“Fußball-Couchsurfing-Idee”: Die ersten wichtigen Schritte sind getan
Veröffentlicht in Allgemein,Lifestyle & Reise von Daniel Hopkins am 24.06.2012 um 14:53 Uhr

Es ist Zeit, dass ich mal wieder ein kleines Update zu meinem geplanten Projekt zugunsten eines Guten Zwecks liefere. Hier noch mal in aller Kürze, worum es geht:

  • Mit einer Dreier-Couch in die Stadien der 1. Fußball-Bundesliga (an exponierter Stelle, idealerweise am Spielfeldrand)
  • Dort sitze ich dann mit einer prominenten Persönlichkeit
  • Der dritte Platz wird online zugunsten eines Guten Zwecks (hier dachte ich an die Sportförderung, allerdings werde ich noch weitere Möglichkeiten per Umfrage zur Auswahl stellen) an den Höchstbietenden versteigert
  • Die Couch wird zugunsten eines Guten Zwecks (der jeweilige Verein darf in dem Fall selbst entscheiden, wohin das Geld fließen soll. z.B. an die eigene Jugendabteilung, etc.) versteigert
  • Über die Gespräche auf der Couch – sowohl mit Prominenten als auch dem dritten “Couchsurfer” – werde ich hier in dem Blog dokumentieren (weiterlesen …)
yourfone.de-Chef Hartmut Herrmann wagt sich auf die (Social Media) Couch
Veröffentlicht in Allgemein,Lifestyle & Reise von Daniel Hopkins am 04.06.2012 um 08:00 Uhr

Mit einem neuen Angebot sorgt yourfone.de für viel Gesprächsstoff in der Mobilfunkbranche. Mit unter 20 Euro bot das Unternehmen jüngst als bisher erster Anbieter eine All-Net-Flatrate an und setzte damit den Wettbewerb unter Zugzwang. Am vergangenen Dienstag gehörte ich zu einem auserlesenen Kreis einer exklusiven yourfone.de-Präsentation in Hamburg und nutzte gleich die Gelegenheit, um den Geschäftsführer der jungen Startup-Firma für ein ausführliches Vier-Augen-Gespräch auf die Couch zu entführen. Überraschend offen stellte sich Hartmut Herrmann meinen Fragen und sprach mit mir über Privatleben, Beruf, Konkurrenz und Social Media. (weiterlesen …)

Interviews im Dutzend – Stäbler fragt Hopkins
Veröffentlicht in Allgemein,Lifestyle & Reise von Daniel Hopkins am 04.05.2012 um 10:26 Uhr

Vor wenigen Tagen berichtete ich an dieser Stelle von Patrik Stäbler, der sich quer durch die Republik isst. Nun hat er in seinem Blog über mich und meine Couchhopping-Tour berichtet. Und wie ich finde, in einer äußerst unterhaltsamen Art! Zwölf Fragen hat er mir dazu gestellt. Auf die ich (natürlich) alle eine Antwort hatte. Welche Geschichte “mit dem Hund” Patrik in seinen Ausführungen meinte, das wird irgendwann dann in meinem Buch veröffentlicht.

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Des Couchsurfers Stopsel
Veröffentlicht in Allgemein,Lifestyle & Reise von Daniel Hopkins am 01.05.2012 um 15:12 Uhr

Seit langer Zeit habe ich mal wieder einen Couchsurfer bei mir aufgenommen. Und dieser Gast hatte es in sich. Denn er befindet sich gerade auf einer ganz besonderen Mission, von der ich hier berichten möchte. (weiterlesen …)

Die Sache mit dem Taxifahrer
Veröffentlicht in Allgemein,Lifestyle & Reise von Daniel Hopkins am 29.04.2012 um 05:16 Uhr

Es gibt Dinge, die haben so gar nichts mit dem Couchsurfing zu tun, und trotzdem habe ich das Bedürfnis sie hier in diesem Blog zu veröffentlichen. Mein Faible, Zufällen praktisch in die Hände zu fallen, hat sich ja bereits auf meiner Reise auf die Couchen dieser Welt immer wieder bemerkbar gemacht. Heute Nacht hat er mich wieder erwischt: der Zufall. (weiterlesen …)

Die Fußball-Couchidee für einen guten Zweck
Veröffentlicht in Allgemein,Lifestyle & Reise,Sport & Motor von Daniel Hopkins am 26.04.2012 um 17:26 Uhr

Und wieder habe ich eine neue Couchsurfing-Idee. Dieses Mal bitte ich jedoch um Euer Feedback, bevor ich mit der Idee bei den Vereinen unserer Fußballbundesliga vorstellig werde. Kurz: Ich möchte zugunsten eines Guten Zwecks mit der Couch auf die heiligen Rasen von BVB, FCB & Co. Was haltet Ihr davon und habt Ihr vielleicht sogar noch Vorschläge, wie man das Vorhaben anfüttern könnte?

