Sie konnte nicht nein sagen

Veröffentlicht in Allgemein,Politik & Panorama von Hans-Martin Tillack am 11.09.2012 um 17:26 Uhr

Christian Wulff war im Präsidentenamt überfordert, das wussten wir. Jetzt erfahren wir: Seine Frau war es auch.

Vorab: Als Christian Wulff noch Präsident war und es um die Vorwürfe gegen ihn ging, habe ich bei vielen Gelegenheiten Bettina Wulff öffentlich in Schutz genommen. Ich fand es unfair, sie als die Frau anzuprangern, die ihren Mann zu einem Luxusleben angestachelt habe. Denn gewählt – als Ministerpräsident und dann Staatsoberhaupt – war Christian Wulff. Er war als erwachsener Mann und gewählter Politiker für sein Verhalten zu hundert Prozent selbst verantwortlich.

Schon gar nicht habe ich mich um die Rotlicht-Gerüchte um Bettina Wulff gekümmert oder sie gar in einem Artikel auch nur andeutungsweise erwähnt. Gerüchte, zumal ehrverletzende, sind kein Gegenstand der Berichterstattung. Und selbst wenn es mehr als krause – und falsche – Gerüchte gewesen wären: Wo war die politische Relevanz? Dass Bettina Wulff jetzt gegen solche, vor allem im Internet verbreitete Verleumdungen vorgeht, finde ich sehr berechtigt.

Doch die Frau des ehemaligen Bundespräsidenten hat nicht nur geklagt; sie hat sich außerdem auf 224 Buchseiten über sich und ihre Zeit als Präsidentengattin ausgelassen. Also dürften jetzt auch ein paar Fragen an sie erlaubt sein.

Bettina Wulff ist einerseits das Opfer von Rotlicht-Verleumdungen, und als solche verdient sie Mitgefühl. Als Opfer präsentiert sie sich uns nun aber auch in anderer Hinsicht – als Opfer der Ambitionen ihres Mannes und vor allem der bösen Journalisten. Die hätten Vorwürfe konstruiert, am Ende „gierig“ gewirkt und beim Rücktritt „Triumphgefühl“ gezeigt.

Bettina Wulff hat zwar Medienwissenschaften studiert und sie sieht sich als „PR-Frau“. Aber warum hat sie dann solche Schwierigkeiten zu akzeptieren, dass zu den Aufgaben von Journalisten mehr gehört, als nur PR-Verlautbarungen weiterzugeben und – so wie das die Korrespondentin der „Bild“ im beschaulichen Hannover angeblich tat – sich „vertrauensvoll“ vom Sprecher des Ehemanns mit Informationen versorgen zu lassen?

Um was ging es in der Affärenserie um ihren Ehemann? Bettina Wulff, so muss man aus ihrem Buch schließen, hat es bis heute nicht begriffen.

Erinnern wir uns, was Christian Wulff noch als Ministerpräsident Niedersachsens im Februar 2010 hatte erklären lassen – „dass er jeden auch noch so vagen Verdacht der Annahme eines Vorteils oder gar der Beeinflussbarkeit in seiner Amtsführung vermeiden muss“.

Bettina Wulff sieht das anscheinend doch ein bisschen lockerer. Ein Kredit über 500 000 Euro von Unternehmergattin Edith Geerkens? Eine „unvorstellbare Summe“, fand sie erst – „aber Christian und ich waren dankbar für diese Möglichkeit“.

Ein günstiger Kredit der BW-Bank? „Natürlich haben wir uns darüber gefreut und genauso natürlich haben wir auch nicht gesagt: ‚Aber das geht doch nicht, schrauben Sie die Zinsen lieber mal ein wenig höher!’“

Ein Upgrade bei Air Berlin? Bettina Wulff: „Lehnt man zum Beispiel dankend ab, wenn man, wie wir am 20. Dezember 2009, am Check-in auf dem Flughafen steht, kurz vor einem gut neunstündigen Flug von Düsseldorf nach Miami, am Hosenbein zupfend ein quengelndes Kleinkind, und eröffnet bekommt, dass es statt wie gebucht in der Economyclass noch freie Plätze in der Businessclass gebe und man diese nutzen könne? Sagt man da etwa Nein?“

Immerhin fügt sie hinzu: „Vielleicht hätten wir es tun sollen.“ Ach ja, Christian Wulff war sich damals dann sogar ganz sicher, dass er den Vorteil nicht hätte annehmen dürfen und erstattete das Geld zurück – sonst hätte ein Verstoß gegen das Ministergesetz gedroht. Aber Ministergesetze sind offenkundig nichts, um das sich Bettina Wulff prioritär kümmert. Muss sie jetzt ja auch nicht mehr.

