Ein dickes Dankeschön an Dich, Verena, deine Zeilen haben mich sehr gerührt und freudig gestimmt. Diese Freude war ebenfalls immer präsent während unseres Zusammenwirkens. Dass die Chemie zwischen uns sofort so stimmig war, hat sehr zum Gelingen unseres gemeinsamen Projektes beigetragen. Doch es war deine Offenheit, dein Interesse und deine Motivation dranzubleiben, die entscheidend war.
Ich verstehe Personal Coaching als ein Mittel, mögliche Wege und Ideen aufzuzeigen, die sich aus den ersten Eindrücken heraus ergeben. Ich folge dabei nicht einem bestimmten Schema von Inhalten und Übungsprogrammen, sondern ich schaue, welche Anregungen, Ideen und Übungen für jemanden passend sein könnten. Dabei sind Fachwissen und Erfahrung zwar die Basis, jedoch höre ich ebenso auf meine Intuition und folge dieser – auch wenn die Methoden dann manchmal ungewöhnlich erscheinen mögen. Es geht beim Coaching auch nicht darum, bestimmte (Yoga) Lehren zu vermitteln, sondern eine Auswahl an geeigneten Übungen und Inhalten zu treffen, die derjenige bei Interesse weiter verfolgen oder vertiefen kann. Wichtig ist allein die Freude daran. Wenn das Interesse erst einmal geweckt ist und sich die ersten Erfolge einstellen, dann entwickelt sich immer eine Eigendynamik und auf dieser Motivationswelle schwimmt der Gecoachte dann wie von selbst weiter.
Und natürlich ist es mitunter auch für jemanden, der sich für ein persönliches Coaching entscheidet, hart, morgens früher aufzustehen und sich dem Programm zu widmen. Dafür braucht man schon Disziplin und etwas Durchhaltekraft – aber ohne den nötigen Willen und Einsatz verändert sich auch nichts. Und all das hat Verena mit Bravour gemeistert. Und ich freue mich sehr, dass wir uns auch weiterhin in meinen wöchentlichen Kursen sehen werden.
Auch kleine Auszeiten können eine große Wirkung haben:
- Beim VTF-Aktivprogramm können Sie vom 30.9 – 05.10.12 Fitness und Erholung vom Feinsten im „Strandgut Ressort St. Peter Ording“ mit mir erleben und genießen.
Und ab 2013 biete ich in Kooperation mit Indigo Reisen gleich vier inspirierende und entspannende Yogareisen an:
Ganz herzlich bedanken möchte ich mich auch beim Stern Online Team für die tolle Zusammenarbeit, bei allen Yogalehrern und Therapeuten, die Verena und mich mit ihren Fachwissen und ihrem Engagement begleitet haben und bei allen Lesern und Kommentatoren unseres Blogs.
Sonnige Grüße
Wie fängt man am besten an, wenn 14 Wochen voller neuer Erfahrungen von heute auf morgen zu Ende gehen? Lasst es mich versuchen in Worte zu fassen… (weiterlesen …)
Hallo zusammen, heute früh haben Martina und ich uns zu unserer vorletzten Yogastunde an der Alster getroffen. Wie die Zeit doch rennt! (weiterlesen …)
Dank der Thai-Massage letzte Woche bin ich immer noch entspannt und gelockert und kann auch schon wieder etwas Neues berichten: Das Yoga der fünf Elemente. Der letzte Artikel beschreibt es übrigens ausführlich!
Interessant finde ich die einzelnen Elemtene Feuer, Erde, Wasser, Raum und Luft und in welchem Zusammenhang sie im Yoga und den Übungen stehen. Besser als Yogalehrer Kirti P. Michel kann ich es natürlich nicht wiedergeben, aber mein Gefühl und meinen Eindruck während der knapp zwei Stunden erläutern.
Kirtis Yogaschule ist sehr einladend. Zwei sehr schön gestaltete Räume, mit viel Liebe eingerichtet und super gemütlich. Es war schon alles vorbereitet: Es gab leckeren Tee und im Raum lagen drei Decken und drei Kissen für uns bereit. Es kann los gehen. Zum Glück hatte ich mir den Blog-Eintrag schon vorher durchgelesen und wusste, was mich erwartet. Pustekuchen
Das Thema ist wirklich sehr komplex und Kirti erklärte mir nochmals alles sehr ausführlich.
