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	<title>Der Weinlakai</title>
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	<description>Guter Wein muss nicht teuer sein</description>
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		<title>Nur das Beste im neuen Jahr!</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 15:54:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Weinlakai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[2010 Michel Gassier &#8220;Cercius&#8221; (Rotwein, Frankreich)
Ich wünsche allen Lesern einen guten Start in das neue Jahr und bin davon überzeugt mit der heutigen Empfehlung dazu positiv beitragen zu können. Der &#8220;Cercius&#8221; stammt vom Winzertalent Michel Gassier, der ihn für den US-Importeur Eric Solomon exklusiv für den amerikanischen Markt vinifizierte. So können wir uns glücklich schätzen, dass ein deutscher Händler eine kleine Charge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/01/cercius1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1352" title="cercius" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2012/01/cercius1-102x300.jpg" alt="" width="102" height="300" /></a>2010 Michel Gassier &#8220;Cercius&#8221; (Rotwein, Frankreich)</strong></p>
<p><strong>Ich wünsche allen Lesern einen guten Start in das neue Jahr und bin davon überzeugt mit der heutigen Empfehlung dazu positiv beitragen zu können. Der &#8220;Cercius&#8221; stammt vom Winzertalent Michel Gassier, der ihn für den US-Importeur Eric Solomon exklusiv für den amerikanischen Markt vinifizierte. So können wir uns glücklich schätzen, dass ein deutscher Händler eine kleine Charge davon &#8220;abzweigen&#8221; konnte. Der Wein erhielt von Robert Parker (persönlich) 93 Punkte und ist dennoch für nur 9,95 EUR/Fl. zu haben. Mr. Parker vergleicht diesen <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Cote+Du+Rhone.htm" target="_blank">Côtes du Rhône</a> mit einem <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Chateauneuf+Du+Pape.htm" target="_blank">Châteauneuf-du-Pape</a> und resümiert: &#8220;Wow, is this an exciting wine!&#8221;. Der Weinlakai hat den Wein verkostet und ist ebenfalls beeindruckt. Insbesondere die Aromavielfalt und die tolle Extraktsüße haben mich restlos begeistert.</strong></p>
<p><strong><a href="http://eepurl.com/fhHvI" target="_blank">+++ Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++</a></strong> <img title="Weiterlesen..." src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><span id="more-1353"></span></p>
<p>Der &#8220;Cercius&#8221; stammt aus dem <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/AOC.htm" target="_blank">AOC</a> <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Cote+Du+Rhone.htm" target="_blank">Côtes du Rhône</a>, genauer sagt aus der Gegend rund um <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Visan" target="_blank">Visan</a>, ca. 40 km nördlich des <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Chateauneuf+Du+Pape.htm" target="_blank">Châteauneuf-du-Pape</a>. Aber nicht nur die geographische Nähe zu dem prestigeträchtigen Nachbarn stützt den Vergleich von Robert Parker. Der &#8220;Cercius&#8221; besteht zudem aus den Rebsorten, die auch in den meisten Châteauneufs entscheidene Rollen spielen: <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Syrah.htm" target="_blank">Syrah</a> und <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Grenache.htm" target="_blank">Grenache</a>. Das rotfruchtige Aromaprofil der heutigen Empfehlung hat außerdem die typische Untermalung von provenzalischen Kräutern und Gewürzen – ein typischer Einfluss der südfranzösischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Garigue" target="_blank">Garrigue</a>.</p>
<p>Michel Gassier versucht mit seinen Weinen die Rebsorten und das Anbaugebiet so authentisch wie möglich zu präsentieren. Er greift so wenig wie möglich in die natürlichen Abläufe ein und handelt so im wahrsten Sinne des Wortes &#8220;naturnah&#8221;.</p>
<p>Der &#8220;Cercius&#8221; ist ein perfektes Beispiel dafür. Es ist ein unverfälschter Wein, der nicht künstlich auf Fülle, Tannine oder andere Attribute getrimmt wurde, die angeblich einen Herrn Parker besonders handzahm stimmen. Er ist also keine &#8220;Wuchtbrumme&#8221;, aber dafür ein Wein, der puren Hedonismus ausstrahlt: Fruchtaromen zum Verlieben und eine Unkompliziertheit, die den Wein wunderbar süffig macht. Und diese Eigenschaften machen den Wein keineswegs &#8220;einfach&#8221;, denn er strotzt von Persönlichkeit und fordert entsprechende Aufmerksamkeit ein. Diese spendet man ihm aber gerne, da er den Gaumen schmeichelt und nicht etwas anstrengt.</p>
<p>Diese Zugänglichkeit hat der Wein aber sicher auch durch den sechsmonatigen Reifeprozess in Beton. Im Gegensatz zum Holzausbau, werden hier weder Fremdaromen noch Tannine an den Wein abgegeben. Zudem kommt der Wein durch die poröse Struktur von Beton mit mehr Sauerstoff in Kontakt. Ergebnis ist ein aromatisch sehr offener Wein, der trotzdem ein gutes Alterungspotenzial aufweist.</p>
<p>Die bis zu 80 Jahre alten Reben für den &#8220;Cercius&#8221; wachsen auf knapp 400 Metern Höhe und werden durch den Mistral sehr stark beeinflusst. Der Wind sorgt für ein besonderes Mikroklima, das den Wein sowohl vor zu großer Hitze im Sommer bewahrt als auch Schutz in kalten Nächten bietet.</p>
<p>Die Weinstöcke werden wegen dieses Windes auch speziell beschnitten, um dem teils sehr heftigen Wind möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. So sind die Reben der Gegend meist robuste, dicht über dem Boden &#8220;hockende&#8221; Pflanzen, die besonders widerstandsfähig sind. Auf den heutigen Wein wirkte der Mistral sogar namensgebend, denn der lateinische Name dieses Nord-Nordwest-Windes ist &#8220;Cercius&#8221;.</p>
<p>Meine Stammleser dürften schon lange wissen, dass ich einen gewissen Faible für Grenache-Syrah-Cuvées aus Südfrankreich habe. Doch liegt dies nicht an einer persönlichen Vorliebe, sondern vielmehr an der Tatsache, dass von hier sehr viele gute Weine mit unfassbar gutem Preis-/Leistungverhältnis stammen.</p>
<p>Der &#8220;Cercius&#8221; ist in diesem Zusammenhang ein Paradebeispiel. Für knapp 10,- EUR einen Wein zu erhalten, der sich auf Châteauneuf-du-Pape ähnlichem Niveau bewegt, ist wirklich erstaunlich. Daher rate ich allen Lesern sich für das kommende Jahr ausreichend zu bevorraten, denn solche Schnäppchen sind auch bei dem Weinlakai nicht an der Tagesordnung. Und nur am Rande sei erwähnt, dass es sich um eine besonders schön gestaltete Flasche handelt.</p>
<p><strong>2010 Michel Gassier &#8220;Cercius&#8221; (Rotwein, Frankreich)</strong></p>
<p><strong>Auge: Intensives, tiefes Rubinrot mit violetten Nuancierungen.</strong></p>
<p><strong>Nase: Schwarzer Himbeerlikör, gemischt mit Süßkirschen, Lakritz, Pfeffer und provenzalischer Lavendel. </strong></p>
<p><strong>Gaumen: Rund, großzügig, opulent und ungestüm. Sehr intensiv im langen Abgang. </strong></p>
<p><strong>Sonstiges: Besteht aus 85% Grenache und 15% Syrah. Bis 2015 zu trinken.</strong></p>
<h1>93 Punkte</h1>
<p>(Quelle: Wine Advocate, Robert Parker, Juni 2011)</p>
<p><strong>Meine Einkaufsempfehlung:</strong></p>
<p>Karl Kerler Weinimporte</p>
<p><strong>9,95 EUR/Fl. </strong>(zzgl. 6,- EUR Versandkosten, ab 60,- EUR frei Haus)</p>
<p>Pauschales 6er-Paket: 62,50 EUR</p>
<p>Pauschales 12er Paket: 115,- EUR</p>
<h1>AUSVERKAUFT!</h1>
<p>Stand: 24.01.2012</p>
<p>Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.</p>
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		<title>Rosarot in das neue Jahr!</title>
		<link>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/rosarot-in-das-neue-jahr/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 10:31:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Weinlakai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[
2008 Bodegas Raventós i Blanc &#8220;de Nit&#8221; (Rosé-Schaumwein, Spanien)
Ich hoffe alle Leser haben schöne Weihnachtstage verbracht und konnten die eine oder andere Flasche des &#8220;Victorino&#8221; genießen. Heute empfehle ich eine tolle Silvester-Begleitung, mit der ich es mir auf den ersten Blick recht einfach gemacht habe. Denn die weiße Variante dieses Cava hatte ich meinen Lesern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><strong><span>2008 Bodegas Raventós i Blanc &#8220;de Nit&#8221; (Rosé-Schaumwein, Spanien)</span></strong></p>
<p><strong>Ich hoffe alle Leser haben schöne Weihnachtstage verbracht und konnten die eine oder andere Flasche des <a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/siegreiche-weihnacht/" target="_blank">&#8220;Victorino&#8221;</a> genießen. Heute empfehle ich eine tolle Silvester-Begleitung, mit der ich es mir auf den ersten Blick recht einfach gemacht habe. Denn die weiße Variante dieses Cava hatte ich meinen Lesern bereits in der Vergangenheit ans Herz gelegt und nahm ihn sogar mit zu den Abenden der Weinlakai-Tasting-Tour. Heutiger Tipp ist die rosafarbene Ausgabe eben dieses Cavas und in Sachen Preis-Leistung aus meiner Sicht einfach unschlagbar. Als Rosé kommt er deutlich fruchtiger daher als die weiße Ausgabe, doch merkt man ihm seine vornehme, hefebetonte Note an, die verrät, dass der Wein nach <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Méthode+classique.htm" target="_blank">Methode C</a><a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Méthode+classique.htm" target="_blank">hampenoise</a> hergestellt wurde. Zudem ist es ein Wein, der bei den Kritikern von Wine Advocate und International Wine Cellar für Einigkeit sorgte. Beide Blätter vergaben 91 Punkte und Josh Raynolds vom IWC kommentiert: &#8220;This impressively lithe (&#8220;geschmeidig&#8221;) Cava shows rare elegance for the category and it is also an amazing value for its quality&#8221;.</strong></p>
