Mehr Genuss mit 65 Plus
Veröffentlicht in Mirko Zapp - der Blog zur Großen Freiheit von Mirko Zapp am 25.09.2012 um 16:11 Uhr

 

Gesund beginnt im Mund, mehr Genuss mit 65 Plus!

Ein schöner Reim, den sich der Aktionskreis zum “Tag der Zahngesundheit” am 25.09. ausgedacht hat. Fast so schön liest sich auch die Pressemitteilung der zentralen Auftaktpressekonferenz  am Mittwoch, den 12. September 2012 in Berlin. Hier ein Auszug:

»Es zeige sich, dass der Wunsch der Menschen im Alter von „65 plus“ nach hoher Lebensqualität und aktiver Beteiligung am sozialen Alltag einen starken Einfluss auf die Entwicklung entsprechender zahnmedizinischer Verfahren und Produkte ausgeübt habe – eine Entwicklung, die sich als stete Herausforderung an das Fach zeige, allerdings auf bereits eindrucksvollem Niveau. „Zielsetzung unserer Bemühungen“ sagte Professor Oesterreich, „ist die sogenannte Kompression der Morbidität, d.h. die Verschiebung der Krankheitslast für den einzelnen Patienten in einen möglichst kurzen endständigen Lebensabschnitt.“« … »Die Bundeszahnärztekammer habe als Zielsetzung für das Jahr 2020 festgelegt, dass „die Häufigkeit der vollständigen Zahnlosigkeit in der Altersgruppe 65 bis 74 Jahre auf möglichst 15 Prozent reduziert werde. Die 4. Deutsche Mundgesundheitsstudie (2005) weist noch rund 23 Prozent aus. Da mehr natürliche Zähne aber auch mehr Erkrankungen wie Wurzelkaries und Parodontitis mit sich bringen, müsse von einer deutlichen fachlichen, aber auch ökonomischen Herausforderung ausgegangen werden.«

Wer nun noch keine Zahnschmerzen sondern Lust auf den vollständigen Wortlaut der Pressemitteilung bekommen hat, bitte schön.

In Kürze folgt Nr. 3 der Trilogie von Gedenk- und Ehrentagen für Senioren.

 

© paul prescott/fotolia.com

 

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Fast vergessen: Welt-Alzheimertag
Veröffentlicht in Mirko Zapp - der Blog zur Großen Freiheit von Mirko Zapp am 21.09.2012 um 13:18 Uhr

21.09.2012, Welt-Alzheimertag: Forscher rechnen mit einem dramatischen Anstieg bei der Demenzkrankheit Alzheimer. Im Jahr 2050 werden rund 106 Millionen von der Krankheit betroffen sein. Derzeit sind es rund 30 Millionen. Im Durchschnitt kommt in 2050 auf 85 Menschen ein Alzheimer-Patient. In Deutschland gibt es 1,3 Millionen Demenzkranke, bis 2050 wird sich diese Zahl nach Schätzungen verdoppeln. Geht man jeweils nur von einem nahen Angehörigen aus, wären dann bereits 5,2 Millionen Menschen von der Krankheit betroffen. Die Gesamtbevölkerung liegt in Deutschland im Jahr 2050 bei ca. 68 bis 74 Millionen. Kein Zufall, dass Gesundheitsminister Bahr und Familienministerin Schröder in dieser Woche die “Allianz für Menschen mit Demenz” ins Leben gerufen haben.

Das Risiko, an Demenz zu erkranken, steigt mit zunehmenden Alter. Erkranken bei den 65 bis 69-Jährigen ca. 1,2 Prozent an Demenz, sind es bei den über 90-Jährigen 34,6 Prozent. Häufigste Ursache der Demenz ist mit ca. 60 Prozent die Alzheimer-Krankheit. Die Basisannahme zur Lebenserwartung geht von einer durchschnittlichen Lebenserwartung neugeborener Jungen im Jahr 2050 von 83,5 Jahren aus, der neugeborener Mädchen von 88,0 Jahren. Die Zahl der Erwerbstätigen liegt dann bei 36 bis 39 Millionen Personen.

Alzheimer ist eine neurodegenerative Erkrankung, charakteristisch ist eine zunehmende Verschlechterung der kognitiven Leistungsfähigkeit, die in der Regel mit Verhaltensauffälligkeiten und neuropsychologischen Symptomen einhergeht. Die Krankheit findet immer mehr Platz in der öffentlichen Wahrnehmung. In den Filmen “An ihrer Seite”, “Die eiserne Lady” oder “Iris” wird Demenz thematisiert. Tilman Jens sorgte mit seinem Buch “Demenz” über seinen Vater Walter Jens für Empörungsstürme und auch die bildende Kunst widmet sich dem Thema zum Beispiel in der Ausstellung Kunst trotz(t) Demenz. Sie ist vom 16. September bis 28. Oktober 2012 in der Kunsthalle Recklinghausen zu sehen. Lachen hilft bei der Alzheimertherapie behauptet die SMILE-Studie, hier also noch der Link zum Senioren-Alzheimer-Witz.

alt, älter, Guinness-Rekord!
Veröffentlicht in Mirko Zapp - der Blog zur Großen Freiheit von Mirko Zapp am 18.09.2012 um 10:55 Uhr