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Des Couchsurfers ärgste Feindin
Veröffentlicht in Allgemein,Lifestyle & Reise von Daniel Hopkins am 29.03.2012 um 09:30 Uhr

Es ist wieder viel Zeit ins Land gezogen. Mein letzter Beitrag ist eine Weile her. Und das hatte einen Grund. Ich bin des Couchsurfers ärgsten Feindin begegnet: (weiterlesen …)

Die Nacht der guten Vorsätze?!
Veröffentlicht in Allgemein,Lifestyle & Reise von Daniel Hopkins am 31.12.2011 um 20:45 Uhr

Dieses Mal fällt es mir besonders schwer auf das vergangene Jahr zurück zu blicken. Gibt es doch so viele Dinge, die unerledigt geblieben sind. All die Vorsätze, die ich vor genau 365 Tagen gemacht habe, sind – bis auf wenige Ausnahmen – verpufft im Nichts. Damit ich nicht Gefahr laufe, dass meine Aussagen zu guten Vorsätzen auch in diesem Jahr unbeachtet bleiben, habe ich mich entschieden, mir an dieser Stelle einiges von der Seele zu reden.

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Fleißige Freunde aus Vietnam
Veröffentlicht in Allgemein,Lifestyle & Reise von Daniel Hopkins am 13.12.2011 um 09:15 Uhr

Nguyen-Trong Quan (genannt Quan) kam November 1991 zu uns ins Land. Seine Heimatstadt ist Thai Binh in Vietnam. „Das einzige was ich damals auf Deutsch sagen konnte war ,Guten Tag´ – mehr nicht“, erinnert sich der heute 43-jährige Familienvater. Er sei damals als Gastarbeiter in der Tschechoslowakei gewesen und schließlich nach Deutschland gekommen. Auf der Suche nach neuer Arbeit.

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Zwischen Heimweh und Fernsucht
Veröffentlicht in Allgemein,Lifestyle & Reise von Daniel Hopkins am 07.12.2011 um 09:15 Uhr

Eigentlich kam Cristina vor sechs Jahren nur nach Deutschland, um der Hochzeit ihrer Schwester beizuwohnen. Doch sie verliebte sich bei der Gelegenheit unsterblich in ihren heutigen Mann und blieb – bis heute.

An den ersten Tag in Deutschland  kann sich die 41-Jährige noch sehr gut erinnern. “Es war ein Sommertag. Wir hatten 30 Grad und sind auf ein Weinfest gegangen. Das war das erste Mal, dass ich ein solches Fest hier besucht habe”, sagt sie. Neben Wein böte unser Land noch viel mehr Annehmlichkeiten. “Deutschland ist so schön”, betont Cristina. Sie führe mit ihrer Tochter ein sehr viel besseres Leben als in Brasilien. Angefangen bei den Arbeitsbedingungen und den Verdienstmöglichkeiten. “Hier verdiene ich mehr Geld”, sagt Cristina. Sie arbeitet bei der Firma Dennerle in Vinningen. Europas größter Anbieter für Wasserpflanzen und namhafter Hersteller für weitere Aquaristik- und Teichprodukte.