<p><a href="http://eepurl.com/fhHvI" target="_blank">+++ Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++</a> <img title="Weiterlesen..." src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><span id="more-1323"></span><img title="Weiterlesen..." src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/12/raventos_nit.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1337" title="raventos_nit" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/12/raventos_nit.jpg" alt="" width="74" height="249" /></a></p>
<p>Ich ging an meine diesjährige Recherche in Sachen eines interessanten, rosafarbenen Schaumweines ganz neu und unbefangen heran<img title="Weiterlesen..." src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />. Dabei schmökerte ich diverse Rezensionen und verkostete Musterflaschen im Blindvergleich. Am Ende der Reihe war ich geradezu enttäuscht, dass der Gewinner des Vergleichs Raventos i Blanc &#8220;de Nit&#8221; hieß. Viel lieber hätte ich etwas ganz Neues empfohlen und vor allem auch gerne einmal wieder einen Nicht-Spanier (es ist die vierte spanische Weinlakai-Empfehlung in Folge). Doch bei keinem anderen Sprudler passte der Preis so gut zum Genuss, wie bei diesem Cava.</p>
<p>Josep Raventós gilt als Erfinder des Cava und trotzdem ist sein Weingut heute noch eine &#8220;Boutique&#8221;-Kellerei –  es werden also Mengen produziert, die fernab von der in Deutschland bekannten Cava-Massenware liegen.</p>
<p>Das eindeutige Vorbild des im <a href="http://www.wein-plus.de/spanien/D.O.+Pened%C3%A8s_A35.html" target="_blank">Penedès</a> liegenden Weingutes sind die prestigeträchtigen Weine aus der Chamapagne. So werden die Cavas von Raventós i Blanc ganz nach französischer Tradition vinifiziert. Allerdings setzt man bei Cavas auf spanische Rebsorten und nicht etwa auf Chardonnay und Pinot Noir.</p>
<p>Der &#8220;de Nit&#8221; unterscheidet sich von seinem weißen Bruder lediglich durch die geringe Zugabe eines Rotweines, nämlich Monastrell. Nur 5% des Farbgebers kommen im &#8220;de Nit&#8221; zum Einsatz und so hat der Schaumwein einen nur sehr blassen Rot-Einschlag.</p>
<p>Durch die 15-monatige <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Flaschen-Gärung.htm" target="_blank">Flaschengärung</a> auf der Hefe hat der Wein den typischen Champagner-Charakter, doch macht der Rotwein das Trinkerlebnis etwas gefälliger und sorgt für größere Beliebtheit bei weiblichen Genießern.</p>
<p>Der Händler bietet den Wein zum deutschlandweiten Tiefstpreis und verglichen mit ähnlich guten Franzosen ist der Raventós i Blanc ein absoluter &#8220;No-Brainer&#8221;.</p>
<p>Wichtig: Wenn Sie den Wein zur Silvesterfeier genießen möchten, sollten Sie mit der Bestellung nicht zu lange warten. Wenn Sie bis zum 29.12. ordern, ist eine Auslieferung am 31.12. noch sehr wahrscheinlich, doch minimiert eine frühere Bestellung das Risiko enttäuscht zu werden.</p>
<p>Ich wünsche allen Lesern ein feuchtfröhliches Silvester und vor allem ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2012!</p>
<p><strong><strong>2008 Bodegas Raventós i Blanc &#8220;de Nit&#8221; (Rosé-Schaumwein, Spanien)</strong></strong></p>
<p><strong>Auge: Blasses Rosa.</strong></p>
<p><strong>Nase: Ein sanftes, komplexes Bouquet von frischen, roten Beeren, Jasmin, asiatischen Gewürzen und Minze.</strong></p>
<p><strong>Gaumen: Lebhaft am Gaumen mit sehr guter Reinheit der Erdbeer- und Blutorangen-Aromen. Zeigt gute Kraft, Fokus und Durchhaltevermögen im von Gewürznoten geprägten Abgang.</strong></p>
<p><strong>Sonstiges: Besteht aus <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Macabeo.htm" target="_blank">Macabeo</a>, <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Xarel+Lo.htm" target="_blank">Xarel-Lo</a>, <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Parellada.htm" target="_blank">Parellada</a> und <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Monastrell.htm" target="_blank">Monastrell</a>. Über die nächsten 12-18 Monate zu trinken.</strong></p>
<h1>91 Punkte</h1>
<p>(Quelle: International Wine Cellar, Josh Raynolds, November 2011 / Wine Advocate, Jay Miller, Mai 2011)</p>
<p><strong>Meine Einkaufsempfehlung:</strong></p>
<p>Wein Bastion</p>
<p><strong>12,90 EUR/Fl.</strong></p>
<p>(ab 4,90 EUR Versandkosten, ab 99,- EUR frei)</p>
<h1>AUSVERKAUFT</h1>
<h1>(Nur noch 2009er verfügbar. Siehe Kommentare)</h1>
<p>Stand: 29.12.2011</p>
<p>Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.</p>
</div>
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		<title>Siegreiche Weihnacht!</title>
		<link>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/siegreiche-weihnacht/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 21:26:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Weinlakai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[2009 Teso la Monja &#8220;Victorino&#8221; (Rotwein, Spanien)
Mit dem heutigen Wein möchte ich meinen Lesern etwas ganz Besonderes unter den Tannenbaum legen. Der &#8220;Victorino&#8221; ist ein Wein, den man sich zu dieser besonderen Zeit im Jahr gönnen sollte. Der Preis liegt zwar klar über Weinlakai-Schnitt, doch sind knapp 30,- EUR in Anbetracht der Qualität dieses wunderbaren Roten mehr als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>2009 Teso la Monja &#8220;Victorino&#8221; (Rotwein, Spanien)</strong></p>
<p><strong>Mit dem heutigen Wein möchte ich meinen Lesern etwas ganz Besonderes unter den Tannenbaum legen. Der &#8220;Victorino&#8221; ist ein Wein, den man sich zu dieser besonderen Zeit im Jahr gönnen sollte. Der Preis liegt zwar klar über Weinlakai-Schnitt, doch sind knapp 30,- EUR in Anbetracht der Qualität dieses wunderbaren Roten mehr als angebracht. Der spanische Weinführer Guia Peñín gibt ihm in seinem 2012er Führer 96 Punkte und stuft ihn damit besser ein als viele der prestigeträchtigsten Weine Spaniens. Nicht nur dieser Fakt macht den Wein zum &#8220;Edel-Schnäppchen&#8221;, auch die Tatsache, dass der Wein bei dem empfohlenen Händler preislich weltweit (!) unschlagbar ist. Und zu guter Letzt hat der Victorino auch eine tolle Geschichte: Er stammt von der Winzerfamilie, die das Weingut Numanthia Termes zu Weltruhm führten und sich dann einen cleveren Plan überlegten&#8230;</strong></p>
<p><strong><a href="http://eepurl.com/fhHvI" target="_blank">+++ Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++</a></strong> <img title="Weiterlesen..." src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><img title="Weiterlesen..." src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><span id="more-1313"></span><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/12/Victorino.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1315" title="Victorino" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/12/Victorino-97x300.jpg" alt="" width="97" height="300" /></a></p>
<p>Die aus dem Rioja stammende Familie Eguren sorgte im <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Toro.htm" target="_blank">Toro-Gebiet</a> mit den Weinen ihres Weingutes Numanthia Termes für sensationelle Bewertungen der internationalen Weinpresse. Auf dem Höhepunkt des Erfolges verkauften sie das Weingut zu einem durchaus stolzen Preis an den <a href="http://www.lvmh.com/the-group/lvmh-companies-and-brands" target="_blank">LVMH-Konzern</a>. Dieses Luxuskonsortium ist u.a. Eigentümer von Weingütern wie Dom Perignon und Chateau d&#8217;Yquem.</p>
<p>Mit dem Erlös taten sie dann etwas, das für eine passionierte Winzerfamilie nur logisch erscheint: Sie gründeten ein neues Weingut. Dank der üppigen Finanzspritze statteten sie die neue Wirkungsstätte im Toro, Teso La Monja, mit der feinsten und modernsten Kellertechnik aus. Zudem konnten sie sich Weinberge sichern, die noch wurzelechte – also nie von der Reblaus befallene – Reben mit einem Durchschnittsalter von über 50 Jahren beheimaten. Klingt traumhaft? Ist es auch.</p>
<p>Bereits der erste Jahrgang (2007) von Teso La Monja war der Beweis dafür, dass das neue Projekt in exakt die richtige Richtung geht. Aber wie häufig bei Neugründung eines Weingutes, nahm die Qualität in den ersten Jahren noch ein wenig zu, so ist der Victorino aus dem Jahre 2009 meine Meinung nach der bisher beste .</p>
<p>Auf den ersten Blick bietet Teso La Monja ein ähnliches Angebot wie Numanthia Termes: Einen Einstiegswein, der bei Teso La Monja &#8221;Almirez&#8221; heißt und bei Numanthia &#8220;Termes&#8221;, einen Topwein namens &#8221;Victorino&#8221; bzw. &#8220;Numanthia&#8221; und einen Highend-Wein namens &#8220;Alabaster&#8221; respektive &#8220;Termanthia&#8221;. Alle Weine zu 100% aus <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Tinta+de+Toro.htm" target="_blank">Tinta de Toro</a>, einem Urtyp von <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Tempranillo.htm" target="_blank">Tempranillo</a>, produziert.</p>
