder zu wenig Säure im Wein enthalten ist.</p>
<p>Der &#8220;Plan B&#8221; enthält ein reichhaltiges Maß an Frucht, so dass der Alkohol diskret in den Hintergrund tritt und man nicht den Eindruck erlangt, der Wein habe besonders viel Alkohol – es sei denn man trinkt ihn zu warm oder isst dazu etwas Süßes. Zudem stimmt der Säuregehalt, das Cuvée wirkt also nicht &#8220;marmeladig&#8221;.</p>
<p>Der Wein wurde zu 100% <a href="http://www.wein-plus.eu/de/Abbeeren_3.0.1454.html" target="_blank">entrappt</a> und anschließend per Hand direkt in deckellose Stahltanks gepresst. Die Fermentierung startete spontan, also durch in der Luft natürlich vorkommende Hefe. Rund zwei Wochen verblieb der Wein bei konstanten 30 Grad Celsius in den Tanks und die auf der Oberfläche schwimmenden Schalen und Kerne wurden in dieser Zeit zwei- bis viermal am Tag untergetaucht. Danach wurde der Wein durch eine <a href="http://www.wein-plus.eu/de/Pressen_3.0.860.html" target="_blank">Korbpresse</a> direkt in gebrauchte, französische Barriques gefüllt. Dort verweilte er nochmals 18 Monate bevor er auf die Flasche gezogen wurde.</p>
<p>Den &#8220;Plan B&#8221; muss man einfach probieren. Ich gebe zu, er ist bestimmt nicht für jedermann/-frau, doch wird er Weintrinker mit Affinität zu intensiver Frucht begeistern und alle anderen mit einer interessanten Erfahrung versorgen. Mit einer besonders raren noch dazu.</p>
<p>Ansonsten empfehle ich den Wein am besten in den nächsten ein bis zwei Jahren auszutrinken, denn der Alkohol wird sicherlich den Kampf gegen die Fruchtdominanz über die Jahre für sich entscheiden.</p>
<p><strong>2010 De Trafford &#8220;Plan B&#8221;</strong><strong> (Rotwein, Südafrika)</strong></p>
<p><strong>Auge: </strong><strong>Tiefes, dunkles Rot.</strong></p>
<p><strong>Nase: <strong>Schwarzkirsche, schwarze Johannisbeeren, Weihnachtsgewürze und Marzipan</strong>.  </strong><strong></strong></p>
<p><strong>Gaumen: Reichhaltig und fett am Gaumen. Die dichten, aber feinen Tannine und die intensive Frucht überdecken den Alkoholeindruck. </strong><strong></strong></p>
<p><strong>Sonstiges: Besteht aus<strong> 47% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Cabernet+Franco.htm" target="_blank">Syrah</a>, 33% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Cabernet+Sauvignon.htm" target="_blank">Cabernet Sauvignon</a></strong> und 20% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Merlot.htm" target="_blank">Merlot</a>. Ab sofort bis 2022 zu trinken.<br />
</strong></p>
<p><strong>Meine Einkaufsempfehlung:</strong></p>
<p>Vinexus</p>
<p><strong>15,90 EUR/Fl. </strong></p>
<p>(3,95 EUR Versandkosten, ab 100 EUR frei)</p>
<h1>Ausverkauft!</h1>
<p>Stand: 16.05.2012</p>
<p>Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.</p>
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		<title>Bordeaux 2009: die ultimative Empfehlung!</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 13:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Weinlakai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[2009 Château La Vieille Cure (Rotwein, Frankreich) In der aktuelle Ausgabe des Wine Advocate schwärmt Robert Parker über die hohe Qualität des erst vor Kurzem auf die Flasche gefüllten Bordeaux-Jahrgang 2009. Dieser Bericht sorgte für solch immense Aufmerksamkeit, dass die Website des Advocate zeitweise völlig zusammenbrach. Unglaublichen 19 Weinen verlieh Parker die &#8220;volle Punktzahl&#8221; von [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>2009 Châ</strong><strong>teau La Vieille Cure</strong><strong> (Rotwein, Frankreich)</strong></p>