Bei den Übungen habe ich mich auf die im Körper stattfindenden Prozesse konzentriert und versucht zu verstehen, wie man zum Beispiel das Element Erde mit dem Element Wasser im Sinne des Yoga der fünf Elemente ins Gleichgewicht bringt. Wo kann ich ein schwächeres Element stärken, wo ein eher dominanteres reduzieren? Vor allem aber ging es auch darum den Körper zu verstehen und in sich hinein zu horchen. Wo kann ich vielleicht noch mehr loslassen, wo ist noch mehr Raum, um durchlässiger zu werden. Je mehr ich in die Übungen eingetaucht bin, desto mehr habe ich auch den Zusammenhang der Elemente verstanden.
Interessant fand ich, dass es keine festgelegte Reihenfolge für die Übungen gibt. Kirti hat aus der Situation heraus entschieden was der Körper gerade braucht oder überhaupt schafft. Alles hat perfekt gepasst und harmonisiert.
Natürlich kann ich in zwei Stunden nicht alles verstehen – deshalb empfehle ich nur jedem, sich bei Kirti P.Michel das “Yoga der fünf Elemente” näher bringen zu lassen. Es lohnt sich!!
Vielen Dank für deine Zeit, Kirti! Liebe Grüße, Verena
Diese Woche steht für Verena abermals eine neue Yogaerfahrung auf dem Programm. Der Hamburger Buchautor und Yogalehrer Kirti Peter Michel hat uns für Mittwoch früh zu einer privaten Yogastunde in seine Schule eingeladen:
Buchautor und Yogalehrer Kirti P. Michel erläutert die Elemente
Yoga der fünf Elemente
ist keine neue, eigenständige Yogaform, sondern Ausdruck einer Rückbesinnung auf das jahrtausendealte Wissen der altindischen Samkhya-Philosophie, die den gemeinsamen erkenntnistheoretischen Hintergrund von Yoga und Ayurveda bildet.
Die Urelemente ERDE, WASSER, FEUER, LUFT und RAUM sind die Grundpfeiler dieser Erfahrungs-wissenschaft. Die Elemente sind allerdings nicht bloß abstrakte, philosophische Konzepte. Sie besitzen vielmehr konkrete, sinnlich wahrnehmbare Eigenschaften. Dabei handelt es sich um zwanzig grundlegende Qualitäten des Empfindens, mit deren Hilfe man alle Phänomene der Innenwelt und der Außenwelt beschreiben kann.
Es sind charakteristische Empfindensmerkmale wie hart-weich, heiß-kalt, feucht-trocken, schwer-leicht, grob-fein, trüb-klar, träge/langsam-schnell/scharf, weich-rau, stabil-schwankend, fest-flüssig, die als Gegensatzpaare auftreten und den Elementen ERDE, WASSER, FEUER, LUFT und RAUM zugeordnet werden.
Die bewusste Auseinandersetzung
mit diesen Empfindungen ist nicht so sehr vom analytischen Denken gesteuert, sondern beruht primär auf dem unmittelbaren Erleben der fünf Sinne – Tastempfinden, Hören, Sehen, Riechen und Schmecken. Die sinnliche Erfahrung findet immer im Gesamtzusammenhang von polaren Gegensätzen statt. Z.B. wenn wir unter Verspannungen leiden, dann ist das Merkmal der Härte (ERDE) dominant. Um das Gleichgewicht wiederherzustellen, benötigen wir die Qualität des Weichen (WASSER). WASSER besitzt lösende Eigenschaften und wirkt entspannend. Diese Empfindensqualität sollte daher in der sinnvollen Auswahl eines Yoga-Übungsprogramms berücksichtigt werden. All die o.a. Eigenschaften können den entsprechenden Elementen zugeordnet werden.
So kann aus der Perspektive der Elemente ERDE, WASSER, FEUER, LUFT und RAUM ein Verständnis für die Kräfte entwickelt werden, die in den Yoga-Übungen zur Wirkung kommen. Übende können Einfühlungsvermögen, Klarsicht und Intuition für die psychosomatischen Zusammenhänge entwickeln und lernen, Yogaübungen in souveräner Weise zur Selbsthilfe einzusetzen und den Ablauf einer Übungsstunde in kreativer Weise für sich selbst zu gestalten.
