Interviews im Dutzend – Stäbler fragt Hopkins
Vor wenigen Tagen berichtete ich an dieser Stelle von Patrik Stäbler, der sich quer durch die Republik isst. Nun hat er in seinem Blog über mich und meine Couchhopping-Tour berichtet. Und wie ich finde, in einer äußerst unterhaltsamen Art! Zwölf Fragen hat er mir dazu gestellt. Auf die ich (natürlich) alle eine Antwort hatte. Welche Geschichte “mit dem Hund” Patrik in seinen Ausführungen meinte, das wird irgendwann dann in meinem Buch veröffentlicht.
Hier ein Ausschnitt aus dem Interview:
„Nutzt Couchsurfing und spart Geld!“ Es ist dieser Satz aus dem Mund eines TV-Moderators, der die unglaubliche Geschichte des Daniel Hopkins‘ ins Rollen bringt. Die Aussage steht im krassen Widerspruch zum Leitgedanken des weltweiten Netzwerks — und das will der Journalist aus Osnabrück beweisen. Seine Idee: eine Reise um die Welt in 80 Tagen — auf 80 Couches.
Hopkins holt die Fluggesellschaft Star Alliance ins Boot, bekommt die Flüge bezahlt, berichtet in Stern-Blog und Neuer Osnabrücker Zeitung. In 80 Tagen reist er durch 34 Städte, 21 Länder und 5 Kontinente, verbringt 80 Sofanächte bei Couchsurfern aus aller Welt. So einer hat viel zu erzählen — über den Geschmack von lebenden Maden, ekelerregendes Bier in der Südsee und einen verführerischen Geburtstag.
Eine Gartenlaube in Osnabrück, der Brunnen plätschert, die Vögel zwitschern, es dämmert. Plopp, Daniel Hopkins öffnet sich ein Bier. Plopp, noch eines für mich. Beck’s — dieses Günther Jauch unter den deutschen Bieren.
Auf dem Holztisch steht ein Dutzend weiterer Flaschen, daneben stiert der Hirsch vom Jägermeister-Etikett. Schnell also, bevor’s ausartet, ein Dutzend-Interview mit einem Dutzendsassa: Daniel Hopkins, 34, Journalist, PR-Manager, Social-Media-Experte, Vater, Osnabrücker, Reisender. Und „Extreme-Couch-Hopper“ — so steht’s auf seiner Webseite.
1. Es ist 22 Uhr, ich bin auf Reisen und habe keine Ahnung, wo ich schlafen soll. Ein Tipp vom Experten?
Daniel Hopkins: Ich würde in die nächste Bar gehen und mit den Menschen ins Gespräch kommen. Du brauchst natürlich eine gute Geschichte, aber wenn du die hast, dann wird irgendwann einer sagen: Ach weißt du was, du kommst jetzt einfach mit zu mir.
…
Und viele weitere interessante Fragen stellte mir der Münchner Redakteur. Hier geht es zum kompletten Interview mit allen 12 Fragen: Link. Ich wünsche kurzweilige Lektüre.
LG Daniel