<p>Doch der Unterschied in der Weinstilistik könnte kaum krasser sein. Der besonders populäre &#8220;Numanthia&#8221; ist in Jugendjahren in der Regel ein tanninschwangeres Urviech mit massigem Körper und dunkler Aromatik. Der Victorino kommt dagegen geradezu leichtfüßig daher. Und bitte nicht falsch verstehen, denn der Victorino ist ebenfalls ein &#8220;Pfundswein&#8221;, nur eben eleganter und irgendwie präziser.</p>
<p>Ein &#8220;Numanthia&#8221; tritt auf wie ein Elefant im Porzellanladen, reißt alle Sinne an sich und rüttelt und schüttelt den Gaumen. Der &#8220;Victorino&#8221; hingegen verführt mit überraschendem Charme, herrlicher Frucht und einem so eleganten Gaumenauftritt, dass der nicht enden wollende Abgang geradezu erschreckend wirkt. In der Nase möchte man sich verlieren, das Glas am liebsten gar nicht mehr abstellen – es sei denn es gibt einen Nachschlag.</p>
<p>Auch wenn die heutige Empfehlung durchaus &#8220;Jungwein-Eigenschaften&#8221; besitzt, ist es toll einen Wein dieser Güte jetzt schon so sehr genießen zu können und sich nicht mit einem Trinkfenster &#8220;2030+&#8221; konfrontiert sieht. Und das heißt keineswegs, dass der &#8220;Victorino&#8221; schlecht reifen wird, im Gegenteil: Den &#8220;Victorino&#8221; <em>kann</em> man weiter liegen lassen, einen jungen &#8220;Numanthia&#8221; <em>muss</em> man aus meiner Sicht reifen lassen – es sei denn man steht auf diese Art grobschlächtige Weine.</p>
<p>Seine Eleganz und Harmonie sorgte wahrscheinlich auch dafür, dass der Wein im aktuellen Guia Peñín nicht nur den &#8220;Numanthia&#8221; abhing, sondern sich auch gegen den &#8220;Termanthia&#8221; (150,- EUR) und sogar gegen seinen großen Bruder &#8220;Alabaster&#8221; (135,- EUR) durchsetzen konnte.</p>
<p>Das <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/DO.htm" target="_blank">DO</a> Toro wird zum einem durch den Fluss Duero (in Portugal &#8220;Duoro&#8221;) <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Mikroklima.htm" target="_blank">mikroklimatisch</a> beeinflusst, zum anderen beeinflusst auch der Atlantik das Klima der Gegend. Wie in so vielen, hochpotenten Weingegenden lässt auch im Toro-Gebiet der rasche Wechsel zwischen heißen Tagestemperaturen und frostigen Nächten (bis zu 30˚C Unterschied) die Reben alle Kräfte mobilisieren. Glücklicherweise wird dieser Stress durch die großen, wärmeabstrahlenden Kieselsteinen bei Teso la Monja nur sehr langsam an die Pflanzen weitergegeben und so werden Schäden an dem Rebmaterial praktisch ausgeschlossen.</p>
<p><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/12/Vineyard.jpg"><img title="Vineyard" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/12/Vineyard.jpg" alt="" width="232" height="154" /></a></p>
<p>Die Ernte für den 2009er &#8220;Victorino&#8221; erfolgte ausschließlich per Hand und dank strenger Selektion wurden nur maximal 1,5 Tonne Trauben pro Hektar für die Weinherstellung geerntet. Die Vinifizierung erfolgte traditionell: Die Beeren wurden zu 100% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Abbeeren.htm" target="_blank">entrappt</a> und während der <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Fermentation.htm" target="_blank">Fermentation</a> dreimal täglich fußgepresst. Anschließend kam der Wein 18 Monate in neue, französische Eichenfässer. Eine Tatsache, die man dem Wein in keiner Weise anmerkt, denn er ist praktisch frei von typischen Holzaromen.</p>
<p>Aber genug der Informationen. Ich wünsche jedem Leser, das diesjährige Weihnachtsfest mit diesem Wein begehen zu können. Bei Bestellungen bis zum 20.12. garantiert der empfohlene Händler eine Lieferung bis zum Fest, so besteht also noch durchaus etwas Bedenkzeit. Aus meiner Sicht ist diese aber nicht notwendig. Zwei bis drei Fläschchen sollten Sie sich mindestens für einen Eigenversuch ins Haus holen. Ich würde mich sehr wundern, wenn Sie den Wein für zu teuer hielten.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen – ob mit oder ohne &#8220;Victorino&#8221; – eine geruhsame Weihnachtszeit und schöne Tage mit Ihren Lieben. Einen guten Rutsch wünsche ich Ihnen zunächst noch nicht, denn ich habe da noch etwas &#8220;vorbereitet&#8221;.</p>
<p><strong>2009 Teso la Monja &#8220;Victorino&#8221; (Rotwein, Spanien)</strong></p>
<p><strong>Auge: Leuchtendes Purpur.</strong></p>
<p><strong>Nase: Kirschen, Himbeeren, Veilchen, Gewürze, nasse Steine und etwas Rhabarber. </strong></p>
<p><strong>Gaumen: Frisch und sehr klar am Gaumen. Aromen von dunkeln und roten Früchten sowie florale Anklänge. Im Abgang mittellang mit sehr angenehmen Mineralität.</strong></p>
<p><strong>Sonstiges: Besteht aus 100% Tinta de Toro. Bei 16˚ bis 18˚ C zu trinken.</strong></p>
<h1>96 Punkte</h1>
<p>(Quelle der Bewertung: Guia Peñín 2012 / Quelle der Verkostungsnotiz: Der Weinlakai)</p>
<p><strong>Meine Einkaufsempfehlung:</strong></p>
<p>Silkes Weinkeller</p>
<p><strong>29,80 EUR/Fl. </strong></p>
<p>(5,40 Versandkosten, ab 120 EUR frei)</p>
<h1><a href="http://test.weinlakai.de/test/Weinlakai/Victorino.html" target="_blank">Hier klicken!</a></h1>
<p>Stand: 13.12.2011</p>
<p>Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Verdejo zum Warmwerden!</title>
		<link>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/ein-verdejo-zum-warmwerden/</link>
		<comments>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/ein-verdejo-zum-warmwerden/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 17:04:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Weinlakai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[2010 Bodegas Pedro Escudero Platon &#8220;Fuente Elvira&#8221; (Weißwein, Spanien)
Wer den Empfehlungen des Weinlakai regelmäßig folgt, hat mit Recht den Eindruck gewonnen, dass ich eine gewisse Präferenz für Rotweine habe. Dies liegt nicht etwa an einer generellen Antipathie gegenüber Weißweinen, sondern vielmehr an der Tatsache, dass ein Weißwein von hoher Güte sein muss, um mein Interesse wecken zu können. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/09/sola_fred.png"></a>2010 Bodegas Pedro Escudero Platon &#8220;Fuente Elvira&#8221; (Weißwein, Spanien)</strong></p>
<p><strong>Wer den Empfehlungen des Weinlakai regelmäßig folgt, hat mit Recht den Eindruck gewonnen, dass ich eine gewisse Präferenz für Rotweine habe</strong><strong>. Dies liegt nicht etwa an einer generellen Antipathie gegenüber Weißweinen, sondern vielmehr an der Tatsache, dass ein Weißwein von hoher Güte sein muss, um mein Interesse wecken zu können. Leider sehe ich mich in diesen Fällen meist mit einem sehr teuren Preisschild konfrontiert. Hochwertiger Riesling ist ein passendes Beispiel dafür. Wahrscheinlich sind die besten trockenen Weißweine, die ich je getrunken habe, deutsche Rieslinge. Doch hat mich selten ein Wein nachhaltig beeindruckt, der unter 25,- EUR kostete. Der heutige <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Verdejo.htm" target="_blank">Verdejo</a> aus dem spanischen <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Rueda.htm" target="_blank">Rueda</a> hat zwar wenig mit einem deutschen Riesling zu tun, doch bietet er genau den Charakter eines (für mich) beeindruckenden Weißweines: Die Kombination aus intensiver, fast fetter Frucht mit einem langen, aber dennoch frischen Abgang und gut eingebundener Säure. Es ist ein Weißwein, den man definitiv auch zur jetzigen Jahreszeit trinken sollte, denn guter Wein schmeckt schließlich das ganze Jahr über.</strong></p>
<p><strong><a href="http://eepurl.com/fhHvI" target="_blank">+++ Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++</a></strong> <img title="Weiterlesen..." src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><span id="more-1288"></span><img title="Weiterlesen..." src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/11/fuente.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1292" title="fuente" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/11/fuente-72x300.jpg" alt="" width="72" height="300" /></a></p>
<p>Meinen Lesern dürfte nicht nur bekannt sein, dass ich eine &#8220;Rotweinnase&#8221; bin, sondern auch, dass ich die Bewertungen der Truppe rund um Stephen Tanzer (International Wine Cellar) sehr schätze. Der heute vom Weinlakai vorgestellte &#8220;Fuente Elvira&#8221; erhielt unlängst 91 Punkte – eine Bewertung, die der Spanienexperte Josh Raynolds deutlich seltener vergibt als viele seiner Kollegen. Dieses eher zurückhaltende Maß ist Grund dafür, dass ich die Punkte von Tanzer&amp;Co für die treffendsten überhaupt halte – Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.</p>
<p>Im Juni 2010 empfahl ich schon einmal einen Verdejo aus Rueda und auch dieses Mal macht der Wein deutlich, welches Potential in dieser Rebsorte steckt und wie konsumentenfreundlich die Tatsache ist, dass die Weine noch nicht sonderlich populär sind.</p>