Die Lehre von den fünf Elementen bietet den Hintergrund für die treffende Einschätzung der individuellen Bedürfnislage, für das Erkennen der eigenen psychosomatischen Konstitution und für die energetischen Wirkungen bestimmter Yoga-Haltungen.
Das Hauptanliegen des Yoga der fünf EleDmente ist eine größere Sensibilisierung:
- Empfindungsfähigkeit zu entwickeln und ein freies Fluten der Gefühle zuzulassen
- zu unterscheiden zwischen „Angenehm“ und „Unangenehm“, zu fühlen und zu erkennen, was gut tut und was schadet
- Abstand zu gewinnen und innere und äußere Haltungen zu erkennen
- Druck- und Spannungssituationen wertfrei zu erleben
- zur Ruhe zu kommen durch die Synchronisierung innerer und äußerer Rhythmen
- den Lebensfluss anzuregen und pulsierende, strömende Energien zu genießen
- anhaltende Wachsamkeit, Kontinuität der Wahrnehmung und Konzentrationskraft zu entwickeln
- Verdrängtes anzunehmen, Verspannungen zu lösen und durchlässiger zu werden
- die Sprache des Körpers zu verstehen
- den eigenen Weg und Sicherheit im Sosein zu finden
- selbst zu entscheiden und die richtigen Übungen auszuwählen, zu experimentieren und neue Wege zu erkunden
Die Bedeutung des Gleichgewichts der fünf Elemente für Gesundheit und Wohlbefinden wird zunehmend in neueren Yoga-Veröffentlichungen betont, die Yoga und Ayurveda als ursprüngliche Einheit ansehen:
David Frawley: Das große Handbuch des Yoga und Ayurveda, Windpferd Verlag;
A.G. Mohan: Ayurveda und Yoga, Verlag Via Nova;
Rocque Lobo: Yoga – Sensibilitätstraining für Erwachsene, Hueber-Holzmann Verlag;
Reinhard Bögle: Yoga, ein Weg für Dich. Einblick in die Yoga- Lehre, Oesch Verlag;
Uschi Brunner/Ruth Hanewald: Yoga und Ayurveda. Sinnlich und körperbewusst erleben, Walter Verlag;
Text “Yoga der Elemente” von Kiti Peter Michel
Die Überraschung war perfekt: Nach Martinas Hatha Yoga-Stunde in der Gertigstraße in Hamburg durfte ich in den Genuss einer Thai Massage kommen. Martina hat dies ja gestern schon in ihrem Artikel angekündigt und ich habe mich sehr gefreut!!
Thai Massage also… aber was genau erwartet mich? Ich habe mich gestern mit meinen Kollegen darüber unterhalten und Folgendes kam dabei heraus:
“Aua”, “passives Yoga”, “Dehnen ohne selbst einen Finger krumm zu machen”, “einrenken”, “öffnet den Brustkorb und Herz”, “wer weder gestreichelt noch wie eine Sardine eingeölt werden will (Ayurveda) – sondern kräftig in alle Richtungen gezerrt und gezogen werden will – ist hier richtig!”, “Nix für Sensibelchen” und natürlich auch “ich wusste nicht, was es speziell ist”…
Mit ein paar klitzekleinen Vorurteilen, meinen eigenen schon eher großen Erwartungen und Vorfreude bin ich dann zu meiner Namensvetterin Verena von Harrach gegangen und habe mich sofort wohlgefühlt.
90 Minuten oder verkürzt 60 Minuten dauert eine Behandlung. Ich wurde von den Füßen bis zum Gesicht massiert. Laut Verena “wird der gesamte Körper so regeneriert und die Selbstheilungskräfte angeregt”. Außerdem löst die Massage Spannungen, aktiviert Energien und steigert die Beweglichkeit. WOW! Und genauso war es. Nicht nur, dass wir uns währenddessen sehr gut unterhalten haben und Verena so natürlich auch wichtige Hintergrundinfos bezüglich Stress im Job oder wo zwickt und zwackt es bekommen hat, war es einfach auch wirklich angenehm, den Körper “fallen zu lassen”. Ich lag mit meiner Yoga-Kleidung auf einem bequemen Futon und habe eher passiv mitgewirkt.