<p><strong>In der aktuelle Ausgabe des Wine Advocate</strong><strong> schwärmt Robert Parker über die hohe Qualität des erst vor Kurzem auf die Flasche gefüllten Bordeaux-Jahrgang 2009. Dieser Bericht sorgte für solch immense Aufmerksamkeit, dass die Website des Advocate zeitweise völlig zusammenbrach. Unglaublichen 19 Weinen verlieh Parker die &#8220;volle Punktzahl&#8221; von 100. Im Vergleich: Im international hochgelobten Jahrgang 2005 waren es gerade einmal zwei 100-Punkte-Weine. Leider bringt dieser Hype und die schon seit Jahren vorherrschende Preisentwicklung im Bordelais einen großen Nachteil mit sich: Es gibt so gut wie keine Weine mehr, die ein wirklich attraktives Preis-/Leistungsverhältnis bieten. Die mit 95 bzw. 18 oder mehr Punkten dekorierten Weine bewegen sich meist ausserhalb des Irdischen und es werden drei- bis vierstellige Eurobeträge eingefordert. So ist die heutige Weinlakai-Empfehlung eine Riesenausnahme und nur bei dem genannten Händler für noch unter 20,- EUR zu bekommen.<br />
</strong></p>
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<p><img src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/03/Vieille.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1402" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/03/Vieille-108x300.jpg" alt="" width="108" height="300" /></a><span id="more-1398"></span></p>
<p>Wenig überraschend möchte ich zugeben, dass ich recht viel Wein trinke bzw. professionell ausgedrückt &#8220;verkoste&#8221;. In diesem Zuge kommen mir die unterschiedlichsten Gewächse ins Glas, mal weniger gut, mal hervorragend. Dabei erfreue ich mich immer an der Tatsache, dass kein Wein gleich schmeckt. Zu stark ist der individuelle Einfluss durch die Rebsorte, das gebietsspezifische Klima, den Boden und natürlich der menschlichen Komponente im Weinberg und -keller.</p>
<p>Allerdings gibt es nicht selten eine Verwandtschaft in Machart und Stilistik von Weinen. Sehr ausgeprägt ist diese &#8220;Familienzugehörigkeit&#8221; bei Weinen aus dem Bordeaux. Auch wenn man die Weine streng genommen in zwei Kategorien einteilen muss – Cabernet-Sauvignon-geprägte Weine und Merlot-geprägte Weine – so ist der Stil und Charakter immer unverkennbar.</p>
<p>Bei mir persönlich löst das Verkosten eines guten Bordeaux ganz besondere Gefühle aus. Solche Weine sind etwas ganz Spezielles, sie befinden sich in einer völlig eigenen Dimension und das Adjektiv, das mir bei einem hochwertigen und gut gemachten Bordeaux immer in den Sinn kommt ist <em>vornehm</em>.</p>
<p>Die Weine zeichnen sich durch Anmut und Zurückhaltung aus, ohne dabei langweilig zu sein. Ganz im Gegenteil: Sie strahlen ihre Qualität so subtil und zugleich unmissverständlich aus, dass es an Arroganz grenzt. Und man stellt sich unweigerlich die Frage, wie es diese Weine schaffen ihre Größe so beiläufig zu vermitteln.</p>
<p>Für mich liegt die Antwort in dem mächtig überstrapazierten Begriff &#8220;Balance&#8221;. Nur wenn ein Wein ohne einen vordergründigen und sofort identifizierbaren Charakter daherkommt, kann er balanciert bzw. elegant wirken. Es sind keine Fruchtbomben, keine Alkoholbrenner oder Tanninmonster, es sind feingliedrige Weine mit wohl dosierten Anteilen aller wichtigen Weinattribute.</p>
<p>Nun hoffe ich, dass meinen Lesern mittlerweile aufgegangen ist, dass ich nicht nur über Bordeaux im Allgemeinen spreche, sondern auch von dem heute empfohlenen Château La Vieille Cure aus 2009. Er ist ein wunderbares Exemplar der eben beschriebenen Charakterzüge und verzaubert bereits nach dem ersten Schluck.</p>
<p>Der Wein stammt aus der <a href="http://www.wein-plus.de/frankreich/Fronsac+AOC_B5266.html" target="_blank">Appellation Fronsac</a> und gehört somit zum so genannten &#8220;rechten Ufer&#8221; (der <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Gironde.htm" target="_blank">Gironde</a> bzw. <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Dordogne.htm" target="_blank">Dordogne</a>), das für Merlot-dominierte Weine steht. Meist im Verschnitt mit Cabernet Franc und häufig auch einem kleinen Teil Cabernet Sauvignon und/oder Malbec.</p>