<p>Denn für 7,90 EUR einen solch guten Weißen ins Glas zu bekommen ist erstaunlich. Nicht nur weil er einfach lecker und unwahrscheinlich süffig ist (Vorsicht!), sondern auch weil er über Eigenschaften verfügt, die ihn zu einer langen Lagerung befähigen: Der Wein der Bodega Pedro Escudero Platon hat einen wuchtigen Körper und jede Menge Extrakt, so dass er sich locker noch fünf Jahre im Keller parken lässt und sich auch durch würziges Essen wenig beeindrucken lässt.</p>
<p>Der Wein stammt aus Rueda – einem historischen Weißwein-Anbaugebiet, nordwestlich von Madrid und direkt an das <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Toro.htm" target="_blank">Toro-Gebiet</a> grenzend. Bereits im Mittelalter wurde in dieser, etwas  trostlos wirkenden, Hochebene Wein angebaut und durch die Reblaus-Katastrophe im späten 19. Jahrhundert wurde der Rebbestand von ca. 90.000 Hektar praktisch ausgelöscht.</p>
<p>Danach fing man zwar wieder an Wein anzubauen, doch wurde zunächst die Rebsorte <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Palomino.htm" target="_blank">Palomino</a> verwendet, um Sherry-ähnliche Weine zu produzieren – also Weine, die mit Alkohol angereichert werden („gesprittet“).</p>
<p>Erst 1972, als die berühmte Rioja-Bodega Marqués de Riscal das Potential des Rueda-Gebietes für Weißwein erkannte und anfing dort Sauvignon Blanc anzubauen, wurde die alte Rebsorte Verdejo wieder aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt.</p>
<p>Die Rebsorte produziert sehr aromatische, kräuterige (Lorbeer) und nussige Weine, die sehr viel Substanz und Extrakt haben und für ihre Alterungsfähigkeit bekannt sind.</p>
<p>1980 erhielt Rueda dann erstmals DO-Status und zwar ausschließlich für Weißweine. Diese Restriktion wurde 2002 aufgehoben und seitdem dürfen auch Rotweine produziert werden. Sher zum Missfallen der angestammten Weißwein-Produzenten.Verdejo macht ca. 50% der Gesamtfläche aus (heute nur noch 7.500 Hektar) – mengenmäßig gefolgt von <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Macabeo.htm" target="_blank">Viura (Macabeo)</a>, Palomino und <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Sauvignon+Blanc.htm" target="_blank">Sauvignon Blanc</a>.</p>
<p>Die Bodega Pedro Escudero Platon besitzt ca. 50 Hektar Rebfläche im Herzen des Rueda, in dem Örtchen <a href="http://es.wikipedia.org/wiki/La_Seca_(Valladolid)" target="_blank">La Seca (Valladolid)</a>. Und wie mittlerweile für alle modernen Weingüter üblich, die einen auf Frische ausgelegten Weißwein produzieren, geschieht auch hier die gesamte Produktion der Weine in Edelstahlbehältern. Neben dem Erhalt der gewünschten Säure, wird auf diese Weise auch das Aromaprofil der Rebsorte in keiner Weise von dem verwendeteten Material beeinflusst.</p>
<p>Auch wenn der “Fuente Elvira” auf dem ersten Blick kein Wein für den Übergang in die Winterzeit ist, so ist er eben genau das: Ein Weißwein, der auch Rotweintrinkern gefallen wird und der durch seine herrliche Frucht auch noch in der jetzigen Zeit Sommergefühle weckt. Und nicht nur wegen der guten Alterungsfähigkeit kann ich jedem Leser das angebotene 11+1-Paket ans Herz legen, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass eine Flasche des &#8220;Fuente Elvira&#8221; schneller zur Neige geht als man zunächst erwartet <img src='http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>2010 Bodegas Pedro Escudero Platon &#8221;Fuente Elvira&#8221; (Weißwein, Spanien)</strong></p>
<p><strong>Auge: Blasses Gold mit einem grünen Schimmer.</strong></p>
<p><strong>Nase: Lebhafte Aromen von Nektarinen, Limone und weißen Blumen. </strong></p>
<p><strong>Gaumen: Elegant und präzise mit eindrucksvollem Extrakt und einem soliden Säure-Rückgrat, das die würzigen Fruchtkern- und Zitrusaromen unterstützt. Eine staubige Mineralität klingt in dem markanten, fokussierten und sehr langen Abgang nach.</strong></p>
<p><strong>Sonstiges: Besteht aus 100% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Verdejo.htm" target="_blank">Verdejo</a>.</strong></p>
<h1>91 Punkte</h1>
<p>(Quelle: Stephen Tanzer&#8217;s International Wine Cellar, Josh Raynolds, Oktober 2011)</p>
<p><strong>Meine Einkaufsempfehlung:</strong></p>
<p>Wein-Konzept (600 Flaschen)</p>
<p><strong>7,90 EUR / Fl. </strong><strong>(zzgl. 6,90 Versandkosten, ab 150,- EUR frei)</strong></p>
<p><strong>11+1-Paket : </strong><strong>86,90 EUR inkl. Versandkosten (7,24 EUR / Fl.)</strong></p>
<h1><a href="http://test.weinlakai.de/test/Weinlakai/Fuente.html" target="_blank">Hier klicken!</a></h1>
<p>Stand: 30.11.2011</p>
<p>Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.</p>
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		<title>Ein toller Fred aus Montsant!</title>
		<link>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/ein-toller-fred-aus-montsant/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 10:23:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Weinlakai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[2010 Celler el Masroig &#8221;Solà Fred&#8221; (Rotwein, Spanien)
Ja, ich gebe es nur ungern zu, aber auch der Weinlakai kommt manchmal einfach zu spät. So wollte ich ursprünglich den heutigen Wein aus dem Jahr 2009 empfehlen. Auf dem Papier hatte bei dem &#8220;Solà Fred&#8221; aus diesem Jahr alles gepasst: 91 Punkte von Stephen Tanzer (IWC) und ein lächerlicher Preis von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/09/sola_fred.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-1210" title="sola_fred" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/09/sola_fred-99x300.png" alt="" width="99" height="300" /></a>2010 Celler el Masroig &#8221;Solà Fred&#8221; (Rotwein, Spanien)</strong></p>
<p><strong>Ja, ich gebe es nur ungern zu, aber auch der Weinlakai kommt manchmal einfach zu spät. So wollte ich ursprünglich den heutigen Wein aus dem Jahr 2009 empfehlen. Auf dem Papier hatte bei dem &#8220;Solà Fred&#8221; aus diesem Jahr alles gepasst: 91 Punkte von Stephen Tanzer (IWC) und ein lächerlicher Preis von knappen 7,- EUR. Zum Zeitpunkt meiner etwas verspäteten Recherche war der 2010er bereits der aktuelle Jahrgang und der 2009er so gut wie ausverkauft. So fasste ich den Entschluss eine der letzten Flaschen 2009er mit dem aktuellen Jahrgang blind zu vergleichen. Einer der beiden Weine war zwar etwas druckvoller, dafür aber auch weniger fruchtbetont und noch recht tanninreich. Für mich ganz klar der jüngere und noch unzugänglichere 2010er. Der andere Wein hingegen wirkte sehr harmonisch, fruchtig und sehr frisch. Ein echter Spaß-Wein mit fast schon bedrohlicher Süffigkeit, aber dennoch einem guten Körper mit ordentlicher Länge. Das musste der hochgelobte 2009er sein! Aber Sie ahnen es sicher schon: Bei dem leckeren Frucht-Schmeichler handelte es sich um den hier empfohlenen 2010er &#8220;Solà Fred&#8221; vom Celler el Masroig. Nicht nur war das Ergebnis meiner Verkostung eine Riesenüberraschung, auch der Preis von 6,30 EUR / Fl. und das angebotene 5+1-Paket sind eine Sensation.</strong></p>
<p><strong><a href="http://eepurl.com/fhHvI" target="_blank">+++ Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++</a></strong> <img title="Weiterlesen..." src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><span id="more-1208"></span></p>
<p>Der 2010er wurde von der Fachpresse noch nicht eingehend bewertet, allerdings gab ihm der Wine Advocate bereits im vergangenen Juni 87 Punkte. Welch&#8217; ein Schock! Unter 90 Punkten! Nun gut, zum einen sind 87 Punkte in diesem Preisbereich immer noch phänomenal, zum anderen erklärt die Begründung meines Lieblingsfreundes Jay Miller, warum der Wein schwächer als der 2009 abschneidet: Er findet ihn weniger körperreich und nicht so lang. Ja, richtig, Herr Miller.</p>
<p>Genau das aber macht aus meiner Sicht den 2010er einen Deut besser. Denn hier überdeckt der straffe und tanninreiche Körper nicht die schöne, frische Frucht. Und ehrlich gesagt ist mir diese Charaktereigenschaft bei einem Wein dieser Preisklasse viel wichtiger. Ich möchte mir die Flaschen ja nicht zum Reifen in den Keller legen. Und davon abgesehen ist der 2010er ja alles andere als leicht am Gaumen oder kurz im Abgang. Es ist aber eben keine dieser Wuchtbrummen, die Jay Miller so mag. Alles natürlich basierend auf meinen direkten Vergleich. Vielleicht war der 2009er vor einem Jahr auch noch fruchtbetonter und ist mittlerweile in einem verschlosseneren Stadium.</p>
<p>Der 2010er &#8220;Solà Fred&#8221; der Celler el Masroig stammt aus der <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Montsant.htm" target="_blank">DO Montsant </a>im spanischen Katalonien. Die Gegend ist erst seit 2001 als <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/DO.htm" target="_blank">DO</a> klassifiziert und legt sich, geographisch betrachtet, wie ein Gürtel um den direkten Nachbarn <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Priorat.htm" target="_blank">Priorat</a>. Die Weine sind stilistisch ähnlich, jedoch hat Montsant noch lange nicht den exzellenten Ruf seines Nachbarn, der mittlerweile als <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/DOCa.htm" target="_blank">DOCa</a> klassifiziert ist. Montsant ist aber eben noch sehr jung und erst in den letzten Jahren beweisen ambitionierte Winzer, dass auch von hier richtig gute Weine stammen können. Und vor allem werden diese noch für deutlich weniger Geld in den Handel gebracht.</p>
