Die Wird-schon-klappen-Währung
Selbst wenn der Euro, irgendwie, überlebt: Das Europa, das wir kannten, ist gescheitert.
Nein, ich bin kein Euro-Kritiker der ersten Stunde. Noch vor knapp zehn Jahren habe ich auf ihn angestoßen, in einem Hotelzimmer in New York. Meine damalige Lebensgefährtin – eine Finnin – und ich hatten uns eigens eine kleine Flasche Champagner gekauft und dann am 31.Dezember 2001 um Punkt 18 Uhr vor den Fernseher gesetzt und auf CNN geschaltet. Wir waren ein bisschen enttäuscht, weil der US-Sender die mitternächtliche Feier in Brüssel zu Ehren der neuen Scheine und Münzen nur ganz kurz im Programm hatte.
Wir feierten, obwohl wir wussten, dass ein Großteil unserer deutschen und finnischen Mitbürger gegen die neue Kunstwährung waren. Aber wir selbst waren keine normalen Mitbürger. Wir pendelten zwischen Brüssel und Helsinki, dazwischen mal ein paar Tage in Berlin oder ein Wochenende in Paris. Wir lebten so wie die kosmopolitische EU-Elite, die das Projekt Währungsunion vorantrieb. Für uns war es enorm praktisch, nicht mehr ständig mit vier oder fünf Währungen jonglieren zu müssen. Der Euro, das war Modernität.
Doch nun, zehn Jahre später, ist der Kollaps der Währung, die wir damals gefeiert haben, keine nur theoretische Möglichkeit mehr. Selbst falls der Euro gerettet wird, werden die Kosten gewaltig sein. Jedes mal, wenn wir heute zwischen Helsinki und Berlin telefonieren, fragen wir uns, warum wir vor zehn Jahren so gutgläubig waren. Die skeptischen Bürger hatten recht, und wir haben uns geirrt. Und gerade als Journalisten müssen wir uns nun fragen, warum wir nicht aufmerksamer und kritischer waren.
Als ich vor zehn Jahren auf den Euro anstieß war ich kein naiver Euroromantiker mehr. Zwei Jahre arbeitete ich damals schon als Brüsseler stern-Korrespondent und wusste, wie unkontrolliert und selbstgefällig große Teile der EU-Bürokratie agierten. Vier Jahre zuvor beim Amsterdamer EU-Gipfel hatte ich bereits verfolgt, wie Kanzler Helmut Kohl und Finanzminister Theo Waigel einen Stabilitätspakt light akzeptierten. Viele warnten damals, der Pakt werde nicht funktionieren, weil die Sanktionen gar nicht anwendbar seien.
Aber mein Zutrauen in den Euro erschütterte das zunächst nicht. Gewiss, viele Experten vor allem in den USA aber auch ein Großteil der deutschen Volkswirtschaftsprofessoren hatten geunkt: Das ganze Konstrukt werde nicht funktionieren. Es sei ohne politische Union „zum Scheitern verurteilt“, postulierte Bundesbankpräsident Karl Otto Pöhl schon 1988 und auch ich hatte das gelesen.
Aber das machte mich nicht irre im Vertrauen in meine Regierung. Würde sie dieses Abenteuer wirklich wagen, wenn es ein ernstes Risiko gäbe?
Ich hätte Zweifel bekommen können beim Gipfel in Brüssel 1998, auf dem sich Kohl von den Franzosen eine verkürzte Amtszeit des ersten EZB-Präsidenten Wim Duisenberg abhandeln ließ – zu Gunsten des Franzosen Jean-Claude Trichet und zu Lasten der Unabhängigkeit der Zentralbank. Später interviewte ich sowohl Duisenberg wie Trichet persönlich, schrieb ausführliche Porträts über beide und fand, dass Trichet eigentlich der solidere der beiden sei.
Als ich 2001 über Duisenberg recherchierte, interviewte ich aber auch dessen einstigen Freund Harry Mulisch. Der berühmte Schriftsteller verriet mir in seiner Wohnung nahe dem Amsterdamer Leidseplein die Zweifel, die er an der Währungsunion hatte: „Die Deutschen, das sind tüchtige Leute. Aber wie ist das mit den Italienern? Wer kommt jetzt noch dazu?“
Vielleicht klang mir das damals ein bisschen engstirnig, aber verstehen konnte ich Mulischs Fragen trotzdem. Dass Italien nicht zuletzt unter dem Druck der Industrie in Frankreich und Teilen Deutschlands aufgenommen worden war, die bei einer kleineren Nord-Union die Konkurrenz billiger Lire-Produkte fürchteten – das war mir nicht entgangen. Aber konnte es sein, dass ein Schriftsteller das Risiko klarer sah als die Experten? Das glaubte damals nicht mal Mulisch: „Wenn Duisenberg dafür ist – wie soll ich es in Frage stellen?“, sagte er mir.