<p>D.h. im Gegensatz zu den Weinen des &#8220;linken Ufers&#8221;, die zum größten Teil Cabernet Sauvignon enthalten, ist der La Vieille Cure weniger von den typischen Noten schwarzer Johannisbeeren und &#8220;Zigarrenkiste&#8221; geprägt, sondern spielt hier vielmehr eine deutliche Aromatik von roten Beeren eine Rolle.</p>
<p>Nachdem Parker dem Vieille Cure in seiner Bewertung &#8220;vom Fass&#8221; zunächst 90-93 Punkte gab, bewertete er ihn nun abschließend mit 93 Punkten und bezeichnet den Wein als &#8220;sleeper of the vintage that considerably over-performs for its modest price&#8221; und schließt mit den Worten &#8220;this is an obvious great value!&#8221;.</p>
<p>Die Appellation Fronsac gehört zwar momentan nicht zu den großen prestigeträchtigen Appellationen im Bordeaux, doch war dies bis weit in das 19. Jahrhundert ganz anders. Damals war Fronsac sogar bedeutender als der direkte Nachbar Pomerol. Durchaus erstaunlich, wenn man bedenkt, dass Pomerol u.a. den wohl exklusivsten und teuersten Wein des Bordeaux überhaupt hervorbringt: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ch%C3%A2teau_P%C3%A9trus" target="_blank">Château Pétrus</a>.</p>
<p>Die Weinberge des Château La Vieille Cure tauchen bereits auf einer Karte von 1780 auf und als das Weingut 1986 durch einen Bordeaux-Liebhaber gekauft wurde, stand für ihn sofort fest, dass auf diesem historischen Boden großes Potential liegt.</p>
<p>Seitdem wurde das Château aufwendig renoviert, die Kellerei auf den aktuellsten Stand der Technik gebracht und die Weinberge zum Teil neu bepflanzt. Die Rebstöcke haben dennoch ein Durchschnittsalter von 40 Jahren und sind so in der Lage extraktreiche Beeren mit toller Konzentration entstehen zu lassen.</p>
<p>Es wird ausschließlich von Hand geerntet und es erfolgt eine zweifache Sortierung (vor und nach dem Abbeeren). Die <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Mazeration.htm" target="_blank">Mazeration</a> des Weines dauert ca. einen Monat und anschließend wird er drei Wochen in Edelstahltanks vergoren. Die <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/malolaktische+G%C3%A4rung.htm" target="_blank">malolaktische Gärung</a> findet dann bereits in kleinen Eichenfässern statt.</p>
<p>Der Wein kostet anderswo bereits 25,- Euro und so erhalten meine Leser mit dieser Empfehlung die rare Möglichkeit, einen tollen Bordeaux aus einem sensationellen Jahrgang zu erwerben. De facto ist mir kein 2009er Bordeaux untergekommen, der ein so gutes Preis-/Genussverhältnis bietet.</p>
<p><strong>2009 Châ</strong><strong>teau La Vieille Cure</strong><strong> (Rotwein, Frankreich)</strong></p>
<p><strong>Auge: Dichtes Rubinrot/Violett</strong><strong>.</strong></p>
<p><strong>Nase: Rote Merlot-Frucht vermischt mit Noten von Kohle, schwarzen Himbeeren, schwarze Johannisbeeren, Bleistiftspäne und Trüffel.  </strong><strong></strong></p>
<p><strong>Gaumen: Voller Körper, rein mit schöner Textur und Vielschichtigkeit. </strong><strong></strong></p>
<p><strong>Sonstiges: Besteht aus 74% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Merlot.htm" target="_blank">Merlot</a>, 22% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Cabernet+Franco.htm" target="_blank">Cabernet Franc</a> und 4% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Cabernet+Sauvignon.htm" target="_blank">Cabernet Sauvignon</a>. Bis 2027 zu trinken.<br />
</strong></p>
<h1>93 Punkte</h1>
<p>(Quelle der Bewertung: Wine Advocate, Robert Parker, Februar 2012)</p>
<p><strong>Meine Einkaufsempfehlung:</strong></p>
<p>Pinard de Picard</p>
<p><strong>18,60 EUR/Fl. </strong></p>
<p>(5,- EUR Versandkosten, ab 200 EUR frei)</p>
<h1><a href="http://test.weinlakai.de/Weinlakai/Vieille.html" target="_blank">Hier klicken!</a></h1>
<p>Stand: 28.03.2012</p>
<p>Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.</p>
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