Der älteste Mensch der Welt, Besse Cooper, lebt in Georgia. Sie hat vor 3 Wochen ihren 116 Geburtstag gefeiert. Heute ist sie Pi mal Daumen zum 42.370 mal aufgestanden und hat ihre (3., 4., 5.?) Zähne geputzt. Die zur Zeit 10 ältesten lebenden Menschen der Welt sind zwischen 113 und 116 Jahren alt. Die Frauenquote ist in diesem Führungsgremium der Menschheitsgeschichte soll-übererfüllt. Nur ein Mann hat es in die Top 10 geschafft und liegt zur Zeit auf Platz 3. Mit Gleichberechtigung hat das nichts zu tun. Das betrifft auch die Herkunft: Die Amerikaner sind mit 5 Frauen vertreten, die Japaner mit 3 Frauen und besagtem Mann, Italien mit einer Frau. Deutschlands Älteste sind einigermaßen abgeschlagen: Elisabeth Schneider, 111 Jahre und 29 Tage, und Carl Berner, 110 Jahre und 234 Tage. Gratulieren darf man in diesem Fall wohl trotzdem.*

Außerdem vermeldet das gerade erschienene Guinness-Buch der Rekorde 2013, dass Deutschland mit Johanna Quaas die älteste aktive Turnerin der Welt hat: mit 86 wirbelt sie über Barren und Turnboden und lässt die 110-Jährigen vor Neid erblassen. Aber die könnten ja auch locker ihre Eltern sein.

(c) Paul Michael Hughes/Guinness World Records

*alle Zahlen lt. Wikipedia

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Top-Model mit 81
Veröffentlicht in Mirko Zapp - der Blog zur Großen Freiheit von Mirko Zapp am 12.09.2012 um 19:25 Uhr

Wenn es um neue Altersbilder geht, macht dieser Dame wirklich niemand etwas vor. Carmen Dell’Orefice modelt seit 66 Jahren. Ihr Geheimrezept: ”Veranlagung, Disziplin und ab und an ein Schuss Silikon”. Mit 15 Jahren zierte sie bereits das Cover der Vogue, seitdem ist sie im Geschäft und läuft diese Woche gleich für 2 Designer auf der New York Fashion Week. Nicht ganz freiwillig, wie man munkelt. Angeblich ergaunerte sich ein “befreundeter” Börsenmakler große Teile ihre Vermögens. Also bessert sich die Dame mit 81 ihre Rente auf.

“Alter schützt vor Torheit nicht”? – in der gleichnahmigen Filmkomödie von 1951, unter anderem mit Marylin Monroe, ist die Story zwar etwas anders gelagert. Carmen Dell’Orefices Wille, nicht ausgemustert zu werden, ist jedoch durchaus vergleichbar mit dem des Filmhelden John R. Hodges.  Und ihr Kampfgeist einfach beeindruckend.

(c) Reuters/Andrew Burton

 

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Umziehen im Alter
Veröffentlicht in Mirko Zapp - der Blog zur Großen Freiheit von Mirko Zapp am 11.09.2012 um 11:28 Uhr

 

Nachdem die Alten als kaufkräftige Zielgruppe identifiziert worden sind, mangelt es nicht an dubiosen Angeboten. Es gibt aber auch pfiffige Ideen, die speziell auf die Bedürfnisse der Älteren abgestimmt sind.

Unternehmen wie www.seniorenumzuege24.de oder www.seniorenumzugsservice-hamburg.de bieten das Rundum-Sorglos-Paket beim Umzug ins neue Domizil. Da werden Schrankinhalte abfotografiert, damit die liebgewonnenen Dinge auch nachher wieder am richtigen Platz stehen. Oder die neuen Zimmertüren werden mit Fotos der bisherigen versehen, damit die Orientierung in der neuen Umgebung leichter fällt. Der Einpackservice nimmt Rücksicht auf die Intimsphäre – bei älteren Damen packen nur Mitarbeiterinnen die sensiblen Umzugsgüter wie Wäsche für den Umzug ein – und natürlich auch wieder aus. Manchmal fährt der Inhaber die Kunden im eigenen Wagen ins neue Zuhause, unterwegs gibt es Kaffee und Brötchen. Natürlich wurde das neue Heim vorab besichtigt, vermessen und bereits die Position der Möbel festgelegt. Was nicht passt, wird übergangsweise eingelagert – denn evt. entscheidet sich der Kunde um und möchte doch nicht auf seine Habe verzichten und seine Entscheidung rückgängig machen. Die Ummeldung von Strom, Wasser, Gas, Telefon etc. gehört natürlich auch zum Angebot, genauso wie Renovierung, Entrümpelung oder gleich der Verkauf des bisherigen Zuhauses.

Viel Zeit, speziell geschultes Personal und zahllose Zusatzangebote nehmen dem Umzug den Stress und die Ungewissheit. Die Angebote sind einzeln buchbar – “alles kann, nichts muss”. Und die Mitarbeiter-Std. sind nicht mal unbedingt teurer als bei “normalen” Umzugsunternehmen. Ein Zukunftsmarkt – laut einer repräsentativen forsa-Umfrage können sich 52% aller über 65-Jährigen gut vorstellen, noch mal umzuziehen.

© contrastwerkstatt/fotolia.com

 

 

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