Gemeinsam hatten die EU-Regierungschefs im Jahr 2000 entschieden, nun auch Griechenland in die Währungsunion aufzunehmen. Einige CSU-Abgeordnete stimmten im Europaparlament zwar dagegen, aber das bewegte mich nicht weiter. Der damalige Finanzminister Hans Eichel (SPD) verteidigte sich später damit, dass die EU-Kommission die Aufnahme ja geprüft und gebilligt habe. In der Kommission war dafür unter anderem das damals wenige bekannte Statistikamt Eurostat zuständig. Dort hatten sie die griechischen Zahlen geprüft – und dabei geschlampt und Alarmzeichen übersehen, wie die EU-Kommission selbst vier Jahre später offiziell einräumte.
Dass bei Eurostat vieles im Argen war, begann ich ab 2002 in einer Serie von Artikeln zu enthüllen: Schwarze Kassen, unzuverlässige Zahlen und auffällig viele Forschungsaufträge an griechische Firmen, sogar für den Patensohn eines griechischen Eurostat-Direktors. All das führte schließlich 2003 dazu, dass die Kommission die gesamte obere Führungsebene des Amtes versetzte. Da war es jedenfalls für Griechenland zu spät.
Ab 2002 verfolgte ich in Brüssel auch die erfolgreichen Versuche der Regierung von Gerhard Schröder und Joschka Fischer, den Stabilitätspakt zu lockern – indirekt unterstützt ausgerechnet von dem italienischen Kommissionspräsidenten Romano Prodi, der den Vertrag als Stupiditätspakt verunglimpfte. Metaphorisch gesprochen geschah Folgendes: Im gemeinsamen Währungsgebäude, das bereits windschief konstruiert war, entfernte man nun tragende Wände.
Das inspirierte meinen Kollegen Andreas Oldag und mich zu einem kleinen Science-Fiction-Szenario. In unserem 2003 veröffentlichten Buch über das „Raumschiff Brüssel“ spielten wir auch einen möglichen Kollaps der Euro-Zone durch, für das Jahr 2010 (irrtümlich sagten wir die Regentschaft eines Bundeskanzlers Roland Koch voraus). Damals, also im Jahr 2003, war längst offensichtlich geworden, dass die Mitgliedsstaaten jederzeit bereit waren, aus nationalem Interesse die gemeinsamen Regeln zu umgehen. Und die EU-Kommission war zu unwillig und zu schwach, um diese Regeln und damit den Euro zu verteidigen.
„Am Ende muss sich keiner verantworten, wenn etwas schief geht“, resümierten wir 2003 das europatypische System der kollektiven Entscheidung. Für das Buch wurden wir in einigen deutschen Zeitungen sehr gescholten. Wir bedienten die Stammtische, wurde uns vorgeworfen.
EU-Kommission und Bundesregierung taten diese Prognose als absurd ab. In fast allen großen Zeitungen stimmten die Finanzexperten ein und verurteilten unsere angebliche Panikmache in scharfen Worten. Von der Politik und Trichets EZB ermutigt kauften Banken und andere Anleger weiter fröhlich südeuropäische Staatsanleihen und vergrößerten so die Risiken in ihren Bilanzen.
„Damals wäre noch Zeit gewesen“, stöhnen heute in Brüssel diejenigen klugen Leute, die es auch dort gibt. Aber auf sie hörte man nicht. Und auch ich verfolgte das Thema nicht weiter.
Heute sollten wir alle uns fragen, warum wir es haben so weit kommen lassen. Gewiss, es gab und gibt gute Argumente für den Euro. Aber inzwischen weiß jeder, dass die frühen Kritiker recht hatten, die auf die Schwächen der Währungsunion hinwiesen. Auf Schwächen, die man hätte vermeiden können.
„Die Währungsunion ist gemacht worden in dem guten Glauben, das wird schon klappen“, bekannte Angela Merkel gestern in schöner Offenheit in der ARD. Moderator Günther Jauch vermied es höflich sie zu fragen, mit welchen Gefühlen und Gedanken sie denn als junge Ministerin in zwei Kabinetten des Kanzlers Kohl die Schritte zur Währungsunion gebilligt hatte.