Kein Wort in ihrem Buch übrigens über die kostenlose Flitterwoche in der Villa Lupo des Versicherungsmanagers Wolf-Dieter Baumgartl, dessen Assekuranzbranche Christian Wulff mehrfach zur Seite stand. Kein Wort auch über den Eventmanager Manfred Schmidt, den Bettina Wulff noch freundschaftlich umarmte, als Schmidt für ihren Mann ein Fest ausrichtete, am Abend der Wahl zum Bundespräsidenten am 30. Juni 2010.

Richtig, gegen Schmidt ermittelt die Staatsanwalt jetzt wegen Korruptionsverdachts, ebenso wie gegen den langjährigen Wulff-Sprecher Olaf Glaeseker. Auch der wird in Bettina Wulffs Buch nie mit Namen erwähnt.

Dafür erfahren wir, dass Bettina Wulffs Sohn Linus gelegentlich Wutanfälle hat und wie sie mit 16 Jahren Rettungsschwimmer Tom am Strand von Sylt kennenlernte: „Ich drehte mich erschrocken um und da stand dieser Typ: blond, blaue Augen und natürlich wartete er aufgrund seines Semesterjobs nicht mit dem schlechtesten aller Bodys auf.“

Leser ihres Buches lernen auch, dass Bettina Wulff bei Männern „kein festes Beuteschema“ hat, dass sie gerne Pastorin geworden wäre – und dass für sie als Präsidentengattin eigentlich noch ein Auftritt in der Rateshow von Kai Pflaume anstand.

Ehrlich, den hätte man ihr wirklich gegönnt.

 

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27 Kommentare für 'Sie konnte nicht nein sagen'

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  1. Zoroaster meinte am 11.09.2012 um 18:05

    Bettina Wulff tritt mit ihrem Erstling den Beweis an, dass Vulgarität keine Eigenschaft ist, die davon abhängt, wie eine junge Frau ihren Lebensunterhalt verdient hat. Dann doch lieber eine im Escort-Business groß gewordene Dame, die weiß, wozu man besser schweigt.

    Früher beherrschten das sogar Politikergattinnen.

  2. Regierungs4tel meinte am 11.09.2012 um 18:59

    Lieber Herr Tillack,

    Sie haben die Co-Autorin des Erstlings von Bettina Wulff unterschlagen. Sie ist – wie Bettina Wulff selbst – übrigens vom Fach.

  3. Leser meinte am 12.09.2012 um 11:42

    Ach, nachdem ihr Mann nun eine super Rente bekommt, sollen wir sie für ihr schreckliches Leben im Luxus bedauern. Boah, diese Wulffs sind so ein widerliches Pack, es ist nicht auszuhalten.

  4. Willichnicht meinte am 12.09.2012 um 12:31

    An Rotlichtgerüchte habe ich nie geglaubt, auch wenn ich zu denen gehöre, die vorher schon darüber gelesen haben.
    Allerdings habe gehöre ich zu denen, die auch den Eindruck haben, dass mit B.W. im Leben Christian Wulffs, die Bodenhaftung verloren ging und er sich (seiner Frau zuliebe?) in Kreisen bewegen musste, in denen er mit seinen 200. 000 p.a. ein armer Schlucker ist.
    Erst hatte ich nur gedacht, dass eben noch einmal mit dem Buch Kasse gemacht wird (wobei anders als beim Ehrensold die Käufer das Geld ja freiwillig geben). Was nun über den mageren Inhalt des Buches berichtet wird, lässt in mir aber den Verdacht aufkommen, dass die Öffentlichkeit vielleicht auch auf den Ausstieg von BW aus der Ehe vorbereitet werden soll und natürlich ist ihr Mann daran schuld.