Dazu muss gesagt werden, dass wir den Kontakt zu Cristina auch über Dennerle herstellen konnten. Daniel (also ich) betreut das Unternehmen als PR Manager. Darüber hinaus hat Dennerle sich entschieden, sich als Unterstützer bei unserem Projekt einzubringen. So konnten wir etwa einige Nano Cubes für einen Guten Zweck versteigern (die Aktion brachte einen Erlös von knapp 450 Euro). – Dies sei an dieser Stelle nur erwähnt, damit nicht gleich der Verdacht “versteckter Werbung” aufkommt. Ich mache hier also ganz offen “Werbung” für das Unternehmen, weil es uns bei dem Projekt sehr unterstützt hat. ;-)

Zurück zu Cristina. Ein weiterer Faktor, der für Deutschland und gegen ihre Heimat Belo Horizonte in Brasilien spricht ist, dass “mein Kind hier in Sicherheit spielen kann”, sagt sie. In ihrem Heimatland sei die Kriminalitätsrate noch immer erschreckend. Die Gefahr, dass dem Nachwuchs beim Spielen etwas geschehe entsprechend hoch. Darüber hinaus lobt Cristina das deutsche Bildungssystem (Hört! Hört!). “In Brasilien sind die staatlichen Schulen leider nicht so gut wie die Privatschulen. Und die wiederum müssen teuer bezahlt werden. Nur die wenigsten Menschen können sich das leisten. Hier in Deutschland ist das System wesentlich besser. Die Schulen hier sind seeeehr gut”, betont sie. Die Kinder bekämen hier vieles gestellt, was in Südamerika extra bezahlt werden müsse. Schwimmunterricht. Ärztliche Kontrollen. Lehrmittel. “Ich liebe Deutschland von Beginn an”, sagt sie.

Für ihre mittlerweile 13 Jahre alte Tochter war der Start in unserem Land nicht so einfach. Als sie als Siebenjährige an die Weinstraße zog, hat sie “große Probleme gehabt”. Sie habe ihre Freunde sehr vermisst, das deutsche Essen habe ihr nicht geschmeckt und die Sprache bereitete ihr auch Probleme. “Heute ist das glücklicherweise anders”, freut sich Cristina. “Meine Tochter hat viele Freunde hier gefunden, isst sehr viel und sehr gerne deutsches Essen und auch die Sprache beherrscht sie sehr gut. Ja, man kann sagen, dass sie sehr gut integriert ist.”

Doch auch “Haxe mit Sauerkraut” kann nicht über die Sehnsucht nach Freunden und Familie in Brasilien hinweg trösten. “Ich habe immer Heimweh nach Brasilien. Aber ich wohne hier. Mein Mann ist Deutscher. Ich muss also noch mindestens ein paar Jahre hier bleiben.” Das heiße aber nicht, dass sie sich in Deutschland nicht wohlfühle. Das habe sie ja schon betont. “Ich habe jetzt zwei Zuhause. Wenn ich in Brasilien bin, vermisse ich Deutschland. Und umgekehrt”, sagt sie. Jedes Land habe seine Vor- und Nachteile. “Ein Besuch bei der Bank ist zum Beispiel hier wesentlich entspannter. Du kannst ganz frei reingehen und Dich beraten lassen. In Brasilien musst Du erst durch eine Sicherheitsschleuse, wirst von bewaffneten Männern beobachtet, ziehst eine Nummer und musst Dich in eine ellenlange Schlange einreihen. Du brauchst dort viel Zeit. Oder auch der Vergleich mit den öffentlichen Bussen ist gut. In meinem Heimatland ist das eine Katastrophe. Immer voll und längst nicht so bequem und komfortabel wie in Deutschland. Außerdem ist dann immer noch die Frage, ob der Bus in Brasilien pünktlich ist und tatsächlich an der Haltestelle anhält, um dich mitzunehmen.”

Fragen, die sich Cristina vielleicht in knapp zehn Jahren wieder täglich stellen muss. Denn sie und ihr Mann haben große Pläne. “Mein Mann geht in neun Jahren in Rente und wir haben uns überlegt, ob wir dann sechs Monate im Jahr in Brasilien und sechs Monate in Deutschland leben”, sagt sie. (Das war übrigens bis vor einem Jahr auch Daniels Plan. Im Monatswechsel wollte er in beiden Ländern leben, um auch der Betreuung seines Sohnes gerecht zu werden. Er hatte während seiner Zeit in Rio de Janeiro aber schnell realisieren müssen, dass er es sich finanziell nicht leisten kann.)

Für längere Zeiträume sollte eine Finanzierung für Cristina und ihren Mann allerdings kein Problem darstellen. Vor allem kann sich Cristina regelmäßig auf das “Fernweh” und der damit verbundenen Rückkehr nach Deutschland freuen: “Denn dann gibt es wieder Haxe mit Sauerkraut”, sagt sie und lacht.