Aber solche Fragen werden unsere Politiker beantworten müssen. In Deutschland sind das in erster Linie diejenigen bei CDU, CSU, FDP, SPD und Grünen, die das kontinentale Großexperiment der Wird-schon-klappen-Währungsunion mitgetragen haben. Ein Experiment, bei dem sie sich gegenseitig sogar dafür feierten, dass sie es gegen den Willen der Mehrheit der Bürger durchgesetzt und fortgeführt hatten. Wie oft wurde Helmut Kohl noch bis in diese Tage dafür gepriesen, dass er beim Euro Führung gezeigt habe – gegen seine zögernden Mitbürger.
Doch zu Recht sagen wir den Griechen, dass sie die Verantwortung für ihre Probleme nicht auf die Politiker des Landes abschieben können. Diese wurden ja regelmäßig gewählt. Auch wir anderen Europäer haben regelmäßig mit überwältigenden Mehrheiten die Politiker derjenigen Parteien unterstützt, die uns in diese Krise geführt haben – auch wenn wir in Deutschland unter all den Pro-Euro-Parteien keine echte Auswahl hatten und die Brüsseler Bürokratie sich noch nie von zweifelnden Bürgern beirren ließ.
Wenn der Euro scheitert, scheitert Europa, wie Angela Merkel sagt? Das ist leider wahr. Gewiss, Europa wird nicht untergehen. Vielleicht überstünde sogar die Europäische Union einen Kollaps ihres Prestigeprojektes. Aber in den Augen der Welt wird es unser aller Scheitern sein – obwohl Politiker wie Gerhard Schröder, Angela Merkel und vor allem Helmut Kohl einen größeren Anteil haben als einige andere.
Gescheitert ist diese Politik übrigens auch dann, wenn der Euro gerettet wird. Natürlich muss man das Menschenmögliche tun, um das zu erreichen. Doch inzwischen drängt die Frage, ob die Rettung überhaupt menschenmöglich ist. So oder so wäre es wohl allen in Europa lieber gewesen, wir hätten diese Krise gar nicht erst erlebt – und im Rest der Welt, den wir mit unserer miserabel konstruierten Währungsunion nun in den Abgrund einer globalen Kernschmelze des Finanzsystems zu reißen drohen. Nebenbei: Wurde uns nicht immer versprochen, EU und Euro würden uns in der globalisierten Welt stärken?
Und es bleibt nicht beim gigantischen finanziellen Schaden, den sowohl Euro-Rettung wie – erst recht – Euro-Crash auslösen werden. Der Streit um die Verteilung dieser Kosten treibt jetzt schon Europa auseinander. Finnen, Niederländer und Deutsche wettern über faule Griechen oder Spanier. Die, zusammen mit Italienern und Portugiesen, werfen den Nordlichtern Hartherzigkeit und Geiz vor. Der Euro, den Angela Merkel immer noch als Friedensprojekt anpreist, spaltet den Kontinent. Euroskeptiker hatten das immer vorausgesagt.
Weil die Wut der Bürger – in Norden wie Süden – die deutsche und die europäische Politik lähmt, richten sich nun alle Blicke auf die Europäische Zentralbank. Alle wissen: Wenn im Gefolge eines griechischen Staatsbankrotts Italien ins Wanken gerät, dann hat nur die EZB die finanzielle Feuerkraft, den Euro zu retten.
Am Ende (oder kurz davor) sollen also Technokraten Milliarden (manche sagen: eine Billion) von Euro einsetzen, die im Verlustfall wir Steuerzahler ersetzen müssen. Wir Steuerzahler, die niemand fragen wird.
Einige besonders Gläubige, ausgerechnet auf der Linken, bejubeln diese Machtübernahme der Technokratie. Da wirken wohl die Reste eines deutschen Elitenkonsenses, bei dem man bereit sein musste, zu Gunsten Europas gelegentlich die Verteidigung von Grundwerten zu suspendieren. Also ja zur Demokratie – es sei denn sie kollidiert mit dem Wunsch nach mehr Europa.
Wirklich geholfen hat der EU das noch nie. Und die Mehrzahl der Bürger Europas ist weniger denn je bereit für den Sprung in den europäischen Glauben. Weitere Großexperimente wird sich die Politik nach dem Euro-Desaster über viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, nicht leisten können.
Es ist ja richtig: Nur die politische Union könnte den Euro auf eine langfristig stabile Basis stellen. Was wir bräuchten, wäre eine europäische verfassungsgebende Versammlung, diesmal demokratisch gewählt.