<p>In der Gegend werden hauptsächlich <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Grenache+Noir.htm" target="_blank">Garnacha</a> (frz. Grenache) und <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Carignan.htm" target="_blank">Cariñena</a> (frz. Carignan) angebaut, so dass heutiger Wein ein ganz typischer Verschnitt dieser Rebsorten ist. Die Trauben wachsen in Montsant auf eisenhaltigen Ton-Böden und nicht wie im Priorat auf Schieferböden. D.h. die Böden in Montsant speichern deutlich besser Wasser und der rote Ton bringt ganz typische Aromakomponenten in die Weine ein.</p>
<p>Celler el Masroig ist eines der größten Weingüter der Gegend und wurde bereits 1917 gegründet. Es besitzt ca. 500 Hektar Rebfläche &#8211; ein stolzer Wert, wenn man bedenkt, dass die gesamte Anbaufläche in Montsant nur etwas über 2.000 Hektar beträgt. Das Weingut ist ein klassisches Beispiel für einen Betrieb mit langer Tradition, der sich mittlerweile in eine moderne, zukunftsträchtige Richtung orientiert und auf diese Weise versucht das ganze Potential der Gegend auszuschöpfen.</p>
<p>Der &#8220;Solà Fred&#8221; befindet sich momentan in einer herrlichen Fruchtphase, die vielleicht in den kommenden Jahren (à la 2010er) etwas verfliegt. Daher empfehle ich, neben meinem Rat den Wein zu kaufen, die Flaschen innerhalb eines Jahres auszutrinken. Nicht weil er danach nichts mehr ist, sondern weil er meiner Meinung nicht mehr besser werden kann.</p>
<p>Heutige Empfehlung ist ein absoluter &#8220;no-brainer&#8221;. 31,50 EUR für sechs Flaschen eines tollen Weines stellen einen Zwangskauf dar. Zudem ist von dem Wein reichlich vorhanden, so bieten ihn andere Händler für nur wenig Geld mehr an. Sobald der genannte Händler ausverkauft ist, werde ich die Einkaufsquellen entsprechend aktualisieren.</p>
<p><strong>2010 Celler el Masroig &#8221;Solà Fred&#8221; (Rotwein, Spanien)</strong></p>
<p><strong>Auge: Leuchtendes Purpur.</strong></p>
<p><strong>Nase: Kirschen, Himbeeren, Veilchen, Gewürze, nasse Steine und etwas Rhabarber. </strong></p>
<p><strong>Gaumen: Frisch und sehr klar am Gaumen. Aromen von dunkeln und roten Früchten sowie florale Anklänge. Im Abgang mittellang mit sehr angenehmen Mineralität.</strong></p>
<p><strong>Sonstiges: Besteht aus 90% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Carignan.htm" target="_blank">Carignan</a> und 10% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Grenache.htm" target="_blank">Grenache</a>.</strong></p>
<h1>87 Punkte</h1>
<p>(Quelle: Wine Advocate, Jay Miller, Juni 2011)</p>
<p><strong>Meine Einkaufsempfehlung:</strong></p>
<p>Elvinjo (3.000 Flaschen)</p>
<p><strong>6,30 EUR/Fl. </strong></p>
<p>(5,95 Versandkosten)</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline">5+1-Aktion: </span></strong></p>
<p><strong>31,50 EUR (5,25 EUR /Fl.) </strong></p>
<p>(5,95 Versandkosten, ab 75,- EUR frei Haus)</p>
<h1><a href="http://test.weinlakai.de/test/Weinlakai/Fred.html" target="_blank">Hier klicken!</a></h1>
<p>Stand: 16.11.2011</p>
<p>Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Französische Punktelandung!</title>
		<link>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/franzosische-punktelandung/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 20:40:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Weinlakai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[2010 Château Pesquié Cuvee des Terrasses (Rotwein, Frankreich)
Es hört sich verrückt an: 94 &#8220;echte&#8221; Parker-Punkte für schlappe 7,95 EUR.  Und in der Tat ist das Preis-/Leistungsverhältnis dieses Weines aus der südfranzösischen Appellation Côtes du Ventoux mehr als gut. Das &#8220;Cuvee des Terrasses&#8221; von Pesquié ist zudem ein alter Bekannter des Weinlakais, denn in der Vergangenheit empfahl ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/09/sola_fred.png"></a>2010 Château Pesquié Cuvee des Terrasses (Rotwein, Frankreich)</strong></p>
<p><strong>Es hört sich verrückt an: 94 &#8220;echte&#8221; Parker-</strong><strong>Punkte für schlappe 7,95 EUR.  Und in der Tat ist das Preis-/Leistungsverhältnis dieses Weines aus der südfranzösischen Appellation <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Ventoux.htm" target="_blank">Côtes du Ventoux</a> mehr als gut. Das &#8220;Cuvee des Terrasses&#8221; von Pesquié ist zudem ein alter Bekannter des Weinlakais, denn in der Vergangenheit empfahl ich bereits den 2007er. Damals noch einen Euro günstiger und mit 91 Punkten dekoriert, machte der 2007er bereits deutlich, dass dieser Wein auf die &#8220;Watchlist&#8221; für jeden Weinschnäppchen-Jäger gehört. So unterstütze ich die folgende Aussage von Robert Parker über das Weingut zu 100%: &#8220;&#8230; one of my all-time favorite producers in France&#8221;.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong><a href="http://eepurl.com/fhHvI" target="_blank">+++ Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++</a></strong><img title="Weiterlesen..." src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><span id="more-1241"></span></p>
<p><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/10/Petalos1.jpg"></a>Natürlich muss man die 94 Punkte als &#8220;among its peers&#8221; verstehen: Wie schon häufig erwähnt, legt Parker die Punkteskala immer in Bezug auf direkt vergleichbare Weine neu an. D.h. der heute empfohlene Wein wird gegen andere Weine der Region und des selben Jahrgangs bewertet. Dies bedeutet, dass z.B. ein topklassifizierter Bordeaux, der 94 Punkte erhalten hat, die heutige Empfehlung wohl überflügeln würde.</p>
<p>Nur habe ich meinen Lesern bereits andere Weine von der südlichen Rhône empfohlen, die deutlich unter 10,- EUR kosteten und bereits mit 90 Punkten einen tollen Gegenwert boten. So ist heutiger Wein ein phänomenales Angebot oder wie Parker sagen würde: &#8220;a phenomenal bargain&#8221; und weiter ausgeführt &#8221;it is absolutely stunning, and the best one they have made to date&#8230;&#8221;.</p>
<p>Der Wein bietet aus meiner Sicht alle Attribute, die man sich von einem guten Südrhône-Saft erhofft: Intensive, rotbeerige Frucht, die durch genügend Säure frisch wirkt, in Kombination mit einem dermaßen lang anhaltenden Eindruck am Gaumen, dass man das Gefühl gewinnt, in einer völlig anderen Preisklasse unterwegs zu sein. Natürlich hat der 2010er noch etwas &#8220;unkultivierte&#8221; Tannine, doch ist für mich besonders das Wechselspiel zwischen betörender und teils würziger Primärfrucht und dem mundfüllenden Volumen ein wunderbares Trinkerlebnis.</p>
<p>Das Preis-/Punkteverhältnis einmal ausgeklammert, ist dieser Wein eine mehr als sichere Bank für jeden Weinliebhaber. Er ist auf der einen Seite unkompliziert, da er einfach zu &#8220;verstehen&#8221; ist, und auf der anderen Seite bietet er genügend Komplexität und Intensität, um sich auch noch auf die zweite, dritte und x-te Flasche zu freuen. Daher unbedingt kaufen.</p>
<p>Die Appellation Côtes du Ventoux liegt östlich von Châteauneuf-du-Pape im südlichen Rhône-Gebiet Frankreichs. Auf den Hanglagen des 1.912 Meter hohen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mont_Ventoux" target="_blank">Mont Ventoux</a> werden sowohl Rot- als auch Weiß- und Roséweine angebaut.</p>
<p>Die roten und roséfarbenen Weine werden zumeist aus den traditionellen Reben der Region Carignan, Cinsaut, Gamay, Grenache, Mourvedre und Syrah hergestellt – häufig in einem Verschnitt dieser Sorten. Eine Ähnlichkeit zu <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Côtes+du+Rhône.htm" target="_blank">Côtes-du Rhône</a>-Weinen ist dadurch nicht zu bestreiten.</p>
<p>Die Appellation Côtes du Ventoux existiert erst seit 1973 und ziemlich genau zu dieser Zeit erwarben Odette &amp; René Bastide das Château Pesquié. Seit 2003 ist nun mit Alexandre &amp; Frédéric Bastide die 3. Generation am Werke. Sie setzen den hohen Qualitätsanspruch ihrer Familie konsequent fort und konnten sich so zu einem der besten Weingüter der Appellation Côtes du Ventoux entwickeln.</p>
<p>Das Château Pesquié bekennt sich konsequent zur nachhaltigen Arbeit im Weinberg. Die Entwicklung der Reben wird ausschließlich durch organischen, auf Humus basierendem Dünger verbessert und das Gleichgewicht zwischen Schädlingen und Tieren, die diese Schädlinge fressen, wird stets gewahrt.</p>
<p>Die Reben des Weinguts sind im Schnitt stolze 35 Jahre alt und gedeihen in einer enormen Dichte von 4.500 Rebstöcken pro Hektar. Hierdurch wird die Nährstoffkonkurrenz maximiert, die Reben wurzeln sehr tief und sorgen so für eine besonders fokussierte bzw. hochwertige Versorgung der Stöcke. Denn es gilt im Weinberg die Regel, dass überversorgte bzw. &#8220;glückliche&#8221; Reben zu wenig Komplexität entwickeln und nur Reben, die um Nährstoffe kämpfen müssen, außerordentliche Qualität produzieren.</p>