  5. Karma meinte am 12.09.2012 um 13:12

    Die arme, arme, arme Frau Wulff… Eins der sinnlosesten Bücher des Jahres. Die gute Bettina darf sich über den Spott wirklich nicht wundern: http://www.paramantus.net/?p=6142

  6. Johann meinte am 12.09.2012 um 13:57

    Sind Gerichte eigentlich verpflichtet, den Wahrheitsgehalt einer “Versicherung an Eides statt” zu überprüfen? Nur mal so gefragt…

  7. Hella Hunter meinte am 12.09.2012 um 14:55

    Seit Jahren ist das öffentliche Leben von Bettina und Christian Wulf zu verfolgen und ich erinnere mich noch an mein erstes Bauchgefühl als Bettina Körner plötzlich an der Seite dieses Mannes auftrat der sein gesamtes altes Leben über Bord warf um nun nochmal richtig Karriere zu machen. Da passte diese junge und wendige PR-Frau herrlich ins Bild. Die beiden haben wunderbar voneinander profitiert, er von Ihrer Jugend, ihrem Aussehen, ihrem Charme und dem neuen Bild was sie ihm verpasste, sie von seinem Namen, seiner Karriere, dem Prestige und der Stellung. Selbst wenn sie so gerne darauf besteht wie unglaublich gerne sie unabhängig von ihm geblieben wäre so macht es keinen Sinn dass sie dennoch alles aufgegeben hat für ihn. Konsequenz ist etwas anderes. Einerseits schämt sie sich des Bildes welches von ihr entstanden ist welches ja nun nicht mehr das der Sauberfrau ist, andererseits spielt sie das ganze Spiel doch weiter mit indem sie ein Buch schreibt, sich quasi verbal bei der Nation auskotzt und sich gleichzeitig vorallem als Opfer darstellend von allem reinwaschen möchte. Schon beim Rücktritt ihres Mannes war zu sehen dass sie eben NICHT hinter ihm stand und hier schon klar war dass sie in guten Zeiten gerne die sonnigen Seiten des öffentlichen Lebens mitgenommen hat, jedoch wenn es nicht so gut lief und sie selber noch eine beschmutzte Weste haben könnte sie lieber ihre eigene Haut retten wollte. Sie muss schon damals gewusst oder mit dem Gedanken gespielt haben ein Buch zu schreiben. Sie muss die ganze Zeit klar wahrgenommen haben womit sie spielte und in welches Spiel sie geraten war und wie sie selber am besten aus der Nummer herauskommen kann wenn es notwendig ist. Dass ihr Mann nun auch noch von ihr selber als der Seppel dargestellt wird und sie vorsorglich schonmal Eheprobleme einräumt zeigt nur dass sie sich gesellschaftlich alle Türen und Tore offen lassen möchte. Aus meiner Sicht ist Bettina Wulff vorallem eines, eine unglaubliche Opportunistin die es nicht zu vermitteln vermag dass sie integer, loyal und der deutschen Politik standesgemäss ist.

  8. Yogi Lauke meinte am 12.09.2012 um 15:12

    Ein “unsägliches Buch” von einer “unsäglichenFrau”!
    > Klein-Bettinas aufgeblasenes DÜNNDRUCK-PAMPHLET!
    Die Amis sagen dazu: “Were the beef?”

  9. Yogi Lauke meinte am 12.09.2012 um 15:14

    Die ist doch auch “nur” eine hundsgemeine EHEBRECHERIN, die das Leben von WULLFs erster Frau hinterrücks zerstört hat! BRAVO!

  10. Anonym meinte am 12.09.2012 um 15:18

    Super wie sie auch nich Werbung für das Buch machen und zum lesen anregen!

  11. Meckerzeitung meinte am 12.09.2012 um 15:46

    Es hat tatsächlich was von einem Dieter-Wedel-Streifen. Eine Art Politthriller, und am Ende geht es aus der glamourösen zurück in die einfache Welt, sprich nach Großburgwedel. Dem Kommentar von Hella Hunter ist durchweg zuzustimmen.

  12. Sternleser meinte am 12.09.2012 um 15:57

    Ich finde es erschreckend, das die Medien die dem Heren Wulff den Weg aus dem
    Präsidentenamt bereitet haben, nun heute seiner ach so armen Gattin ein so großes
    Forum geben. Geld verdienen um jeden Preis lässt ja natürlich alles entschuldigen.
    Den Artikel habe ich zwar gelesen, aber was die Dame damit sagen will hat sich mir nicht erschlossen.
    Vielleicht ginge es ihr heute besser wenn Sie Ihren Mann dazu hätte bewegen können, die Wahrheit zu sagen. Das drückt die Seele dann nicht mehr und soll sehr befreiend sein.
    Dann hätte dieses Possenspiel endlich ein Ende.

  13. Christa Alber meinte am 12.09.2012 um 16:29

    Jede Zeile über oder von Frau Wulff ist völlig überflüssig; schade für die Zeit dieser Zeile!!!