Aber unsere Wird-schon-klappen-Europäer haben diese Perspektive erst mal ruiniert – und wir alle haben zugeschaut. Vereinigte Staaten von Europa? Träumt weiter.
Ja, es ist ein Jammer.

Typisch Journaisten, die werden wach, wenn alles zu spät ist.
Damals hat keiner (oder wenige!) protestiert, als dieser verdammte Euro gegen den Willen des deutschen Volkes durchgesetzt wurde. Die Franzosen durften wählen und hatten sich mit knapper Merhheit dafür entschieden. Kohl hat das alleine in seiner Allmacht entschieden. Wo ist denn der Journalist oder der Richter, der Kohl dafür heute in die Mangel nimmt? Kohl konnte das damals alles entscheiden, ohne jegliche Konsequenzen. Das ist ein Skandal. Ein Kanzler kann das Volk ins Unglück stürzen und muss sich nicht mal verantworten. Und jetzt die Merkel: Bis hier wirklich die Zahlungen einsetzen ist sie längst nicht mehr im Amt und geniesst ihre riesige Pensipn. Und wir zahlen. Wieder mal!
Henry
Deine Kritik ist richtig, aber voellig deplaziert bei Mr. Tillack. Haetten wir mehr Mr. Tillacks gaebe es sicher auch die eine oder andere unbequeme Frage durch die ‘main stream’ Medien. Herr Tillack wartet zumindest mit unbequemen Antworten und Wahrheiten durch seine Recherchen auf…
Vielleicht wäre das ja nun endlich der Moment den Brüssler Bürokratenapparat (der hauptsächlich seine eigenen Interessen befriedigt) abzuschalten (das Europäische Parlament hat ja sowieso kaum eine Möglichkeit zu intervenieren) und über eine gewählte demokratische Meinungsvertetung der Bürger innerhalb Europas nachzudenken.
Ist die Aufregung hier nicht ein wenig künstlich? Die politische Union hat Deutschland doch schon vergeigt, als es Günther “Halbmast” Oettinger als Kommissar, und Edmund “Transrapid” Stoiber als Hohen Beauftragten nach Brüssel entsandte. Die erwähnten Technokraten werden deutscherseits von einer ausgesprochen ratlos wirkenden Elite angeführt.
Weltbank-Chef wirft Merkel “Durchwursteln” vor
Weltbank-Präsident Robert Zoellick hat der Bundesregierung eine mangelnde Führungsrolle bei der Bewältigung der Euro-Krise vorgeworfen. Merkel habe keine Vision für die Bewältigung der Krise und die weitere Entwicklung des Euros, bemängelte Zoellick in einem Interview mit der “Wirtschaftswoche”. “Vieles in der Politik geschieht in der Art des Durchwurstelns, aber die Wirtschaft und die Märkte brauchen Orientierung und Klarheit.”
“So etwas fehlt jetzt völlig, und je länger dies andauert, desto mehr Geld kostet es und desto weniger Handlungsoptionen wird es geben.” Die deutschen Steuerzahler würden vor allem vermissen, “dass ihnen die politische Führung sagt, in welche Richtung sich ihr Europa überhaupt entwickeln soll.”
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/zoellick110.html
Europa – Ausweg in die politische Union.
Vorschlag: eine Verfassung wie die der Schweiz.
Was uns in dieser Diskussion fehlt, ist die überwölbende Zustimmung zum Projekt Europa. Kaum jemand wagt es, die Sache Europa zu seiner Sache zu machen. Die Amerikaner würden sagen: „The project Europe lacks ownership.“
Deshalb lautet mein Vorschlag für eine politische Union: Die kantonale, föderale Verfassung der Schweiz zur Blaupause für die Vereinigten Staaten von Europa zu machen. Die Schweiz hat vier Sprachen, viele Kantone, eine Währung und einen Bund in Bern mit eigener Kompetenz, und eigenem – wenn auch begrenztem – Budgetrecht. Das ist es, was mit der Reform des Europäischen Vertrages angestrebt werden sollte.