Besonders beeindruckt haben mich die gezielten Bewegungen mit genau dem richtigen Druck und richtigem Einsatz von Kraft. Mein Körper wurde gedehnt, gestreckt und gelockert. Als ich abends nach Hause kam, fühlte ich mich richtig “gelöst” und frei – und ich habe geschlafen wie ein Stein. Besonders meine Nackenpartie, die mich immer stört und ständig verkrampft und angespannt ist, fühlt sich heute toll an.
Nicht nur das ich Yoga für mich entdeckt habe, auch von der Thai Massage bin ich ganz begeistert. Und was ich nicht wusste: Die Dehnungsübungen einer Thai Massage stammen aus dem Yoga. So schließt sich ja hier wieder der Kreis!
Ich werde definitiv wieder zu Verena gehen und kann es nur jedem empfehlen. Danke nochmals an Verena von Harrach und Martina für die tolle Überraschung.
Eure Verena II
PS: Und nein, eine Thai Massage ist KEINE erotische Massage!
Nachdem ich mit Verena gestern früh an der Alster das Übungsprogramm „Gleichgewicht“ praktiziert habe, ging es am Abend nochmals zum Segeln auf die Alster, was einmal eine ganz andere Herausforderung an das Gleichgewichtsgefühl stellt. (weiterlesen …)
Die heutige Yogastunde verlief unter den beiden Themen “Dehnung und Rotation”.
Dehnen ist ja für alle ein Begriff. Vor dem Sport oder teilweise auch nach dem Sport sollte man sich dehnen. Mein Problem sind die verkürzten Sehnen der Kniekehle. Und das nervt. Sehr. Und es sieht auch bei einigen Übungen nicht so schön aus! Nicht dass ich mich davon stressen lasse
aber es dauert einige Zeit, bis es besser wird. Eigentlich müsste ich meine Beine jeden Tag dehnen, so dass sich hier ein Erfolg abzeichnet.
Durch eine Dehnung werden u.a. Verkürzungen der Muskulatur ausgeglichen, man ist beweglicher und beugt Verletzungen vor. Dehn- und Streckpositionen sorgen also dafür, dass die Muskeln und Bänder besser arbeiten, die Energie besser fließt.
Im Yoga sagt man wohl, dass Verkürzungen erstarrte Energie sind, also Energie die nicht in Bewegung ist, nicht frei fließen kann. Dann ist bei mir ja noch eine Menge Raum nach oben. Das habe ich heute auch wieder gemerkt. Das andere Thema ist die Rotation. Zum Beispiel die Schultern rotieren lassen: Das Kreisen der Schultern fördert die Durchblutung des Nackens und lockert verspannte Schultern. Martina sagt hier immer: “Die Schulter so kreisen, als würde man das Schulterblatt hinten in die Hosentasche stecken”. Perfekt für mich und für alle, die lange am Computer sitzen.
Nicht zuletzt fühlen sich die meisten Menschen nach einer Yogastunde so erfrischt und voller Elan: weil die Energie wieder fließt! So wie bei uns:
Eure Verena
P.S.: Heute Abend gehe ich mit den Bestformern Dominik und Dieter aus dem Abnehmblog und natürlich Martina auf der Alster segeln. Auch hier bin ich purer Anfänger, hoffentlich bleibe ich trocken! Ich halte Euch aufm Laufenden…
Ich hatte Geburtstag und habe die letzten Tage mein für mich neu entdecktes Yoga etwas vernachlässigt. Familientage, ein Restaurantbesuch, Vorbereitungen und eine Party haben mich etwas aus dem Konzept und Trott gebracht. Ich gelobe Besserung! (weiterlesen …)
Vielen Dank für die interessanten Betrachtungen und Gedanken zum Thema „Entspannungsmythen“ der letzten Woche:
„Auch verleitet der Yoga Stil so ein bisschen gerne zu einem eigenen Lebensstil, auch hier sollte man abgrenzen, es bleibt ein Tool, zumindest in der westlichen Welt.“ (Mr. Pommeroy) (weiterlesen …)
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