  14. Aquaria meinte am 12.09.2012 um 19:13

    Oh hätte sie doch geschwiegen. Man muss sich fremdschämen, wie wenig Loyalität sie gegenüber ihrem Mann zeigt. So was sollte den alten Gocklen, die sich mit jungen Hühnern schmücken eine Lehre sein, was ihnen blüht, wenn der Erfolg, in dem sich solche Mädels gerne sonnen möchten, verblasst. Es muss der verlassenen Ehefrau eine traurige Genugtuung sein, auf die sie sicher gerne verzichtet hätte.

  15. Amantine meinte am 12.09.2012 um 20:51

    Na ja, sie manipuliert und instrumentalisiert als gelernte PR geschickt die Medien, und die sind sich nicht zu schade, die Buchvermarktungsmaschine rund laufen zu lassen. Da wird hochgejubelt, was hochzujubeln geht, angefangen von Ehekrise über Psychotherapie und im Nachhinein Unterlassungsklagen gegen Google und die Welt. Warum erst jetzt???
    Wer auf diese Masche reinfällt, selber Schuld, allerdings bedauere ich sehr, dass sich der Stern, den ich jahrzehntelang im Abonnement beziehe, sich für solchen Schwachsinn her gibt. Es gibt sicherlich Wichtigeres als das Geschwätz einer Frau Wulff aus Großburgwedel.

  16. 7konsonanten meinte am 12.09.2012 um 23:53

    Hut ab! Unglaublich phantastische Sicherheit in der Ausübung der Trivialität, unfassbar geniale Beispiele von Bedeutungsleere!!!!! Wow, das muß man erst mal bringen!!!!
    Buch, begleitende Artikel und Interviews, Peinlichkeitsmarathone unter Ausschluß der Verstandestätigkeit mit richtig vielen Athleten…harrharrharr, wer auf seiner Schmiere wohl zuerst ausrutscht?
    Oder sind das previews zur anstehenden Karnevalssaison? So gesehen hervorragend perverses Material!!!!

  17. Michael Kaufmann meinte am 13.09.2012 um 04:43

    Was die Gerüchte betrifft, die da im Raum standen, tut B.W. mir wirklich leid. Dass sie dagegen klagt: Absolut selbstverständlich! Dass sie darüber und über Weiteres schreibt: Völlig legitim. Dass sie ihr Buch promotet: Ebenfalls legitim. Dass sie einiges berichtet, was anderen seltsam vorkommt: Menschlich. Wo ist eigentlich das Problem? Das Problem ist eigentlich nur, dass viele Menschen nicht ertragen können, dass beide Wulffs tatsächlich vergleichsweise naiv und unreif wirken, und dass wir das nicht einfach stehen lassen können, ohne noch nachzutreten. Das Problem ist, dass durch ihre Offenheit der Rufmord an ihr jetzt nicht endet, sondern durch neue Rufmorde ersetzt wird, die kaum weniger bösartig sind. Ich bin der Meinung: Das sollte aufhören. Wir sollten bei aller Kritik eines nicht übersehen: Beide Wulffs haben sich anderen Menschen gegenüber niemals abwertend und respektlos verhalten, nicht im Geringsten. Von daher haben beide unsere eigene Respektlosigkeit auch nicht verdient. Ja, sie verdienen beide Respekt, auch für ihr Offenheit. Wer das nicht ertragen kann, der soll sich einfach umdrehen und wenigstens still sein, einfach nichts sagen. Das ist ja wohl das Mindeste! Niemand muss die Wulffs lieben. Aber sie herabzuwürdigen, das steht wirklich niemandem zu.

  18. Detlef meinte am 13.09.2012 um 06:55

    Ein wirklich absolut überflüssiges Buch. Im Nachhinein für erschlichene Ungerechtigkeiten auch noch auf Grund der berechtigten Kritik Mitleid und Kasse erhaschen! Eine Beleidigung für alle normal arbeitenden Bürger. Man sollte sie gar nicht mehr beachten. Stattdessen bekommt sie auch noch eine Plattform im Stern.