Ich wünsche mir, dass die Bürger Europas wie Cicero eine doppelte Identität empfinden sollten („Ich liebe meine Heimat Apulien und bin ein stolzer Bürger Roms). Wir können beispielsweise stolz darauf sein, dass unser Kontinent dem Thema Energie(effizienz) und Umweltschutz besondere Aufmerksamkeit schenkt und hierfür beachtliche Antworten gefunden hat. In einer projektwirtschaftlichen Zusammenarbeit auf diesen Feldern liegen Zukunftsmärkte und damit Jobs.
http://www.fr-online.de/meinung/kolumne-europa—-m-eine-liebeserklaerung,1472602,10969852.html
Also, das kommt dabei raus, wenn die politische Euphorie und die romantische Vorstellung, dass alles schon passen wird größer ist als die pragmatische Analyse dessen, was sinnvoll und machbar ist. Die Zocker frohlock(t)en. Und wetten jetzt halt auf den Verfall. Die durch Algorithmen des Zinzeszinswahns ist eine Blase entstanden, die einseitig Kapital bei einigen wenigen Gierigen anhäuft und auch die vermeintlich starken Länder ins Wanken bringt. Schön, dass der Protest vor den Glücksspielbuden in NY, Sydney und auch hierzulande sich Bahn bricht. Realwirtschaft und Kreditrahmen müsen sich endlich wieder annähern. Danke für ihren Beitrag!
Ist es nicht egal in welcher Währung man uns bescheißt???
Die nächsten Zocker werden schon ausgebrütet!
http://kellerschaf.de/index.php/artikel-lesen/events/nachwuchs-gesucht.html
Es gibt leider zu wenige in Deutschland, die ihren Mund aufmachen und/oder die zu nieder intelligent sind, um zu verstehen, was da überhaupt abgeht. Das wir wählen können zwischen den Parteien ist ja gut und schön, aber was bringt das? Sind die an der Macht, interessiert die die Meinung/Interessen des DEUTSCHEN Volkes doch kein Stück mehr- da zählt dann nur noch der eigene Profit, Hauptsache die Diäten stimmen. Alles wird teurer, aber das braucht die nicht zu kümmern. Die dämlichen Steuerzahler machen das schon, da ist der Diesel nicht mehr wirklich günstiger, aber die erhöhte KFZ Steuer ist weiterhin berechtigt. Aber das Geld wird ja benötigt, um den sch** Euro zu retten, den es wohl nicht gäbe, wenn damals eine Volksabstimmung stattgefunden hätte. Naja, aber da macht man nichts, sich fügen, still ärgern und gut
Tja, nun kann man, ohne sich laecherlich zu machen, davon sprechen, dass dieses Jahr 2012 mindestens ein Land den Euro verlassen wird – das ist etwas, was stets ausgeschlossen wurde. Daran werden sich auch alle anderen “Ewigkeitsgrundsaetze” messen lassen. Entweder er zerbricht dieses Jahr ganz oder bis, sagen wir, 2014. Das ist wie bei “unkaputtbaren” Reifen: ein enziger “Platten” widerlegt den Hersteller, da kann er argumentieren, wie er will. Schlimm ist eigentlich nur, dass man bei einem Reifen Garantie hat und ggf. entschaedigt wird, Herr Barroso, Herr Weber, Herr Trichet, Frau Merkel und alle anderen dagegen im Verhaeltnis zu ihrer jeweiligen Inkompetenz entlohnt werden!
Warum soll Helmut Kohl die Hauptschuld tragen? In seiner letzten Rede im Bundestag 1986! hat Helmut Schmidt beklagt und moniert, dass wir noch keine europäische Währung haben.
Als es dem Euro gut ging, wurde Helmut Schmidt in den Medien als der eigentliche Schöpfer des Euros gepriesen.
Nun ist mnach Meinung des Verfasssers Helmut Kohl der Hauptsünder. Aber doch er und Theo Waigel haben die Maastricht-Kriterien durchgeboxt. Intenationale Verträge sind einzuhalten, darauf muss man sich unter zivilisierten Staaten verlassen können.
Als Schröder, Fischer und Eichel mit Chirac, die “Tragmauern heraus rissen”, begann der deutsche Anteil des Verhängnisses, nicht bei Helmut Kohl.
Der Maastrichtvertrag sagte aus, dass jedes Land sich nach “seiner Decke strecken” muss und es gibt keinen Grund, warum das bei Einhalten oder Anstreben der Kriterien nicht möglich wäre oder gewesen sein sollte.
Erbärmlich auch die Rolle der EU- Kommission.
Helmut Kohl trifft meines Erachtens die geringste Schuld.
Berücksichtigt wird leider auch nie der Umstand, dass allein Deutschland in jener Zeit einen total ruinierten Landesteil wieder auf die Beine stellen musste.
Diese links-grün-rot sozis und ideoligisch motivierten Idioten treiben uns alle immer weiter in den Untergang.
Amen!