<p>Natürlich geht diese Rechnung nur auf, wenn man konsequent im Weinberg arbeitet. Kontinuierlich werden bei Pesquié Maßnahmen durchgeführt, die dafür sorgen, dass nur Trauben reifen dürfen, die bereits sehr früh eine überdurchschnittliche Entwicklung aufweisen. Vereinfacht ausgedrückt, werden alle anderen Trauben bereits im &#8220;Babyalter&#8221; vom Stock entfernt, um zu vermeiden, dass diese &#8220;Schwächlinge&#8221; eine Nährstoffkonkurrenten für die Vorzeigetrauben darstellen. Hart, aber gerecht&#8230; zumindest im Sinne der Weintrinker <img src='http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Auf Château Pesquié werden die zwei Rotwein-Rebsorten angebaut, die im gesamten Rhônetal am populärsten sind: Grenache, der König der südlichen Rhône (fast 40% der Rebfläche) , und Syrah, der König der nördlichen Rhône (über 30% der Rebfläche).</p>
<p>Im &#8220;Cuvee des Terrasses&#8221; kommen 70 % Grenache und 30 % Syrah zum Einsatz. Die Trauben werden gepresst und dann von den Stengeln befreit. Die Mazeration, also der Schalenkontakt der Maische, betrug bei dem 2010er ca. 15 Tage, um ein optimales Aroma und eine kräftige Farbe zu gewährleisten. Ca. 35 % des Weines wurde in zwei bis vier Jahre alten Eichenfässern ausgebaut und der Rest in großen <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Foudre.htm" target="_blank">Eichen-Fudern</a> für jeweils ein Jahr ausgebaut.</p>
<p><strong><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/09/sola_fred.png"></a>2010 Château Pesquié Cuvee des Terrasses (Rotwein, Frankreich)</strong></p>
<p><strong>Auge: Dichtes Blau-Violett</strong></p>
<p><strong>Nase: Noten von süßen Heidelbeeren, Schwarzkirschbrand, Lakritz, Weihrauch und Anklängen von heißen Steinen</strong><strong>.</strong></p>
<p><strong>Gaumen: Erstaunliche Textur, Saftigkeit und wunderbare Fruchtintensität. Lebhafte Reinheit und energischer, langer und frischer Abgang, der länger als 30 Sekunden anhält. </strong></p>
<p><strong>Sonstiges: Besteht aus 70% Grenache und 30% Syrah. Bis 2015</strong><strong> zu trinken.</strong></p>
<h1>94 Punkte</h1>
<p>(Quelle: Wine Advocate, Robert Parker, Oktober 2011)</p>
<p><strong>Meine Einkaufsempfehlung:</strong></p>
<p>Weinpalais (1.800 Fl. sofort verfügbar)</p>
<p><strong>7,95 EUR/Fl. </strong>(Versand: 5,50 EUR)</p>
<p><strong>12er Paket frei Haus </strong>(95,40 EUR). Achtung: Versandkosten werden zunächst ausgewiesen, dann aber nicht in Rechnung gestellt.</p>
<h1>AUSVERKAUFT</h1>
<p>Stand: 24.10.2011</p>
<p>Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Álvaro Palacios für Einsteiger!</title>
		<link>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/alvaro-palacios-fur-einsteiger/</link>
		<comments>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/alvaro-palacios-fur-einsteiger/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 16:43:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Weinlakai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[2009 Descendientes de J. Palacios &#8220;Pétalos&#8221; (Rotwein, Spanien)
Es ist bereits der vierte Wein aus der spanischen Rebsorte Mencía, den ich meinen Lesern seit dem Weinlakai Start im Januar 2008 empfehle. Hierbei deckten die Weine fast das gesamte Preisspektrum ab: von 9,95 EUR bis hin zu 69,95 EUR pro Flasche. Überraschenderweise stellten die Weine für ihren Preis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/09/sola_fred.png"></a>2009 Descendientes de J. Palacios &#8220;Pétalos&#8221; (Rotwein, Spanien)</strong></p>
<p><strong>Es ist bereits der vierte Wein aus der spanischen Rebsorte Mencía, den ich meinen Lesern seit dem Weinlakai Start im Januar 2008 empfehle. Hierbei deckten die Weine fast das gesamte Preisspektrum ab: von 9,95 EUR bis hin zu 69,95 EUR pro Flasche. Überraschenderweise stellten die Weine für ihren Preis immer einen exzellenten Gegenwert dar. Heutiger Wein von Kult-Winzer Palacios stellt keine Ausnahme dar. Aus meiner Sicht überflügelt der 2009er &#8220;Pétalos&#8221; sogar den in Vergangenheit empfohlenen &#8220;<a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/ein-rares-gut-rar-und-gut/" target="_blank">Vico</a>&#8220;, der preislich deutlich über dem heutigen Wein lag und ebenfalls 93 Punkte erhielt.</strong></p>
<p><strong></strong><strong><a href="http://eepurl.com/fhHvI" target="_blank">+++ Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++</a></strong><span id="more-1213"></span></p>
<p><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/10/Petalos1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1227" title="Petalos" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/10/Petalos1-90x300.jpg" alt="" width="90" height="300" /></a>Álvaro Palacios stammt ursprünglich aus einer renommierten Winzerfamilie im <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Rioja.htm" target="_blank">Rioja</a>. Hier hätte er sich ins gemachte Nest setzen können, doch stattdessen ging er seinen eigenen Weg. Er studierte Önologie in Bordeaux und lernte anschließend sein Handwerkszeug bei keinem geringeren als Pierre Moueix, dem Winemaker des wohl legendärsten Bordeaux-Weingutes, Château Petrus. 1989 kehrte er nach Spanien zurück und gründete sein eigenes Weingut im <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Priorato.htm" target="_blank">Priorat</a>. Damals hatte die Gegend südlich von Barcelona noch keinerlei Renommee. Seit der fast vollständigen Vernichtung der Rebflächen durch die Reblaus Ende des 19. Jahrhunderts, wurden im Priorat nur wenige, sehr einfache Weine produziert. Álvaros Palacios sorgte gemeinsam mit anderen, heute ebenfalls wohl bekannten Winzern (z.B. Rene Barbier), für den großen Umschwung.</p>
<p>Àlvaro Palacios’ Ziel als Winzer war es von Anfang an Weine zu produzieren, die eine Kombination eines unendlich eleganten Château Petrus und eines sonnenverwöhnten Grange des australischen Weinguts Penfolds sind. Die Stilistik seiner Weine beweisen, dass er diesem Anspruch treu geblieben ist. Er produziert Weine, die harmonisch und leichtfüßig daherkommen, aber auch fruchtbetonte Konzentration und Vollmundigkeit besitzen. Diese Kombination spricht fast jeden Typus von Weintrinker an, denn bei solchen Weinen spielt der Spaßfaktor eine zentrale Rolle.</p>
<p>Heute gehört Àlvaro Palacios zu der &#8220;neuen Generation&#8221; von spanischen Winzern. Mit Kollegen wie Peter Sisseck von Pingus im Ribera del Duero setzen seine Weine Qualitätsstandards und ernten weltweit höchste Bewertungen. Allerdings strapazieren diese Weine auch den Geldbeutel: So kostet z.B. der ultrarare Priorat-Kultwein &#8220;L’Ermita&#8221; in manchen Jahren um die 1.000 EUR pro Flasche.</p>
<p>Mittlerweile ist Palacios auch in dem nordwestspanischen DO-Bereich <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Bierzo.htm" target="_blank">Bierzo</a> aktiv und produziert hier aus der seltenen Rebsorte <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Mencia.htm" target="_blank">Mencía</a> u.a. die heutige Empfehlung Pétalos. Die 60-100 Jahre alten Reben liefern nur noch geringe Erträge, doch sind diese von besonderer Qualität. Neben modernen Vinifizierungsmethoden ist es fast selbstverständlich, dass auch der heute empfohlene Wein nach biodynamischen Grundsätzen angebaut wurde, eine strenge Selektion erfolgte und die Arbeit im Weinberg ausschließlich per Hand erfolgt.</p>
<p>Der Wein zeigt eine tolle, florale und rotbeerige Frucht, die durch ihre mineralische Frische überzeugt. Sie setzt einen wichtigen Konter zu dem üppigen Körper und der komplexen Konzentration des Weines. Auch Holz kommt nur feinfühlig zum Einsatz und so verbrachte der Pétalos lediglich vier Monate in französischer Eiche.</p>
<p>Der Pétalos ist zwar der &#8220;Einstiegswein&#8221; von Palacios, doch sprechen u.a. die erst diesen Monat verliehenen 93 Punkte vom Wine Spectator eine andere Sprache. Obwohl der Wein nur knapp 14,- EUR kostet (im 5+1-Paket sogar weniger als 12,-), führt er eindrucksvoll vor, was passiert, wenn die Fähigkeiten von Àlvaro Palacios auf die Rebsorte Mencía trifft. Man kann von Glück sagen, dass weder diese Rebsorte noch das Anbaugebiet Bierzo bereits sonderlich bekannt sind, anderenfalls wäre ein solcher Wein nicht unter 30,- EUR zu haben. Und selbst dann würde ich persönlich den Kauf in Erwägung ziehen. Nicht nur weil er schon jetzt, Verzeihung, schweinelecker ist, sondern auch weil ich überzeugt davon bin, dass der Wein in 2-3 Jahren noch besser sein wird.</p>
<p>Es ist einmal mehr ein Wein, der vielen Gaumen eine neue Erfahrung bringen dürfte. Eine ganz besonders positive noch dazu. Für alle Leser, die bereits einen Mencía in Vergangenheit gekauft haben, gibt die heutige Empfehlung eine hervorragende Möglichkeit eines Vergleichs. Natürlich lautet hierbei mein Rat, eine solche Verkostung unbedingt blind durchzuführen.</p>
<p>Eines möchte ich noch hinzufügen, auch wenn es mit der Weinqualität nichts zu tun hat: Normalerweise macht mich eine schöne Flasche eher skeptisch, da ich schon häufig erfahren musste, dass eine aufwendig gestaltete Hülle über Defizite des Inhalts hinwegtrösten sollen. Nicht so beim Pétalos. Er kommt in einer wunderschönen Flasche daher, das Etikett ist edel gestaltet, und selbst die Kapsel zeugt von besonderem Design (Ein Klick auf das Foto der Flasche zeigt eine größere Abbildung). Ja, so macht der Wein sogar noch mehr Spaß!</p>
<p><strong>2009 Descendientes de J. Palacios &#8220;Pétalos&#8221; (Rotwein, Spanien)</strong></p>
<p><strong>Auge: Dunkles Lila.</strong></p>