  19. Mafalda meinte am 13.09.2012 um 07:57

    B.W. hat die Gerüchteküche doch selbst bedient. Ein geschönter Lebenslauf, undurchsichtiger Verlauf des Studiums, nicht nachvollziehbare berufliche Tätigkeit mit Lücken und dann der Kennenlernflug im Gefolge C. Wulffs nach Südafrika – wie kam sie als Halbtagskraft (“Pressereferentin”) überhaupt in dessen Tross? Im Grunde unsäglich uninteressant gibt ihr Verhalten Einblicke in die Hannoveraner Schickeria und in deren Geschäftsgebahren, – auch das des guten väterlichen Freundes, dessen Frau angeblich dem Ehepaar Wulff das erste zinslose Darlehen hinterhertrug – frei nach dem Motto: “Geld stinkt nicht!” Das dabei zutage getretene Freizeitverhalten gepaart mit dem Lebensstil und der Schamlosigkeit und der Gier, Geschenke anzunehmen, passt zu den Boni, die nicht nur in der deutschen Versicherungsbranche sondern in den Chefetagen der Industrie im halbseidenen Milieu abgefeiert werden. Peter Hartz, der sich als VW-Vorstand die Nutten aus Brasilien nach Prag hinterherfliegen ließ, gehört doch auch in dieses Umfeld. Alles ein widerliches niveauloses und kulturloses Pack und Gesindel! Und jetzt turtelt diese Dame durch Talkshows und wird der Bevölkerung, die überwiegend die Brötchen in immer extremeren belastenden Arbeitsverhältnissen verdienen muss, auch noch in der Glotze zugemutet! Wie schön, dass das Alg II = Hartz IV jetzt um 8 € erhöht wird, da haben die Bezieher ja direkt auch Mal bißchen Kohle zum Verprassen übrig! Und – wie langsam durchsickert – die Bundeswehr soll im Osten Deutschlands in einem eigens errichteten “Problemviertel” üben, soziale Aufstände im Inneren nieder zu schlagen – die juristischen Grundlagen wurden ja vor kurzem gelegt – während die oben beschriebene Schickeria auf Mallorca weiter abfeiert, vielleicht flankiert durch Frau Käsmann, die zusammen mit Frau Ferres den geistigen Beistand liefert und krampfhaft bemüht ist, dem Ganzen einen (spieß)bürgerlichen Anstrich zu geben. Spendenaktionen zu Gunsten armer mißbrauchter Hartz IV-Kinder geben dann den Heiligenschein. Wie sagte Frau B. Wulff: Man kann garnicht so viel essen, wie man kotzen möchte!

  20. Musti meinte am 13.09.2012 um 10:02

    Ich dachte, diesen Lebensstil, den die Wulffs pflegten, gäbs nur in der Türkei!
    Umso mehr stell ich mit Entsetzen fest, dass das Fremdgesschreibsel der Frau Wulff vom STERN protegiert wird! Verdienst der etwa mit? Unabhängiger Journalismus, der das Geschäftsgebahren der Wulff-Spezis und Wulffs eigenes untersucht, wäre mir lieber und stünde dem Journal besser an, will es nicht endgültig zu einer Regenbogen-Postille verkommen.

  21. Karma meinte am 13.09.2012 um 14:33

    *lol* Sammlung mit Auszügen aus “positiven” Amazon-Bewertungen: http://www.paramantus.net/?p=6154

  22. Homo-Philosophicus meinte am 13.09.2012 um 16:42

    Das ist ein Hetzartikel, so wie ihn Julius Streicher gegen die Juden in seinem Stürmer geschrieben hat.

    Wehe, ein Opfer wehrt sich noch.
    Dann kommt sinngemäß der berüchtigte Beitrag samt Karikatur, der einen Juden zeigt, wie er sich verzweifelt gegen die Attacken eines Deutschen Schäferhunds zur Wehr setzt:
    Entfesselter Judenbengel beisst Deutschen Schäferhund.

    Das ist nach meinem Empfinden das Substrat Ihres Hetzartikels.
    Und so sind die meisten Postings gegen das Opfer mieser Verleumdungen
    Typisch Teutsch

  23. Buchfanista meinte am 14.09.2012 um 12:12

    Ein Buch, dass die Welt nun wirklich nicht braucht!