Dieser linke Schröder und der Heuchler Fischer!
Das sind die schlimmsten Verräter gegen das Deutsche Volk, die es jemals gegeben hat!
Eine Währung, die Rettungsschirm braucht, ist KEINE Währung.
Und wenn Sie Politiker meinen, Sie könnten sich gegen ökonomische Gesetze widersetzen, dann irren Sie sich.
Ich kann nur jedem raten: keine neuen Schulden machen, etwas Silber / Gold zu haben und sich langsam mal einen kleinen Lebensmittel Vorrat anlegen.
Wenn Sie nicht bemerkt haben oder bemerkt haben wollen, Herr Tillack, was für ein aberwitziges, ja, durch und durch kriminelles Projekt der Euro von Anfang an gewesen ist, dann müssen Sie sich leider sagen lassen, daß sie zu doof oder zu faul waren, Zeitungen und Bücher zu lesen.
Die SZ war in den Jahren, als dort noch Winfried Münster das Wirtschaftsressort leitete, voll mit euroskeptischen Beiträgen. Desgleichen, wenn auch etwas abgeschwächt der Spiegel unter Rudolf Augstein. Von den Büchern Prof. Hankels und seiner Mitstreiter will ich gar nicht reden.
Tut mir leid, Herr Tillack, aber Sie und ihre eurobegeisterten Kollegen, die sich jetzt hinstellen wie alte Nazis, die nach 1945 von nichts gewußt haben wollen, sind eine Schande für Ihren Beruf und die sog. Demokratie.
https://www.dialog-ueber-deutschland.de/ql?cms_idIdea=43 ein
interessanter Beitrag zum durchlesen, nachdenken, kommentieren, voten,
weitersagen und aktiv Politik mitgestalten…
Offensichtlich muß Ihnen, Herr Tillack, auch das Wort vom Euro als Versailles ohne Krieg entgangen sein, das 1992 in Le Figaro zu lesen gewesen ist.
Entschuldigen Sie, aber im Moment frage ich mich ernsthaft, ob Sie sich in Ihrem Beruf noch mit anderen Dingen beschäftigen als Schampussaufen und durch die Gegend zu jetten?
Ja, jetzt kommt langsam das Wehklagen und Selbstmitleid der Journalisten. “Das konnte ja keiner ahnen …” usw. Stimmt, wenn man mit Mathematik, Realität und der jüngeren (internationalen) Finanzgeschichte ein Problem hat, konnte man das nicht ahnen. Was wurden wir Skeptiker mit Hohn und Verachtung überschüttet, wenn überhaupt mal kritische Stimmen zu Wort kamen (aber wenigestens wurde man damals als Kritiker noch nicht politisch rechts eingestuft).
Und wieder musste eine Journalisten-Generation lernen, dass unsere sogenannten Experten und Ökonomen in Wirklichkeit nicht mehr von den Volkswirtschaften verstehen als Lieschen Müllers Bauch. Sie können nur ihr Nicht-Verstehen in bessere Worte packen. Und das aller Traurigste daran ist, dass schon die nächste Generation sich wieder auf auf die Eliten-Projekte einlassen wird. Tenor: “Na ja, der Euro ist gescheitert, aber nur weil er nicht groß genug war. Jetzt machen wir eine Weltwährung, die kann gar nicht scheitern”. Und die Ratten werden dem Fänger wieder folgen …
Ihre Löschorgien, Herr Tillack, werden es nicht verhindern, daß früher oder später die Wahrheit ans Tageslicht kommt, und man mit den BRD-Demokraten und Leuten Ihres Schlages abrechnet.
Erbärmlicher als sich das Grundrecht der Meinungsfreiheit auf die Fahnen zu schreiben und jede systemkritische Meinung zu zensurieren, geht es nicht.
Seien Sie meiner ganzen Verachtung versichert!
Wahrheitsfreund
Die Journaille ist wieder mal ihre Aufgabe nicht gerecht geworden. Diese Systemmedien würden auch einen schleichenden Putsch der Demokratie verschlafen und werden somit ihrer Aufgabe als unabhängige Wächter der Demokratie nicht gerecht weil (fast) alle Journaillen von der Politik gekauft sind.
[...] waren eher keins. Immerhin: Sie wurden Thema eines Untersuchungsausschusses im Bundestag. Die Folge von Fehlentscheidungen der europäischen Politik, die zu der Euro-Krise führte, hat dagegen bisher kein Parlament systematisch aufgearbeitet – schon gar nicht das eigentlich [...]