<p><strong>Nase: Komplexe Aromen von wilden Beeren, frischen Kräutern und Rauch mit schöner Mineralität</strong><strong>.</strong></p>
<p><strong>Gaumen: Dicht und harmonisch mit gut integrierter Frucht. Frischer Blumenduft und viele Beeren im lang anhaltenden, durch etwas bittere Tannine geprägten Abgang.</strong></p>
<p><strong>Sonstiges: Besteht aus 100% <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Mencia.htm" target="_blank">Mencía</a>. Bis 2018 zu trinken.</strong></p>
<h1>93 Punkte</h1>
<p>(Quelle: Wine Spectator &#8220;Advance&#8221;, Thomas Matthews, Oktober 2011)</p>
<p><strong>Meine Einkaufsempfehlung:</strong></p>
<p>Vinogusta (Wein ab 10.10.11 wieder lieferbar)</p>
<p><strong>13,90 EUR/Fl. </strong>(Versand: 5,90 EUR, ab 75,- EUR frei Haus)</p>
<p><strong>5+1-Paket: 69,50 EUR inkl. Versandkosten </strong>(11,58 EUR / Fl. – wird beim Kauf von 6 Flaschen automatisch kalkuliert)</p>
<h1><a href="http://test.weinlakai.de/Weinlakai/Petalos.html" target="_blank">Hier klicken!</a></h1>
<p>Stand: 05.10.2011</p>
<p>Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Perfektes Revival: Nochmals 100 Kisten!</title>
		<link>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/perfektes-revival-nochmals-100-kisten/</link>
		<comments>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/perfektes-revival-nochmals-100-kisten/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 17:20:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Weinlakai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[2009 Château de Segries Clos de l&#8217;Hermitage (Rotwein, Frankreich)
+++ AUSVERKAUFT +++
Fast exakt zwei Jahre sind vergangen seitdem ich diesen Wein aus Côtes du Rhône als 2007er-Jahrgang empfohlen habe. Der Artikel ist hier zu lesen. Die damals verfügbaren 100 Kisten sowie 50 zusätzlich beschaffte 6er-Pakete waren im Nu ausverkauft. Kein Wunder, denn der 2007er war und ist großartig. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>2009 Château de Segries Clos de l&#8217;Hermitage (Rotwein, Frankreich)</strong></p>
<p><strong>+++ AUSVERKAUFT +++</strong></p>
<p><strong>Fast exakt zwei Jahre sind vergangen seitdem ich diesen Wein aus <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Cotes+du+Rhone.htm" target="_blank">Côtes du Rhône</a> als 2007er-Jahrgang empfohlen habe. Der Artikel ist <a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/der_tipp_der_tipps_der_neuen_parker-ausgabe/" target="_blank">hier</a> zu lesen. Die damals verfügbaren 100 Kisten sowie 50 zusätzlich beschaffte 6er-Pakete waren im Nu ausverkauft. Kein Wunder, denn der 2007er war und ist großartig. So ist es für mich eine besondere Freude, heute den Jahrgang 2009 erneut meinen Lesern vorstellen zu können. Insbesondere, da ich den 2009er Clos de l&#8217;Hermitage dem 2007er sogar vorziehe. Wieder gibt es den Wein von Ex-Formel1-Fahrer Jean Alesi in der Original-Holzkiste, und trotz Preiserhöhung des Châteaus über die letzten zwei Jahre müssen die Weinlakai-Leser bei dem genannten Händler  keinen Cent mehr als zuvor  bezahlen. Und alle Leser, die langsam das Gefühl bekommen, der Weinlakai empfehle nur noch 6er-Pakete, täuschen sich. </strong></p>
<p><strong><a href="http://eepurl.com/fhHvI" target="_blank">+++ Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++</a></strong><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/08/Wynns.jpg"></a></p>
<p><span id="more-1087"></span><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/08/segries.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1192" title="segries" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/08/segries.jpg" alt="" width="120" height="217" /></a>Direkt zum beliebten Punktethema: Den 2007er Clos de l&#8217;Hermitage bewertete Robert Parker mit 94 Punkten und der heutige Wein erhielt 93. Warum mir der 2009er trotz dieser leicht geringeren Bewertung seitens des Weinpapstes besser gefällt, zeigte ein blind durchgeführter Vergleichstest zwischen den Jahrgängen 2007, 2008 und 2009. Diese Jahre im südlichen Rhône-Tal wurden vom Wine Spectator mit 95 (2007), 88 (2008) und 93-96 (2009) Punkten bewertet, und so hatte ich bereits eine gewisse Erwartungshaltung.</p>
<p>Der Wein in Glas 1 war ein wahrer Bolide mit recht ungezügelten, leicht bitteren Tanninen und einem sehr druckvollem Abgang mit komplexer Aromatik. Der Wein in Glas 2 wirkte deutlich frischer, fruchtbetonter und vor allem balancierter, aber ohne Komplexität vermissen zu lassen oder im Abgang deutlich kürzer zu sein. Dem Wein im Glas 3 fehlte es im Vergleich zu den anderen Kandidaten an allen Ecken und Enden. Er wirkte geradezu wässrig und war zu stark von seiner eindimensionalen Frucht dominiert.</p>
<p>Wein 1 musste 2007 sein, denn der gesamte Jahrgang steht für fette, alterungsfähige Weine. Nun hoffte ich sehr, dass Wein Nummer 2 der 2009er war, da er mir mit Abstand den schönsten Trinkgenuss bot. Wein 3 würde ich wohl kaum meinen Lesern empfehlen können.</p>
<p>Meine Vermutungen wurden bestätigt und ich muss sagen, dass ich insbesondere den Vergleich zwischen 2007 und 2009 als sehr aufschlussreich empfand. Der hoch gelobte 07er ist zwar sehr körperreich, doch wirkt er derzeit etwas unharmonisch. Die Tannine sind zu bitter und auch der Alkohol scheint nicht sehr gut eingebunden zu sein. Bei meiner Verkostung vor zwei Jahren hatte der Wein zwar auch das Prädikat &#8220;zu jung&#8221; verdient, doch war er damals deutlich fokussierter. So ist der jetzige Eindruck sicher nur die Momentaufnahme eines klassischen Reifeverlaufs: Eine zugängliche Fruchtphase zu Beginn und dann bis zur eigentlichen Reife ein Wechselspiel zwischen verschlossenen, unbalancierten, aber auch wieder attraktiven Phasen. Daher mein Rat an alle Besitzer der 2007er: Lassen Sie ihn noch mindestens zwei Jahre im Keller schlummern. Beim Kauf des 2009er lohnt allerdings der blind durchgeführte Vergleich.</p>
<p>Aber genug zu dem 2007er und mehr zu der aktuellen Empfehlung. Der 2009er Clos de l’Hermitage profitierte von recht kühlen Nächten im August, die den Säuregehalt der Trauben auf einem perfekten Niveau hielten. Der Wein ist zwar keinesfalls säuerlich, doch wirkt er eben nicht zu überladen oder alkoholisch. Für einen solch jungen Wein wirkt er überraschend leichtfüßig und elegant. Der lange Abgang mit der tollen Kräuter- und Gewürz-Komplexität überrascht förmlich, da man aufgrund der Feinheit einen eher schlanken Wein vermuten könnte.</p>
<p>Dass Robert Parker dem 09er im Vergleich zu dem 2007er einen Punkt weniger gibt, stützt leider das Klischee, er würde fette, extraktreiche Weine den etwas grazileren Vertretern vorziehen. Für mich ist der zwei Jahre jüngere Wein zum jetzigen Zeitpunkt die deutlich bessere Wahl. Man sollte sich allerdings im Klaren sein, dass man diesen Wein zwar noch viele Jahre lagern kann, es aber sehr schwer fallen wird, die Finger von diesen leckeren Fläschchen zu lassen.</p>
<p>Die Stilistik des Weines ist deshalb so attraktiv und zugänglich, da sie eine Kombination eines sehr internationalen Stils mit der klassischen Provence-Typik ist: Auf der einen Seite herrliche Aromen von Brombeere, Cassis und Lakritz, auf der anderen Seite der schöne <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Garigue" target="_blank">Garrigue</a>-Duft von Lavendel, Kräutern und Kirsche.</p>
<p>Die Weinberge des Château Segries, auf dem der Clos de l&#8217;Hermitage wächst, sind insgesamt nur vier Hektar groß. Per Hand wurden hier die Trauben für den 2009er geerntet und pro Hektar ergaben sich hieraus 40 Hektoliter Most. Ein Wert, der von strenger Selektion zeugt. Die <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Maische.htm" target="_blank">Maische</a> blieb dann 21 Tage lang mit den Schalen in Kontakt, um möglichst viel Extrakt und Aroma aufzunehmen. Anschließend wurde der Wein 11 Monate in Eichenfässern ausgebaut, die zu 25% neu waren.</p>
<p>Ich empfehle den Kauf dieses Weines nicht nur den Lesern, die vor zwei Jahren leer ausgegangen waren, sondern auch den stolzen Besitzern des Clos de l&#8217;Hermitage aus 2007. Es wird sicher spannend, das Leben dieser beiden Weine parallel zu verfolgen.</p>
<p>Mir ist bewusst, dass 100,- EUR eine gewisse Investition darstellen, doch erhält man dafür nicht nur einen ganz besonders guten, sondern auch einen raren und in Deutschland schwer erhältlichen Wein – einmal von dem fantastischen Ritual des Öffnens einer Holzkiste mit Wein ganz abgesehen.</p>
<p>Bitte beachten Sie, dass Sie den Wein jetzt schon ordern können, er aber erst in der Woche ab dem 12.09.11 in die Auslieferung geht.</p>
<p><strong>2009 Château de Segries Clos de l&#8217;Hermitage (Rotwein, Frankreich)</strong></p>
<p><strong>Auge: Dichtes Rubinrot/Violett.</strong></p>
<p><strong>Nase: Schwarzer Trüffel, Brombeeren, Cassis, Lakritz, subtiler Grillrauch und Noten von Graphit. </strong></p>
<p><strong>Gaumen: Gewürze, Kräuter, Lavendel und Kirschwasser. Körperreich, reichhaltig und kraftvoll im Abgang.</strong></p>
<p><strong>Sonstiges: Besteht aus gleichen Teilen von Syrah, Grenache und Mourvedere. Bis mindestens 2016 zu trinken. </strong></p>
<h1>93 Punkte</h1>
<p>(Quelle: Wine Advocate, Robert Parker, Juni 2011)</p>
<p><strong>Meine Einkaufsempfehlung:</strong></p>
<p>Lehmkuhl Feine Weine</p>