  24. Frank Fracht meinte am 15.09.2012 um 19:34

    Frau Wulff und ihr Mann sind nicht die hellsten Lichter im Saale. Das weiss man…auch ist klar , dass mittelmässige Anwälte in einer recht mittelmässigen Gesellschaft Karriere machen können…So weit so gut…Es beweist aber auch die doppelbödige Moral dieser Republik….Kein Mensch ,ausser ein paar vaterlandslosen, linken Gesellen, hat sich über die Vorgänger von Wulff aufgeregt die es in der NSDAP weit gebracht hatten..Lübke wurde am Ende seiner Dienstzeit für senil erklärt…Hans Georg Kiesinger’s NS Vergangenheit rückte spät per Backpfeife von Frau Klarsfeld ins Bewusstsein der Republik…
    Carl Carstens …der erst der SA ,1934 …und ein paar Jahre später der NSDAP beitrat….
    gehörte zum BRD Alltag…bei dem man sich weder über Globke noch über Seebohm und andere Gedanken machte …Vergleicht man diese Werdegänge mir der Kletterei von Herrn Wulff …dann bleibt er ein überfoderter Mann mit falschen Freunden…die anderen aber hätte man garnicht ins Amt lassen dürfen …das sollte nicht vergessen werden…

  25. misandro meinte am 16.09.2012 um 20:43

    Schade, dass ein Baum für sowas herhalten musste….@ All ich werde keine weitere Nachrichten von BW verfogen… Um vom Thema abzulenken, welches dieser Geschenke wäre für einen Kunden geeignet: http://www.miomente.de/muenchen/business-momente/kundengeschenke/ ? Bitte konzentriert euch ab jetzt nur noch auf meine Frage…

  26. twister13 meinte am 18.09.2012 um 00:44

    Wenn Christian Wulff dem Amt des Bundespräsidenten ein paar Kratzer zugefügt hat, dann hat seine Frau noch ein paar Beulen nachgetreten.

  27. Julian meinte am 22.09.2012 um 23:41

    Es wäre sinnlos, mit den deutschen Neidhammeln und überqualifizierten Abwertern zu diskutieren, was sie da mit der Familie Wulff machen. Eigentlich müßte mal jemand dafür sorgen, dass diese Gesichter und ihre Kinder in gleicher Weise vorgeführt und behandelt werden , wie die Familie Wulff. Frau Wulff muß nicht besser sein als ich und Du. Sie hat wie jeder das Recht, sich auch mal ungeschickt auszudrücken, Fehler zu machen, sich zu entwickeln, sich auszuprobieren, von Karriere und Wohlstand zu träumen. Sie kam ja als normales Mädchen und nicht als Bundespräsidentengattin mit angeborenen Superfähigkeiten zur Welt. Aber sie hat sehr anmutig und liebenswert als Bundespräsidentengattin repräsentiert. Wenn ich diese junge Frau sehe.. Mensch, Tochter, Mutter, Schwester, Geschöpf Gottes. Was Bettina Wulff aushalten mußte, ist unbeschreiblich. Jeder, der sie statt mit konstruktiver Kritik und sachlichen Kommentaren mit Häme und bösen Spitzen quält, ist in meinen Augen “Schlangenbrut” und seinem eigenen Persönlichkeitsverfall wieder ein Stück näher gekommen. Ich lese hier immer wieder, dass die Neider meistens das Thema “Geld” zu ihren Bosheiten veranlaßt. Aber kein Schmerzensgeld könnte die tiefen Verletzungen, Kränkungen und Verunsicherungen heilen.

    Ich fiinde, nichts rechtfertigt, was hier in Deutschland an einem Geschöpf Gottes (!)verbrochen wurde. Bettina Wulff hat sich anderen Menschen gegenüber niemals abwertend und respektlos verhalten. Sie hat (wie tausende andere Mädels es genauso tun) erzählt, wie sich manches in ihrem Leben anfühlte. Nachvollziehbarerweise hat sie sogar das Recht zu sagen: “Hätte ich gewußt, was auf mich zukommt, wenn ich Christian heirate, dann hätte ich es nicht getan.” Wer geht denn wissend freiwillig in den Ring und läßt sich demontieren?? Ich empfinde zuweilen, das Klima in Deutschland hat sich zum Unguten verändert. Weil Frau Wulff so anmutig repräsentierte, haben andere sie tausendfach fotografiert und zum Covergirl gemacht und sagt jetzt man bevorzugt das Leise von Danilela Schadt. Frau Schadt empfindet man aber leise, weil andere sie nicht tausendfach fotografieren und interviewen und eben diese anderen nicht “den lauten” mit Frau Schadt machen. Also lag das gar nicht in der Hand der einen oder anderen Frau sondern bei anderen.

    Ablehnung für manche Zeitgenossen zu empfinden ist das eine, Cybermobbing in höchster Form zu betreiben ist Zielverfehlung. Habt ihr nicht besseres zu tun? Geht an die Arbeit Leute. Niemand verbietet Euch, zu beweisen, dass ihr alles besser könnt und macht als Bettina Wulff.

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