<p><strong><strong><strong><strong><span style="font-weight: bold"><strong>100,- EUR für 6 Flaschen in der Original-Holzkiste inkl. Versand</strong></span></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><span style="font-weight: bold"><strong>Zuteilung nach &#8220;first come, first serve&#8221; Prinzip</strong></span></strong></strong></strong></strong></p>
<p>(Entspricht 15,- EUR/Flasche und 10,- EUR Versandkosten)</p>
<p>Ab KW 37 (12.09.-) lieferbar!</p>
<h1>Ausverkauft!</h1>
<p>Stand: 31.08.2011</p>
<p>Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Australian Black Beauty!</title>
		<link>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/australian-black-beauty/</link>
		<comments>http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/australian-black-beauty/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 19:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Weinlakai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/?p=1140</guid>
		<description><![CDATA[2006 Wynns Coonawarra Estate Cabernet Sauvignon (Rotwein, Australien)
+++ AUSVERKAUFT +++
Australische Rotweine, insbesondere Shiraz und Cabernet Sauvignon, sind in vielen Fällen perfekte Kandidaten, um Einsteiger in die Materie Wein restlos zu begeistern. Gründe dafür sind die intensive, marmeladige Frucht und der kräftige Eindruck am Gaumen, die viele sonnenverwöhnte Australier aufweisen. 16% Alkohol und mehr sind hierbei keineswegs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>2006 Wynns Coonawarra Estate Cabernet Sauvignon (Rotwein, Australien)</strong></p>
<p><strong>+++ AUSVERKAUFT +++</strong></p>
<p><strong>Australische Rotweine, insbesondere Shiraz und Cabernet Sauvignon, sind in vielen Fällen perfekte Kandidaten, um Einsteiger in die Materie Wein restlos zu begeistern. Gründe dafür sind die intensive, marmeladige Frucht und der kräftige Eindruck am Gaumen, die viele sonnenverwöhnte Australier aufweisen. 16% Alkohol und mehr sind hierbei keineswegs die Ausnahme. Dieser Stil von Wein ist auf der einen Seite zwar sehr faszinierend, doch wird man ihm auch schnell überdrüssig. Die Frucht wirkt bereits im Laufe des Konsums einer einzigen Flasche anstrengend und hinterlässt häufig einen unangenehmen Eindruck von (Extrakt-)Süße. Mal davon abgesehen, dass der hohe Alkoholgehalt oft schlecht eingebunden ist und mit der Zeit ein Brennen im Hals hinterlässt. Englischsprachige Weintrinker nennen solche Weine &#8220;hot&#8221;. Aber bevor ich mich in diesen Schilderungen verrenne: Heutiger Australier ist ein tolles Beispiel dafür</strong><strong>, dass es Down Under auch anders geht. Für den Weinlakai keine grundsätzliche Überraschung, doch hatte ich noch nie einen so guten Australier in diesem Preisbereich im Glas. Abgerundet wird diese Jancis-Robinson-Entdeckung durch eine klasse Sonderaktion, die der empfohlene Händler exklusiv den Weinlakai-Lesern anbietet: ein versandkostenfreies 5+1-Paket!</strong></p>
<p><strong><span id="more-1140"></span></strong></p>
<p><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/08/Wynns.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1142" title="Wynns" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/08/Wynns-82x300.jpg" alt="" width="82" height="300" /></a>Auch wenn die vielen Sonnenstunden in Australien unsere deutschen Voraussetzungen für Weinbau geradezu düster aussehen lassen, so stellt dieses Klima für Winzer nicht selten ein echtes Problem dar: Wenn die Trauben zu schnell reifen und man den optimalen Lesezeitpunkt verpasst, sind die Trauben zu süß und enthalten nur noch wenig Säure. Resultat sind Weine mit extrem hohem Alkoholgehalt, zu viel Fruchtextrakt und fehlender Frische. Wie gesagt, betört zunächst die intensive Frucht an der Nase, so lässt sich doch einem solchen Wein auf Dauer wenig abgewinnen.</p>
<p>Für meine heutige Empfehlung trifft dies deshalb nicht zu, weil der Wein genau diese Negativeigenschaften nicht hat. Vielmehr liefert er alle positiven Seite eines australischen Rotweines: Eine betörende Frucht mit rotbeeriger Konzentration und leichtem Minzduft sowie eine merkliche, aber toll eingebundene Holzaromatik. Am Gaumen und auch im Abgang zeigt der Wein eine schöne Frische und keineswegs einen störenden Eindruck von übermäßigem Alkoholgehalt.</p>
<p>Der Cabernet Sauvignon von Wynns wurde letzten Monat von Jancis Robinson als &#8220;Wine of the Week&#8221; ausgezeichnet. Sie kommentierte, er sei ein &#8221;extremely serious wine and yet is priced as though it were almost frivolous&#8221;. Damit nicht genug: &#8220;There is nothing oversized, overripe or &#8216;hot-tasting&#8217; about this wine &#8211; and nor is it plagued by the excessive mintiness that can sometimes detract from some Australian Cabernets&#8221;.</p>
<p>Jancis Robinson hat den 2006er Cabernet Sauvignon von Wynns innerhalb der letzten zwei Jahre einmal mit 18 und einmal mit 17 von 20 Punkten bewertet. Ein erstaunlich hoher Wert für einen Wein dieser Preisklasse, insbesondere wenn man weiß, dass die Britin sehr vornehm mit der Punktevergabe umgeht. Beleg dafür ist, dass Jancis Robinson in Ihrer Karriere erst 66 Weinen die Höchstpunktzahl von 20 Punkten gegeben hat, bei Robert Parker (persönlich) war dies bereits 206mal der Fall.</p>
<p>Das Weingut Wynns liegt in dem Anbaugebiet <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Coonawarra.htm" target="_blank">Coonawarra</a> im Bundesstaat <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/South_Australia" target="_blank">South Australia</a>. Dieses Gebiet ist insbesondere durch seinen extrem eisenhaltigen, rötlich gefärbten Boden bekannt, den man im Weinbau <a href="http://www.wein-plus.de/glossar/Bodentyp.htm" target="_blank">Terra Rossa </a>nennt und eine ganz besondere Stilistik in den Weinen zu Tage befördert.</p>
<p><a href="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/08/terrarossa.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1154" title="terrarossa" src="http://www.stern.de/blogs/der_weinlakai/files/9//2011/08/terrarossa-266x300.jpg" alt="" width="266" height="300" /></a></p>
<p>Wynns wurde 1896 als erstes Weingut im Gebiet Coonawarra gegründet und entspricht somit nicht dem Bild, das man gemeinhin von Weingütern aus der &#8220;Neuen Welt&#8221; vor Augen hat. Der heute empfohlene Cabernet Sauvignon wurde bereits als Jahrgang 1954 in die Flaschen gefüllt und ist seitdem &#8211; zumindest in Australien &#8211; unter dem Namen &#8220;Black Label&#8221; wohlbekannt.</p>
<p>So ist es bei genauer Betrachtung auch wenig verwunderlich, dass sich Wynns nicht mehr mit den Problemen herumschlägt, die für viele Winzer in Australien aufgrund der klimatischen Verhältnisse herrschen.</p>
<p>Der &#8221;Black Label&#8221; wurde aus den besten Cabernet-Sauvignon-Trauben (20-25% der Gesamtlese) vinifiziert, die Wynns&#8217; Coonawarra Estate in 2006 erntete und die 16 Monate im Eichenfass verbrachten. Dabei kam ein buntes Gemisch aus französischer und amerikanischer Eiche in unterschiedlichem Alter zum Einsatz (Französische Eiche: 35% neu, 29% ein Jahr alt und 15% zwei Jahre alt und älter; Amerikanische Eiche: 8% neu, 2% ein Jahr alt und 11% zwei Jahre alt und älter).</p>
<p>Die heutige Empfehlung geht nach langer Zeit einmal wieder stilistisch in eine ganz andere Richtung. Es ist ein Wein, der vor allem Einsteiger begeistern wird. Er ist einfach zu &#8220;verstehen&#8221;, denn er betört die Sinne mit sehr intensiven Aromen. Zwar machen dies viele australischen Shiraz und Cabernet Sauvignon, das wirklich Besondere des Wynns liegt aber in der Tatsache, dass er auch Finesse, Frische und Eleganz bereithält: Merkmale, die nicht viele Weine bieten, egal aus welchem Teil der Erde sie stammen.</p>
<p>Bitte nicht entgehen lassen: Der von mir recherchierte Händler ist nicht nur der einzige, der den Wein in Deutschland anbietet, sondern auch der kumulierte Flaschenpreis im 5+1-Paket ist in ganz Europa unschlagbar. Unbedingt kaufen.</p>
<p><strong> </strong> <strong>2006 Wynns Coonawarra Estate Cabernet Sauvignon (Rotwein, Australien)</strong></p>
<p><strong>Auge: Sehr dunkles Rot.</strong></p>
<p><strong>Nase: Intensive, rote und auch schwarze Beerenaromen, Duft von Oliven, eine feine Minznote und Anklänge von Zedernholz</strong><strong>.</strong></p>
<p><strong>Gaumen: Sehr köperreich mit dichtem Aroma von schwarzen Johannisbeeren.  Wieder ein wenig Minze und ein mit feinen Tanninen belegter, sehr langer Abgang.</strong></p>
<p><strong>Sonstiges: 100% Cabernet Sauvignon. Bis mindestens 2016 zu trinken. Enthält 14% Alkohol.</strong></p>
<h1>17-18/20 Punkte</h1>
<p>(Quelle: Purple Pages, Jancis Robinson, Juli 2011)</p>
<p><strong>Meine Einkaufsempfehlung:</strong></p>
<p>Hawesko</p>
<p><strong>6er-Paket: 59,50 EUR inkl. Versand (ca. 9,92 EUR / Fl.)</strong></p>
<p>Zum Vergleich: Einzelflasche kostet 11,90 EUR zzgl. 11,90 Versandkosten</p>
<h1>Ausverkauft!</h1>
<p>(Achtung: Die Weinlakai-Aktion ist nur unter diesem Link zu finden)</p>
<p>Stand: 17.08.2011</p>
<p>Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.</p>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 15:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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